Towel day: Coole Froods haben am Mittwoch ihr Handtuch dabei

Mein Equipment für den 25.;)

Der 25. Mai. Ein wichtiges Datum für alle Fans der Romane von Douglas Adams. Der Towel day wird jedes Jahr gefeiert in Erinnerung an den viel zu früh verstorbenen genialen Autor Douglas Adams.  An diesem Tag trägt jeder echte Douglas Adams Fan ein Handtuch GUT SICHTBAR bei sich. Warum Handtuchtag? Nun, in seiner wohl bekanntesten Romantrilogie in fünf Teilen erklärt uns Douglas Adams:

„Ein Handtuch ist so ungefähr das Nützlichste, was der interstellare Anhalter besitzen kann. Einmal ist es von großem praktischem Wert – man kann sich zum Wärmen darin einwickeln, wenn man über die kalten Monde von Jaglan Beta hüpft; man kann an den leuchtenden Marmorsandstränden von Santraginus V darauf liegen, wenn man die berauschenden Dämpfe des Meeres einatmet; man kann unter den so rot glühenden Sternen in den Wüsten von Kakrafoon darunter schlafen; man kann es als Segel an einem Minifloß verwenden, wenn man den trägen, bedächtig strömenden Moth-Fluss hinuntersegelt, und nass ist es eine ausgezeichnete Nahkampfwaffe; man kann es sich vors Gesicht binden, um sich gegen schädliche Gase zu schützen oder dem Blick des Gefräßigen Plapperkäfers von Traal zu entgehen (ein zum Verrücktwerden dämliches Vieh, es nimmt an, wenn du es nicht siehst, kann es dich auch nicht sehen – bescheuert wie eine Bürste, aber sehr, sehr gefräßig); bei Gefahr kann man sein Handtuch als Notsignal schwenken und sich natürlich damit abtrocknen, wenn es dann noch sauber genug ist.
Was jedoch noch wichtiger ist: ein Handtuch hat einen immensen psychologischen Wert. Wenn zum Beispiel ein Strag (Strag = Nicht-Anhalter) dahinter kommt, dass ein Anhalter sein Handtuch bei sich hat, wird er automatisch annehmen. er besäße auch Zahnbürste, Waschlappen, Seife, Keksdose, Trinkflasche, Kompass, Landkarte, Bindfadenrolle, Insektenspray, Regenausrüstung, Raumanzug usw, usw. Und der Strag wird dann dem Anhalter diese oder ein Dutzend andere Dinge bereitwilligst leihen, die der Anhalter zufällig gerade „verloren“ hat. Der Strag denkt natürlich, dass ein Mann, der kreuz und quer durch die Galaxis trampt, ein hartes Leben führt, in die dreckigsten Winkel kommt, gegen schreckliche Übermächte kämpft, sich schließlich an sein Ziel durchschlägt und trotzdem noch weiß, wo sein Handtuch ist, eben ein Mann sein muss, auf den man sich verlassen kann.

– Douglas Adams: Per Anhalter durch die Galaxis

Und für alle, die noch mehr darüber wissen wollen, hier ein paar interessante Links:

 

 

Wer keine Zeit hat, plant vielleicht nicht genug?

Bin wieder auf einen interessanten Artikel gestossen:

10 Ways to Find More Time in Your Schedule .

Da tauchen einige wirklich gute Punkte auf. Am wichtigsten finde ich:

1. Meetings ablehnen. Mag schwer fallen, aber ist auch richtig und wichtig. Wenn ich in einem Meeting nur dabei bin, ohne dass ich etwas beitragen kann oder es für mich wichtige Infos gibt, dann sollte ich erst gar nicht hingehen.

4. Plane Erholung: Wichtig deshalb, weil es oft gar nicht mehr zur Erholung kommt, da für diese am Schluss des Tagesplanes keine Zeit mehr bleibt. Mittlerweile plane ich Erholungsphasen zu allererst, damit kein Tag mehr gänzlich randvoll ist.

9. Fernsehen ausschalten: Wenn ich überlege, wie viel Zeit ich fürs Lesen, fürs Bloggen für die Familie habe, seitdem ich das Fernsehen nur noch ganz selten anschalte für bestimmte Sendungen, die mich interessieren kann ich nur sagen, wer mich fragt, woher ich die Zeit für meine Webaktivitäten nehme, der verbringt vermutlich jeden Tag mehrere Stunden vor dem Fernseher.

