Jetzt bietet auch Google den Remote Wipe. Dank eigenem Gerätemanager

wpid-Screenshot_2013-08-08-16-45-44.pngGerade erst angekündigt, schon verfügbar. Wer vor kurzem ein Update von Google Play bekommen hat, sollte sich mal unter Geräteadministratoren in den Einstellungen umsehen. Findet sich dort ein neuer Eintrag Android-Gerätemanager, lohnt sich ein Besuch der Seite: https://www.google.com/android/devicemanager?u=0 Denn dann kann man ab jetzt sein Smartphone via Gerätemanager orten und wenn das Feature aktiviert wurde auch aus der Ferne sperren oder zurücksetzen.

Ideal für alle, die sicher gehen wollen, dass ihre persönlichen Daten nicht in fremde Hände gelangen. Und ideal für das Geschäftsumfeld, wo so ein Remote Wipe ein weiterer Sicherheitsfaktor sein kann, um sensible Daten nicht in fremde Hände gelangen zu lassen.

Löst man einen Remote Wipe aus, rebootet das Smartphone in den Recoverymodus und stellt dann den Auslieferungszustand wieder her, wobei auch alle persönlichen Daten auf dem Gerät gelöscht werden.

Ich habe den Dienst mit meinem Note 2 ausprobiert und die Lokalisierung funktionierte perfekt. Aus verständlichen Gründen habe ich aber auf einen Test der Remote Wipe Funktionalität verzichtet.

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Jap, ungefähr da ist des Bloggers Büro und da ist auch das Note 2.

 

 

Trendforscher im Unternehmen, ein unterschätztes Potential

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Wer glaubt, Tablets seien immer noch ein kommender Trend, der ist nicht wirklich als Trendforscher geeignet.

Wir leben in interessanten Zeiten, ich kann es nur immer wieder wiederholen. Und was vielleicht der eine oder andere unterschätzt ist die weiter wachsende Bedeutung von Innovation und Technologieführerschaft auch bei Branchen, die direkt nichts mit Technik zu tun haben.
Nehmen wir den Finanzssektor. Schon lange mache ich mit Menschen, die sich darüber wundern, dass ich als Informatiker bei einer Bausparkasse arbeite folgendes Gedankenspiel: Versuch dir mal in dieser Minute vorzustellen, wo genau physikalisch dein Geld ist, das du bei der Bank hast. Oft müssen meine Gegenüber dann zugeben, dass sie es nicht wissen, was an sich auch logisch ist, da es in der Regel nur noch in Form von Bits und Bytes in den Rechnern von Banken und Bausparkassen existiert.

Was viele unterschätzen ist, dass längst die Informationstechnologien zur Kerninfrastruktur quasi jedes größeren Unternehmens gehören. Wachstum ohne moderne IT ist mittlerweile undenkbar. Zu aufwändig wäre sonst die Sachbearbeitung aber auch die Kundenkommunikation und mittlerweile wird in vielen Bereichen auch ein moderner, innovativer und transaktionsfähiger Kommunikationskanal im Internet vorausgesetzt.

Und der Wandel geht weiter. War gestern noch die Homepage im Web wichtig und neu, so erwarten Kunden heute mobil zu all dem Zugang zu haben, was vor kurzem noch über eine klassische Homepage für den Browser am PC möglich war. Und die Technik schreitet fort. Augmented Reality wird demnächst von IKEA eingesetzt, um es Kunden zu ermöglichen, auch zu hause die Kataloginhalte ins heimische Wohnzimmer virtuell zu holen und so quasi eine interaktive Vorauswahl zu treffen.

Was über Google Glass oder andere Wearable Devices in Zukunft möglich sein wird, ist noch gar nicht wirklich realisierbar.
Deshalb kommt Überlegungen zu einer stetigen Innovation der zu Grunde liegenden IT Technologien auch in branchenfremden Industrien eine immer größere Bedeutung zu.

Es genügt oft nicht mehr, State of the Art zu sein. Man muss heute bereits die Technik von Morgen kennen und ihre Potentiale ausloten. Glückliche Zeiten für all jene, die neuen Technologien und Entwicklungen offen gegenüberstehen. Und ein Rat und Tipp für die Unternehmen. Wer hier die eigenen Mitarbeiter identifiziert und fördert, die neue Technologien annehmen statt abzulehnen, wer hier quasi interne Trendforscher findet und fördert, könnte in Zukunft den entscheidende Vorteil haben. Denn natürlich ist Trendforschung kein Full-Time Job. Aber wer immer weiter auf dem Status Quo beharrt und sich nicht neuen Entwicklungen jenseits des eigenen unternehmerischen Tellerrandes öffnet, der könnte plötzlich von der Konkurrenz auf einer völlig überraschenden Fahrbahn überholt werden.

