Wie sieht der IT Job der nahen Zukunft aus?

Silicon.de titelt: „Trends für die IT Karriere 2011“ und ich muß sagen, der Artikel hat einige interessante Aspekte.

Was ich generell interessant finde, ist die immer stärkere Vernetzung der It Berufe. Social Media ist längst über die reine private Anwendung hinausgewaschen. Unternehmen experimentieren mit Wikis und Blogs, bieten interne Messenger Systeme an. Das alles zeigt vor allem eins. Social Media ist in den Unternehmen angekommen, aber es besteht großer Bedarf an Strategien, an Erfahrungen im Umgang mit Social Media. Viele wollen sich jetzt dort positionieren, aber WIRKLICHE Experten sind rar, Schönfärber, die unreflektiert „Die Zukunft liegt in Social Media“ propagieren gibt es leider viel zu viele. Denn was viel wichtiger als die Technologie ist, ist die Einführung einer Social Media Unternehmenskultur. Und das ist bedeutend schwerer, weil es an alten Pfründen, an Hierarchien und Kommunikationsprinzipien rüttelt. Hier muss offen kommuniziert werden, und der einzelne muss oft alte Egoismen oder Herrschaftswissen zugunsten der Community aufgeben. Und das fällt vielen doch recht schwer.

Aber noch etwas ist interessant an diesem Artikel. Die neuen Jobbilder, wie zum Beispiel Twitter Coaches und Social Media Manager. Noch vor einem halben Jahr hätte ich hier geschrieben, das sind Buzzword Berufsbezeichnungen, die keinerlei Substanz haben. Nach dem, was ich aber in der letzten Zeit bei meinen Recherchen erlebt habe, auch angetrieben durch das wachsende Interesse meines Arbeitgebers an den Social Media Themen ist, dass tatsächlich ein grosser Bedarf an Experten im Bereich Social Media besteht. (Und ich füge der Liste immer wieder gerne den Information Broker hinzu, dessen primäre Aufgabe es in Zukunft sein wird, gezielt mit Informationen aus den verschiedensten Kanälen zu einem dezidierten Thema zu versorgen.)

Und damit meine ich keine Buzzword Schleuderer sondern wirklich Fachleute, die das Medium selbst intensiv nutzen, die sowohl die Chancen, als auch die Gefahren kennen und so die Mitarbeiter und damit letztlich das ganze Unternehmen fit für Social Media machen. Diese Plattform wird nicht wieder verschwinden, sie wird sich immer mehr in den Alltag integrieren. Erste Jobangebote über Twitter, die Migration von beruflichen Vernetzungen hin in die Social Media Plattformen. All das sind Indizien dafür, daß die Technologie immer mehr im Alltag ankommt.

Zwar wird es auch weiterhin Verweigerer geben, die das ganze nur für Spielerei halten, aber wie ich bereits in einem früheren Beitrag erwähnte, wird diese Generation letztlich immer mehr durch die „Digital Residents“ abgelöst, die gar nicht mehr fragen, ob diese Plattformen zu nutzen sind, sondern eher, welche Dienste der Arbeitgeber bereitstellt.

Die Vernetzung bietet völlig neue Möglichkeiten, schnell an Informationen zu kommen. Aber auch schnell an Angebote anderer Arbeitgeber. Das heißt, Unternehmen müssen sich neu positionieren, ihren Marktwert für den Arbeitnehmer anders und neu aufzeigen. Auch hier können die Social Media Plattformen gute Dienste leisten.

Letztlich kann ich als potentieller Arbeitnehmer genauso wie mein Arbeitgeber sehr einfach über entsprechende Schlagwortsuchen bei Google, Twitter, Facebook und Co. herausfinden, wer bei welcher Firma arbeitet und anhand der Tweets und Postings ein ziemlich gutes Bild von der Unternehmenskultur bekommen.

Auch hier müssen sich die Unternehmen klar sein, dass bald, wer nicht in den Social Media Plattformen auch als Arbeitgeber präsent ist, für viele potentielle High Potentials als Arbeitgeber schlicht nicht mehr stattfindet.

