Blogparade:Mein Schlüsselbund

Ostwestfale hat aufgerufen zur Blogparade. Sein Motto: Mein Schlüsselbund und was ich damit verbinde.

Hier also mein Schlüsselbund mit ein paar Informationen zu dem wenigen, was dran hängt.
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Zunächst fällt sicher auf, dass da auch ne Tasche dran hängt. Das liegt daran, dass der Autoschlüssel unseres Hyundai H1 Busses den Knopf für die Zentralverriegelung und Alarmanlage an der Seite hat, wo ich ihn schon des öfteren aus Versehen in der Hosentasche ausgelöst hatte. In diesem Täschchen passiert das nicht und ich hab zusätzlich in einer kleinen Innentasche noch ein paar Notgroschen dabei. Den Fuchs muss ich wohl kaum vorstellen, das ist der Bausparfuchs, das Maskottchen meines Arbeitgebers und auch in anderen Grössen ist er bei mir im Haus verteilt (zwangsläufig, bei drei Kindern). Neben dem schwarzen Autoschlüssel seht ihr einen Einkaufswagenchip, den ich mal im Center Parcs erstanden habe, weil wir ein kleines Mitbringsel für eine gute Freundin der Familie suchten und ich doch prompt einen mit der Aufschrift „Computerfreak“ fand.

Passt ja, dacht ich mir und hab ihn mitgenommen. Daneben unser Haustürschlüssel. Das wars auch schon, ich bin ein Freund der einfachen Dinge, deshalb nur das dran, was ich wirklich brauche. Das ganze hängt dann noch an einem Lanyard, meinem Erinnerungsstück von der re:publica 2010. Vorteil eines solchen Lanyards, wenn man ihn sich durch den Gürtel einfädelt kann so ein Schlüsselbund auch bei „Heavy Action“ nicht verloren gehen und glaubt mir: Mit drei Kids hat man viel davon.

Technikhasser schaden dem Klima

Ich weiss, eine gezielte Provokation. Aber mit mehr als einem Körnchen Wahrheit: Betrachten wir doch mal die Fakten:

Wie viele ökologisch engagierte Menschen kenne ich, die mit irgendwelchen die Umwelt verpestenden, Benzin fressenden Monstren durch die Weltgeschichte und auf ihre Demos zuckeln (SEHR VIELE!)

Warmweisse LED
LED

Wie viele Menschen kaufen unreflektiert auf dem Wochenmarkt, nur weil da die Produkte ja alle frischer sind und denken nicht drüber nach, dass reines Tiefkühlgemüse, das nicht vorverarbeitet wurde, mehr Vitamine hat, weil es direkt vom Acker eingefroren wurde.

Wie viele Menschen lästern über Navi Fahrer und gurken selbst, mit Karte bewaffnet und ständig den Weg suchend durch die Weltgeschichte, fahren zig Umwege und gefährden sich und andere durch das unsichere, suchende Fahren.

Wie viele behaupten immer noch, die alte Glühbirne sei das Non plus ultra, und wissen gar nicht, dass es warm leuchtende Energiesparlampen und LEDs gibt, die längst nicht mehr bläuliches Licht produzieren?

Wie viele Autofahrer schimpfen über die Spritpreise, haben aber keinen Spritsparkurs besucht, der den Verbrauch bei mir z.B: um bis zu 2 Liter auf 100 km gesenkt hat?

Wir hassen die Technik, weil wir uns ihr ausgeliefert fühlen. Dabei würde ein wenig Nachdenken oft dazu führen, dass wir feststellen würden: Es ist nicht alles so, wie wir meinen. Man sollte die Fakten kennen, und nich alles blind nachplappern, was der Freund, Kollege oder Nachbar behauptet. Auch in meinem Umfeld habe ich schon viele Diskussionen geführt mit einem Umfeld, das zwar mächtig ökologisch tut, aber in Wirklichkeit oft zu den grössten Dreckschleudern gehört, die man sich vorstellen kann. Wir haben dagegen sowohl den Verbrauch an Storm als auch an Heizenergie durch den Einsatz von modernster Technologie um fast 50 % gesenkt….. EAT THIS!