Banken wie die Fidor Bank, Entwicklungen wie iZettle, mpass oder Smava, Unternehmen wie Paypal oder Google zeigen, dass auch in Gebieten jenseits des primären IT Geschäftes die technologische Erneuerung ein immer wichtigerer Bestandteil der Firmenstrategie wird. Und glücklich wer hier eine Belegschaft hat, die innovativ gestimmt ist und aus deren Reihen Impulse kommen. Denn es gibt niemanden der neue technologische Entwicklungen und die eigenen Gegebenheiten im Unternehmen besser in Einklang bringen könnte als die eigenen Mitarbeiter.

Testbericht: Leawo Video Converter HD

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Es gibt fast kein Format, das man nicht nutzen kann. Hier das Menü von möglichen Android Konvertierungen, das sogar spezielle Formate für bestimmte Android Geräte vorsieht!

Gerade mit verschiedenen mobilen Endgeräten (Smartphone, Tablet, Notebook) gibt es die unterschiedlichsten Anforderungen an Filmformate und Dateigröße.

Da wir dieses Jahr wieder eine längere Autofahrt in den Urlaub planen, und der Wagen mittlerweile mit Halterungen für die Tablets der Familie ausgestattet ist, lag nichts näher, als für die ganzen Geräte einen Satz von Filmen vorzubereiten. Allerdings ist zumindest bei den beiden Nexus Tablets der Speicher begrenzt und auch für die anderen wollte ich nicht große Datenspeicher mitnehmen. Auftritt Leawo Video Converter HD.

 

Die Dateien um die es ging hatte ich in bester Qualität ausgelesen, so dass ich mit Sicherheit mehr als einen Speicherstick gebraucht hätte um die Familienfilme mitzunehmen, die auf der Fahrt gezeigt werden sollten.

Die ganzen Konvertierungsmöglichkeiten dieses Programms aufzuzählen wäre relativ sinnlos, man kann sagen, so gut wie alles, was es zu konvertieren gibt, geht auch. Speziell für meine Aufgabe finde ich aber die Möglichkeiten, in Android Mobile Formate zu konvertieren spannend. Insbesondere, da sich die Konvertierung auch noch auf spezielle Android Devices (mein Note 2 war zu meiner Freude auch dabei) optimieren lässt.

Das klappt auch sehr gut und dank der klaren und gut strukturierten Oberfläche ist das ganze einfach zu bedienen.

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Auch ein zu dunkler oder zu leiser Film lässt sich dank der Bearbeitungsmöglichkeiten noch „retten“

Neben dem reinen Konvertieren kann man die Filme in begrenztem Maße auch noch bearbeiten bzw. sogar in 3D umwandeln. Natürlich sollte man hier keine Wunder erwarten, ein Film der „2D“ gedreht wurde wird natürlich nicht in brilliantem 3D erscheinen aber in begrenztem Maße kann man selbst dann noch eine gewisse Wirkung erzielen.

Es lassen sich auch mehrere Filme nacheinander konvertieren und zudem kann man Filme auch während der Konvertierung zusammenführen. Ich werde mal schauen, wie groß der Herr der Ringe, Extended Edition als ein zusammengeführtes File wird.

Die Größe der Datei hängt stark vom Ausgabeformat, der gewünschten Qualität und dem Ausgangsmaterial ab, es lassen sich aber schon stark verkleinerte Dateien erzeugen, die gerade auf den kleineren Smartphone Displays dennoch sehr gut aussehen.

Ich habe versuchsweise meine Herr der Ringe Filme konvertiert und bin bei allen 6 Teilen (Doppel DVDs, die ich zuvor gerippt hatte) auf knapp 5,5 GB gekommen. Wohlgemerkt, die Quelle waren meine Original DVDs, also die Quelle deutlich jenseits der 5 GB pro TEIL!

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Es lassen sich mehrere Filme nacheinander mit entweder dem gleichen oder jeweils einem eigenen Format konvertieren. Nach der Konvertierung kann man die Filme zudem zu einer großen Datei zusammenfügen.

