Querdenker, ein Definitionsversuch

Warmweisse LED
Während andere noch über Energiesparlampen schimpfen, geht dem Querdenker eine LED auf 😉

Was heißt eigentlich Querdenker. Nachdem in der Facebook Gruppe zur Arbeitswelt der Zukunft eine heiße Diskussion über Sinn und Unsinn des Querdenkens gestartet ist, wollte ich für mich den Begriff jetzt doch mal definieren. Achtung: Das ist eine rein subjektive Definition dessen, was ICH unter einem guten Querdenker verstehe:

1 Er hinterfragt Prozesse auf ihre Sinnhaftigkeit

Nur, weil etwas schon immer so gemacht wurde, muss es nicht richtig sein. Querdenken heißt, Handlungsweisen immer wieder auf den Prüfstand stellen, ob sie in der gegebenen Situation noch sinnhaft und nützlich sind.

2 Er hinterfragt auch Neuerungen

Querdenken heißt NICHT, ständig neue Konzepte zu entwickeln, neue Ideen zu produzieren. Querdenken kann auch heißen zu hinterfragen, ob es wirklich sinnvoll ist, etwas zu erneuern. Nicht immer ist Veränderung das Optimum. Ein Querdenker will nicht um des Erneuerns Willen erneuern.

 

3 Ein Querdenker weiß, dass er nicht alles weiß, aber er kennt die Quellen

Wenn ein Querdenker vor ein Problem gestellt wird, das er nicht selbst lösen kann, hat er ein Netzwerk aus Experten, Quellen, Ressourcen die er anzapfen kann, bzw. denen er ggf. auch das Problem oder die Aufgabe vermitteln kann. Dabei schränkt er nicht auf ein Gebiet ein sondern sucht ggf. auch in anderen Themenfeldern nach einer Lösung.

4 Ein Querdenker liebt Kritik

Es ist eher Anregung für einen guten Querdenker, wenn seine Idee hinterfragt wird, oder man sie zerpflückt. Denn dann lernt er, dass entweder seine Konzepte falsch, nicht ganz ausgegoren oder schlicht zu komplex waren. Querdenker bestehen nicht darauf, recht zu haben, sie wissen oft auch, wann sie den Mund halten müssen. Aber sie wissen auch, wer in welcher Frage der richtige ist (siehe Punkt 2).

5 Querdenker denken nicht mit Tunnelblick

Ein  guter Querdenker sucht Inspiration in vielen Gebieten. Er ist nicht nur Informatiker, Referent, Autor sondern letztlich Erfahrugnssammler mit dem Hintergedanken, daß jede Erfahrung, jedes neue Wissen irgendwann sinnvoll sein kann.

6 Ein Querdenker hinterfragt nur dann Hierarchien, wenn das notwendig ist

Optimalerweise nutzt ein Querdenker bestehende Hierarchien um Verbündete zu finden, eine Lobby aufzubauen oder denjenigen zu aktivieren, der in der spezifischen Problemstellung der richtige ist.

7  Ein Querdenker ist tolerant

Quer zu denken heißt stehts auch andere Meinungen anzuhören, zu akzeptieren und zuzugeben, wenn man unrecht hat. Der Status Quo bedeutet, sich nicht mehr zu entwickeln.

8 Ein Querdenker ist ein soziales Wesen

Da ein Querdenker weiß, dass er nicht alles weiß und nicht alles kann, sucht er sich Netzwerke aus Gleichgesinnten, mit denen er in beständigem Austausch steht. Insofern sind die sozialen Netze der ideale Nährboden für eine Vernetzung mit Inspiratoren, anderen Querdenkern oder Unterstützern

9 Ein Querdenker ist niemals Einzelkämpfer

Einzelkämpfertum bedeutet Isolation und das ist gerade für neue Ideen tödlich, die ja erst dann einen guten Nährboden finden, wenn sie auch von einer grossen Gruppe von Menschen als eine gute Strategie empfunden werden.

