Kleiner Lautsprecher ganz groß, der Jay-Tech Bass Cube im Praxistest

Der Jay-Tech Bass Cube im Vergleich zu einem 50 Cent Stück. Wirklich nicht viel Gehäuse aber VIEL Klang

Als „mobile worker“ bin ich immer auf der Suche nach Zubehör, das einerseits leistungsstark, andererseits aber auch möglich klein und transportabel ist.

Zu dieser Kategorie gehört eindeutig der Jay-Tech Bass Cube. Ein Monolautsprecher mit einem erstaunlichen Klangvolumen. In einem sehr ansehnlichen Gehäuse aus gebürstetem Aluminium kommt der kleine Würfel daher,und ist mit leichten 140 Gramm auch nicht wirklich schwer. Satte Bässe und ein sehr klarer Klang zeichnen diesen externen Lautsprecher aus, der für knapp 20 Euro zu haben ist. Und dank Akku und Micro SD Slot, kann er auch als portabler MP3 Player verwendet werden. Hierfür ist ein Mico SD Karten Slot verbaut der auch mit einer 32GByte Micro SD Karte im Text keinerlei Probleme zeigte.  Zusätzlich besitzt der Bass Cube einen Headset Anschluß und kann über einen Mini USB Anschluß am PC aufgeladen werden. Mit einer Akkuladung hält der kleine Lautsprecher ca. 6 Stunden durch.

Dabei macht er auch als externer Lautsprecher zum Beispiel fürs Smartphone eine mehr als gute Figur. Hierzu wird die Micro SD Karte entfernt und der Lautsprecher über den Micro USB Port und einen Klinkenstecker an ein beliebiges externes Gerät angeschlossen. Auch hier ist der Klang sehr gut. Für mich eine klare Kaufempfehlung!

Die App zur Mars Mission „Be a martian“

be a martian app
Be a martian, alles rund um die Missionen der NASA zum roten Planeten.

Wer sich für Astronomie und insbesondere für die neue Mission der NASA Sonde Curiosity interessiert, dem sei die App „Be a martian“ ans Herz gelegt.

Mit der App kann man die aktuellsten neuen Bilder der Mars Mission direkt auf dem Smartphone oder Tablet sehen, mehr über den Mars und aktive Missionen rund um den roten Planeten lernen, Fragen zum Mars stellen, brandaktuelle Nachrichten erhalten und Videos rund um die Menschen hinter den Missionen sehen.

 

 

 

 

Zu finden ist die App in Googles Play Store:

 

Curiosity ist gelandet, und zwar auch bei Lego

Mein Fundstück der Woche: Aus Lego Mindstorms haben die Bastler Doug Moran and Will Gorman ein voll funktionsfähiges Modell des Mars Rovers Curiosity erstellt.

DAS nenn ich mal eine kreative und gleichzeitig herausfordernde Verwendung für Lego!

Update: Wer den Roboter selbst mit Lego nachbauen will, findet bei Collectspace dazu eine Anleitung, die mit handelsüblichen Standardbausteinen arbeitet und Schritt für Schritt den Zusammenbau erklärt.

Star Wars the old republic wird free to play. Das war zu erwarten

Man muß auch im Bereich der Online Spiele dem Markt gerecht agieren. Das hat offensichtlich EA jetzt die Konsequenz aus den zuletzt massenweise davonlaufenden Abonnenten gezogen und wird im Herbst ein eigenes „Free to Play“ Modell für Star Wars the Old Republic anbieten. Und dann werde auch ich dort einsteigen, denn ganz ehrlich, Abonnementsmodelle haben sich überholt. zumal immer mehr Online Spiele auf den Markt drängen, spielt man hier nur ein Spiel, mögen ja 10 Euro im Monat oder mehr noch ok sein, aber die meisten spielen eben mehrere Spiele und dann sind Abonnements einfach nicht finanzierbar. Letztlich will ich selbst entscheiden, wann ich wie viel auszugeben bereit bin. Insofern warte ich nur noch darauf, dass auch World of Warcraft früher oder später ein Free to Play Modell anbietet. Denn der Markt füllt sich. Und die wenigsten setzen heute noch auf ein Abo.