Und übrigens: Leider ist das ein Thema in dem verblüffenderweise die Städter den Landbewohnern oft um Jahre voraus sind. Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht: Das gilt besonder für technologischen Fortschritt. Ich lebe in einer solchen Diaspora und muss mich jeden verdammten Tag mit extrem dummen Vorurteilen oder mit geradezu übermächtiger Ignoranz rumschlagen. Das mögen die Landbewohner nicht gerne hören. Es ist aber leider Fakt! Jeder, der schon mal gefragt hat, wofür der Monstergeländewagen gut ist, oder warum es zwei Autos sein müssen, jeder, der schon mal nachgebohrt hat, ob denn neben den zum Geld verdienen installierten Photovoltaikanlagen auch an Energieeffizienz oder an Konsumverzicht gedacht wurde, wird verstehen, was ich meine. Wir schimpfen gerne auf andere, aber bei uns selbst fangen die wenigsten an. Und leider, auch wenn es vielen schwer fällt, das zu akteptieren, wir brauchen Technologie, ja oft sogar Hochtechnologie um in der heutigen Zeit wirklich umweltschonend zu leben. Der einfach ländliche Stil ist längst nicht mehr so ökologisch wie uns manch Hochglanzmagazin weis machen will.

Bin ich Mensch, zwischen 9 und 17 Uhr ? Über Lippenbekenntnisse und die Realität

Heute mal ein paar Gedanken, die mich schon länger beschäftigen. Viele Menschen behaupten, sie würden ganz klar zwischen privat und Beruf trennen. Ich glaube dem nicht so ganz. Letztlich bin ich doch auch zwischen 9 und 17 Uhr (mal so als exemplarische Zeit am Arbeitsplatz) nicht nur Mitarbeiter, der eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen habe.
Auch am Arbeitsplatz bin ich noch der Vater, der Ehemann, der Freund. Und parallel kann ich zumindest, wenn ich die Arbeit verlasse, nicht einfach abschalten. Ich bin Informatiker, lese auch privat etwas zur EDV, komme dabei vielleicht auf die eine oder andere Idee im Beruf.

Parallel befasse ich mich als Blogger mit der Zukunft (auch der Arbeit). Und heutzutage wird allenthalben von den Mitarbeitern hohe Kreativität, hohes Engagement gefordert, gepaart mit unternehmerischem Denken.
Alles schön und gut, aber als Unternehmer kann ich nur denken, wenn ich auch die Freiheitsgrade habe, etwas zu unternehmen. Wenn ich selbstbestimmt arbeite und nicht wie ein kleiner Junge durch Zeiterfassung, Anwesenheitspflichten kontrolliert werde.
Für viele trennt sich Arbeit und Privatleben vor allem dadurch, dass sie im Beruf lediglich „Humankapital“ sind und zu funktionieren haben, und das immer effizienter. Im Privatleben versuchen sie dann als Mensch das nachzuholen, was ihnen im Beruf ggf. sogar verboten ist.
Ich weiss, dass ich mich in meinem Arbeitsumfeld glücklich schätzen kann über die Freiheitsgrade, die ich durch Gleitzeit, verschiedene Arbeitszeitmodelle und solche Dinge wie Heimarbeitsplätze zumindest theoretisch habe. Aber bis solche Möglichkeiten in der breiten „arbeitenden Masse“ angekommen sind, wird es noch dauern.
Und wir brauchen mehr, wir brauchen eine integrierte Arbeits- und Privatwelt, in der Kinder nicht mehr nur abgegeben werden müssen, und die Pflege alter Menschen auch mit einem Beruf ohne Probleme möglich ist.

Erst, wenn wir alle effektiv arbeiten, haben wir die Chance, Beruf und Privates zu integrieren.

