Das Barcamp Glück von Lotto BW. Klein aber sehr fein.

20161126_073728Wenn ein Barcamp den Begriff  „Klassentreffen“ tragen darf, dann das Barcamp Glück am 26. November 2016, ausgerichtet von Lotto BW.

Lotto BW hatte eingeladen, einen Tag über das große Thema Glück zu diskutieren. Und das Spektrum der Beiträge war trotz knapp über 20 Teilnehmern weitgefächert.  Transgender und Süsskrams, Depressionen und LegoPorn. So vielfältig wie die Teilnehmer war auch das Sessionprogramm. Lediglich zwei Räume gab es, das reichte aber vollkommen um selbst bei nur zwei Session Locations die Auswahl manchmal ganz schön schwer zu machen.

Eroffnet wurde das ganze mit einem Impulsvortrag der Glücksministerin Gina Schöler, der uns allen mal wieder vor Augen führte, dass Geld nicht alles und das Glück oft im Kleinen, alltäglichen versteckt ist.

Mögen manche  Teilnehmer zu Beginn noch Bedenken gehabt haben, inwieweit Lotto BW das Programm in ihrem Sinne beeinflußen wollte, konnten diese sehr schnell zerstreut werden. Wie bei jedem Barcamp durfte jede Session angeboten werden, lediglich der Wunsch war, vorhanden, es möge in irgendeiner Art etwas mit Glück zu tun haben. So betrachtete ich in meiner Session weniger, was mir in 2015 zugestossen, sondern was daran an Glück auf mich niedergegangen war.

20161126_094712
Glücksministerin Gina Schöller

Dana Diezemann berichtete in ihrem sehr sehenswerten Vortrag von ihrem Weg in den richtigen Körper. Wer sie mal irgendwo sehen und hören kann, hingehen, es lohnt sich.

wp-1480241426563.jpg
Das war LEEEEEEECKER! Und dank meines Einhorns auch noch SOOOO FLAAAAAUUSCHIG

Für mich immer wieder ein Highlight, wenn die Jungs auf einem Barcamp zugegegen sind war das Sweetup von Christian KaufmannJay F Kay und Jens A. Heim mit 5 besonderen Leckereien, darunter wie für mich gemacht auch mein Favorit, Lakritze ausIsland mit dem fasten schon lyrischen Namen Djupur. Soll ja sogar gegen Depressionen helfen (Urban Legend generiert, Missetat begangen)

20161126_132820
Auch mein Einhorn „Depression“ war natürlich dabei

Und aus der LegoPorn Session von Frank aka Riedelwerk, in der es eigentlich nur darum ging, kleine Stopp Motion Filmchen mit Lego Figuren und Smartphone zu machen, habe ich wieder festgestellt, wir alle leben viel zu Ernst. Wir lassen uns von angeblichen Zwängen unser Leben diktieren statt so häufig wie nur irgend möglich Spass zu haben. Die Humorlosen haben scheinbar die Herrschaft übernommen, die Langeweile und Businesskasper. Also, setzen wir ihnen etwas entgegen. Lasst uns wieder völlig sinnfreien aber GLÜCKLICH machenden Spass haben. Davon haben wir in letzter Zeit viel zu wenig.

Mein Fazit von einem Tag in einem sehr familiären Barcamp. Unbedingt wieder machen. Location, Essen, Teilnehmer, alles passte und obwohl ich am Anfang verblüfft ob der kleinen Zahl von Teilnehmern war, es hat gepasst. Und wer weiß, vielleicht schaffen wir beim nächsten Mal doppelt so viele? Luft nach oben ist noch. Das gibt die Location her.

Dann bis zum 2. Barcamp Glück in 2017

Ein ganz großes Daumen nach oben für die Organisatoren, das war klasse.

Das neunte Barcamp Stuttgart. Wenn die eigene Schwäche zur Stärke wird.

20160917_115119Das Barcamp Stuttgart war für mich eines der ersten, die ich besuchte. Und es wurde für mich zur Instanz. Hier treffe ich viele meiner Follower. Hier habe ich mich als depressiver Mensch geoutet, der einen Suizidversuch hinter sich hat.

Dieses Jahr, auch wenn das wie eine Floskel klingt, war ein ganz besonderes Barcamp Jahr für mich. Seit Juli wieder vollständig zurück im (Arbeits-)Leben. Seit Juli wieder auf der Suche, sich im „normalen“ Alltag zurecht zu finden. Dabei hatte und hat mir meine Twitter Timeline immens geholfen. Um so mehr freute ich mich darauf, einige davon auf dem Barcamp meines Herzens wiederzusehen (jap, auch die emotionalere Seite von mir ist seitdem ich Frieden geschlossen habe mit meinem Einhorn Depression ein Teil von mir).

Schon vor dem Barcamp wurde immer wieder gefragt: „Sieht man dich in Stuttgart?“. „Aber natürlich“ war die stets folgende Antwort, schon, weil es massivster Naturereignisse bedurft hätte, mich vom Besuch abzuhalten.

20160917_191511
Man(n) konnte auch in Bällen baden. Bazingah!

