Die Süddeutsche wird noch mobiler. Neue App für Android und IOS

Es gibt im Moment nur wenige Printmedien, die ich wegen ihrer journalistischen Arbeit noch sehr schätze. Neben ZEIT, Brand Eins und Cicero ist dies auch die Süddeutsche, die bereits seit einiger Zeit mobil lesbar war, aber bislang nicht wirklich optimal. Nun präsentiert die Süddeutsche eine neue App, die neben Tablets von Android und IOS nun auch Smartphones bedient. Das besondere dabei: Die Zeitung passt sich an das betreffende Display an und bleibt nicht, wie sonst so oft nur als PDF Ausgabe herunterladbar, die dann meist an den kleinen Displays der Smartphones scheiterte.

Damit setzt die Süddeutsche konsequent auf die moderne, mobile und meist Smartphone zentrierte Leserschaft, ein Schritt, den ich nur begrüssen kann.

„Wir stellen die Süddeutsche Zeitung und das SZ-Magazin als digitale Ausgaben von nun an nicht nur auf Tablets,
sondern auch auf Smartphones zur Verfügung und kommen damit auch dem Wunsch vieler Leser nach“, sagt der
stellv. Chefredakteur der Süddeutschen Zeitung, Wolfgang Krach.

Die neue App ist ab sofort verfügbar und nach meinem ersten Eindruck wirklich gelungen.

Zum Start der neuen App können sich alle Interessierten einen kostenfreien, 14-tägigen Testzugang anlegen (endet
automatisch). Alle Informationen dazu findet ihr unter: www.sz.de/app

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Das Ende des Bargelds ist näher als wir denken

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iZettle ist nur einer von mehreren Ansätzen auch für Privatpersonen das Bezahlen weitestgehend zu digitalisieren.

Für mich ist Kickstarter immer wieder auch ein Ort, an dem ich als Trendforscher Inspirationen und Hinweise auf neue Entwicklungen und Trends bekomme.

Wenn man im Moment beobachtet, wie viele verschiedene „Wallets“ also Geldbörsen gerade im amerikanischen Raum starten, ist eins deutlich zu erkennen. Geld in seiner materiellen Form verschwindet.

Immer mehr Geldbörsen werden entworfen, die den Fokus primär auf Kredit- Ec- oder auch Kundenkarten legen. Natürlich bedeutet das nicht, dass wir alle in ein paar Monaten oder Jahren nur noch mit Karte zahlen werden. Aber das Bargeld wird immer mehr aus dem Fokus rutschen und durch andere Lösungen ersetzt werden.

Ich sehe das ganze in mehreren Stufen. Die Stufe, in der wir uns im Moment befinden ist diejenige der Verdrängung, der Beginn des ganzen. Immer häufiger tauchen plötzlich alternative Zahlungswege auf, die es ermöglichen, ganz ohne Bargeld Kleinbeträge zu begleichen. Aktuelle beobachte ich die Lösungsansätze von iZettle und  mPass, aber das ist erst der Anfang. Noch ist kein Konzept so überzeugen, dass ich es als Bargeldersatz werten würde. Zumal die wichtigste Rahmenbedingung eine flächendeckende Nutzbarkeit sein muss. Und hier beschränke ich mich nicht auf Ballungszentren. Digitale Payments werden erst dann zum Erfolg, wenn sie IMMER und ÜBERALL funktionieren. Möglicherweise ist hier auch über ein Europaweites System nachzudenken, denn wo ich mit meinen Geldscheinen in Europa zahlen kann, will ich das auch mit anderen Lösungen können.

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Dank eines aufklebbaren NFC Chips für alle Smartphone Nutzer verwendbar. Die Lösung von O2 und mPass

Natürlich sollte uns klar sein, dass bereits heute unser monetäres Vermögen außerhalb der eigenen Geldbörse virtuell ist. Ich kann schon lange nicht mehr auf die Bank und MEIN Geld sehen. Es sei denn, Bits und Bytes auf einem Monitor genügen mir.

Die nächste Phase, die wir erwarten können ist die des Einstiegs von Nichtbankunternehmen als alleinige Zahlungsdienstleister. Firmen wie Google, mPass, Paypal sind hier die primären Player aber es kann durchaus passieren, dass auch andere einsteigen. Möglicherweise eröffnen sich hier auch völlig neue Möglichkeiten für lokale Währungen, wenn sich durch den digitalen Zahlungsverkehr die Kosten für die Herstellung und Verwaltung des echten Geldes minimieren.