Und leider muss ich, zum Abschluss noch eins anmerken. Es wird nicht leicht. Denn nicht nur so mancher Arbeitgeber oder Vorgesetzter kann mit solch veränderten Arbeitsmodellen wenig anfangen. Es werden auch die Gewerkschaften, die ewigen Bedenkenträger sein, die hier gleich wieder eine Ausbeutung des Arbeitnehmers vermuten werden.
Das mag stimmen, wenn es falsch gemacht wird. Aber es deswegen gar nicht zu tun, wäre fatal für unsere Zukunft, fatal für die immer grössere Schar der Wissensarbeiter, die genau dann wirklich effektiv arbeiten und gute Ergebnisse liefern, wenn sie mehr Freiheitsgrade haben, wenn eine Kultur des Vertrauens endlich überall die Kultur der Überwachung ablöst. Es kommt nicht drauf an, wie lange ich im Büro sitze. Es kommt drauf an, ob ich meine Ziele erreiche!

Wir werden es uns in Zukunft nicht mehr leisten können, versteckte Talente einfach brach liegen zu lassen. Die finden sich aber nur, wenn auch der Tellerrand als Gedankengrenze endlich fällt.

Und für alle, die jetzt wieder voller Misstrauen fragen: Na? Hast da mal wieder viel Zeit dafür investiert? Schaff was?
Dieser Text ist abends entstanden. Nicht beim, sondern anstelle des Fernsehens, des meines erachtens nach oft grössten Zeitverschwenders, den wir haben. Und dank WordPress ist er publiziert, wenn hoffentlich der eine oder andere den Freiraum über den eigenen Tellerrand hinaus hat, tagsüber. Auch so ein „Zwei Welten“ Ding 😉

IBM startet „Serious Social Game“. Darf denn Arbeit Spass machen? Ich sage, sie muss!

Wie Stefan Pfeiffer berichtet, startet IBM ein „Serious Social Game“ namens CityOne.
Das finde ich persönlich eine gute Idee, da ich als kreativ arbeitender und denkender Mensch ob der Macht des Spielerischen weiß.
Aber speziell wir Deutschen haben doch mit Spass da so ein Problem. Beruf ist Beruf, Privat ist Privat. Bloß nicht vermischen, bloß nicht akzeptieren, dass ein Beruf erst dann gut läuft und man seine Arbeit erst dann wirklich gut macht, wenn man Spass dabei hat. Dieses Denken ist aber bei vielen Unternehmen noch nicht angekommen. Lieber überwacht man die Mitarbeiter, weil sie ja alle so faul so vertrauensunwürdig sind, dass man, würde man ihnen Zugriff auf solche Angebote machen, alle nur noch spielen.

Damit werden wieder mal alle über einen Kamm geschoren und letztlich muss sich jeder Manager, der so denkt, an die eigene Nase fassen. Denn wenn er die Arbeit so unerfreulich gestaltet, dass er befürchten muss, seine Mitarbeiter würden jede Chance zur Prokrastination nutzen, hat dann nicht er etwas falsch gemacht?
Wir leben immer noch in einer Welt, in der Arbeit etwas müßiges, anstrengendes, ernstes ist. Warum eigentlich? Wir brauchen in Zukunft immer mehr kreative Köpfe. Und aus eigener Erfahrung, das spielerische, das freie ist kreativitätsfördernd. Überwachung und Kontrolle, enge Pläne und ernste Arbeitsumgebungen machen jede Kreativität kaputt.

Wir müssen „Arbeit“ neu denken. Seeeeehr neu!

McKinsey über die wichtigsten IT Trends der Zukunft. Eine kritische Bewertung

DAS CIO Magazin stellt McKinseys Studie unter dem Titel:
Die 10 IT-Trends von McKinsey
Wie IT das Leben von morgen bestimmt
vor.