Neben der reinen Etablierung eines Auftritts in den Social Media Plattformen ist deshalb gerade das Coaching der Mitarbeiter im Umgang mit den Plattformen, der bewußte Umgang im ganzen Unternehmen und eine umfassende Strategie wichtig. Nur ein Profil zu besitzen reicht schon längst nicht mehr. Der Kanal will mit Mehrwert für die potentiellen Kunden und/oder Arbeitnehmer befüllt werden. Und dieser muß ehrlich und frei von reinen Marketingfloskeln sein.

In einer Wirtschaft, die immer mehr fast gleichartige Produkte auf den Markt wirft, in der ich ein Fahrzeug von Hersteller a) oft nur noch schwer vom Fahrzeug von Hersteller b) unterscheiden kann, braucht andere Unterscheidungsmerkmale. Und hier greift Service, der nun auch über Chat, Facebook oder Twitter erwartet wird. Sobald ich einen offiziellen Kanal auf Twitter eines Unternehmens finde, dessen Produkte ich schätze, erwarte ich auch, mit dem Unternehmen über Twitter in Kontakt treten zu können.

Schon heute nutze ich immer seltener EMail und immer häufiger einen kurzen Tweet oder einen direkten Chat, um mit Unternehmen zu kommunizieren. Noch bin ich damit Mitglied einer Minderheit. Aber die Wachstumszahlen von Diensten wie Twitter und Facebook zeigen. Bald wird die Mehrheit so kommunizieren.

Die Generation Y pfeift auf Hierarchien. Aber nicht nur die!

Die Computerwoche titelt: „Die Generation Y: Weg mit den Hierarchien„. Und ich muss sagen, nicht nur die Generation Y, also die nach 1980 Geborenen pfeifen darauf. Wenn ich mir ansehe, wie hoch das Durchschnittsalter der Nutzer von Plattformen wie Facebook und Twitter ist (jenseits der 30) dann kann ich nur sagen, wir sind bereits mitten im Wandel und es gibt bereits eine immer grösser werdende Zahl von Arbeitnehmern, die schon lange jenseits der Hierarchien arbeiten.

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Der IT-Arbeitsplatz der Zukunft, eine Vision wie es sein könnte

Computerwoche berichtet über den IT-Arbeitsplatz der Zukunft:

Erwartungen zu konservativ – Centracon-Studie: Der IT-Arbeitsplatz der Zukunft – computerwoche.de.

Interessante Aspekte, aber das ganze ist mir nicht tief genug und geht mir nicht weit genug. Deshalb hier mal die Beschreibung, wie ich mir meinen IT-Arbeitsplatz der Zukunft vorstellen und wünschen würde.

Basis ist ein Notebook, dessen Monitor abnehmbar ist und als Tablet dienen kann. Diesen docke ich im Büro in eine Docking Station mit grossem Monitor und Volltastatur um damit Softwareentwicklung zu betreiben.

Mein OS läuft hauptsächlich über die Cloud (z.B. Jolicloud) und ich habe meine gesamten Daten über ein Werkzeug wie Wuala oder Dropbox im Netz. Darüber wird auch mein Smartphone synchronisiert, so daß ich die wichtigsten Unterlagen stets auch via Smartphone dabei habe. Über VPN und UMTS kann ich von jedem Ort der Welt über einen sicheren Tunnel auf meine Entwicklungsumgebung und das Büroinformationssystem zugreifen, so daß egal wo ich mich aufhalte, ich an meiner Softwareentwicklung arbeiten kann.

Insofern besitze ich im Büro auch keinen festen Arbeitsplatz mehr, sondern wähle mir abhängig davon, ob ich überhaupt im Büro arbeiten möchte (ich arbeite in der Zukunft ziel- und ergebnisorientiert, nicht nach festen Arbeitszeiten) einen Raum mit entsprechender Ausstattung, suche ein Coworking Office auf oder bleibe gleich zu hause und vereinbare Meetings via Videokonferenz, für die ich auch den heimischen Grossbildfernseher und eine darin installierte hochauflösende Kamera nutzen kann, sowie ein Whiteboard, auf dem dann gemeinsame Entwicklung stattfinden kann.