Und die Ausgabequalität lässt sich sehr gut regeln. Am besten ist, man experimentiert mit kürzeren Filmen etwas, um die beste Balance aus Qualität und Größe der Ausgabedatei für sich zu finden. Die Möglichkeiten der Bearbeitung beziehen sich vor allem auf die Aufwertung des Ausgangsmaterials durch Veränderung von Kontrast und Helligkeit, oder was ich bei mir gut anwenden konnte, durch Nachregelung der Tonspur.

 

Fazit: Für alle, die immer mal wieder Filme für unterwegs vorbereiten, oder das eine oder andere YouTube Video mobilfähig offline bereitstellen wollen ist der Leawo Video Converter HD eine wirklich gute Wahl. Das Programm ist sehr einfach in der Bedienung und bietet ein wahres Füllhorn an Ein- und Ausgabeformaten. Mit € 34.95  ist die Software, die es für PC und MAC gibt zwar nicht billig, bietet aber einen unglaublichen Konvertierungsumfang und durch die verschiedenen Möglichkeiten der sehr einfachen Nachbearbeitung ist es eine Kaufempfehlung für jeden, der sicher und sorglos Videokonvertierung für verschiedene Formate betreiben will.

 

Alle unterstützte Formate und Geräte (laut Leawo Homepage)

Unterstützte Ausgabegeräte:
iPod, iPod Touch 4, iPhone, iPhone 4, iPad, iPad 2, Apple TV, Apple TV 2, PSP, PS3, Wii and DS, Mobile Phones, BlackBerry, Windows Mobile, Android Mobile, Dell Axim, Pocket PC, HP iPAQ, Archos AV500, Archos AV700, iRiver PMP, Zune, Xbox
Eingangsformate
HD Video AVCHD, MOD/TOD, MTS/M2TS
Video WMV, ASF, AVI, RMVB, FLV, RM, MOV, QT, MP4, M4V, DV, 3GP, 3G2, DAT, MPG, MPEG, VOB, FLV, F4V, MKV, NUT, NSV, DVR
Audio AAC, AC3, AIFF, AMR, M4A, MP2, MP3, OGG, RA, AU, WAV, WMA, MKA, FLAC
Ausgangsformate
HD Video HD ASF, HD AVI, HD MP4, AVC, HD TS, HD TRP, HD MPEG-2, HD MOV, HD VOB, HD WMV
Video ASF, AVI, DV, VOB, FLV, MOV, MP4, RMVB, MPG, TS, DAT, WMV, MKV, DPG, 3GP, 3G2, XVID
Audio AAC, AC3, AIFF, AMR, M4A, MP2, MP3, OGG, RA, AU, WAV, WMA, MKA, FLAC
Bilder JPEG, PNG, BMP

 

Und hier noch das Instagram Video unserer „Autohalterungsinstallation für lange Fahrten“ 😉

Die Halterung ist von Wicked Chili und erste Tests haben ihre Alltagstauglichkeit auch auf holprigen Strecken bereits unter Beweis gestellt.

 

 

 

 

 

Macht es einfach einfach. Technologie und das leichte Leben

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Die Zukunft beginnt jetzt. Wenn wir wollen.

Immer wieder beklagt man sich in Gesprächen mit mir, meist wenn ich Freundes- oder Bekanntenkreis wieder einen Rechner einrichten, ein Zubehör reparieren oder eine Software aufspielen soll über die ach so schwierige Technik.

Und die da klagen haben Recht. Noch haben sie recht, denn für mich ein weiterer Megatrend der nahen Zukunft ist das Prinzip Vereinfachung.

Initiiert durch die neuen Technologien von Tablet und Smartphone beginnt insbesondere die technologiegetriebene Industrie sich endlich Gedanken zu machen, wie man den Umgang mit Hardware vereinfachen kann. Und das auch deshalb, weil die Entwicklung vom großen Desktoprechner über Notebooks jetzt in Richtung „wearable devices“ geht. Smartwatches, Google Glass. Alles Technologien, die nach sehr einfachen natürlichen Eingabemöglichkeiten verlangen. Wenn ich nur noch Fingergesten oder gar die Sprache verwenden kann, muss das Interface klar und einfach sein. Und gerade bei Technologien, die einen gewissen „verspielten“ Aspekt haben, bei denen sich der eine oder andere sicher fragen wird „brauche ich das?“ ist es dringend angeraten, den Umgang so angenehm und unaufdringlich wie möglich zu machen, will ich die für den Erfolg nötige Marktakzeptanz erreichen.