10 Querdenker sind anstrengend

Das ist Fakt. Denn sie hinterfragen, sie akzeptieren kein „Das ist nun mal so“ und kein „das haben wir schon immer so gemacht“. Sie spielen auch mal den Advocatus Diaboli, haben den Kunden im Blick, wo sie nur ans Produkt denken sollten, fragen auch mal „warum muss das geändert werden“ wenn ihnen die Sinnhaftigkeit des ganzen nicht ersichtlich ist. Aber sie bieten auch Alternativen an. Denn sie hören nicht beim Kritisieren auf, sie bieten auch immer eine eigene Lösung an oder kennen jemanden, der in einem Kontext weiterhelfen kann. Sie kritisieren zwar gerne, aber konstruktiv.

Das ist meine Sicht auf einen guten Querdenker. Ich würde mich über Kommentare, Ergänzungen, Kritik sehr freuen.

ZeroPC, der Rechner in der „Cloud“

Ein neuer Dienst bietet an, all meine Daten im Netz vorzuhalten. Doch ZeroPC kann noch mehr. Mir wird ein vollständiger Desktop für meine Arbeit geboten, inklusive Software und Datensynchronisation. Zusätzlich bietet ZeroPC Apps an für Android, IOS und Chrome.

Der virtuelle Desktop Rechner in der Cloud

Der Dienst stellt eine komplette Desktop- oberfläche dar und bindet diverse Online Dienste für eine kombinierte Suche ein, so kann man Evernote, Flickr, Picasa,  Dropbox und diverse andere Dienste einbinden und darin auch suchen.

Damit kommt man dem „meine Arbeitsumgebung in der Cloud“ schon ein sehr deutliches  Stück näher. Ich werde in der nächsten Zeit den Dienst ausgiebig testen und von meinen Erfahrungen damit berichten. Der Android Client sieht schon mal ganz gut aus, wenn auch noch etwas buggy (er findet z.B. keine Bilder in Subverzeichnissen, wenn man nur nach Bildern sucht und nicht „Alle“ auswählt).

 

Mittels App kann man direkt auf die Inhalte im Web zugreifen, unabhängig vom Dienst, auf dem sie liegen. Die Dienste werden aggregiert und über die App gesammelt bereitgestellt.

 

Google Plus hat die Unternehmensseiten aktiviert: Die Flut der Ankündigungen.

 

Jetzt ist es auch auf Google+ möglich, als Unternehmen eine eigene Seite zu schalten. Natürlich hat sich auch Living the Future seine Seite gesichert und dabei gleich wieder ein Phänomen entdeckt, das hoffentlich bald abflaut.

Die Timeline wird mit Ankündigungen im Stile von „Jetzt verfügbar, die Seite von XY“  geflutet. Das legt sich aber vermutlich, sobald der erste „Experimentierhype vorüber ist“  (und ja, ich habe die Living the Future Seite natürlich auch angekündigt 😉 )Spannend wird jetzt, wie sich die Timeline weiterentwickelt, jetzt wo auch Firmenseiten Informationen teilen können. Ich werde das natürlich in der nächsten Zeit testen, vor allem, wie sich die Circles auf Business Seiten auswirken. Man kann sich hier z.B. vorstellen, dass verschiedene Usergruppen verschiedene Informationen bekommen. So ließe sich hier z.B. ein spezieller Dienst für „Premiumkunden“ einrichten oder spezifische Nutzergruppen mit unterschiedlichen Informationen ansprechen.

Parallel dazu hat Google+ auch ein paar Details der Oberfläche angepasst.

Es bleibt abzuwarten, wie die Google Nutzer die neuen Business Seiten annehmen und ob die Unternehmen aus den auf Facebook in der Vergangenheit gemachten Fehlern etwas lernen.

Mobil in der Zukunft? Mobil in die Zukunft!

Das CODE_n Blog hat einen Wettbewerb ausgeschrieben. Einen, zu dem ich einfach nicht nein sagen kann, den er behandelt mein momentan wichtigstes Thema: Mobil in die Zukunft, mobil in der Zukunft?

Ein Tag in der Zukunft!