Dann der Tag der Anreise, im Zug kann man beobachten, wie sich die Teilnehmer per Zug, Fahrrad, Auto, Flugzeug und gar zu Fuß auf den Weg machen in den Hospitalhof. #bcs9 sammelt als Hashtag der Wahl die Schäfchen und auch so manchen (Wer-)wolf unter sich.

Dass du aber wirklich „zuhause“ angekommen bist, merkst du am besten, wenn die ersten Begrüssungen und strahlenden Gesichter dich bereits vor dem Eingang zum Barcamp erwarten.  Selten wurde ich so positiv empfangen wie durch die strahlenden Augen, das Lächeln und die Umarmung von Nicole Gugger. Ja. Ich bin daheim. Kaum hatte ich mich am Empfang angemeldet, begann der nicht enden wollende Strom von Hallos, von „Danke, für das, was du machst!“ (Nichts besonderes, ja nur konsequent für mich aber schön, den Wert für andere zu erfahren). Und irgendwie überkam mich das Gefühl, mittlerweile zum bunten Hund avanciert zu sein. Prominent vielleicht nicht, aber weit bekannter als ich dachte.

Dann die Sessionplanung und für mich eine unglaublich schöne Überraschung. Bereits am ersten Tag befassen sich insgesamt 5 Sessions mit psychischen Krankheiten/Problemen/Herausforderungen. War das Barcamp Stuttgart jemals ein Technikcamp? Wenn dem so ist, dann hat sich das 2016 radikal geändert. Eine unglaubliche Vielfalt, hochspannende Menschen. Danke Dana, dass ich deine Geschichte kennenlernen durfte und dass du mich so sehr inspiriert hast, meinen Weg weiter zu gehen. Und übrigens. Du klingst wie eine Frau, du siehst aus wie eine Frau und vor allem. Du bist eine Frau. Jetzt, heute, egal wie steinig der Weg noch sein mag!

Meine Session, erneut gut besucht, obwohl ich dieses Jahr eigentlich nur einen Update meines Outings von 2015 anbot. Erneut hochintelligente Fragen, interessiert Zuhörer und ich weiß nicht, ob meine Lesung wirklich gut ankam, die Gesichter zumindest sprachen dafür. Es ist unglaublich ermutigend wenn man spürt, wie viele Menschen es gibt, die Interesse an meinem Schicksal haben, die daraus etwas für sich oder einen Freund/eine Freundin ziehen wollen. Das ist es, wofür ich mich exponiere, wofür ich in die Öffentlichkeit gehe.

20160918_090126
Muss man das hervorragende Essen des Barcamp Stuttgart noch erwähnen? Ich glaube ja, man kann den Caterer für Qualität und Geschmack nicht genug loben.

@windfeder war für mich der nächste Grund, sich überwältigt zu fühlen. Nicht die Eloquenz, nicht die sympathische Ausstrahlung der jungen Barcamperin, es war die Offenheit, mit der sie über ihre Probleme mit ihrer psychischen Erkrankung sprach, die klugen Erkennntnisse, die ehrlich Unsicherheit und der Wille, sich verletzlich zu machen um dann von der Barcamper Gemeinschaft mit offenen Armen aufgefangen zu werden. @windfeder DANKE! Ich habe mich so oft an mich vor einem Jahr erinnert gefühlt. Du gehts den richtigen Weg, und du hast einen Vater, auf den du wirklich stolz sein kannst. Es wird gut gehen, ich fühle das. Warum, frag mich nicht. Aber ich habe in der Zeit seit dem Suizidversuch gelernt: Verlass dich endlich wieder auf deine Gefühle, lass den Kopf nicht alles entscheiden.20160917_115744

Selten habe ich auf einem Barcamp so viele Sessions besucht, aber es war einfach immer etwas dabei, jeder Zeitslot hatte mindestens ein interessantes Thema.

Auch die Session über den Umgang mit der eigenen chronischen Krankheit brachte mich positiv an meine Grenzen. Ich kann mich nicht erinnern, in einer Session aus einem Übermaß an Empathie heraus mitweinen zu wollen, aber bei den offenen, ehrlichen und sehr berührenden Aussagen von Charlie aka @charlilottelise erreichten mehr, als nur Tränen in meinen Augenwinkeln. Ja, ich konnte mich da sehr gut wiederfinden, vieles davon hatte ich selbst so gehandhabt, bis es nicht mehr ging.

20160917_140224Es war eine emotionale Achterbahn, aber immer mit positiven Gefühlen. Selten habe ich mich so verstanden, aufgenommen, daheim gefühlt. Meine Familie vielleicht, meine unglaublich schöne, liebevolle, verständige Frau. Dann aber die Community aus Barcampern und Followern. Danach lange nichts.

In meinem Buch, das 2017 bei Bastei Lübbe erscheinen wird, ist das Barcamp 2015 in Stuttgart ein wichtiger Wendepunkt der Geschichte zum Positiven. Sollte es, und die Möglichkeit besteht, einen zweiten Band geben, dann wird das Barcamp 2016 auf jeden Fall einen Abschnitt bekommen, wenn nicht gar ein ganzes Kapitel.