Das bedingt aber auch, dass wir immer mehr erleben werden, dass Technologie unaufdringlich im Alltag verschwindet. Ich trage ein Fitnessarmband, das eigentlich auch als „Schmuck“ durchgehen könnte. Ich nutze eine Smartwatch, die mit der passenden Uhrenapp wie eine ganz normale Armbanduhr aussieht. Und wir werden eine noch viel weiter gehende Integration erleben.

Google Glass ist der erste Schritt, die nächsten Generationen werden früher oder später so unauffällig ausehen, dass sie nicht mehr von einer normalen Brille zu unterscheiden sind.

Damit werden die Technologien, denen wir Jahrzehnte lang, manchmal zu Recht vorgeworfen haben, sie würden uns das Leben nur BEqX3gqCIAAosBVschwerer und komplizierter machen endlich dem Anspruch gerecht, das Leben zu erleichtern.

Aber nur, wenn wir sie als das akzeptieren, was sie sind, Enablertechnologien, deren Anwendung, deren Verankerung in der Gesellschaft wir in der Hand haben. Wir müssen uns neben der neuen Technologie stets um die moralischen und gesellschaftlichen Implikationen kümmern. Und das bevor der Staat mit oft viel zu harter Hand und meist unwissend ob der Möglichkeiten reglementarisch eingreift.

Auch deshalb habe ich die Wolfsburger Erklärung des 2b AHEAD ThinkTanks mitunterzeichnet , weil ich denke, wir sollten den Entwicklungen nicht passiv und ablehnend hinterherlaufen sondern aktiv, ja proaktiv und wenn möglich positiv mit den neuen Technologien und deren gesellschaftlichen Implikationen umgehen. Technik kann das Leben schwer, oder einfach machen. Es liegt an uns, was wir wollen.

Wie eine erfolgreiche Smartwatch aussehen muss.

Es scheint das nächste große Ding zu werden. Erst kürzlich wurde offiziell bestätigt, dass auch Samsung eine Smartwatch auf den Markt werfen will. Eigentlich paradox. Da schaffen immer mehr Menschen die Armbanduhr ganz ab, weil das Smartphone eigentlich alles, inklusive Uhr in sich trägt und nun plötzlich sollen wir alle wieder eine Uhr am Handgelenk tragen.

Das könnte klappen unter ganz bestimmten Bedingungen.

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Momentan am vielversprechendsten, aber mit eInk. Die Kreyos

1) Es darf nicht nur ein verlängerter Arm des Smartphones sein. Ich trage im Moment eine Smartwatch von Sony (ja, die 2. Generation also kein Liveview) . Die kann mir aber ohne Smartphone lediglich die Uhrzeit anzeigen, alle anderen Funktionen sind vom Smartphone abhängig. Aber gerade weil ich eben nicht immer zum Smartphone greifen will, habe ich doch eine Smartwatch. Zumindest einfache Funktionen sollten auch ohne Smartphone möglich sein, wie Adressabrufe, Terminkalender, Alarme etc.

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Schon sehr viel ästhetischer als der erste Versuch.

2) Es darf nicht „noch ein Gadget am Arm“ sein. Parallel zur Sony Smartwatch teste ich gerade das Jawbone UP Fitness Armband. Und genau das stört eigentlich schon. An jedem Arm ein Gadget. Wenn eine Smartwatch in meinen Augen Erfolg haben soll, sollte sie in Richtung eierlegende Wollmilchsau gehen, was die Funktionen angeht. Also zumindest müssten diverse Fitness Sensoren wie Schrittzähler, Pulsmesser, Höhenmesser etc. integriert sein. Denn warum soll ich mehrere Gadgets am Arm tragen bzw. die Smartwatch am Arm und das Smartphone in einer meist unangenehm zu tragenden Armbandtasche.

3) Sie sollte wasserdicht sein und robust. Ja, ich will sie auch zum Schwimmen tragen können und wenn ich mal etwas rustikaler unterwegs bin, darf sie nicht so empfindlich sein, dass ich sie eigentlich besser zu hause lassen sollte.

4) Sie muss sowohl beim Sport, als auch am Abend schick aussehen. Die ersten Entwürfe sahen ja eher wie eine unförmige quadratische Schachtel aus (selbst die eigentlich schicke Pebble ist eher klobig)

5) Nein, auch wenn viele das hören wollen, ich glaube nicht an monochrome Displays. Also entweder kommt die nächste Generation mit farbiger eInk oder doch, wie ja schon die Tendenz bei den EBook Readern zeigt, werden die lichtstarken Oleds die eInk Displays ablösen.