10. Zeit für sich selbst blockieren. Das muss ja gar nicht viel sein, aber etwas Zeit zu haben, über den Tag zu reflektieren, seine Ziele neu zu bewerten, einfach mal die Gedanken fliegen zu lassen tut auch gut.

 

 

Social Media Spionage oder: Netz bööööse, Menschen guuuuuut ? FUD reloaded.

Manchmal wundere ich mich über Artikel in der ZEIT. Meist schätze ich die Wochenzeitung für ihre dezidierte und gut recherchierte journalistische Arbeit, die auch mal konträre Standpunkte präsentiert. Aber im Artikel: „Falsche Freunde“ hat man doch gehörig danebengegriffen. Dort wird behauptet, die sozialen Netze eigneten sich hervorragend zur Spionage und Unternehmen sperrten diese Dienste genau aus dieser Angst vor Spionage. Das ist extrem kurzsichtig gedacht.

Machen wir doch zunächst mal das technologische Fass auf: Tablets, Netbooks und Smartphones finden immer weitere Verbreitung. Selbst ganz einfache Mobiltelefone besitzen bereits einen Internet Zugang. Wollte ein Unternehmen hier konsequent sein, müsste es jegliche privaten Kommunikationsgeräte am Eingang abnehmen. Und am besten auch noch Aktentaschen, persönliche Kleidung. Leibesvisitationen wären dann auch angebracht. So bekäme  man völlig sichere und <ironie> hochmotivierte </ironie> Mitarbeiter.

Zum anderen. Was ist mit dem privaten Internetzugang zu hause? Wird dort dann ein Firmenscanner einegerichtet, damit ja niemand privat dort etwas über die Firma sagt? Was ist mit Telefon privat, was mit der Kneipe?  Ich denke, nach ein zwei Bierchen oder Glas Wein ist manche  Zunge gelöster als im Büro, wo man in einem professionellen Umfeld professionell arbeitet.

Es ist doch schlichtweg so: Wer etwas ausspionieren will, der schafft das, wer etwas verraten will, ebenso. Statt zu versuchen durch immer mehr Kontrolle mehr Sicherheit aber immer weniger Motivation zu produzieren (wer glaubt, er wird überwacht, arbeitet auch nur noch so. Überwachung ist ein idealer Weg, Mitarbeiter zum Dienst nach Vorschrift zu bringen).

Wichtiger wäre es, eine Unternehmenskultur zu schaffen,  in der sich Mitarbeiter dem Unternehmen verbunden fühlen, in dem sie gerne arbeiten und loyal sind. Das hat aber mit weichen Faktoren zu tun, die sich weder mit Geld erkaufen lassen, noch direkt eine Rendite abwerfen. Dazu gehören eine wirklich ernst gemeinte Work Life Balance (echte Vereinbarkeit von Familie und Beruf), ein Umfeld, das den Mitarbeitern auch das Gefühl gibt, als Mensch gesehen zu werden, sich einbringen zu können und etwas wichtiges zu leisten. Ja, auch eine gute Vergütung, die dem Mitarbeiter eine gewisse finanzielle Sicherheit gibt, denn oft ist auch hier ein Ansatzpunkt. Jemand, der permanent in Angst vor Kündigung und/oder sozialem Abstieg lebt, wird jede scheinbare weitere Absicherung dankend annehmen. Und letzlich, eine Form der Spionage darf auch nicht vergessen werden. Fluktuation. Jeder Mitarbeiter, den ich verliere, nimmt sein Wissen mit und setzt es willentlich oder unbewußt bei seinem neuen Arbeitgeber mit ein.

Tut mir leid lieber Autor des Artikels in der ZEIT. Mag  ja sein, dass auch Social Media für Spionage genutzt werden. Aber daraus ein Bedrohungsszenario zu konstruieren und die Sperren der Konzerne zu rechtfertigen ist extrem kurzsichtig gedacht.  Dann sollte man am besten dieses ganze böse Internet abschaffen. Und jedem Mitarbeiter den Rat geben „Sprich ja nicht mit fremden Menschen“.

Oder in einen Satz zusammengefasst: Man kann Spionage nicht verhindern, aber man kann die Motivation herunterschrauben.

 

Empire Avenue als Messsystem für die Relevanz im Netz

Eine der zumindest für Unternehmen wichtigsten Fragen im Netz ist die nach der Relevanz, nach dem „Marktwert“. Und zwar in zweierlei Hinsicht. Zum einen ist es interessant zu erfahren, welchen Marktwert die Marke für die Social Community hat, quasi die eigene Reputation zu erfahren. Zum anderen auch ob man mit seinen Botschaften im Netz ankommt, wie weit sie streuen.