Danke Jan Theofel, für die Orga, danke fürs möglich machen. Danke für eine Plattform, die mein Leben nachhaltig verändert und zum Besseren gewendet hat. Und danke ALLEN Teilnehmern, die mir Feedback gegeben haben, mich begrüsst oder einfach still umarmt haben. Ich war zuhause und bin es in Gedanken immer noch.

Bis bald, bis zum Barcamp 2017, auf dem ich sicherlich wieder dabei sein werde. Und es dürfte sehr spannend sein, wie mein Lebensweg sich bis dahin verändert hat. Neue Abzweigungen tun sich im Moment fast täglich auf.

Das Barcamp Stuttgart. Der Beweis, dass etwas, das man für eine Schwäche hält, unter den richtigen Menschen zu einer Stärke werden kann.

Und was wäre ein Barcamp ohne seine Sponsoren. Deshalb ein ganz besonderer und von Herzen kommender Dank allen, die das Barcamp möglich gemacht haben.

SuperClix premium online marketing StaatlicheToto-Lotto GmbH IT & Business Fachmesse für digitale Prozesse und Lösungen MFG Innovationsagentur Medien- und Kreativwirtschaft Doris Helzle TechSmith Eventbrite Essen bestellen in Stuttgart via pizaa.de THE LAB von achtung! Netzwerk Kreativwirtschaft Baden-Württemberg erdfisch die Drupalschaft sonntagmorgen.com exensio - intelligente informationssysteme Hochzeitsportal24.de - Alles für die Traumhochzeit Schöfferhofer Weizen PLOSE Natürliches Mineralwasser Kelterei Walthers Esskultur Catering Freifunk Stuttgart e.V. Hospitalhof Stuttgart

Das dritte Barcamp Heilbronn. Tolle Leute, tolle Themen, tolle Orga

bild2
Schon die Location hatte was!

Ich bin nun ja kein Neuling mehr, was Barcamps angeht. Aber Heilbronn ist für mich immer irgendwie etwas besonderes. Quasi ein Heimspiel. Und das dritte Barcamp in den Räumen von Fujitsu TDS war wieder eine Zusammenkunft spannender Menschen mit spannenden Themen. Organisiert von connect-it war sowohl für super Räumlichkeiten als auch für hervorragende Verpflegung gesorgt.

bild1
Tag 1 und alles wartet auf die Sessionplanung

So vielfältig wie man das von Barcamps kennt spannte sich der Bogen von Drogen über Improvisationstheater zu Agiler Softwareentwicklung.

Selbst Capoeira Training wurde angeboten. Wir lernten Storytelling, wie man es richtig macht (mein Roman liegt da gar nicht mal so schlecht) und ich bot meine mittlerweile bekannte Session über Depressionen, Suizid und Social Media an und ließ wenn es interessierte meine Galaxy Gear ausprobieren. Und ja, das Interesse war sehr groß und auch die Kommentare ließen erkennen, VR is here to stay.

Viele bekannte und noch mehr neue Gesichter, nette Gespräche, Tipps und Tricks und immer wieder das informelle Zusammensetzen oder Stehen, um jemand neues Kennenzulernen und das zu tun, was auf Barcamps beinahe am besten funktioniert: Netzwerken.

Jpeg
Das Interesse an der Samsung Gear VR war groß

Ich bin mir sicher, auch 2017 werde ich dabei sein und freue mich schon auf neue Menschen, neue Themen, neue Kontakte.

Danke an die Sponsoren und das ganze Orgateam, ohne die das Ganze nie funktioniert.

Ihr habt das gerockt und es war ein toller Event!

Bis nächstes Jahr!

 

Hier noch mal die Sponsoren, die ein wichtiger Teil des Barcamps waren und ohne die es erst gar nicht zustande gekommen wäre. Ein großes Dankeschön fürs möglich machen des Barcamps Heilbronn

Platin-Sponsoren

FUJITSU TDS GMBH – www.tds.fujitsu.com
TDS AG

LIDL Stiftung & Co. KG – www.lidl.de
LIDL Stiftung & Co. KG

Bechtle AG – www.bechtle.com
Bechtle AG

Die Plätze für 3 x Platin-Sponsoren sind bereits vergeben!

Gold-Sponsoren

Hochschule Heilbronn – www.hs-heilbronn.de
Hochschule Heilbronn

Indeca GmbH – www.indeca.de
Indeca GmbH

Kaufland Informationssysteme GmbH & Co. KG – www.kaufland.de
Kaufland Warenhandel GmbH & Co. KG

LINGNER CONSULTING NEW MEDIA GMBH – www.lingner.com
LINGNER CONSULTING NEW MEDIA GMBH

Schwarz IT Infrastructure & Operations Services GmbH & Co. KG
Schwarz IT Infrastructure & Operations Services GmbH & Co. KG

Die Plätze für Gold-Sponsoren sind bereits vergeben!