Soviel zu meinen Punkten für eine erfolgreiche Smartwatch. Wie seht ihr das?

Und was sind eure aktuell vielversprechendsten Favoriten?

Android versus Windows 8, Asus Transformer TF300T versus Dell Latitude 10. Ein subjektiver Vergleich

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Auch wenn es so wirkt, dies ist kein Subnotebook sondern das Latitude 10 Tablet mit Bluetooth Tastatur.

Es ist ehrlich gesagt schwer, einen direkten Vergleich zwischen dem Asus Transformer Tab TF300t und dem Dell Latitude 10 Tablet zu ziehen, da die zu Grunde liegenden Betriebssysteme mit unterschiedlichen Ansätzen arbeiten. Deshalb auch hier eine eher subjektive Gegenüberstellung und der Eindruck, den ich als begeisterter Tablet Nutzer von beiden Geräten gewonnen habe.

beim Formfaktor liegen wir bei beiden Geräten bei 10 Zoll. Dabei ist das Asus Transformer Tab TF300T etwas breiter als das Latitude 10, was dazu führt, dass das Latitude 10 nicht in jede Tablet Tasche vollständig passt. Ansonsten ist der Formfaktor aber bei beiden sehr gut, das Transformer ist einen Tick leichter ohne Tastaturdock (635 Gramm) als das Latitude 10 (658 Gramm), was aber nicht wirklich ins Gewicht (Wortspielalarm) fällt.

Subjektiv empfinde ich den Bildschirm des Latitude 10 als angenehmer, wobei beide nicht entspiegelt sind, was ich beim Business Tablet Latitude 10 als echtes Manko sehe. Deshalb habe ich mir für beide Tablets matte Folien bestellt, die das Arbeiten auch bei starker Sonneneinstrahlung deutlich angenehmer gestalten.

Das Transformer Tab kann natürlich mit dem integrierten Tastaturdock punkten, das aus dem Tablet ein echtes Netbook macht. Aber auch beim Latitude 10 lässt sich mit der passenden Hülle wie z.B. von Kensington gut mit einer Bluetooth Tastatur arbeiten.Durch den guten Akku halten beide Geräte einen ganzen Arbeitstag auch durch, wenn man WIRKLICH mit ihnen arbeitet.

Auch wenn ich großer Sympathisanten von Linux und Android bin. Windows 8 wirkt auf Tablets durchdacht und rund. Die Live Kacheln finde ich eine sehr gute Idee und was das Latitude für mich insbesonder zu einer sehr guten Business-Alternative macht ist die Verfügbarkeit jedweder Windows Software. Wir sprechen hier nämlich nicht von einem abgespeckten Windows RT sondern dem vollwertigen Windows 8 Pro, das auf das Latitude 10 gefunden hat. Durch den DualCore Atom Prozessor hat das Tablet zudem hinreichend Rechenleistung um gut mit entsprechender Office Software aber auch mit Entwicklungsumgebungen umzugehen (siehe dazu meine vorherigen Tests). Hier habe ich beim Android System zwar auch in eingeschränktem Maße Businesssoftware oder auch eine Entwicklungsumgebung. Aber die für Windows 8 verfügbaren Werkzeuge sind gerade in diesem Bereich bedingt auch durch die lange Marktpräsenz von Windows ausgereifter und vielfältiger.

Auf meinem Latitude 10 eine Eclipse Umgebung oder das Android Developer Studio laufen lassen zu können, macht für mich das Latitude zum idealen Reisebegleiter und vollwertigen Ersatz für mein Notebook.

Und während das Transformer TF300T nur die native Auflösung des Desktop (1280×720) auf einen Bildschirm via HDMI liefern kann, erstrahlt der Windows 8 Desktop des Latitude 10 in der vollen Full HD Auflösung von  1920×1080 Pixeln. Damit kann ich wirklich mit hochauflösendem Desktop an einem externen Monitor arbeiten.

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Das Transformer TF300T kann auf der Hardwareseite vor allem durch das Tastaturdock punkten.

Man mag über Windows 8 meckern, mag sich an der Kacheloberfläche oder dem fehlenden Startbutton stören. Für mich, der von Linux auch andere Starterkonzepte gewöhnt ist, ist gerade diese Oberfläche sehr angenehm, so man sie primär via Touch Eingabe nutzt.