Zitat: Electronic Arts:

Wir glauben, dass den aktuellen und zukünftigen Spielern zwei Dinge besonders wichtig sind: Flexibilität und Auswahlmöglichkeiten. Daher haben wir uns damit beschäftigt, wie das Spiel um ein kostenloses Spielmodell erweitert werden könnte.

Ab diesem Herbst wird es zwei Möglichkeiten geben, das Spiel zu erleben. Als Abonnent hat man weiterhin unbeschränkten Zugang zu allen Spielfeatures und zukünftigen Spiel-Updates, ohne dass dafür zusätzliche Kosten entstehen. Alternativ kann man kostenlos bis Stufe 50 spielen, muss dabei jedoch Einschränkungen bei den Spieloptionen und bestimmten Inhalten hinnehmen. Unser Ziel ist es, unseren aktuellen Spielern auch weiterhin die hochwertigen Inhalte zu bieten, die sie gewohnt sind, und ihnen neue Belohnungen zu geben. Deshalb bin ich sehr stolz, ankündigen zu können, dass wir viele tolle neue Inhalte geplant haben, die nun auch noch häufiger erscheinen werden. Wir arbeiten gerade an einer neuen Operation – ‚Schrecken aus der Tiefe‘ -, einer neuen Heldenmissionsreihe auf dem Planeten Belsavis, mehreren Weltraummissionen für Stufe 50 für die ganz Hartgesottenen, der Einführung eines gefährlichen neuen Gefährten und einem neuen Kriegsgebiet für die PvP-Fans: die Alten Hyperraumtore!

Es geht nicht um Apple versus Samsung, es geht um die Zukunft der Innovation

 

Alan Kay mit dem Dynabook, das als Prototyp ebenso wie die Computermaus und die grafische Benutzeroberfläche bei….. nein, nicht Apple sondern Xerox entstand.

Immer wieder stoße ich auf Unverständnis, wenn ich mich über den aktuellen Patentkrieg zwischen Samsung und Apple echauffiere. Ich brauche wohl nicht zu wiederholen, dass es bereits lange vor dem IPhone Smartphones mit Touchscreen gab, mit einem vollflächigen Bildschirm und ohne physische Tasten. Selbst Samsung brachte schon vor dem IPhone solche Smartphones auf den Markt. Es geht mir in meiner Erregung über die Patentstreitigkeiten auch nicht um eine Aversion gegen Apple Produkte, ich habe in der Vergangenheit selbst solche Produkte genutzt.

Aber was mich extrem stört ist, dass durch solche Klagen die Innovation neuer Produkte gefährdet wird. Wir alle wissen, dass sich neu Innovationen oft aus älteren Technologien weiterentwickeln. Und dass gute Konzepte sich in der Breite etablieren. Schliesslich hat die Mehrheit der heutigen Autos vier Räder, zwei Lichter vorne, einen Motor, Scheibenwischer, ähnlich geformte Fenster etc. Und dennoch werden nicht ganze Autoserien vom Markt geklagt, wie das jetzt mit den Geräten von Samsung passieren soll. Ginge es darum, dass Samsung das gesamte Nutzerinterface kopiert hat, gut, das wäre Grund für eine Klage, aber wer nur einmal ein Galaxy Tab und ein IPad in der Hand gehalten hat, wird mir zustimmen, das sind zwei unterschiedliche Geräte, die nur mit sehr viel Fantasie (und Augen zukneifen) verwechselt werden können. (Ja, ich habe beide genutzt und es gibt DEUTLICHE Unterschiede) Apple will mehrere Milliarden Dollar Schadensersatz, Geld, das sie überhaupt nicht brauchen und gefährdet damit gerade jene  Innovation und Weiterentwicklung, die sie sich selbst so vollmundig auf die Fahnen geschrieben haben (und zu der, wie Steve Jobs selbst in einem Interview gesagt hat, auch der Diebstahl einer guten Idee gehört, siehe angehängtes Video unten). Neben Patenten wie dem für ein rechteckiges Objekt mit Glasoberfläche gibt es bereits Musterschutz für einen „keilförmigen“ Notebook (das Macbook Air) und diverse andere Belanglosigkeiten, wie eine Wischgeste zum Entsperren, die so allgemein gehalten sind, dass sie ganze Produktbereiche auf „von Apple oder du wirst verklagt“ einschränken.