Die Phase, die aber die spannendste sein wird, und die, bedingt durch die Möglichkeiten des Online Handels und eine heranwachsende Generation quasi schleichend zur Ablösung führen wird ist der Generationenwechsel. Schon heute benötigen meine Kinder für die Bezahlung des Essens in der Schulmensa eine spezielle EC Karte. Und sie sind es bereits gewöhnt, dass vieles, was sie sich wünschen oder was die Familie benötigt über das Internet bestellt wird. Und bereits heute zahlen wir die meisten Waren und Dienstleistungen mit der EC Karte. Es wird ein schleichender Ablösungsprozess sein, aber was wir heute in den USA beobachten, wo „echtes Geld“ quasi nur noch als Notgroschen in den Gelbörsen auftaucht wenn überhaupt, das werden wir meiner Ansicht nach in ca. 10 Jahren auch hier in Europa erleben. Und dann wird sich mit Sicherheit auch die Bankenlandschaft verändert haben. Die Sieger werden jene Institute oder Unternehmen sein, die das neue digitale und virtuelle Geld möglichst flächendeckend und so einfach als irgend möglich anbieten.

Wann Bargeld zur sehr kleinen Nische wird, das wage ich (noch) nicht exakt vorherzusagen, aber dass es so kommen wird, da bin ich mir sehr sicher.

 

Datensicherung in der Cloud. Mit cloudly so simpel wie das eigene Laufwerk

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Ein neuer Cloudsicherungsdienst mit interessanten Features.

Ein neuer Dienst namens Cloudly schickt sich an, den großen Playern wie Dropbox oder Box Konkurrenz zu machen. Zwar liegen dessen Rechner nicht in den USA, wohl aber in England 😉 Aber die Firma selbst hat ihren Sitz in Österreich und unterliegt damit europäischem Datenschutzrecht. Insofern für mich als juristischem Laien ein gefüllter Vorteil, auch wenn das Rechenzentrum in England steht.

Aber genug der rechtlichen Betrachtung.

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Eine Oberfläche nach meinem Geschmack, einfach, elegant, funktional. Die Android App gefällt mir sehr.

Was bietet Cloudly denn nun. Es handelt sich um einen Dienst, der zwei grundlegende Funktionen abdeckt. Zum einen erhält man über Cloudly ein Netzlaufwerk, das sich nahtlos in die eigene Rechnerumgebung einbindet. Für Cloudly existieren Anwendungen für Windows und Mac sowie für IOS und Android. Damit bietet Cloudly wo immer ich auch bin den gleichen Zugriff auf meine Daten an. Speziell die Android App finde ich sehr gut gelungen und einfach zu bedienen. Das es für Linux keine spezielle Softwarelösung gibt ist bedauerlich aber kein Hinderungsgrund, da Cloudly auch eine Weboberfläche zum Zugriff auf die Daten anbeitet. Der Funktionsumfang bietet alles, was man von der Konkurrenz auch kennt. Man kann zwei verschiedene Dienste entweder getrennt oder im Gesamtpaket buchen, was in der maximalsten Ausbaustufe mit 2,99 Euro pro Monat für die reine Backup Lösung zu buche schlägt (dafür erhalt man 500GB Plattenplatz) 6,99 Euro kostet monatlich eine Sync Lösung, bei der die Daten sowohl auf der Platte als auch im Netz immer auf dem gleichen Stand gehalten werden. Im Gegensatz zum reinen Backup lassen sich die Daten beim Sync auch online bearbeiten  man hat weltweit Zugriff darauf dank Weboberfläche. Die reine Backup Lösung ist nur zur Sicherung gedacht und zum Betrachten der Dateien über die Weboberfläche. Hier dürften die meisten auch mit den 500GB mehr als gut auskommen.

Das buchbare Maximum ist die Kombination aus Backup und Sync, das bei 500GB  9,99 Euro pro Monat kostet und im maximalen Ausbau  16.99 Euro pro Monat.

Nachdem ich das System jetzt einige Wochen getestet habe muss ich sagen, alles läuft sehr stabil und zuverlässig und es ist wirklich eine sorglos Installation. Einmal den Dienst einrichten und schon läuft alles sauber im Hintergrund.