Silber-Sponsoren

PORTOLAN Commerce Solutions GmbH – www.portolancs.com
PORTOLAN Commerce Solutions GmbH

solid IT GmbH – www.solid-it.de
solid IT GmbH

TMNS – www.tmns.de
TMNS

Avodo GbR – www.avodo.de
Avodo GbR

Jetzt Silber-Sponsor werden!

Förderer

Ad!Think – www.adthink.de
Ad!Think

Steinbeis-Transferzentrum IT-Projektmanagement – www.stz-itpm.de
Steinbeis-Transferzentrum IT-Projektmanagement

Barcamp Stuttgart 2015 – Zurück im Leben

20150926_112021Wer meinen Blog verfolgt hat weiß, dass ich fast das ganze erste Halbjahr in der Psychiatrie verbracht habe. Um so bedeutender war es für mich, jetzt wieder in die Öffentlichkeit zu gehen. Das Barcamp ist für mich eine Instanz, die ich nicht missen möchte und dort hin zugehen, war nur konsequent. Auf der Fahrt nach Stuttgart überlegte ich mir noch, soll ich eine Session über meine Geschichte überhaupt machen, über alles, was im ersten Halbjahr passiert ist? Aber ich will ja Öffentlichkeit für die Krankheit Depression.

Was dann aber aus meiner Session: Suizid, Depression, #ausderklapse geworden ist, ich kriege beim Schreiben dieser Zeilen wieder Herzklopfen. Schon bei der Vorstellung meiner Session war ich von der Zahl gehobener Hände überwältigt. Aber die kamen dann auch fast alle! Ich saß in einem Raum mit über 30 Menschen, die zum Teil keinen Sitzplatz mehr gefunden hatten, sich aber für meine Geschichte, für die Geschichte einer Depression interessierten.

Und die kluge, neugierige, schwierige Fragen stellten. Und die zuhörten. Und die mir nach der Session dankten (wofür eigentlich, ich muss danken für offene Ohren und offene Herzen.) Da dann einige fragten, ob ich die Session vielleicht am Sonntag nochmal halten könnte, fragte ich bei der sonntäglichen Sessionvorstellung nochmal nach. Wieder viele Hände, wieder ein berstend voller Raum, wieder viele intelligente und wichtige Fragen. Ich war damals geplättet und sprachlos und bin es emotional wieder, jetzt, wo ich diese Zeilen schreibe.

Ich kann mich nur bei allen, die an der Organisation mitgewirkt haben, allen die bei mir in den Sessions waren, allen, die mich angesprochen haben tausendmal bedanken. Es bedeutet mir unendlich viel, das dieses Thema so aufgenommen wurde. Das macht Mut, das wird mir sicher auch durch die bestimmt wieder auftretenden dunklen Phasen helfen.

Und wenn ich mal wieder überhaupt keinen Ausweg sehen sollte, werde ich mir immer sagen:  Mensch halt durch, du musst doch noch zum Barcamp nach Stuttgart.

Außerdem ganz großen Dank für die vielen anderen spannenden Sessions. Ich werde mir wohl zum Geburtstag einen Sphero BB-8 wünschen müssen. Sonst rebelliert mein Geek Herz. Und ja, ich werd mal wieder nach unseren Versicherungen sehen.

Barcamp Stuttgart, wenn mein Buch tatsächlich Realität werden sollte, dann hast du einen wichtigen Platz in der Geschichte.

 

20150926_092137

Das Barcamp Stuttgart, der Blues danach und vieles gelernt

20140920_100355Mittlerweile scheine ich ein wenig zum Inventar zu gehören. Zumindest bei all den freundlichen Begrüssungen „ah, der Bicyclist ist auch wieder da. “ und „Der Bicyclist, unser berüchtigter Gadget Geek“. Und herrlich, zum einen so viele aus meiner Timeline und von anderen Events bekannte Gesichter wieder in real zu treffen. Nein, wir Onliner reden nicht nur noch online miteinander, im Gegenteil, die Mischung machts.

Kann ich aber mit leben. Und manchmal machts auch richtig Spass. Zum Beispiel in der Session über empfehlenswerte Apps, bei denen wir unter anderem über blitzer.de, waze, aviate, bring!, sleep as android (und ähnliche) gesprochen haben (wer noch welche hat, einfach mir schicken ich ergänze dann). Viel spannender noch waren die Sessions, die ich besucht habe. Da wurden Quadrocopter vorgestellt, von beinahe schon Insektengröße bis hin zu großen Dronen, wir haben über Heimautomatisierung gesprochen und ich habe sehr viel neue Impulse in einer Session über Megatrends gesprochen.

Was für mich von diesem Barcamp in Erinnerung bleibt. Tolle Location Jan, das hat wirklich was und gerade auch die viel größeren Aufenthaltsbereiche zwischen den Sessions regten nochmal mehr zum informellen Zusammensitzen und sich austauschen an. Danke an alle Sponsoren (der Kuckuck von @bwjetzt war wirklich ne coole Idee). Und das mit dem WLan kriegen wir nächstes Jahr auch noch gewuppt. Darfst mich jetzt schon als Helfer für die Technik einplanen.