Für die Anwälte von Apple, links das Galaxy Tab, falsch herum, denn es liegt eigentlich mit der langen Seite horizontal. Rechts das IPad. Ich kann auch nen guten Optiker empfehlen 😉
DAS ist mein Vorwurf. Um die Konkurrenz vom Markt fernzuhalten werden möglichst pauschale Patente durchgesetzt, die so ziemlich jegliche ernsthafte Konkurrenz unmöglich machen.

 

Für mich arbeitet auch Apple mit den Erfindungen anderer. Ich erinnere nur an die grafische Oberfläche und die Maus von Xerox, oder and solche Tablets wie das Dynabook. Apple war mal ein innovativer, moderner und visionärer Konzern. Das IPhone sieht jetzt auch in der 4. Generation nahezu gleich aus, und die Oberfläche ist so starr und unmodifizierbar wie eh und je. Wo bleibt die Innovation? Wahrscheinlich in den Taschen der Anwälte, die durch die Patentklagen mindestens eine goldene Nase verdienen.

Apple bitte, sei wieder das hippe, coole und souveräne Unternehmen, dass du vor deiner Patenttrollzeit warst. Im Moment bist du nur noch ein Troll. Und wie heißt es doch so schön: „Don’t feed the troll“. Oder in deinem Fall eher: „Don’t buy from a troll“.

Es geht nicht darum, ob Apple oder Samsung gewinnen. Es geht darum, dass dieses gesamte Patent- und Gebrauchsmusterschutzrecht total kaputt ist und längst erneuert werden sollte. Sonst werden wir bald alle nur noch die Wahl zwischen Apple, Apple, Apple oder Apple haben.

Und um  die Argumentationen, Apple habe das IPhone Design zuerst entwickelt weiter zu entkräften eine interessante Infografik über die vor dem IPhone von Samsung geplanten Smartphones. Wenn ich an die Xerox Geschichte denke, wäre es mal interessant zu erfahren, ob Apple Ingenieure zuvor bei Samsung zu Besuch waren. Aber nach allem, was man schon jetzt über das Gerichtsverfahren liest, werden wir noch viel Popcorn brauchen, um diesem Kindergartentheater würdig zuzuschauen. Derweil klappe ich mein Asus Transformer auf, das eigentlich fast genauso aussieht, wie das Samsung….. aeh Moment… war da nicht ein Anwalt im Gebüsch?

 

 

Oh, und wer nochmal wissen will, wie Steve Jobs zum Stehlen von Ideen stand:
Steve Jobs: Good artists copy great artists steal

 

 

Whatsapp, Facebook und die Sache mit dem Datenschutz

Wie unter anderem auch in der letzten Ausgabe der Computerbild zu lesen war (siehe Titelbild), weißt die sehr beliebte Anwendung whatsapp eine eklatante Sicherheitslücke auf, die es ermöglichte, sämtliche SMS mitzulesen. Das ist zum einen ein Unding, da es heute für jeden halbwegs seriösen Softwareentwickler Ehrensache sein sollte, seine Anwendungen so sicher wie möglich zu gestalten.