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Wie man sieht, ist das Sync Laufwerk automatisch als Laufwerk eingebunden. Es ist nicht wirklich zu erkennen, dass es sich um ein Netzlaufwerk handelt. Die Bedienung ist also komplett transparent.

Sehr gut gefällt mir die extrem einfache Installation und die gute Integration in das Gesamtsystem. Das Netzwerklaufwerk (Sync) wird quasi wie ein normales Laufwerk eingebunden, und auch der Client für Android ist schnell installiert, klar aufgebaut und einfach zu bedienen.

Wer einen zuverlässigen Anbieter für Backup und Cloudbasierte Laufwerke sucht, wem dabei noch wichtig ist, dass der Dienst eben NICHT in den USA beheimatet ist, der sollte sich Cloudly durchaus mal ansehen. Einziger Wermutstropfen bei der aktuellen Datenschutzdiskussion sind die Rechenzentren in England. Andererseits, es gilt österreichisches Recht und ich bin da nicht bewandert genug um hier wirklich abschätzen zu können, wie z.B. eine rein deutsche Lösung aussähe und ob diese letztendlich wirklich sicherer wäre. (Wobei mir mein Bauchgefühl sagt, wenn jemand spionieren will, tut er das, ganz egal, wo die Server stehen, hier bietet Cloudly auf jedenfall hohe Verschlüsselung an, und wer auf Nummer sicher gehen will, verschlüsselt seine Dateien eben selbst noch mal).

Was die Software, den Service und die Leistungen angeht, kann ich Cloudly nur empfehlen und werde denn Dienst wohl weiter nutzen als sichere Backuplösung für meine wichtigen Daten. Für diesen Dienst vergeben ich vier von fünf Wertungssternen, den letzten behalte ich mir vor, wenn ich noch weiter recherchiert habe und sicher bin, dass die Daten in England auch spionagesicher sind ;).
Zwei einführende Videos veranschaulichen recht gut, was der Dienst leistet und wie angenehm die Oberfläche sich darstellt.

 

 


Nicht am Namen stören, die Software für Android heißt Open Access.

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Asphalt 8 Airborne im Play Store verfügbar

asphaltEs ist da, der Nachfolger des vielfach gelobten Autorennspiels von Gameloft ist seit heute im Play Store verfügbar. Die Grafik wurde nochmals verfeinert und ist ein wahrer Augenschmaus, auf meinem Note 2 läuft das Programm sehr flüssig und auch die Umgebungseffekte haben nochmals deutlich dazugewonnen.

Allerdings wartet Asphalt Airborne, das im Store für 0,89 Euro zu haben ist immer noch mit der meiner Ansicht nach Unsitte auf, sich das Spiel durch InApp Käufe zu „erleichtern“ was den Social Aspekt, dass man sich mit seinen Freunden auf Facebook oder Google+ verbinden kann meiner Ansicht nach konterkariert, da man hier nicht wegen des spielerischen Geschicks alleine besser ist, sondern sich auch „hochkaufen“ kann.
Ansonsten aber rein visuell ein Augenschmaus und mit 89 Cent auch wirklich nicht teuer. Wer ein gutes Rennspiel sucht, und sich an den InApp Käufen nicht stört, dem sei Asphalt 8 Airborne ans Herz gelegt.

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Die Geschichte des Internet als Infografik

Eine schöne Infografik, die ich schon länger hätte brauchen können, weil ich immer wieder gegen den Irrtum ankämpfen muss das Internet = WWW und erst 1995 entstanden, auf der nachfolgenden Infografik war ich in der Timeline ab 83 als Computergeek dabei, aber die Geschichte des Internet beginnt noch viel früher:

Quelle: Tele2

Ein Überblick über die aktuellen Smartwatches

Ein Überblick über aktuell verfügbare oder in der Entwicklung befindliche Smartwatches. Google und Apple sind bewußt nicht aufgeführt, da hier bislang nur Gerüchte existieren.

1) Pebble:
Mit ihr began der Hype aber auch der bittere Nachgeschmack, wenn man als Hersteller nicht über die Zollgesetze der einzelnen Länder bescheid weiß, ich warte heute noch als Backer auf meine Pebble.