Im alltäglichen Miteinander kontaktiere ich meine Kollegen via Social Network, vernetze mich mit Experten abhängig vom Projektauftrag oder tausche mich mit anderen Entwicklern aus. Twitter und Facebook sind für mich integraler Bestandteil auch meiner Businesstätigkeit um schnell an Informationen zu kommen und Kontakte zu knüpfen.

In einem unternehmensweiten Wiki werden Projekte und Technologien dokumentiert und meinen Projektfortschritt dokumentiere ich wie auch die anderen Kollegen meines Teams in einem Projektblog.

So in etwa erträume ich mir das….. Mal sehen, was davon in Zukunft Realität sein wird.

Innovation kann man nicht verordnen

Innovation findet in vielen Unternehmen immer noch nach dem „wir verordnen das, dann klappt das auch“ Prinzip statt. Da wird ein Prozess aufgesetzt, unterfüttert von vielen Excel Tabellen und Datenbanken, mit mehreren Freigabeinstanzen für neue Ideen.

SO GEHT DAS NICHT. Innovation ist nicht verordenbar. Innovation hat etwas mit Kreativität zu tun. Und das ist, speziell in stark verwaltungsgetriebenen Betrieben ein rotes Tuch. Kreativität hat auch etwas mit Spielerischem,  mit nicht sofort sichtbarem ROI zu tun. Und die üblichen Manager der heutigen Generation brauchen Zahlen. Aber leider lässt sich Innovation nicht in Zahlen packen. Innovation entsteht in Freiräumen,  in denen der Mitarbeiter eben nicht an seinen Kennzahlen gemessen wird. Flow, also das selbstvergessene und oftmals hochkreative Arbeiten an einem neuen Thema klappt dann am besten, wenn kein Erbsenzähler mit Stoppuhr und Excel Sheet hinter einem steht. Die Kultur der 20% zur eigenen Verfügung oder der abgeschafften Zeiterfassung in manchen Unternehmen ist keine reine Menschenfreundlichkeit sondern vielmehr der Erkenntnis geschuldet, dass wir heute gerade mit den kreativen Köpfen unsere Marktvorteile erreichen. Die Produkte sind in allen Branchen austauschbar geworden, nur die kreative, besondere Idee kann ein Unternehmen da noch hervorheben oder das neue, innovative noch nicht dagewesene Produkt.

Wie heißt es so schön in Schillers Don Carlos: „Sire, gebt Gedankenfreiheit“.

Recht hat er, nur der freie Geist kann auch neues erfinden. Der eingezwängte, überwachte Geist versucht lediglich das zu erreichen, was von ihm mit der Stoppuhr in der Hand erwartet wird.

Wir werden immer schneller. Warum eigentlich?

Es fällt zunächst bei Stuttgart 21 auf. Der Grund für den Umbau ist die Beschleunigung des Bahnverkehrs, deretwegen jetzt Gegner und Befürworter in einer eskalierenden Stimmung sich gegenüberstehen.
Aber noch an anderen Stellen resultieren viele Probleme nicht aus der Langsamkeit eines Prozesses, sondern aus der immer höheren Beschleunigung.

Der Burn Out ist ein Kennzeichen der Beschleunigung in der Arbeitswelt. Immer mehr, in immer kürzerer Zeit erledigen, dabei wird aber immer weniger auf Rythmen und für den einzelnen angenehme Arbeitsgeschwindigkeit geachtet.