Zum anderen zeigt es mir aber auch, dass offensichtlich immer noch viele Nutzer wenig bis gar nicht über die Sicherheit der eigenen Daten nachdenken. Man mag mir jetzt sagen, ja, aber ich schicke da ja auch nichts sensibles. Aber wer kann das schon von seinem Gegenüber behaupten?

Man muss sich immer bewußt machen, welches Medium man für welche Art der Kommunikation verwendet. Blackberries senden oft über Server in den USA und dort ist der Umgang mit dem Datenschutz etwa so vertrauenswürdig wie in China. Für mich gilt deshalb. Entweder, was ich über solche Dienste versende ist so unverfänglich, dass es getrost mitgelesen werden kann, oder ich verwende dieses Medium nicht bzw. sorge selbst für Datensicherheit zum Beispiel durch Mails mit digitaler Signatur oder gleich verschlüsselten und gepackten Archiven.

Dann liest sich die Schlagzeile auch gar nicht mehr so schlimm. Denn letztlich stelle ich ja auch auf Facebook keine vertraulichen Daten, und poste nichts, was ich nicht auch auf einer Plakatwand lesen wollte.

Und wenn mir der eine oder andere vorwirft, durch meine extensive Verwendung von Google Diensten würde ich Google all meine Daten überlassen, dann kann ich nur sagen, ja und? Das Geschäftsmodell von Google besteht darin, aus den Daten für Kunden optimale Werbeplatzierungen zu verkaufen, nicht, meine Daten zu verhökern und damit aus der eigenen „Kontrolle“ zu geben. Auch das Management von Google weiß, dass, sollte ein solcher Datenverkauf ruchbar werden, und in Zeiten von Wikileaks und Social Media Shitstorms würde das früher oder später passieren, das Geschäftsmodell von Google von heute auf Morgen tot wäre, ebenso wie Google+ und Android als Plattform.

Insofern, lieber nutze ich die großen Player, auf die alles kritisch blickt, als kleine Dienste, die so gut wie gar nicht in den Augen der Öffentlichkeit erscheinen.

 

Social Media ist kein 9:00-17:00 Uhr oder Mo-Fr Job. Und geht schon gar nicht nebenher

Vodafone erlebte das gerade. Da hat sich eine unzufriedene Kundin auf Facebook beschwert und, soweit gut gehandelt bekam auch ein erstes Feedback. Dann aber ging das Vodafone Social Media Team nach eigener Aussage ins Wochenende und niemand überwachte mehr, was auf Facebook geschah. Böser Fehler, denn genau zum Wochenende brach der Shitstorm los, der jetzt nur noch schwer einzudämmen ist.Bereits in meinem Blogbeitrag Social Media im Unternehmen: Holt euch die Szene für diesen Fulltime Job habe ich darauf hingewiesen, dass es eine gewisse Leidenschaft für Social Media benötigt, um einen guten Job zu machen. Social Media, ernst genommen ist nichts für so mal nebenher und schon gar nichts für einen 9-17 Uhr Bürojob. Es ist zu einem guten Teil auch eine Einstellungssache und es bedarf mehr Ernsthaftigkeit im Umgang mit Kunden auf Augenhöhe, als es so manchem lieb sein mag.

Deshalb, verabschiedet euch davon, Social Media so mal eben on top zu machen, wenn ihr euch ernsthaft in dem Umfeld bewegen wollt. Da braucht es mehr, und zwar in house, denn auch eine Agentur wird nicht die authentische Kommunikation schaffen, die die eigenen, engagierten und Social Media affinen Mitarbeiter schaffen.

Die Generation Y ist von zwei Dingen geprägt: Einem tiefen Misstrauen gegen Werbung, weil sie genug gebrochene Werbeversprechen erlebt hat und einem Wunsch nach Austausch, der sehr schnell dazu führt, dass aus einem kleinen Fehler eine große Lawine werden kann.