6061597238521235601_6tag_200914-120915
Der Running Gag der Session Vorstellung: „Ich bin der Andreas“

Und natürlich war für mich wieder ein kulinarisches Highlight neben dem wie immer großartigen Catering von Esskultur war die Session vom Laktitzplanet, die uns wieder ein paar ausgesprochene Leckereien mitbrachte und Christian, der Meister der Köstlichkeiten und Lakritzdealer Number One ließ uns von den Kostbarkeiten kosten. Ich bin eindeutig für D von Lakrids  6061597238521235601_6tag_200914-164612 6061597238521235601_6tag_200914-191313 mit dem direkten Follower B.

Und mir hat Wishdrum gefallen, ein neues Social Network, irgendwo eine Mischung aus Twitter und Foursquare, bei dem man Nachrichten und Wünsche quasi in die Welt „trommelt“. Schauts euch mal an, da könnte noch was ganz spannendes daraus werden, zumal die Macher sehr viel Wert auf die Sicherheit der eigenen Daten legen und nicht zu Datendealern mit euren Infos werden wollen.

Natürlich hab ich auch wieder kräftig zum und über das Barcamp getwittert, was mir…. Trommelwirbel… den zweiten Platz im Twitterranking einbrachte (man muss ja die Klischees bedienen, die man aufgedrückt bekommt 😉 )

Vielen, vielen Dank Jan Theofel, dass du wieder ein tolles, inspirierendes, spannendes, überraschendes Barcamp auf die Beine gestellt hast,  und einen Raum für Austausch, für Gespräche, für Erkenntnisgewinn geschaffen hast.

Das ganze Barcamp wäre natürlich nichts ohne die Sponsoren, die mit ihrem Beitrag monetärer wie personeller Art und oft auch mit wirklich spannenden Session zum Gelinge beitragen.

Deshalb hier nochmal ein ausdrücklicher und aus tiefstem Herzen kommender Dank den Sponsoren, die dieses Barcamp erst ermöglicht haben.

 

PLATIN-SPONSOREN

Lightwerk Internetagentur MFG Innovationsagentur
Wishdrum

 

Gold-Sponsoren

 

induux - The industry platform Land Baden-Württemberg
Mosaiq Die Experten für TYO3
Messe Stuttgart - Mitten im Markt Jan Theofel - Barcamp-Organisation und -Moderation

 

Silber-Sponsoren

 

Coworking Stuttgart I.O.F.F. - Inoffizielles Fernseh- und Medienforum aexea – Ihre erfahrene Kommunikationsagentur aus Stuttgart
digital worx Michael Schommer für das prismcamp2 Freiarbeiter

 

Unterstützer

 

Sonntagmorgen Kaffee Hochzeitsportal24 - Alles für die Traumhochzeit exensio - intelligente informationssysteme
Essen bestellen in Stuttgart via pizza.de Bundesverband Community Management e.V. für digitale Kommunikation und Social Media Esskultur Catering

 

Fazit des 1. Barcamps Heilbronn. Ein herausragender Auftakt

Als ich die Ankündigung gelesen habe, war klar, da muss ich hin. Das erste Barcamp in Heilbronn, so nahe. Als kleines Bloggerexperiment kombinierte ich das ganze dann noch mit einer Anreise per Fahrrad und Bahn und muss im Nachhinein sagen, auch wenn ich nur einen Tag dabei sein konnte. Ein extrem gelungener Start. 2/3 Barcamp Neulinge, die dennoch relativ schnell den Mut fanden, eigene Sessions anzubieten. Viele neue Gesichter einige altbekannte (Gelle @HubertMayer ;)).

Die Organisation hatte sich da aber auch einen guten Berater rangeholt mit Jan Theofel. Von der Lokation im Steinbeiss Haus der Fachhochschule über die top Versorgung mit Essen und Trinken bis hin zu sehr schönen und großzügigen Sessionräumen, da stimmte einfach alles. Und wie sie es dann auch noch geschafft haben, dieses herausragende Wetterchen an Land zu ziehen. Heilbronner Geheimnis vermute ich. Die Anreise mit dem Rad war dank direkter Bahnverbindung und der mittlerweile sehr guten Ausstattung Heilbronns mit radfahrerfreundlichen Wegen ein Klacks.

Ich hatte diverse Sessionideen mit im Gepäck, hab mich dann aber auf eine Einführung in Twitter und Blogs, mein Lieblingsthema „Arbeitswelt der Zukunft“ und eine spannende Session gemeinsam mit Stefan zum Thema Lego Mindstorms beschränkt.

Interessant war aber auch die Session über Google Glass und Hubert Mayers Outdoor (!! Hach wat ein Wetterchen, sagte ich das schon) zur Monetarisierung von Blogs, in der es wirklich spannend zur Sache ging.

