Readly startet in Deutschland. Die Zeitschriften Flatrate

Nach Musik, Video und auch Büchern startet mit Readly nun ein Dienst, der für 9,99 Euro im Monat eine Zeitschriften Flatrate anbietet. Spannend dürfte hier vor allem sein, welche Zeitschriften für den deutschsprachigen Raum zur Verfügung stehen werden. Denn wie bei allen Abodiensten steht und fällt der Dienst mit dem Angebot, das geboten wird. Zudem fände ich es noch spannender, nicht gleich ganze Magazine zu haben sondern sich aus den verschiedenen Magazinen quasi eine eigene Zeitschrift zusammen zu stellen.
Das Angebot in DE ist noch nicht wirklich berauschend, anbei zum Beispiel, was man bei der Suche nach IT Magazinen im Moment angeboten bekommt, wenn man sich auf deutsche Titel beschränkt:

zeitungen

Aber nichts desto trotz, wie ich bereits in der Vergangenheit prognostiziert habe, wir kommen immer mehr weg vom Produkt, hin zum Dienst, und das heißt bei all diesen Flatrate Angeboten, es wird die Lektüre, das Anhören oder das Ansehen verkauft, nicht der Film auf DVD, die Audio CD oder das PDF zum Download.

Spotify bringt Familien-Bezahlmodell

wpid-screenshot_2014-10-20-13-45-34.pngSpotify nutze ich sehr gerne. Allerdings ist das bislang ein Spaß nur für mich gewesen. Nun sind wir eine fünfköpfige Familie und 5 * knapp 10 Euro für diesen Dienst war uns dann doch zu teuer.

Nun wird das ganze aber doch noch attraktiver.
Spotify bietet ein neues Familienmodell an, dabei zahlen Familienmitglieder zusätzlich zu den 9,99 Euro Haupt-Account  5 Euro pro Zusatz-Mitglied.
Zwar immer noch ne ordentliche Hausnummer aber durchaus bezahlbarer als der Ursprungspreis.

Google Music All-Inclusive ab sofort in Deutschland verfügbar

Screenshot_2013-12-06-06-58-25Das nenne ich eine gelungene Nikolausüberraschung. Ab heute kann auch in Deutschland der Streaming Dienst Google Music All-inclusive genutzt werden. Bis zum 15. Januar für 7,99 Euro, also 2 Euro billiger als Spotify, kann man unbegrenzt Musik des Dienstes streamen.

Die ersten 30 Tage steht Euch der Service kostenlos zur Verfügung. Nutzer, die das All-Inclusive-Abo bis zum 15.Januar 2014  buchen, erhalten das komplette Angebot für günstige 7,99 Euro im Monat. Nach dem 15. Januar kostet der Service  9,99 Euro pro Monat und kostet damit genau so viel, wie andere bekannte Dienste wie Spotify

Warum die meisten Abosysteme nicht wirklich sinnvoll sind.

Immer häufiger liest man über Dienste und Waren, die man in einem „praktischen Abo“ dauerhaft beziehen kann. Dabei sollte man solche Dienstleistungen mit größter Vorsicht genießen. Sie bringen meist vor allem den Anbietern Gewinn, während man als Kunde selten wirklich damit spart.

Warum das so ist?

Nun, die meisten Abos basieren darauf, dass man einen „Warenmix“ abonniert. Ich bekomme Zugriff auf ein Warensortiment (z.B. eine Lebensmittelkiste) oder ein Dienstleistungssortiment (zum Beispiel Musikabos). Das ist zunächst mal, wenn man davon ausgeht, dass man wirklich all das, was einem Monat für Monat oder Woche für Woche geliefert bekommt, auch nutzt und braucht. Aber schon bei den Musikabos habe ich da bei den meisten Menschen so meine Zweifel. Schließlich kaufe ich mir nicht nur meine Lieblingsmusik, sondern eine riesige Zahl uninteressanter Musik ein. Und Wenn ich mal umrechne, wie oft ich den Dienst nutze versus wie oft ich mir eine Musik kaufe, weil ich sie wirklich mag, dann stellt man schnell fest, so viel günstiger ist das gar nicht. Zumal man auch die versteckten Kosten z.B. für den Datendienst dazurechnen sollte, hört man zum Beispiel unterwegs gestreamte Musik.

Wobei das viel größere Problem entsteht, wenn man physikalische Waren bestellt. Sei es nun das Getränkeabo, das Abo einer Zeitung oder einer Dienstleistung. Bevor ich abschließe sollte ich IMMER zunächst prüfen, wie oft ich die Ware im Moment benutze, welche Waren das Paket beinhaltet und ob ich nicht mit dem Einzelkauf besser dran bin. Zumal ich dann auch flexibel auf Sonderangebote reagieren, oder selbst entscheiden kann, was mir zugestellt wird. Gerade die Nahrungsmittelabos (die Gemüsekisten z.B.) schreiben mir ja im Prinzip vor, was ich zu essen habe, will ich das ganze wirklich rentabel nutzen.

Ich sage hier nicht, dass Abos grundsätzlich schlecht sind. Aber man sollte immer wieder, und nicht nur beim Beginn des Abos hinterfragen: Nutze ich es? Lohnt es sich? Spare ich wirklich? Brauche ich das überhaupt?