2031: Morgens um 8:30,  mein Smartphone weckt mich aus dem Schlaf, projeziert mir die neuesten Nachrichten des Morgens, das Wetter für den Tag und meine persönlichen Twitter und Twoice  Nachrichten an die Wand bzw. liest sie mir vor. „Hallo Uwe, Peter hier, wir treffen uns heute nachmittag in Berlin, du weißt schon, die Präsentation über die neuen Infoagenten.“

Richtig, der Termin heute: Zu meinem Smartphone gewandt sage ich: „Stell mir meine Unterlagen sowie die neuesten News und Tweets zu dem Thema bitte zusammen und leg sie mir auf meinem Medienserver ab.“ „Geht in Ordnung Uwe“ antwortet mein Smartphone und informiert mich noch: „Und heute abend nicht vergessen die Videokonferenz mit zu hause“. „Klar, du hast bereits den Termin eingestellt?“ „Selbstverständlich Uwe, ich erinner dich ne halbe Stunde vorher wenn du möchtest.“ „Mach das“.

Ich stehe auf, geh ins Bad und höre dabei, dass meine Frau  bereits in ihrem Büro arbeitet. Auf dem Spiegel erscheinen ein paar aktuelle Informationen zum Wetter in Berlin und unten blendet mein Smartphone meinen eigenen Twitterstream ein. Ein kurze Geste in Richtung der Leiste lässt einen Tweet hervortreten. Ich diktiere eine kure Antwort, die mein Smartphone sofort überträgt und die kurz darauf in der Tickerleiste am Spiegel erscheint. Schon praktisch, diese vernetzten Raumdisplays.

Kurz Besuch bei meiner Frau im Heimbüro. „Guten Morgen Schatz.“ Sie schaltet die Videokonferenztapete auf Standby und gibt mir einen guten Morgen Kuss.“ „Na, was meinst du, wann bist du in Berlin?“ „Ich denke, wenn der ICX pünktlich ist in 2 Stunden.“ „Alles klar, ruf dann kurz durch oder schick mir nen Tweet“. Mach ich und bis morgen früh. Ich fahr dann gleich los“. Sie schaltet die Videokonferenztapete wieder an und im nach draußen gehen erhasche ich noch einen Blick auf das Büro, das die Tapete in ihr Heimbüro überträgt. Schon ne praktische Sache diese Tapeten, dabei sind die jetzt auch schon mind. 8 Jahre alt. Hätte ich nicht gedacht, dass sich elektronische Tinte einmal so weiterentwickeln würde, aber mittlerweile muss man schon sehr genau hinschauen um zu erkennen, daß man nicht einen realen Raum sondern nur eine Projektion sieht.

Mittlerweile hat mir mein Smartphone die Daten für die Präsentation zusammengestellt und meine Präsentation mit den neuesten Daten aktualisiert. Auf dem Weg nach draußen lasse ich mir noch ein paar weitere Tagesnachrichten auf mein Headset vorlesen und diktiere ein paar Tweets. Das Elektrotaxi bringt mich zum Bahnhof, wo ich mit meinem Smartphone am Zug einchecke. Seitdem die Fahrkarten nur noch elektronisch verteilt werden brauche ich mir auch keine Sorgen mehr um vergessene Tickets zu machen, im Zweifel buche ich sie direkt vor dem Zug am Smartphone.

Im Abteil packe ich die Dockingstation aus und stecke das Smartphone in den Dockingslot. Schon erwacht das Multitouch Display und ich beginne auf meinem Tabletbook zu arbeiten. Schliesslich will ich noch etwas eigene Recherche für einen Blogartikel machen. Mir gegenüber sieht ein Passagier auf einem DINA3 grossen Unfold Videoschirm einen Kinofilm, während mir gegenüber eine Frau auf einem Tablet offensichtlich eine Mediazeitung liest. Ich muss grinsen, denn in meiner Jugend waren solche animierten Zeitungen noch eher etwas für Romane über jugendliche Zauberer.

Am Bahnhof in Berlin angekommen wartet schon ein Taxi auf mich, auf dessen Seitenscheiben meine Name eingeblendet ist und das mein Smartphone kurz vor der Ankunft in Berlin für mich gebucht hatte. Währenddessen sendet mein Smartphone einen Tweet nach hause auf den Direktkanal meiner Frau und informiert über meine Ankunft.

