Heute abend 21 Uhr unserer Zeit wird Steve Ballmer laut einem Media Alert wieder neues von Microsoft präsentieren.
Wir dürfen gespannt sein, es könnte sich sowohl um neue Informationen zu Office im Kontext von Windows 8 handeln, möglich wären aber Neuigkeiten rund ums Mobile Geschäft. Die größten Wetten dürften aber auf die Ankündigung von Office 15 und dessen Featureliste laufen.
Wir dürfen gespannt sein. Wer heute abend noch nichts vor hat, kann ja beim Broadcast, der übrigens auch in Deutsch erfolgen wird vorbeischauen.
Nun sollte man das ganze nicht gleich wirklich als Katastrophe sehen, sondern vielmehr als Chance. Als eine Möglichkeit, gerade die High-Performer, wie sie so schön im neudeutschen Managementsprech heißen, also die Leistungsträger zu halten. Denn diese sind immer weniger bereit, nur ihre Leistung bereitzustellen und dafür oft nur fremdgesteuert als Befehlsempfänger agieren.
Diese Leistungsträger sind zudem oft auch nicht bereit, sich in starre, traditionelle Machtgefüge einzubringen, in denen die Karriere oft durch Beziehungen und Sichtbarkeit bestimmt wird.
Sie wollen sich mit ihren Talenten verwirklichen, und da das in unserer starren, prozessorientierten und optimierten Zeit leider viel zu selten möglich ist (denn die meisten Prozesse werden optimiert, wo sie vielleicht besser ganz abgeschafft werden sollten, weil überflüssig), suchen sich diese Menschen ihre „Erfüllung“, ihre Bestätigung jenseits des 9-17 Uhr Jobs. Zumal sie in vielen Firmen auch noch in starre Korsette von Zeiterfassung und permanenter Leistungsrückmeldung gezwungen werden. Wir bewegen uns, ich wiederhole es immer wieder gerne, hin zu einer Gesellschaft von mehrheitlich Wissensarbeitern, und nur, weil es auch immer noch Handwerk und Dienstleistung gibt, den Wissensarbeitern ihre ganz eigenen Arbeitsweisen und Arbeitsmodelle abzusprechen, ist extrem kurzsichtig. Gerade in der Wissensarbeit zählt nicht die Zeit, sondern das Ergebnis.
Dort ist oft wichtiger, effektiv das richtige zu tun, als die Dinge zwar richtig zu tun, aber nicht die richtigen, die zielführenden Dinge, sondern die, die man „schon immer so gemacht hat“.
Gerade in der heutigen aufs Messen von Leistung fixierten Gesellschaft, drohen genau jene auszubrennen, die für die Arbeit brennen, die was sie tun mit Freude und Leidenschaft tun. Die ständig wachsenden Burn Out Fälle sind für mich hier nur ein Indiz. Oft bleibt den Menschen nur die Wahl, sich entweder komplett aus dem verbrennenden Prozess oder Unternehmen auszuklinken, oder zum „Downshifter“ zu werden. Aber damit verlieren Unternehmen gerade die entscheidenden Know How Träger, und demotivieren durch immer höheren Druck, der oft zwar ausgehalten aber nicht abgebaut werden kann. Bis zum Punkt des Burn Out.
Wir sollten endlich einen Schritt zurück tun und die Geschwindigkeit der Arbeitswelt den Menschen anpassen, statt zu versuchen, die Menschen immer schneller arbeiten zu lassen. In der Ruhe liegt die Kraft. Selten war es so wichtig, sich solche banalen aber richtigen Sinnsprüche immer wieder vor Augen zu führen, wie heutzutage, wo viele Menschen Gesundheit und Privatleben der immerwährenden Beschleunigung opfern.
Es ist weder das Internet, noch die Menge an Information, die die Menschen streßt. Es ist die Beschleunigung des Berufslebens, also dessen, woran die Existenz hängt. Mach mit oder fall raus. Dieses Credo gilt leider immer noch im ewig beschleunigenden Arbeitsleben. Und immer mehr fallen raus oder wenn sie die Erkenntnis rechtzeitig haben, klinken sich, z.B. durch Downshifting auf ihre Art aus dem idiotischen, unvernünftigen und krank machenden Hamsterrad aus. Sie mögen in den Unternehmen für die im alten Denken verhafteten als „Faulenzer“ als nicht an Karriere interessierte gelten. Sie sind aber die eigentlich intelligenten Mitarbeiter, weil sie für sich erkannt haben, dass Leistung auf Dauer nur geht, wenn die Flamme zwar brennt, aber nicht auf höchster Stufe.