Und hier kommt für mich EmpireAvenue als neues Konzept ins Spiel. Vordergründig nur eine Börsensimulation bei der ich mich selbst als Börsenwert präsentiere sehe ich Empire Avenue als den Beginn einer neuen Art des Social Media Measurings. Im Netz ist es nicht so relevant, wie alt ich bin, zu welchem Geschlecht ich gehöre oder wo ich wohne. Ich definiere mich vielmehr durch meine Interessen, meine Vorlieben und Abneigungen und durch die Interaktion mit anderen Netizens, die gleicher, oder andere Meinung wie ich sind.

Diese Interaktionen fließen bei Empire Avenue neben den direkten Käufen und Verkäufen durch andere Netzuser (auch ein Zeichen eines gewissen Marktwertes) in die Berechnung des Börsenwertes ein. Wie aktiv bin ich in den sozialen Netzen? Wie oft werde ich geretweetet oder bekomme ich ein Like auf  Facebook? Als das senkt oder steigert meinen Börsenwert bei Empire Avenue. So gesehen kann ich recht gut anhand des Aktienwertes meiner Aktie ablesen, welchen „Rang“ ich am globalen Markt der Blogger, Twitterer und Facebook User habe. Und das kann auch für ein Unternehmen interessant sein. Denn in der Vergangenheit wurden Menschen häufiger in Altersgruppen eingeteilt, und man orientierte sich an diesem Faktor. Das löst sich mit dem Netz langsam auf. Dort ist viel interessanter, welche Musik ich mag, worüber ich mich mit anderen austausche. Dort kann ich direkt meine Interessen präsentieren und bin aktiver Meinungsbildner. Wer die Meinungsführer in den sozialen Netzen identifiziert und für seine Marke gewinnt, hat einen entscheidenden Marktvorteil. Aber dieses Gewinnen ist schwer. Denn es muss ehrlich sein.

Wir wissen aus der Vergangenheit. Gekaufte Meinungen fliegen irgendwann auf. Und dank der Intelligenz des Schwarms mittlerweile immer schneller.

Und übrigens. Auch wenn jetzt wieder manch einer „Datenschutz“ brüllen wird. Es gibt diverse Informationen, die will ich im Netz haben. Schon, weil ich Gleichgesinnte treffen will. Wer im Netz unterwegs ist, sollte schlicht denselben Sachverstand walten lassen, wie im wirklichen Leben.

Update: Erfreulich, es scheinen auch andere meine Einschätzung zu teilen, dass mit Empire Avenue zum ersten Mal eine interessante Ratingalternative entsteht, und das offensichtlich unter dem neuen Buzzword „Gamification“.

Rezension des Buchs: „Jeder Tag endet mit dem Tod“

 

Die Geschichte des Kriminalromans „Jeder Tag endet mit dem Tod“ beginnt damit, dass wir als Leser Zeuge eines Mordes werden. Das Opfer ist Udo König. Doch wir erfahren nichts über den Mörder, das Motiv oder auch nur die näheren Umstände. Denn die eigentliche Geschichte beginnt mit der Begegnung von Lisa König, der 13 jährigen Tochter von Udo König und Elmar Kreuzer, einem 42 jährigen, alleinstehenden Polizeibeamten aus Karlsruhe, der nur für seinen Beruf lebt und gerade kurz vor einem jener verhassten Urlaube steht, die er nicht so recht zu verbringen weiß. Lisa, die eigentlich in Eisenberg lebt, einem kleinen Ort in der Pfalz, aber auf Grund eines Zeitungsausschnitts, in dem über den Ermittlungserfolg von Kreuzer berichtet wird, sich entschließt, diesen Mann zu bitten, den Mord an ihrem Vater aufzuklären. Denn Lisa ist überzeugt, dass es sich nicht, wie die Kriminalpolizei vor Ort behauptet, um einen Raubmord handelt.