Ja, definitiv, die Entscheidung, nach Heilbronn zum ersten Heilbronner Barcamp (#bchn14) anzureisen war wirklich gut. Ein ganz großes Dankeschön allen, die an der Organisation beteiligt waren, die mitgewirkt haben und natürlich auch allen Sponsoren, die wie bei jedem guten Barcamp ein wichtiger Bestandteil sind, ermöglichen sie es doch, sich ein Wochenende mit spannenden Themen und interessanten Menschen auszutauschen und alte Kontakte zu pflegen, aber auch neue zu knüpfen. Mein besonderer Dank auch allen die in meinen Sessions dabei waren und so interessiert und aktiv mitgewirkt haben.

Eins weiß ich schon heute, beim nächsten Heilbronner Barcamp bin ich wieder dabei. Und dann wohl auch beide Tage, denn das werde ich mir rechtzeitig blockieren.

Mein Gesamtfazit. Es hat sich sehr gelohnt, und wer es noch nicht wußte: In Heilbronn und dem Umland gibt es nicht nur Menschen, die den Barcamp Spirit haben sondern auch eine sehr aktive und innovative IT Szene. Klingt vielleicht für die Großstädter komisch. Ist aber so. Aber wir aus dem Heilbronner und Hohenloher Raum haben einen Vorteil. Wir haben auch noch ne tolle Umgebung 😉 Eat this, Ballungszentrum.

Allen,die heute noch auf dem zweiten Tag des Barcamps waren noch spannende Sessions, interessanten Austausch und wir sehen uns hoffentlich im nächsten Jahr in Heilbronn und davor vielleicht auf dem einen oder anderen Barcamp wieder.

Heilbronn rockt. Big time!

Hier auch noch ein paar eigene Eindrücke vom Barcamp im Bild:

Bj4kYW1IUAAWer320140329_10293120140329_11320520140329_134911

 

20140329_10122220140329_10123420140329_064143

 

 

 

IMG_20140329_090850

 

20140329_080247

IMG_20140329_091806Bj4hhIPIAAA4egTBj4jBoKIcAAI0UQ

20140329_154904Bj4pErJIYAAecMT

1396084118347IMG_20140329_084818

Bj4geNuIIAAVBJrBj4KWkvIEAAofwBIMG_20140329_083403Bj5hKn2IAAE7h1MBj6B5QlIcAARGt5Bj3yjfZIgAA_jS_

 

Und noch jemand hat gerockt und rockt auch heute noch: 

Alle Sponsoren, die es möglich gemacht haben, das Barcamp in zu veranstalten. Ohne euch wäre das ganze nicht möglich gewesen. Dafür ein ganz großes Dankeschön und ein Kompliment für so viel ponsoren, die geholfen haben, die Barcamp Idee nach

Innovationsgeist an:

Platin-Sponsoren

TDS AG

TDS Informationstechnologie AG – www.tds.fujitsu.com

Bechtle direct GmbH
Bechtle Managed Services AG – www.bechtle.com

Kreissparkasse Heilbronn
Kreissparkasse Heilbronn – www.sparkasse-heilbronn.de

Gold-Sponsoren

gravima GmbH Agentur für Gravitationsmarketing
gravima GmbH – Agentur für Gravitationsmarketing – www.gravima.de

Silber-Sponsoren

AFI
AFI – P.M. Belz Agentur für Informatik GmbH – www.afi-solutions.com

econsor GmbH
econsor GmbH – www.econsor.de

PORTOLAN Commerce Solutions GmbH
PORTOLAN Commerce Solutions GmbH – www.portolancs.com

SIC! Software GmbH
SIC! Software GmbH – www.sic-software.com

Förderer

smart businessIT
smart businessIT Initiative – www.smartbusiness-it.de

Hochschule Heilbronn
Hochschule Heilbronn – www.hs-heilbronn.de

Distelhäuser Brauerei Ernst Bauer GmbH & Co KG
Distelhäuser Brauerei Ernst Bauer GmbH & Co KG – www.distelhaeuser.de

Darüber hinaus wird das Barcamp 2014 von den Sponsoren der Hochschule Heilbronn unterstützt:

Seeberger GmbH
Seeberger GmbH – www.seeberger.de

Teusser Mineralbrunnen Karl Rössle GmbH & Co KG
Teusser Mineralbrunnen Karl Rössle GmbH & Co KG – www.teusser.de

WMF AG
WMF AG – www.wmf.de

Barcamp Stuttgart, Tag 1 und 2 im Liveblogging

IMG_20130921_131039
Das leibliche Wohl kommt auf jeden Fall nicht zu kurz.

21. Sept. 9:45 Uhr:Wie schon in den Vorjahren wieder ein sehr gut besuchtes Barcamp. Und schön, dass auch  wieder sehr viele neue Gesichter anwesend sind. Nach der Vorstellungsrunde, die dieses Mal sagenhaft schnell von statten geht, geht es an die Sessionplanung. 10 Räume sind geboten, also deutlich mehr als im Vorjahr, uns gehört für Verpflegung und Sessions dieses Mal auch das Erdgeschoss. Und wieder verblüfft mich die Vielzahl an Teilnehmern mit ganz unterschiedlichen Interessen. Da treffen Literaten auf Hacker, Geeks auf Kulturschaffende. Das verspricht einen intensiven und regen Austausch.

