Der Livescribe Pen in Version 3 ist ein Rückschritt

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Bildquelle: Livescribe

Die Technik fand und finde ich spannend, die hinter den Stiften von Livescribe steckt. In der neuesten Iteration sieht der Stift zwar noch stylischer aus, aber was die Technologie angeht, ist er ein Rückschritt. Die Idee der Version zwei, sich via WIFI direkt mit dem Netz zu verbinden und so Notizen UND Sprachdaten im Netz ablegen zu können (Stichwort Evernote) empfand ich als brilliant.

Iteration 3 hat für mich aber einen Denkfehler. Nun nimmt nicht mehr der Stift die Sprache auf, sondern dazu muss ich ihn mit einem Tablet oder Smartphone via Bluetooth koppeln.

Nun war für mich der spannende Aspekt aber gerade, dass ich kein Device extra brauche, um digitale Notizen machen zu können. Der neue Stift ist insofern technologisch für mich nicht mehr attraktiv, denn wenn ich schon ein Smartphone mit mir führen muss, warum dann nicht gleich eines mit Notizfunktion (Stichwort: Mein Note 3) oder wenns mehr Platz sein soll, ein Tablet mit Stiftfunktion.

Hier geht man meiner Ansicht nach einen Irrweg, denn anstelle den Stift an sich aufzuwerten entfernt man eine Schlüsselkomponente und lässt diese „unkontrolliert“ über Smartphones erledigen, die bekanntermaßen von ganz unterschiedlicher Aufnahmequalität sein können.

Sicher wird sich auch für diesen Stift ein Markt finden, aber ich kann hier nur wärmstens empfehlen, sich Version 2 in der WIFI Variante anzusehen. Das ist der Stift, wie ich ihn als optimal empfinde.

 

 

Mein erster Monat mit dem Note 3.

wpid-IMG_20131103_180936.jpgVor knapp einem Monat, direkt zum Start kam das Note 3 bei mir an. Zuvor gab es schon Aufruhr wegen des Regio lock und dann auch noch wegen möglicher Probleme mit einer elektronischen Sicherung gegen Rooten. Darauf möchte ich aber nicht näher eingehen, darüber wurde schon vortrefflich im Netz gestritten und mittlerweile dürfte den meisten klar sein, dass weder eFuse noch Regio lock so schlimm sind, wie anfangs dargestellt.

Aber zum Device selbst. Ich habe die 32GByte Variante in schwarz über O2 erhalten. Wer die technischen Daten möchte, es gibt im Netz einige Datenblatter, hier nur mal der Link zu Samsung.

Einige grundlegende Spezifikationen sind:

Full HD Display, 5,7 Zoll: 1.920 x 1.080 Pixel
Prozessor: 2,3 GHz Quad-Core-Prozessor
Micro SD Slot bis 64GB.
Wechselakku mit 3.200 mAh Kapazität Sprechzeit 21 h, Standby 430 h
Bluetooth 4.0, LTE
Kamera 13 MP Auflösung hinten 2MP vorne
Diverse Pen Funktionen.

weitere Kamerafunktionen: Auto, Schönes Porträt, Bestes Foto, Best Face, Sport, Sound & Shot, Drama, Animiertes Foto, HDR, Radierer, Panorama, 360°-Aufnahme, Golf
Face-Tagging
Gesichtserkennung
Bildstabilisator
Geo-Tagging

Das Note 3 ist mit 168 Gramm leichter als das Note zwei, das 181,6 g wiegt.

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Links das Note 3, rechts das Note 2

Während das Note 2 die Maße 151 mm × 81 mm × 9,45 mm hat, liegen diese beim Note 3 bei 151.2 x 79.2 x 8.3 Millimeter somit ist das Note 3 trotz des größeren Bildschirms de facto kleiner geworden, was vor allem an dem geringeren Rahmen um das Display liegt.

Im Alltag stelle ich fest, dass ich nun den Stift noch deutlich häufiger nutze, als ich das schon beim Note 2 getan habe. Viele sinnvolle Funktionen ermöglichen es, das Smartphone tatsächlich wie einen Notizblock zu verwenden. Und durch die Schrifterkennung, die sich jetzt durch alle Anwendungen zieht, kann man auch mit Handschrift Text erfassen, der dann digitalisiert und verarbeitet wird.