Darunter einiges interessante aber auch viele Dinge, die schon heute gehen oder bei denen fraglich ist, ob der User diese akzeptiert:

1. Unternehmen schaffen gemeinsam mit ihren Kunden Wert (Cocreation):

Das mag funktionieren, aber nur, wenn die Unternehmenskulturen sich massiv ändern. Wer auf Dauer Cocreation nutzen will, muss nicht nur dem Kunden auch einen Gegenwert liefern, er muss auch offen sein für alternative Konzepte aus dem Kreis der Kunden. Das wird durch „althergebrachte Unternehmenskulturen“ schwer. Insofern müssen Unternehmen, die Cocreation nutzen wollen auch in ihren Arbeitsprozessen und ihrer Adaptionsgeschwindigkeit für neue Entwicklungen deutlich schneller werden.

2. Das Netzwerk entwickelt sich zum Unternehmen:

Hierunter lassen sich auch Begriffe wie Virtual Workplace und neue Arbeitszeit und Work Life Integration Modelle subsumieren.
Alles natürlich im Prinzip richtig, allerdings ebenfalls ein Prozess, der nur dann kommen wird, wenn sich die Kultur der Arbeit deutlich ändert, und wir vom effizienten, an der Arbeitszeit orientierten Arbeiten zu einem effektiven, am Ergebnis orientierten Arbeiten gelangen.

3. Skalierbare Collaboration:

Hierunter fallen nach Aussage des Artikels Wikis, Blogs und ähnliche Tools.
Und wieder steht dieser Entwicklung eine althergebrachte Unternehmensstruktur mit festen Jobbezeichnungen und Rollen im Weg. Wo es versteckte Talente gibt, lassen diese sich in einer skalierbaren Collaboration einfach verbinden. Dafür muss man sich aber vom alten Denken in festen Teams mit Teamleitern verabschieden und jeden Mitarbeiter ernsthaft als Mitunternehmer sehen.

4. Das Internet erobert die physische Welt („Internet of things“):

Dies passiert nur dann, wenn auch die datenschutzrechtlichen Aspekte geklärt sind. Schon solch einfache Themen wie Google Street View oder RFID Chips in Kleidung lassen Datenschützer Alarm schlagen und nur, wenn diese Techniken gesellschaftlich auch akzeptiert und von Gesetzen und Opt In Möglichkeiten unterfüttert sind, wird sich das Internet der Dinge wirklich etablieren.
Schon heute kann man z.B. Geldbörsen kaufen, die jegliche Abstrahlung von RFID Chips unterbinden…….

5. Die Datenmenge wächst und wächst und wächst…:

Hier fällt mir spontan ein … ACH? Schon länger propagiere ich die Wiederkehr des Information-Brokers, der
als originäre Aufgabe die Sammlung, Sichtung und das Sortieren von Information nach Relevanz und Thema zur Aufgabe hat.
Zusätzlich eröffnet sich hier ein neuer Markt für intelligente Werkzeuge, um automatisiert Informationen zu filtenr und aufzubereiten. Beispiele hierfür finden sich heute bereits, wie z.B. Feedly oder Tabbloid.

6. Technik für Nachhaltigkeit:

Ein grosses Thema, zumal wir in Zukunft steigende Energiekosten erleben werden, die auch im privaten Bereich zu energiesparenden Geräten oder gänzlichem Verzicht führen. Wer hier federführend operiert, kann sich sehr schnell einen entscheidenden Imagegewinn und auch Marktvorteil generieren. Insofern stimme ich diesem Punkt zu.

7. Alles-as-a-Service:

Daran wiederum zweifle ich: Es gibt hier meiner Ansicht nach eine natürlich Hemmschwelle, da wir Menschen immer auch Wert auf Status legen. Das Beispiel Car Sharing zieht nur insofern, da im Moment das Auto nicht mehr als das Statussymbol gesehen wird. Aber schon jetzt, am Ende der Finanzkrise ist wieder ein vemehrter Umsatz mit grossen Limousinen zu vermelden, insofern ist Car Sharing eher ein Trend einer kleinen Gruppe, und viele andere Dienste werden auch weiterhin besessen werden wollen. Nur Dienste, die mir keinen Status, kein Ansehen bringen, können in diesem Modell „As A Service“ angeboten werden.