Der Roman "Jeder Tag endet mit dem Tod" von Michael Schröder, erschienen bei EPIDU

Und Kreuzer willigt ein, reist nach Eisenberg und erlebt dort einen Freitag den 6.10.2006, der sich immer wiederholen soll. Und an jedem dieser sich immer wieder (wir fühlen uns an „Und täglich grüßt das Murmeltier“ erinnert, was nach Aussage des Autors auch Inspiration für den Roman war) wiederholenden Freitage wird er zum Ende erschossen, vom Mörder des Vaters von Lisa, nur um am nächsten Tag aufzuwachen, mit immer stärkeren Kopfschmerzen in einen Tag gespuckt, dessen Ablauf ihm mit der Zeit quälend bekannt vorkommt. Es gibt viele Verdächtige, den Bürgermeister des Ortes, dessen Sohn, die Kriminalbeamten im benachbarten Kirchheimbolanden, der Freund Königs oder ist es gar eine Frau? Das muss Kreuzer herausfinden, will er nicht durch den ewig wiederkehrenden Tod und die immer wiederkehrenden Erlebnisse selbst wahnsinnig werden. Doch noch jemand erlebt den 6. Oktober immer wieder. Der Mörder.

Das ist der Grundplot, aus dem Michael Schröder einen wirklich spannenden und packenden Krimi entwickelt. Man begleitet Kreuzer bei seinen Ermittlungen, ist sich, genau wie er sicher, den Mörder identifiziert zu haben, nur um dann wieder eine neue Wendung, ein neues Indiz zu entdecken. Und durch die mysteriösen Zeitschleifen, die Kreuzer immer wieder in den 6. Oktober werfen, einen Tag, der für den Rest von Eisenberg komplett neu, für Kreuzer aber immer bekannter wird, bekommt die gesamte Geschichte noch einen zusätzlichen geheimnisvollen Touch. Schröder schreibt in einem sprachlich gelungenen Stil, der sehr gut den Charakter Kreuzers zeichnet, der in nicht als den strahlenden Ermittler zeigt, wohl aber als einen Charakter, der das sich Durchbeißen gelernt hat.

Gleichzeitig führt er auch die weiteren Personen gelungen ein, ohne zu überzeichnen aber doch als zum Teil verschrobene Charaktere, wobei auch das eine oder andere Klischee mit dabei ist (die beiden Gastleute sind für meinen Geschmack dann doch ein klein wenig zu überzeichnet) alles in allem zeichnet der Autor jedoch ein durchaus gelungenes Bild einer typischen deutschen Kleinstadt.

Der Spannungsaufbau ist sehr gut gelungen, es ist in vielem ein klassischer „Wer war der Mörder?“ Krimi, wobei der Leser immer auf die Begründung und Auflösung für die mysteriöse Zeitschleife wartet. Dadurch liest sich die Geschichte noch flüssiger, weil man in den Erzählfluß förmlich gezogen wird, wissen will, wann der Kreislauf durch Kreuzers Ermittlungen endlich durchbrochen wird.

Dem Autor ist meiner Ansicht nach ein wirklich gelungener Krimi gelungen, der flüssig zu lesen ist, keine Längen aufweist und in der Gesamtdramaturgie der Erzählung stimmig und aufeinander logisch aufbauend operiert. Insofern ein wirklich geglückter Erstling im Verlag epidu und die epidu Community, die diesen Autor entdeckt und zur Veröffentlichung ausgewählt hat, hat hier ein wirklich gutes Händchen für spannende Krimilektüre bewiesen.

Wer eine spannende Kriminalstory mit einem Touch mysteriösem liebt, wird an diesem Roman seine Freude haben.

Von mir 4 von 5 Punkten und eine klare Leseempfehlung (aber aufpassen, die letzten 100 Seiten habe ich innerhalb eines Abends verschlungen und ja, es ist spät geworden)

 

Mein Dank geht an BloggdeinBuch.de für das Rezensionsexemplar, an den Autor  Michael Schröder für seinen wirklich gelungenen Epidu Erstling und an die Epidu community für die gelungene Auswahl! Wenn die Werksauswahl weiterhin solche Qualität aufweist, habe ich einen neuen Lieblingsverlag in meiner Bibliothek.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der mobile UMTS Hotspot Huawei e585, Unboxing und Test

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Die Box ist deutlich größer als der Hotspot
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Obenauf liegt der MIFI Hotspot etwa so groß wie zwei Streichholzschachteln

Ein UMTS Stick aber mittlerweile doch einige mobile Endgeräte. Das verlangt nach einer endgeräteunabhängigen Zugangslösung zu UMTS. Schon im letzten Jahr fand ich die Technologie des MIFI (Mobile WIFI) sehr interessant, damals erschienen mir die Geräte aber noch sehr teuer. Mittlerweile liegt ein qualitativ hochwertiger MIFI Hotspot aber bei ca. 100 Euro. Dennoch wollte ich zunächst mal testen, wie diese Geräte aktuell funktionieren, wie sie zu konfigurieren sind und wie sie sich im täglichen Einsatz schlagen.