2) Sony Smartwatch: Momentan mein Ersatz für die Pebble, funktioniert für mich hinreichend gut, ist aber weitaus weniger stylisch und durch das LCD Display auch nicht so ausdauernd. Zudem im direkten Sonnenlicht schwer bis gar nicht ablesbar

3) Sony Smartwatch 2: Angekündigt für den September soll sie einige Fehler der erste Smartwatch ausmerzen.

4) i’m watch: Ziemlich teuer und von der Laufzeit nicht wirklich überzeugend aber eine der ersten am Markt verfügbaren Smartwatches

5) Die Agent Smartwatch soll mehr Sensoren bieten als die Pebble und ist auch über Kickstarter finanziert

6) Die Kreyos Smartwatch, finanziert via Indiegogo soll sowohl Smartwatch als auch Fitness Tracker sein und somit zwei Devices ersetzen.

7) Die Omate Truesmart: Hier haben wir etwas besonderes, denn diese Uhr soll auch ganz ohne Smartphone funktionieren. Ob und wie gut das funktioniert, wird sich erst noch herausstellen, das Kickstarterprojekt wurde gerade erst gestartet.

8) Die Samsung Gear: Noch überschlagen sich die Blogs mit Mutmaßungen, was alles diese Uhr können soll, sie scheint auf jeden Fall ein Smartphone zu benötigen und nach neuesten Meldungen benötigt man ein Samsung Smartphone, um sie benutzen zu können.

9) Die Cookoo watch: Nicht wirklich eine sehr smarte Uhr, sie zeigt lediglich an, dass Nachrichten eingegangen sind, aber man braucht stets und auch nur für das Prüfen des Absenders ein Smartphone

10) Die Vachen Fashion Smart Watch: Vor kurzem erfolgreich bei Kickstarter finanziert, zeichnet sich die Vaachen vor allem durch ein stylisches Äußeres aus und durch ein integriertes W-Lan Modul

11) VEA Buddy wird gerade über Indiegogo gecrowdfunded und bietet die üblichen Features wie Benachrichtigungen und Steuerung des Smartphones z.B. für einen Anruf

12) WiMe NanoSmart: Auch hier keine Überraschungen, schlicht eine Erweiterung des Smartphones, aber warum die den Namen NanoSmart trägt, ist mir ein Rätsel (höchstens, weil sie halt ohne Smartphone nicht smart ist ;))

13) Die Meet Boddie: Eine weitere Smartwatch, die lediglich das Display des Smartphones erweitert, Crowdfunding läuft über Indiegogo.

14) Androidly: Ähnlich wie die Omate läuft die Androidly standalone, also ohne Smartphone, allerdings ist die Uhr sehr klobig und für meinen Geschmack schon viel zu groß.

15) Motoactv: Die Smartphone von Motorola hat den Fokus insbesondere auf Sportler und ermöglicht ein sehr umfangreiches Tracking sportlicher Aktivitäten. Von den im Moment bereits erwerbbaren Smartwatrches hat sie den größten Funktionsumfang.

16) Die Hot Watch: Hier ist das besondere eine spezielle Lautsprecherkonstruktion, die die Handfläche als Hörmuschel nutzt, um zu Telefonieren muss man also die Hand übers Ohr legen. Ob das wirklich ankommt? Sieht schon sehr merkwürdig aus!

17) Die Simvalley AW414: Ähnelt der Omate frappierend, kann auch eigenständig ohne Smartphone genutzt werden und bietet Telefoniefunktion sowie 3MP Kamera.

Wenn ihr noch weitere gerade laufende oder bereits verfügbare Smartwatches kennt, nur her damit, bin für jeden Hinweis dankbar und werde versuchen, diese Liste aktuell zu halten.
Auch bin ich immer an Testgeräten für Reviews und Blogartikel interessiert.

Poetry Slam in Ellwangen, was für ein genialer Abend

Urlaub, da überlegt man sich natürlich auch, mal was besonderes zu unternehmen. Unsere geschätzte Mitbloggerstammtisch Besucherin, Verlagsinhaberin und kreativer Kopf Sandra Vogel hatte uns Schwäbisch Haller Blogger nun ja schon mehrfach zu dem von ihr in Ellwangen organisierten Poetry Slam eingeladen und dieses Mal hab ich es gemeinsam mit meiner Frau wahr gemacht. Am 20. August waren wir dabei, auf der Schloß ob Ellwangen.
Und es hat sich sehr gelohnt. Insgesamt 7 Slammer präsentierten sich und ihre Werke auf der Bühne und dabei waren wahrlich Kleinodien, die mich faszinierten, zum Lachen brachten aber auch nachdenklich machten.