Im Hotel angekommen aktiviert mein Smartphone den Hotelbildschirm und sammelt für mich ein paar Informationen zu Wetter und Verkehrslage in Berlin und stellt ein mögliches Abendprogramm nach meinen Interessen zusammen.

Via Foursquare sehe ich auch, dass Peter in einem Hotel in der Nachbarschaft eingecheckt hat. Da dieses auch mit Videokonferenzleinwänden ausgestattet ist, rufe ich dort kurz an und wir besprechen direkt die Präsentation an der Grossbildttapete und gehen noch mal die wichtigsten Punkte durch.

Kurz darauf treffen wir uns in der Lobby des Unternehmes. Dort werden wir auch bereits von einem Firmenvertreter erwartet, der ebenfalls via Foursquare business services von unserer Ankunft informiert wurde.

Der Vortrag gestaltet sich einfach, per Videotapete sind Niederlassungen in China und Taiwan zugeschaltet, was den Raum dank der hohen Projektionsqualität gleich drei mal so gross wirken lässt.

Später im Hotel rufe ich zu hause an, mein Smartphone hat mich ja rechtzeitig informiert und via 3D Laserprojektion erscheinen meine Kids und meine Frau quasi direkt bei mir im Raum. Wir erzählen uns von unseren Erlebnissen des Tages, ich spiele mit den Kids via Videotapete noch für eine Weile ein Multiuserstrategiespiel und nachdem wir uns verabschiedet haben, geniesse ich das weiche warme Bett und schaue mir noch einen Kinofilm an, während mein Smartphone alle Buchungen für die morgige Rückreise vornimmt und dann wie ich in den Ruhezustand geht. Lediglich ein sacht an der Videowand schimmernde Uhr zeigt, dass das Smartphone weiterhin aktiv ist und für mich im Netz surft, interessante Nachrichten sammelt und während ich schlafe meine persönliche digitale Infozeitung für den nächsten Morgen zusammenstellt.

Schnell, billig aber nicht gut

Erschütternde Nachrichten in den Medien über Frühchen, die wegen mangelnder Hygiene gestorben sind lassen mich wieder darüber nachdenken, ob wir nicht in manchen Bereichen mit dem industrialisierten, auf Rendite und Kostenersparnis fixierten Denken wieder aufhören sollten.

Nicht jeder Bereich kann bzw. darf rein nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten geführt werden. Gerade in Bereichen, in denen die Institutionen auch eine gesellschaftliche Aufgabe erfüllen, sollte der Hauptfokus darin liegen, die Aufgabe so gut wie möglich zu erfüllen und mit so viel Personal wie optimal notwendig, nicht wie minimal notwendig.

Aber auch in anderen Bereichen der Wirtschaft täte es ganz gut, wieder realistischere Zielvorgaben und Kostenrechnungen aufzustellen. Denn auch hieraus resultieren Burn out, fehlerhafte Produkte oder unzufriedene Kunden.

Qualität hat ihren Preis und braucht ihre Zeit. Insofern interessant finde ich das wieder steigende Interesse an individualisierten Produkten, deren Produktion durchaus auch etwas Zeit kosten darf.

Wer ständig unter Zeit und Kostendruck arbeitet, macht zwangsläufig mehr Fehler, weil niemand permanente Spitzenleistung unter voller Konzentration leisten kann.

Wir sollten alle versuchen, wieder eine Kultur der Zeit einzuführen, Dinge richtig zu tun, und gut zu tun, statt schnell und billig. Und in der aktuellen Ausgabe der Zeit, als wolle man meinen Eindruck unterstützen findet sich ein Artikel über Burn Out beim Hochschulpersonal. Und der Bericht eines Experten zum Thema Soziale Beschleunigung, der die individuelle Verweigerung propagiert, um aus dem Teufelskreis des immer mehr zu entfliehen.