Und hier steckt auch das, was mich eigentlich bewegt, mich mit den Arbeitsmodellen der Zukunft zu befassen. Ich erhoffe mir einen Trend zur Nachhaltigkeit, auch im Umgang mit der eigenen Arbeitskraft. Das kann aber letztendlich am besten nur dann funktionieren, wenn der Mitarbeiter Freiheitsgrade hat, wie sie heute für viele undenkbar sind. Ja, der Mitarbeiter muß Mitunternehmer werden. Aber er muß dann in Konsequenz auch mit sich selbst und seinen Ressourcen so haushalten lernen, dass er brennt, aber nicht verbrennt oder erlöscht.
Schwierig, aber kulturell denkbar, wenn wir Arbeit und Leistung in der Gesellschaft neu bewerten, wenn wir uns von der Leistung = Arbeit*Zeit verabschieden.
Mittels Augmented reality kann man schon vorher sehen, wie das Wandtattoo später wirken wird.
Das find ich mal ne richtig coole Idee. Dank Augmented Reality App kann man seinen Wohnraum virtuell mit Wandtattoos gestalten.
Hier die Pressemitteilung dazu:
Berlin, Juli 2012. Mal eben schauen, ob die Skyline von Berlin, eine schöne Straßenszenerie oder eines der Motive im Street Art Style über die Couch passen? Das Wandtattoo-Portal TapeRay hat eine kostenlose App auf den Markt gebracht, die genau das ermöglicht. In Echtzeit können User ihre realen Wohnräume virtuell mit Artworks aus der Wall Art Community verschönern. Zum Launch hat sich das Unternehmen etwas Besonderes überlegt: Wer einen außergewöhnlichen Ort für eines der Motive entdeckt, macht ein Foto und schickt es an info@taperay.com. Unter allen Teilnehmern verlost das Startup zehn Wandtattoo-Gutscheine im Wert von je 30 Euro. Einsendeschluss ist der 30. August, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
„Die App dient in erster Linie der Entscheidungsfindung, aber sie macht auch Spaß“, sagt TapeRay-Geschäftsführer Thomas Jeffke. Schnell und unkompliziert können User vor einem möglichen Kauf testen, welches der verfügbaren Motive sie sich als Wandtattoo nach Hause bestellen wollen. Ist die App installiert, richten Benutzer ihre Handykameras auf eine ausgewählte Fläche und laden das gewünschte Bild aus dem Portal hoch. Die Motive lassen sich mit zwei Fingern vergrößern und verkleinern, auch unterschiedliche Farben stehen zur Auswahl. Wer sich erst mit seinen Freunden beraten möchte, speichert den Favoriten als Bilddatei ab und versendet das Foto anschließend mit nur einem Klick. Die App ist für alle Smartphones mit Android-Betriebssystem geeignet und in Deutsch oder Englisch im Google Play Store erhältlich.
Weiterführende Informationen zur App und alle Artworks von TapeRay finden sich auf www.taperay.com. Über TapeRay
Die TapeRay GmbH wurde 2012 als Community-Portal für Künstler und Kunstinteressierte von den Geschäftsführern Thomas Jeffke und Marcel Cornels in Berlin gegründet. Gemeinsam mit dem kreativen Kopf Daniel Mack haben die Jungunternehmer einen einzigartigen Marketplace für Wandtattoos geschaffen, denn bei TapeRay entscheiden die Künstler selbst über die Höhe ihrer Bildpreise. Zu TapeRays besonderen Zielen gehört die weitere Erschließung und künstlerische Fortentwicklung des Kunstformats Vinylfolie (VinylART).
Engländer können offensichtlich das Galaxy Tab 10.1 vom IPad besser unterscheiden als Amerikaner und Deutsche 😉
„Samsung had requested this voluntary trial in September 2011, in order to oppose Apple’s ongoing efforts to reduce consumer choice and innovation in the tablet market through their excessive legal claims and arguments. Apple has insisted that the three Samsung tablet products infringe several features of Apple’s design right, such as ’slightly rounded corners,‘ ‚a flat transparent surface without any ornamentation,‘ and ‚a thin profile.‘ However, the High Court dismissed Apple’s arguments by referring to approximately 50 examples of prior art, or designs that were previously created or patented, from before 2004. These include the Knight Ridder (1994), the Ozolin (2004), and HP’s TC1000 (2003). The court found numerous Apple design features to lack originality, and numerous identical design features to have been visible in a wide range of earlier tablet designs from before 2004.“
so lautet die Aussage eines englischen Gerichts in Bezug auf die Patentklagen Apples gegen Samsung, die behaupteten, das Galaxy Tab kopiere geschützte Muster, die Apple gehören. Im kurzen besagt obiger Text, dass bereits vor 2004 Geräte in der Form des IPads existierten, namentlich Knight Ridder (1994), Ozolin (2004), und HP’s TC1000 (2003). Damit hat nach Ansicht des englischen Gerichts Apple kein Recht an den Geschmacksmustern, da die Form des IPads schon früher existierte.