Wer noch nie einen Poetry Slam besucht hat, dem sei es dringend ans Herz gelegt. Was ein Poetry Slam ist, fast die Wikipedia sehr gut zusammen, Zitat:

 

„Ein Poetry Slam (sinngemäß: Dichterwettstreit oder Dichterschlacht) ist ein literarischer Vortragswettbewerb, bei dem selbstgeschriebene Texte innerhalb einer bestimmten Zeit einem Publikum vorgetragen werden. Die Zuhörer küren anschließend den Sieger. Ausschlaggebend ist dabei, dass der Textvortrag durch performative Elemente und die bewusste Selbstinszenierung des Vortragenden ergänzt wird. Die Veranstaltungsform entstand 1986 in Chicago und verbreitete sich in den neunziger Jahren weltweit. Die deutschsprachige Slam-Szene gilt nach der englischsprachigen als die zweitgrößte der Welt.[1]

Tausend Dank liebe Sandra für einen extrem gelungenen Abend und anbei noch ein paar Impressionen davon, was wir dort so erleben durften.

Wir kommen wieder, versprochen!

 

Und hier noch ein paar Impressionen:

 

 

 

Samsung Gear, geht nur mit Samsung Geräten? Ein fatales Signal

Noch ist die Uhr nicht auf dem Markt, noch ist Samsungs vermeintlich Gear Smartwatch nicht erschienen. Aber schon kocht die Gerüchteküche und ein Gerücht will ich hier aufgreifen, das mich wohl wieder in die Arme von Google eigenen Smartphones treiben könnte, wenn es stimmt. Offenbar wird die Smartwatch von Samsung nur mit Samsung Smartphones funktionieren. Noch ein Mauer, die von einem Hersteller aufgebaut wird. Als hätten sie nichts von den Kritikern des Apple Universums gelernt. Ich möchte mich einfach nicht an einen Hersteller binden, schon gar nicht mit Erweiterungen bestehender Hardware, die nach dem, was bislang bekannt ist nur in Verbindung mit einem Smartphone wirklich sinnvoll funktionieren. Entweder, ich habe die Auswahl, welches Smartphone und welche Smartwatch ich kombinieren will, oder für mich ist die Smartwatch ein No Go.

Ich empfinde, so es denn wahr werden sollte dies als ein fatales Signal von Samsung die offensichtlich die gleiche geschlossene Samsung Welt aufbauen wollen, die Apple schon hat. Aber wie man momentan an den immer häufiger werdenden Wechselberichten einstiger Apple Jünger bemerkt. Der Bogen kann sehr schnell überspannt werden. Sollte sich dieses Gerücht bewahrheiten, werde ich wohl in Zukunft bei der Bitte um eine Kaufempfehlung von Samsung abraten. Ich kann niemandem guten Gewissens einen Hersteller empfehlen, der mich an seine Geräte zu binden versucht. Ich hoffe, dass hier das Gerücht auch nur ein Gerücht bleibt, kann mir aber leider nur zu gut vorstellen, dass das so kommen wird. Schon mit der angepassten Android Oberfläche und den unverhältnismäßig langen Update Zyklen haben sie mich sehr verärgert und dazu geführt, dass nun auf allen Samsung Devices Custom Roms laufen. Nicht falsch verstehen, die Hardware meiner Geräte, (Galaxy Tab 7, Note 2 und 2mal Galaxy S3 Mini bei den Kindern) finde ich sehr gut und ich halte das Note 2 auch jetzt noch für das beste Phablet am Markt.. Aber die Modifikationen stören mehr, als sie nützen. Und mit Paranoid Android empfinde ich mein Note 2 nochmal um einiges nützlicher und auch performanter.

Auch andere Hersteller haben schöne Töchter und ich werde insbesondere die weiteren Ankündigungen zum Nexus 5 mit großem Interesse beobachten. Das könnte sich zu meinem nächsten Smartphone entwickeln, das ich empfehlen kann. So ganz ohne Herstellerzaun drum rum. Und mit Updates, die wirklich auch zeitnah kommen.