Was die Anschlüsse angeht, sind beide sehr gut ausgestattet, das Transformer TF300t punktet mit USB, SD, Micro SD und HDMI, das Latitude hat zwar kein HDMI aber, was ggf. gerade im Business Umfeld von Bedeutung sein kann einen Anschluß für ein Kensington Lock.

Für mich sind beide Geräte sehr gut, das Latitude punktet klar bei den Anforderungen für den Business Nutzer und wird damit seinem Anspruch als Business Tablet mehr als gerecht. Zudem ist es sehr gut verarbeitet und hält auch mal den einen oder anderen ruppigeren Umgang aus.

Das Transformer TF300t ist trotz Tastaturdock gefühlt eher ein Consumer Tablet, das durch Android ein voll integriertes System bietet, mit dem man alles machen kann, was man unterwegs so tun möchte. Die Verarbeitung war bei meinem Gerät nicht ganz so sauber, an der Kamera stand das Display etwas hervor so dass man deutlich eine Kante spüren konnte, aber auch das Transformer wirkt in sich robust und hat mit dem Tastaturdock einen klaren Hardwarevorteil.

Dennoch werde ich wohl das Dell Latitude 10 mit der Kensington Bluetooth Tastaturhülle fürderhin auf meinen beruflichen Reisen als Blogger und Autor verwenden, gerade auch, weil ich diverse Windows Software verwenden kann und es auch für kleinere Entwicklerarbeiten nutzen werde. Natürlich wäre es schön, auf dem Tablet auch mit Linux zu arbeiten, aber dazu müssen die bisher verfügbaren Touchbasierten Linuxdistributionen noch deutlich ausgereifter werden, zumindest für meinen Geschmack.

Preislich liegt das Asus Transformer TF300T im Moment noch bei 399 Euro mit Tastaturdock, das Dell Latitude startet ohne Tastatur bei 499 in der Essentials Edition, für meinen Test wurde mir von Dell freundlicherweise ein Dell Latitude 10 mit Windows 8 Pro zur Verfügung gestellt, das dann mit besserer Ausstattung aber auch einem Preis von knapp 750 Euro zu Buche schlägt.

In diesen Preisen stecken dann beim Asus Transformer 32 GB interner Speicher und 1GB Ram, beim Dell Latitude 64GB SSD interner Speicher und 2GB Ram.

 

 

 

Ein paar Infos zum Thema Autobesitz

Eine Infografik zum Thema Autobesitz. Was ich hier noch vermisse ist der Aspekt des Car-Sharing bzw. des Trends der jungen Generation, auf das Auto ganz zu verzichten.

Auf jeden Fall ein paar interessante Zahlen, gerade was die Art des Autokaufs angeht. Eine kleine Tendenz lässt sich aber schon an der Autodichte in Berlin ablesen. Je besser die Infrastruktur öffentlicher Verkehrsmittel ist, um so weniger legen die Menschen wert auf das eigene Auto. Und das Baden Württemberg an der Spitze der Neuzulassungen von Luxusautos liegt. Ein Schelm, der hier einen Zusammenhang mit den dort ansässigen Automobilherstellern sieht.

 

Infografik: Die Deutschen und ihre Autos

Ein NFC Ring, sie alle zu binden ;)

a2f7edef67326d794ec20516195f2ef7_largeEin spannendes Kickstarter Projekt will einen NFC Ring auf den Weg bringen.

Die Idee dahinter? Es wird zwei NFC Inlays geben, ein öffentliches, um z.B. öffentliche Daten auszutauschen und ein privates, um eine Tür oder das Smartphone zu öffnen.

Daraus resultieren zwei Gesten,die geschlossene Hand, bei der die Außenseite sichtbar ist und die geöffnete Hand, die die Innenseite sichtbar macht.

Damit dürfte es zum ersten Mal eine wirklich sinnhafte und unauffällige Anwendung für NFC in unser aller Alltag geben.

Die zugehörige Software für Android Smartphones ist Open Source, so dass ganze auch von der Community weiter entwickelt werden kann. Wie ich finde ein sehr interessanter Ansatz, in den unten eingefügten Videos kann man noch mehr über das Projekt erfahren.

Interessant auch, wie die Größe des Rings für den Unterstützer oder die Unterstützerin festgelegt werden soll. Dazu wird ein Bild der eigenen Hand gemacht, bei der ein Magnetstreifen z.B. einer Kreditkarte gehalten wird. Wir werden sehen, wie gut das funktioniert.