Insbesondere stellte das Gericht fest, dass das Design aller Samsung Tablets hinreichend unterschiedlich zum IPad sei und es vor dem IPad bereits Tablets einer sehr ähnlichen Form (also „Prior Art“) gegeben habe, wodurch der Schutz der Form des IPads nicht mehr gegeben sei.
Ich verstehe, wenn man dafür Sorge tragen will, dass bestimmte Literatur nicht in die Hände von Kindern fällt. Das ist auch für Filme rechtens.
Aber ich zumindest würde es mir verbitten, ob ich das Buch nun lesen will oder nicht, wenn ein Konzern, noch dazu einer, dessen Hauptgeschäft eben nicht das Verlagswesen ist, mir einfach als erwachsenem Menschen den Zugriff verwehrt. Das grenzt für mich schon sehr stark an Zensur. Und vor allem ist es etwas, das ich mir von einem Hersteller verbitten würde, dem ich dafür Geld bezahlt habe, auf meinem Endgerät Literatur egal welcher Couleur lesen zu können.
Zudem ist der gesamte Auswahlprozess für meinen Geschmack absolut intransparent. Wir leben immer noch in einer freien Welt. Und da verbiete ich mir jegliche Zensur oder Einschränkung durch einen Elektronikkonzern.
“Porno wird als zu explizit betrachtet und wurde daher nicht freigeschaltet. Wir bitten um Verständnis. Herzliche Grüße, iBookstore Germany, Austria, Switzerland”
(Und solch eine Aussage über ein Buch, das von anderen Versendern ab 16. Jahre empfohlen wird)
Nein Apple, dafür habe ich absolut kein Verständnis.
Heute in meinem Postfach, eine Mail von Michele Engel, in der sie um Mithilfe bei ihrer Masterbeit zum Thema Crowdsourcing als hilfreiches Marketing Instrument für Unternehmen bittet. Da ich selbst weiß, wie wichtig reale Daten sind und wie spannend es gerade sein kann, eine Masterarbeit über Crowdsourcing mit Hilfe von Crowdsourcing zu erarbeiten, helfe ich gerne mit und bitte auch euch, meine Leser, Frau Engel zu helfen.
Danke schon mal im Voraus all meinen Lesern, die Frau Engel bei ihrer Masterarbeit helfen und bitte, gebt diesen Aufruf an all jene aus eurem Netzwerk weiter, die diese Fragen auch beantworten könnten. Denn Ihr wisst ja, nur mit großen Datenmengen sind Umfragen wirklich repräsentativ.
Hier also ihr Aufruf, es gibt sogar Amazon Gutscheine zu gewinnen 😉
Liebe/r Teilnehmer/in, im Rahmen meiner Masterarbeit bei Prof. Dr. Hajo Hippner an der Universität Bayreuth führe ich eine Befragung zu Crowdsourcing durch.
Hierbei bin ich auf Ihre Mithilfe angewiesen und freue mich über Ihre Teilnahme! Die hier
gewonnenen Erkenntnisse fließen unmittelbar und ausschließlich in meine Masterarbeit ein. Als kleines Dankeschön werden unter allen Teilnehmern drei Amazon-Gutscheine in Höhe
von jeweils 15 Euroverlost. Klicken Sie einfach am Ende der Umfrage auf den Link, um an der Verlosung teilzunehmen. Die Beantwortung der Fragen wird nur ungefähr 10 Minuten Ihrer Zeit in Anspruch nehmen. Dabei ist es wichtig, dass Sie alle Fragen beantworten. Es gibt keine richtigen oder falschen Antworten. Gesucht wird Ihre ehrliche, persönliche Meinung.
Selbstverständlich erfolgt die Umfrage anonym. Die von Ihnen angegebenen Informationen und Daten werden streng vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!
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