8. Mehr Umsatz von dritter Seite:

Ja, Zustimmung. Ein Bereich sind, wie der Artikel erwähnt, Webseiten, mit denen sich Geld verdienen lässt, wenn sie dem Kunden einen Mehrwert liefern. Das kann auch ein wildern in fremden Themen sein, wenn ein Finanzdienstleister z.B. eine Plattform für Finanzierungsfragen anbietet, und dort Privatpersonen kostenlos, Unternehmen aber gegen eine Gebühr auftreten. Quasi jedes beratungsintensive Thema lässt sich auf diese Art monetarisieren, wenn eine gewisse Qualität und ein ehrlicher Umgang mit den Usern gewährleistet bleibt.

Zudem können so einige Unternehmen durchaus Zielgruppen erreichen, die sich früher nie für die Produkte der Firma interessiert hätten oder die man auf den herkömmlichen Kommunikationswegen nicht oder nur schwer erreicht. Social Media werden hier vor allem immer mehr an Bedeutung gewinnen, da ein immer grösserer Anteil der Nutzer Produktentscheidungen von ihren Followern oder Freunden abhängig machen, mit denen sie im Netz kommunizieren.

9. Innovationen in aufsteigenden Märkten testen:

Hier liegt der Effekt schon im Markt begründet. Aufsteigende Märkte sind innovativer, da sie schon per definitionem neues erzeugen. Hier lassen sich Konzepte antesten und neue Wege gehen, da die Teilnehmer solcher aufsteigender Märkte selbst oft hochinnovativ sind, oder der Mangel zur Innovation zwingt.

10. Veränderungen im öffentlichen Raum:

Ein gefährliches Thema, da hier die Grenze zwischen Dienstleistungen zur z.B. Verkehrssicherheit und Überwachung des Bürgers oft sehr schwammig ist. Kameras auf öffentlichen Plätzen können die Sicherheit erhöhen, gerade aber mit Blick auf die momentane Datenschutz- und Überwachungsdiskussion muss man hier sehr behutsam und unter frühestmöglicher Einbeziehung der Bürger vorgehen, um nicht am Widerstand der Bürger zu scheitern.

Der Verbund kann auch Barcamp! Von Füchsen, Volksbanken und einem twitternden CEO

Sowohl electrouncle als auch der Bausparfuchs berichten aktuell vom ersten Barcamp im Verbund bei der Volksbank Bühl.

Leider war ich nicht „eingeladen“, sofern man das bei nem Barcamp überhaupt sagen kann, aber nach allem, was ich über die Volksbank Bühl via Twitter und Facebook mitbekommen und durch die beiden Berichte gelesen habe, stelle ich fest, beim Verbund, und bei dessen Bausparkasse arbeite ich ja, wächst das Interesse und das Engagement für Social Media stetig. Die Zeichen der Zeit wurden erkannt. ABER: Auch die Hürden sind natürlich gross aber nicht unüberwindlich. Letztlich geht es viel mehr um einen Kulturwandel als um eine Technologie.

Es verlangt eher ein anderes Denken im Umgang mit Information, mit dem Kunden und mit dem Netz als neue Technologien. Und entscheidend ist die Begeisterung und der „versteckte“ Skill der Mitarbeiter, die sich bereits in ihrer Freizeit mit Social Media befassen. Insofern freuts mich sehr, dass ich meine Kenntnisse bei uns im Unternehmen einbringen darf und soll.

Social Media is here to stay und auch mein Arbeitgeber ist da aktiv! Gell Fuchs?