Das mag in bestimmten gefährdeten Situationen eine Lösung sein, führt aber meiner Ansicht nach bei vielen dazu, dass sie letztlich innerlich kündigen. Aber das ist ein für das Unternehmen nicht sichtbarer Schaden, der erst dann auffällt, wenn bei der nächsten Umstrukturierung plötzlich diverse Keyplayer kündigen. Und dann ist es zu spät. Die Gefahr besteht immer mehr, dass wir gerade unsere wichtigste Ressource, uns selbst im Dienste von Beruf und Rendite verbrennen. Aber spätestens wenn wir in Rente, oder im schlimmsten Fall in die Arbeitsunfähigkeit entlassen werden, sind nur noch wir es, die damit zurecht kommen müssen. Der Wirtschaft ist es egal. Wir selbst müssen die Verantwortung für unsere Gesundheit übernehmen. Und das heißt auch NEIN zu sagen und den Versuch zu unternehmen, das Bewußtsein in die Öffentlichkeit und ja, auch in die Chefetagen zu tragen, dass endlose Renditesteigerungen und immer höhere Leistungsforderungen letztlich irgendwann zum Zusammenbruch des Systems führen.

Der Motor läuft quasi immer schneller und besser…. Bis er explodiert.

Innovation ist wie Pilzezüchten

Dieser Vergleich klingt vielleicht auf den ersten Blick merkwürdig. Aber Pilze zu züchten und Innovation voranzutreiben hat schon Gemeinsamkeiten.

Was ich immer wieder beobachtet, gelernt und selbst erlebt habe ist, dass Innovation, so sie wirklich innovativ und nicht nur evolutionär verändernd sein soll, grosse Freiheitsgrade braucht.

Wenn hinter dem Innovator zu Beginn schon das Management steht, mit Terminen und Kosten droht und als Bedenkenträger für die Akzeptanz funktioniert, dann wird keine Innovation statt finden, dann wird maxinmal bestehendes modifiziert.

Innovation soll immer auch ablösen, bzw. ganz neu erfinden. Und dafür Bedarf es der Möglichkeit, gesetzte Rahmen auch ein Mal zu verlassen. Die grössten Innovationen entstehen nicht nach einem vorgegebenen Projektplan sondern in der Freiheit, nicht auf irgendwen sonst hören zu müssen, eine Idee, so verrückt sie klingen mag verfolgen zu dürfen.

Und ganz wichtig, Innovation muss es auch erlaubt sein, komplett zu scheitern. Alle grossen Erfinder hatten eine Vielzahlv on Misserfolgen zu verkraften, bevor die wirkliche Innovation zu Tage trat.

Unternehmen wie Google haben das erkannt und bieten deshalb entsprechende unreglementierte Freiräume innerhalb des Arbeitsalltags an. Und das ist ein weiterer Aspekt, der wichtig für Innovation innerhalb des Unternehmens ist. Wer nicht die Freiräume während der Arbeitszeit bekommt, aber hochgradig innovativ denkt, wird sich früher oder später vom Arbeitgeber entkoppeln und im schlimmsten Fall Innovation außerhalb und wie die Pilzzucht versteckt und im Dunkeln weitertreiben.

Und durch den technologischen und gesellschaftlichen Wandel und dessen zunehmende Beschleunigung gilt auch ein weiteres Argument nicht mehr:

Mein Unternehmen muss nicht so innovativ sein. Da sage ich klar FALSCH. Wir leben zunehmend in einem Wirtschaftsumfeld, in dem auch bedingt durch die sozialen Netze die Firmen und ihre Produkte austauschbar werden. Schon heute fällt es mir schwer, z.B. auf der Autobahn ein Fahrzeug von Hersteller a vom Fahrzeug der gleichen Klasse von Hersteller b zu unterscheiden.

Hier gilt es für JEDEN innovative Konzepte zu entwickeln, die das Unternehmen und seine Produkte oder Dienstleistungen herausstechen lassen.

Die Innovation, die ich in meinem Unternehmen versäume, geschieht früher oder später bei der Konkurrenz. Wir sind nicht mehr durch die Produkte, sondern durch den Service und das Image verschieden. Und hier braucht es innovative Konzepte, um diese Unterschiede auch in Zukunft zu pflegen und auszubauen.