Grund genug, sich den Huwai E585 Mobile Hotspot mal genauer anzusehen. Vorgestern nun kam der MIFI Hotspot bei mir an und im folgenden will ich ein wenig von den ersten Erfahrungen im Hinblick auf Konfiguration und Nutzung des Hotspots berichten.

Basis dieses Test war eine UMTS Karte von O2, mit einer 5 GB Flatrate, die ich bislang in einem UMTS Stick genutzt hatte und mit der ich nun den MIFI Hotspot nutzen wollte. In der Box finden sich neben dem Akku ein USB Steckdosenanschluss, ein USB Kabel und eine

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Unter einer Pappklappe die Anleitungen, Netzteil, Akku und USB Kabel

 

USB Kabel-Verlängerung sowie die üblichen Unterlagen (Garantie, Kurzanleitung und, und das fand ich sehr schön, ein Kartenstapel, der Schritt für Schritt die Installationd es Gerätes beschrieb, die aber sehr intuitiv, und – und das war mir besonders wichtig – komplett betriebssystemunabhängig erfolgt. Zunächst also den Akku eingelegt und den WIFI Hotspot angeschaltet. Das Display ist ein OLed Display, das nach dem Einschalten divers Informationen darstellt, unter anderem die Empfängsstärke, die Übertragungsgeschwindigkeit (GPRS, UMTS, HSDPA) den Batterieladestand, welches Netz genutzt wird, wie viele Daten bereits übertragen wurden und wie lange die Verbindung besteht. Zunächst also die SIM Karte aus dem USB Stick entnehmen und in den MIFI Router einstecken, dann den Akku, verschließen und fertig. Damit mir nicht mitten in den Tests die Batterie schlapp macht, wurde natürlich gleich das gerät ans Netz gehängt, dabei viel mir auf, dass der Stecker der gleiche ist, den auch mein HTC Desire, die Kodak Playsport und ander mobile Devices verwenden. Insofern brauche ich nicht viele verschiedene Kabel mitschleppen. Eine schöne Sache, wenn ich mir auch einen klassischen mini USB Port gewünscht hätte. Die Konfiguration des gesamten Devices erfolgt im Web Browser (und hier ist nicht ein IE erforderlich, wie bei manch anderen Wireless Geräten) und nach Eingabe von 192.168.1.1 landet man auf der Konfigurationsoberfläche des Routers. Diese ist sehr intuitiv, die erste Abfrage verlangt die PIN der SIM Karte, damit sich der Router mit dem Internet verbinden kann. Ist diese eingegeben, kann man den Router nach seinen Wünschen konfigurieren. Schön ist, dass der Router standardmaessig mit WPA2 läuft, die notwendigen Zugangsdaten sind innen im Gerät auf einem Aufkleber hinterlegt, sowie ein zweites Mal auf einer Karte in der Box. Die Zugangsdaten habe ich natürlich als erstes geändert (Regel 1: Niemals einen Router mit den Werkseinstellungen betreiben!)

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Batteriefach mit SIM Karten Slot

 

Nun würde ich noch gerne mehr über die Konfiguration schreiben, muss aber gestehen. DAS WARS. Es ist wirklich sehr einfach, den Router einzurichten. Das Gerät an sich ist sehr handlich, sieht elegant aus (zwar nicht unbedingt ein wichtiges Kriterium aber da die halbe Welt auf Geräte nur wegen des „coolen“ Designs abfährt wohl auch ein Faktor) und kinderleicht zu bedienen. Interessant allerdings noch. Es gibt einen Slot für eine Micro SD Karte. Damit kann man den Router auch mit einem „kleinen“ Netzwerklaufwerk bestücken, was gerade für den Anschluß mehrerer Endgeräte interessant sein kann um auf Dokumente und Medien gemeinsam zugreifen zu können.