TeamViewer: Fernwartung leicht gemacht

GASTBEITRAG von Constantin Falcoianu (Teamviewer.com):

Wer kennt das Problem nicht: Mama, Tante oder sonst irgendein technisch nicht so affiner Mensch aus dem näheren Umfeld hat ein Problem mit seinem Rechner.

Die Teamviewer Homepage
Die Homepage von Teamviewer

Schnell mal angerufen, man kennt doch immer jemanden,

der halbwegs Ahnung von Computern hat. Dann aber geht die

Problemidentifizierung los: „Ich habe da unten links ein Symbol, da hab ich immer drauf geklickt für die Photos von der Corinna. Jetzt ist es weg!“ Hmmm.

Mit TeamViewer (http://www.teamviewer.com) alles kein Problem. Die Software ist schnell heruntergeladen und sofort einsatzbereit. Konfiguration an Routern, Ports oder Firewall, sowie statische IP-Adressen sind nicht notwendig. Oma mit dem Problem lädt sich ein einfaches, kleines Modul von http://www.teamviewer.com/download/TeamViewerQS.exe herunter und gibt ihre ID und das Passwort an.

Derjenige, der die Fernwartung startet, lädt sich direkt die Vollversion herunter http://www.teamviewer.com/download/TeamViewer_Setup.exe. Die Verbindung steht innerhalb von wenigen Sekunden.


Das Hauptfenster von Teamviewer zur Verbindung mit einem entfernten Rechner

Zusätzlich zur reinen Fernsteuerung des entfernten Rechners können auch praktische Funktionen wie Sprach- und Videoübertragung, Dateitransfer, Richtungswechsel, Neustart des entfernten Rechners und einige mehr genutzt werden. Der Einsatz von TeamViewer ist für private Zwecke völlig kostenlos.

Praktisch sind vor allem zwei Aspekte. Teamviewer läuft auf allen gängigen Betriebssystemen und auf dem PC des Anwender muss keine spezielle Software installiert werden.

Von der alltäglichen Selbstüberschätzung: Fehler machen IMMER die anderen.

Ich gebe zu, auch ich bin nicht perfekt. Auch ich habe schon Schuld zugewiesen, wo ich selbst Mist gebaut habe. Aber dann stand ich zumindest zu meiner Fehlinterpretation. Was ich aber, und das ist so eines von den „je älter ich werde“ Dingern immer wieder feststelle. Sehr viele scheinen tendenziell immer alles richtig zu machen und alle um sie rum sind furchtbar, machen alles falsch, sind an allem schuld.
Nun bin ich dahingehend altersmilde geworden, dass ich solche Menschen eher meide, weil sie zu viel Energie aufsaugen und letztlich niemanden, nicht mal sich selbst voranbringen.

Und gerade in der Softwareentwicklung ist Schuldzuweisung gegen andere fatal, da heute alle grössere Entwicklung ja in Teams und Projekten abläuft.

Aber ich frage mich manchmal schon, wie man diesen Leuten ihren Irrtum vor Augen führen kann? Denn bislang hat jeglicher Hinweis meinerseits stehts zu Schuldzuweisungen gegen mich oder „die anderen“ geführt, aber Einsicht konnte ich noch nie produzieren. Möglicherweise auch, weil diese Menschen meist auch die grösste Klappe haben.

Das wäre ja eigentlich keinen Blogeintrag wert, wenn nicht gerade solche Charaktere oftmals die Projektarbeit extrem erschweren. Und sie sind leider in guter Gesellschaft, denn direkt neben ihnen stehen oft die „Das haben wir schon immer so gemacht“ Menschen. Manchmal verkörpert eine Person sogar beides.

Gut nur, dass ich die meisten dieser Charaktere nach Feierabend nicht mehr sehe. Und wer mir in meiner Freizeit mit solche einer Einstellung über die Quere läuft, der muss damit leben, dass ich im Geiste Lily Allens Lied „Fuck you“ summe und ihn unter die Kategorie einordne: Menschen, die ich nicht nochmal gesehen haben muss.