12:30: Die ersten zwei Sessions halte ich selbst zu Smartwear und Quantified Self und es entspinnt sich ein hochinteressanter und intensiver Austausch jenseits von rein technischen Gedanken auch über ethische und gesellschaftliche Implikationen. Dann mein heimlicher Favorit des heutigen Tages, die Gadget Session von Thomas Christink (nachdem wir wieder ausgesprochen lecker verköstigt wurden). Es geht hauptsächlich um die Pebble und deren Funktionalität, das Publikum scheint sehr interessiert. Kurz wird dann auch noch das Nike Fuelband vorgestellt und wir beschließen ob der noch nicht präsentierten Gadgets, am nächsten Tag eine weitere Session zum Gadget Schauen anzubieten.

Was man immer wieder feststellen muss. Ein Barcamp ist eine fantastische Chance, den eigenen Tellerrand weiträumig zu verlassen. Neben reinen Hackersession wird über Kultur, Gesellschaft oder Arbeitswelt diskutiert. Und immer wieder bilden sich jenseits der eigentlichen Sessions kleine Grüppchen, die ein zuvor diskutiertes oder ganz neues Thema aufgreifen und parallel eine improvisierte Session veranstalten. Und dabei kommt natürlich, und auch dafür steht das Barcamp Stuttgart, das leibliche Wohl nicht zu kurz. Dieses Mal in ganz besonderem Maße durch ein #tasteup mit Whiskey und ein #sweetup in dem verschiedene Süßwaren präsentiert werden und sich Foodblogger treffen.

Wer wissen will, was am Samstag die Themen waren, findet das Timetable unter http://list.barcamp-stuttgart.de/sa.html

Wenn irgendwer die wirklich kreativen Köpfe, die wirklichen Vordenker treffen will, dann sollte sie oder er auf ein Barcamp gehen.

14:30: Das zeigt sich auch in der Session zur Arbeitskultur, die vom Moderator zunächst mit der Ausgabe von Gummibärchen eröffnet wird. Die Frage nach der Kultur stellt sich in verschiedenen Punkten. Wo arbeiten wir, müssen wir alle an einem Ort sein. Wie kommt man in einen Austausch? Die Frage, die sich stellt, ist die Frage nach Effizienz. Wie arbeiten Menschen gut zusammen? Wenn zu viele Freiheitsgrade bei der Arbeitszeit und der Lokation bestehen, kann durchaus ein Problem entstehen, da sich ggf. manche nicht mehr sehen, die eigentlich den persönlichen Kontakt bräuchten.

IMG_20130921_112432 (1)
Ein elementarer Programmpunkt: Die Vorstellung der Sessions und die Planung.

Was ich in der Session für mich merke und mitnehme. Es geht nicht immer um Präsenz und feste Arbeitszeiten, aber es benötigt auch eine Kultur des Miteinanders, ganz frei zu arbeiten kann eher hinderlich sein. Eine Arbeitskultur, die von der Zusammenarbeit lebt, braucht auch Präsenz. Wichtiger als der völlige Freiheitsgrad ist ein sinnvoller Konsens in der Gruppe, ohne alle Beteiligten über einen Kamm zu scheren. Also die Gruppe unterstützen und dabei die eigene Arbeitsmethodik dennoch leben dürfen. Interessant ist, dass offensichtlich das Format eines Barcamps langsam auch in den Unternehmen ankommt und dass scheinbar auch größere Firmen mittlerweile begriffen haben, dass es nicht darum gehen darf, Mitarbeiterressourcen 100% auszulasten, sondern gemeinsame Ziele zu erreichen und dafür den Mitarbeitern mehr Freiheitsgrade zu ermöglichen. Ein amerikanisches Unternehmen verwendet hierfür unter anderem Fitbit Motiontracker, deren Ergebnisse dann auch innerhalb des Hauses geteilt werden können und so die allgemeine Gesundheit fördern. Die Frage hierbei ist, ob wir endlich begreifen, dass wir die Menschen als Individuen sehen müssen.

Große Gruppen in Unternehmen sind unnatürlich, sie müssen unbedingt heruntergebrochen werden. Und kleinere Gruppen sollten autonomer agieren dürfen. Das Gesamtfazit klingt für mich positiver als die vorherigen Male, denn es scheint doch auch in den großen und zum Teil sehr klassisch hierarchischen Unternehmen ein Umdenken einzusetzen.

19:30 So, und gerade habe ich noch eine geschmackliche Offenbarung erlebt, Lakritze aus Island präsentiert von Lakritzplanet. Oh myyyy god, der ist ja so lecker. Mit Salmiaksalz ummantelter Lakritz. Ein Gesichtszuentgleiser ohne gleichen aber auch ohmnomnomnom. Und die beiden kennen sich wirklich aus. Das war kulinarisch wirklich was ganz besonderes. Merken: Lieber wenig süßes und dafür hochwertig, die Geschmacksnerven werden es euch definitiv danken!#

21:00 Das absolute Geschmackshighlight des Abends ist das #tasteup, hier gibt es insgesamt 10 wirklich gute Single Malts zu verkosten, und letztlich gewinnen recht klar der 16. jährige Lagavulin und ein Ardbeg. Glücklich, voll neuer Informationen und ja, ich gebe es zu, auch etwas angeheitert geht es ins Hotel, denn auch der nächste Tag will noch erlebt werden.