Mal ganz abgesehen davon, dass durch Doppelverdiener, Überstunden und immer weniger Privatleben auch die Ernährungsgewohnheiten extrem leiden. Wer wenig Zeit hat, kocht nicht mehr selbst sondern nutzt Convenience oder Fast Food und selbst Familien mit Kindern schaffen es oft nicht mehr auch nur eine warme Mahlzeit auf den Tisch zu bringen, die selbst gekocht ist. Nicht, weil sie es nicht wollen, sondern weil viele durch den Job so eingebunden sind, dass dafür einfach keine Zeit bleibt (zumal auch die klassische Mittagspause schon lange nicht mehr existiert.)
Gymnasiasten müssen statt in 9 jetzt in 8 Jahren für den Arbeitsmarkt fit… aeh will sagen, gebildet werden (Bildung braucht Zeit, Ausbildung weniger, denn da fällt das erlernen des kritischen Denkens weg).

Ärzte müssen immer mehr Patienten abwickeln, damit es sich für sie rechnet. Die Produktzyklen neuer Geräte werden immer kürzer und wer mithalten will, muss diese Zyklen mitmachen. Wir sind gewohnt, sofort zu kommunizieren, die nicht beantwortete SMS oder EMail ist schon nach Stunden völlig veraltet.

Ich bin kein Technophobiker. Aber selbst ich als Gadgetfreak, Informatiker und Social Media Verfechter überlege im Moment, ob das ganze nicht zu schnell wird. Ein wenig mehr Langsamkeit, Zeit zum Überlegen, Zeit zum Ausklinken aus dem Geschwindigkeitswahnsinn ist sicher nicht falsch. Wir müssen auch unsere Lebenszeit und unser Leben noch selbstbestimmt leben können und je schneller wir hier werden, umso fremdbestimmter läuft das ganze ab. Ich muss nicht meine EMails im Halbstundenrythmus abfragen und auch Twitter und Facebook entschleunige ich, in dem ich nur zu bestimmten Zeiten und in der Freizeit auch mal gar nicht reinschaue.

Wir klagen über Stress, über zu wenig Lebenszeit, zu wenig eigene Zeit für sich. Aber wir tun selbst oft genug dafür, uns des jetzigen Momentes zu berauben.
Wir sollten aufhören, für die zukünftige „Entschädigung“ zu arbeiten oder wie es Randy Komisar so treffend ausdrückt:

„Bei der aufgeschobenen Lebensplanung wird es immer die nächste Belohnung geben, hinter der man her ist, die nächste Ablenkung, den neuen Hunger, der zu stillen ist. Sie werden immer zu kurz kommen.“

Oder sehr viel kürzer aber ebenso wahr: Carpe Diem

Und hier glaube ich fest daran, dass ein neues Denken von Arbeit, das eher ergebnisorientiert ist, für viele der Ausweg sein kann, die sich heute noch wie in einer Tretmühle fühlen, die immer schneller dreht.

Wenn Schule besser motiviert als Unternehmen

Gestern hatte ich eine interessante Erfahrung. Das Gymnasium meines ältesten Sohnes bot einen pädagogischen Abend für Eltern an. Dort wurden verschiedenste Erkenntnisse aus der modernen Psychologie dargeboten, um es den Eltern zu gestatten, ihren Kindern individuell zu helfen. Es kamen Themen auf den Tisch wie extrinsische versus intrinsische Motivation (klares Votum der Lehrer, nur intrinsisch wirkt, extrinsisch ist zum Scheitern verurteilt), es wurden die verschiedenen Arbeitstypen dargestellt (auditiv, visuell etc.) und viele Erkenntnisse, die ich zum ersten Mal vor über 10 Jahren während meines Studiums kennengelernt hatte, als wir im Rahmen des maschinellen Lernens auch neueste Erkenntnisse aus der Psychologie kennenlernten.

(Für alle, die es genau wissen wollen, ich habe Computerlinguistik und Künstliche Intelligenz studiert, und in der KI war schon vor 10 Jahren Motivation und Lerntechnik und generell die Frage danach, wie das menschliche Gehirn Informationen speichert ein Thema. Vieles von dem, was heute als so furchtbar neu dargestellt wird, ist schon über 10 Jahre alt, nur wollte wieder mal keiner auf die Wissenschaftler hören)

Was mich dabei zum einen freut: Die Schule hat offensichtlich erkannt, dass nicht alle Schüler gleich sind. Das war noch zu meiner Schulzeit so, es gab nicht verschiedene Schüler, alle hatten gleich zu lernen.