Mein Fazit, ein sehr gutes Gerät, sehr einfach in der Installation und bis zu 5 WLan Endgeräte lassen sich über den Hotspot betreiben. Ich freue mich schon auf den ersten Ausflug mit anderen Bloggern und Geeks in unserem Bus, wo ich dann mobiles Internet im Auto anbieten kann (Ja, der Geek, der Geek, ich weiß). Noch ein paar interessante Rahmendaten zu dem Device. Der MIFI Router läd auch dann noch, wenn an ihm die maximale Zahl von fünf WLan Geräten genutzt werden. Die Oberfläche ist mit Windows, MAC und Linux nutzbar. Weitere Daten:

Tiefe  (mm) 14.1
Höhe (mm) 95.5
Breite (mm) 49
Gewicht (g) 90
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Der Micro SD Slot, die Kapazität der Karten geht bis 32GByte
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Der Stromanschluß
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Begrüssung beim ersten Start
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Zunächst die Abfrage nach der PIN und damit der Zugang ins Internet
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Danach das Quick-Setup für die weitere Konfiguration. Der Hotspot kann aber Out of the Box betrieben werden. Die Änderung der Zugangsdaten ist aus Sicherheitsgründen dennoch sehr empfehlenswert

Fazit: Für jeden, der mobil mehr als ein WLan fähiges Device ohne eigenen 3G Zugang betreiben will ist meiner Ansicht nach der MIFI Hotspot die optimale Lösung. Klein, leicht, und mittlerweile (zumindest bei EBay 😉 ) auch recht günstig zu haben.

 

UPDATE: Gerade ist der erste Laufzeittest durch. Er hat insgesamt knapp 6 Stunden bei permanenter Nutzung sowohl des UMTS als auch eines WIFI Zugangs. Wobei das die erste Aufladung des Akkus war, ich gehe noch von einer deutlich besseren Laufzeit nach 3-4 Aufladungen aus.
Wer eine gute Übersicht über aktuelle mobile Surftarife sucht, sollte sich mal bei Mobil-Surfen umsehen.

Aus der Reihe, selbstgemachte Einlagen für den Taschenbegleiter: Ideenkiller-Bingo

Hier seht ihr meine neueste Einlage für meinen Taschenbegleiter: Ideenkiller-Bingo.

Jeder kennt doch die Floskeln, die in Meetings in den Raum geworfen werden, um die Leute, die mehr Ideen haben als man selbst wieder einzufangen und klein zu halten.

Diese spezifische Vorlage hab ich bei „Karrierebibel“ gefunden, und dachte mir. Genau das passt doch hervorragend in meinen Taschenbegleiter.

Aus der Vorlage hab ich jetzt ein beidseitig bedrucktes DIN A4 Blatt gemacht, das hervorragend in den A5 Taschenbegleiter passt. Wenn ich die Zeit dazu finde, werd ich das auch mal als PDF aufbereiten und dann hier zum Download bereitstellen.

 

Don’t feed the hype. Die „Fachpresse“ schreibt immer wirrer.

Manchmal kann ich über unsere angebliche Fachpresse nur den Kopf schütteln.

Wir erinnern uns. Die EBook Reader  kamen auf, weil man feststellte, dass die damals schon verfügbaren EBooks auf den LCD Displays oder Röhrenmonitoren einfach unangenehm zu lesen waren und die Augen anstrengten. Mit E-Ink gab es endlich eine Displaytechnologie, die an das angenehme Lesegefühl eines Buches heran kam.

Und jetzt lese ich Schlagzeilen, die behaupten, Tablets (LCD Displays) wären der Untergang der EBooks. Liebe Fachpresse, setzen 6. Entweder, ihr werdet mittlerweile für solch markige Marketingsprüche bezahlt, oder euer Gedächtnis hat eine Speicherfähigkeit, die über wenige Tage nicht hinausgeht. Wenn ich ein Buch lesen will, will ich ein Buch lesen. Ich will nicht im Hintergrund dauernd über eingehende Mails informiert werden oder permanent irgendwo hin surfen, wo im Buch verlinkt wurde. Wobei ich hier von Unterhaltungsliteratur, Belletristik spreche. Fachbücher sind ein anderes Thema, aber der Massenmarkt besteht nun mal aus Unterhaltungsliteratur. Aber da finde ich immer noch, schlägt ein günstiger (unter 50 Euro) jedes Tablet. Meines Erachtens sind nicht die EBook Reader , sondern die Tablets die Nische. Ich habe selbst einen Convertible PC. Aber eigentlich nutze ich ihn zu 95% als Netbook, weil ich einfach nicht nur konsumiere, sondern auch damit arbeite. Und dafür will ich einfach eine vernünftige Tastatur. Und fürs Lesen will ich VOR ALLEM ein gutes, angenehmes und augenfreundliches Display. Also eben KEIN LCD Display.