IMG_20130921_183829
Lakritz in allen Variationen, die beiden vorderen Schalen beinhalten mit Salmiaksalz umhüllte schwarze und braune Lakritze. Meine persönlichen Favoriten.

22. Sept: 09:30  Und damit kommen wir zu Tag zwei, der natürlich wieder rituell mit einem vorzüglichen Frühstück und absolut leckerem Kaffee eröffnet wurde.  Aufgrund des großen Interesses für Gadgets werden wir heute wohl noch ein weiteres Meet and Greet für Gadgets halten.

Frühstück ist aber erst mal Prio eins um gestärkt in die Sessions zu gehen.

10:15 Sessionplanung dieses Mal nir ein Vorschlag pro Person, damit auch noch die neuen dazu kommen.

Baby 2.0 eine gute Session darüber, wie man mit Kind und Internet umgehen sollte.

Interessantes Phänomen an Tag 2: Erstaunlich viele Sessions zu Entspannung , neue Arbeitsmodelle, neue Lebensmodelle.

14:00 Die Session Kind 2.0 entwickelt sich sehr spannend, primär geht es darum, ob Bilder von Kindern gepostet werden können. De facto gehen in auch nur der leichtesten Form zweideutige Bilder nicht, ob man ganz gewöhnliche Bilder von Kindern in der Öffentlichkeit postet, ist eher eine Ermessenssache.

Wichtig auch hier, es gilt sich die Chancen und Risiken bewußt zu machen, was geht ist das, was im öffentlichen Raum geht. 23Snaps, quasi als geschlossener Raum, um gerade das Bedürfnis des Mitteilens in der Familie zu pflegen. Wichtig ist, das Bewußtsein zu schärfen nicht alles zu verbieten. Und es sollte stets das Wohl des Kindes im Vordergrund stehen. Auch das Thema Foren und Überinformation wird thematisiert. Foren sind oft auch Quell von Fehlinformationen. Dem Instinkt zu trauen ist wichtig.

Zum Abschluß bleibt mir als Fazit nur, es hat sich unglaublich gelohnt. Viele inspirirende Gespräche, bekannte Gesichter und neue Leute, spannende Themen kennengelernt. Einfach ein riesengroßes #hach allen Sponsoren, Helfern und natürlich Jan Theofel für ein weiteres sehr gelungenes Barcamp Stuttgart.

 

 

 

 

Lifeworkcamp Tag 1: Viele neue Menschen und viele neue Gedanken

Marga und Jan bei der Eröffnung

Das erste Lifeworkcamp in Stuttgart. Irgendwo konnte ich mir einerseits nicht wirklich etwas darunter vorstellen, ich schwankte zwischen, oh klasse genau mein Thema und hoffentlich wird das kein esoterisches Happening.

Aber nein, es ist eine hochspannende Mischung aus Menschen geworden, die sich auf die eine oder andere Art mit der Bedeutung von Arbeit, ihrer Integration in das Leben und der vernünftigen „Balance“ zwischen zu viel und zu wenig befassen. Es waren erfrischend viele neue Menschen da, die offen zugaben, noch keinerlei Barcamp Erfahrung zu haben, die sich aber schon nach Minuten völlig in die Gemeinschaft der Camper integrierten. Viele neue Themen und Impulse habe ich mitgenommen. So dank einer Session von Barbara Fischer-Reineke neue Wege, Burn Out vorzubeugen und für sich Ziele und Lebensinhalte jenseits von 9-17 Uhr zu definieren. Zudem kristallisierte sich heraus, dass auch die nur noch auf eine Kultur der Spitzenleistung fixierte Gesellschaft mit für den Druck verantwortlich ist, da oft die Spitzenleistung von gestern zum Normalzustand von heute erklärt wird. Und auch die von vielen so propagierte Fehlerkultur ist oft nicht mehr als ein Lippenbekenntnis, das in den Unternehmen in Wirklichkeit nicht gelebt wird.

Fotoprotokoll der Schlagworte aus der Burn Out Präventionssession

Schön auch, das Frank Hamm mich dankenswerterweise bei meiner Session unterstützt hat in der es darum ging, wie man die Informationsflut bändigt, wobei das grundlegende Prinzip der Mut zur Lücke und zum konsequenten Löschen ist.

Von Jan und Marga wurden wir rundum gut umsorgt, wie schon vom Barcamp Stuttgart bekannt war die Verpflegung herausragend, wenn auch die Kaffeebecher etwas klein geraten waren, was ich aber durch meine Fördererkaffetasse kompensieren konnte.

Und der Abend wurde beschlossen  mit meiner allerersten Werwolf-Session, die mir sehr großen Spaß gemacht hat. Ich bin auf jeden Fall….infiziert 😉