Aber leider ist die Arbeitswelt in weiten Teilen noch nicht so weit. Es wird immer noch in vielen Bereichen geglaubt, man müsse jeden Arbeitnehmer „zum Jagen tragen“. Sogar Gewerkschaften glauben, die einzig wirklich gute Motivation ist mehr Bonus, aber natürlich nur ohne weniger Bonus bei Fehlleistung.
Es wird immer noch geglaubt, erl. Arbeit = Mitarbeiterzahl*Zeit.

Dabei ist die Formel weitaus komplizierter und tendiert eher in Richtung: erl. Arbeit = Mitarbeiter*Motivation^2/Kontrolldrang (oder so, Mathe war noch nie mein Fach 😉 )

Ich beneide meinen Sohn ein bisschen ob seiner modernen Schule, die zumindest das Bewusstsein zu haben scheint, dass Lernen und Motivation aus weit mehr besteht als Zuckerbrot und Peitsche! Bei meinem Arbeitgeber sind viele dieser Erkenntnisse auch schon angekommen. Aber – und Achtung, jetzt kommt ein klassischer Spruch – bei mir in der Schule hats das nicht gegeben. Hätte ich das damals gehabt, hätte ich mit Sicherheit leichter gelernt. Das ganze durchschaut habe ich erst im Studium, als ich plötzlich erkannt habe, dass es nicht an mir, sondern and er Methodik gelegen hatte, daran, dass ich ein Mensch bin, der Freiheitsgrade, kreative Freiräume wie die Luft zum Atmen braucht. Seitdem weiss ich, wie ich meine „persönliche Spitzenleistung“ erbringen kann. Nur mein Umfeld ist da manchmal nicht wirklich drauf vorbereitet.

Dan Pink zeigt im folgenden Video, das wieder mal auf der herausragenden Seite von TED zu finden ist, dass die Wissenschaft schon seit Jahren weiss, wie falsch die Wirtschaft oft motiviert, aber permanent ignoriert wird:

Wir müssen nicht „Jungs fördern“ sondern eine menschliche Gesellschaft fordern

Die TAZ berichtet: Neue Männerpolitik braucht das Land. Das denke ich nicht. Was wir brauchen ist ein wirklicher Kulturwandel. Eine Gesellschaft, die nur auf Leistung, auf Erfolg, auf berufliche Karriere schaut, die Menschen ohne Arbeit konsequent als faul abstempelt und sie am Rande des Existenzminimums oder gar darünter dahinvegetieren lässt, die fördert geradezu agressive Jugendliche, Stress in der Schule und Angst vor der Zukunft. Wir wollen immer und überall Spitzenleistung. Dabei vergessen wir nur zu oft, dass auch die beständigen Durchschnittsleister wichtig sind, denn sie sorgen dafür, dass die Maschine weiterläuft. Nicht die „Highperformer“ halten die Rädchen am Laufen.

Und wer sagt schon, dass ein Highperformer in einem Gebiet nicht eine Niete in vielen andern Gebieten ist. Wenn ich mir oft betrachte, wie unwissend in vielen Bereichen die sogenannten Experten in Fernsehshows sind, dann fällt mir sehr oft Dieter Nuhrs Spruch: „Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten“ ein.

Wir sollten wieder Zeit zum Leben gewinnen und nicht den Takt im Hamsterrad so lange beschleunigen, bis Burn Out und psychische Probleme der ständige Begleiter aller Arbeitnehmer wird.
Effizienz lässt sich nicht endlos steigern. Und wofür arbeite ich, wenn ich letztlich meine Wohnung nur noch kurz zwischen nach hause kommen und ins Bett fallen sehe, wenn meine Familie mich fragt, warum ich so selten zu hause bin.