Das Note 3 hat wie das Galaxy 4 diverse Sensoren verpasst bekommen, so dass man neben den bekannten Bewegungssensoren auch noch Temperatur und Luftdruck erfassen kann. Das ist zumindest eine nette Ergänzung, wenn ich es auch nur für meine Fitnessaktivitäten bislang sinnvoll nutzen kann.
Viel spannender ist der verbaute Snapdragon 800 Quadcore Prozessor von Qualcomm, der mit 2,3Ghz getaktet dem Note 3 nochmal einen deutlichen Performanzboost verpasst. Da ruckelt nichts und selbst komplexe 3d Spiele lassen sich in höchster Auflösung ohne Ruckler nutzen und auch sonst fühlt sich das System performant an. Da ruckelt wirklich nix.
Das Display ist brilliant mit den bekannten, manchmal fast zu brillianten Farben, die sich aber dank entsprechender Settings anpassen lassen.
Die Touchwiz Oberfläche wirkt mittlerweile stimmig, wenn ich auch gleich den aviate Launcher installiert habe, da mich dessen neue Feature interessierten.
Der Lautsprecher ist von der Rückseite nach unten gerutscht, was ein Gewinn für Musik und Spiele ist, allerdings auch dazu führt, dass man ihn ggf. beim Halten verdeckt.
Das Note 3 hat USB 3.0 verpasst bekommen, es braucht sich aber hier niemand Sorgen zu machen, dass etwaige Ladegeräte mit Micro USB 2.0 nicht mehr funktionieren, denn diese sind weiterhin mit dem Note 3 kompatibel. Lediglich PCs, die USB 3.0 anbieten können hier eine höhere Übertragungsgeschwindigkeit mit dem beigelegten USB Kabel liefern.
Die Bloatware hält sich in Grenzen und lässt sich auch deinstallieren, ansonsten sind die von Samsung bekannten speziell auf den Pen abgestimmten Anwendunge wie S Note,S Planner beigefügt.

Sowohl WLan als auch GPS funktionieren bei mir tadellos und auch die von manchen angemäkelte Hitzeentwicklung bei 3d Spielen konnte ich nicht nachvollziehen. Das Gerät wurde auf der Rückseite maximal warm.
Ach ja, die Rückseite. Auch wenn manche immer noch über das Plastik meckern, mir gefällt die Lösung mit dem angedeuteten Leder sehr gut, da sie die Rückseite sehr viel griffiger macht und das ganze sehr edel, in schwarz schon fast konservativ wirken lässt.

Die Laufzeit hat sich bei mir bei normaler Nutzung (hin und wieder Status prüfen, Mail abfragen, gelegentlich im Web surfen und auf dem Weg zur Arbeit und zurück Musik hören) bei ca 12 Stunden eingependelt, mit Sicherheit wird das noch besser, auch , wenn ich die Nutzung und die Einstellungen noch etwas optimiere.

Ich mache mittlerweile die meisten Fotos mit meinem Smartphone und da kann das Note 3 wirklich brillieren. Über die 13MP Kamera brauche ich wenig zu verlieren, allerdings finde ich die Ergänzungen in der Kamerasoftware genial. So kann man in Aufnahmen von mehreren Personen jeweils pro Person das „beste Gesicht“ auswählen bzw. in einer Szene Personen, die durchs Bild laufen, ausblenden.

Alles in allem kann ich nur sagen, wer sich für den Formfaktor Phablet begeistern kann, der kann im Moment kein besseres Smartphone finden, als das Note 3.

 

Anbei noch ein paar Beispielbilder, die ganz gut zeigen, was die Kamera des Note 3 leisten kann.

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Makerswarm vernetzt eure Devices zu einem intelligenten Schwarm

61fd56ff4f0a46342c067e06c26b3f69_largeUnd wieder ein interessantes Kickstarter Projekt. Makerswarm will die vielen elektronischen Geräte, die über das Netz kommunizieren auf möglichst einfache Art miteinander verbinden um so einen intelligenten Schwarm verschiedenster Geräte zu erreichen. Dabei ist es egal, ob es sich dabei um einen Roboter, ein Smartphone, ein Tablet oder andere Heimvernetzungsgeräte handelt. Die Plattform bietet hier eine einfache, grafisch aufgebaute Programmierung, die vom Prinzip der Visualisierung von Ein- und Ausgängen einzelner Sensoren ausgeht.

Die vernetzten Geräte werden Hive genannt und man kann in solch einem Hive zum Beispiel einen Sensor eines Android Smartphones über ein anderes im Hive befindliches Smartphone ansprechen und abfragen. Ebenso kann, wie in einem der unten angehängten Videos eindrucksvoll vorgeführt wird, zum Beispiel eine AR Drone über einen Sphero 2.0 Ball gesteuert werden.

Ich finde, eine spannende Sache, denn viele Sensoren im Haus „vegitieren“ still vor sich hin, obwohl sie durchaus sinnvoll genutzt werden könnten.

Ein Aspekt, der mir hierbei insbesondere gefällt ist, dass damit auch Kinder quasi spielerisch an die Programmierung herangeführt werden können und dabei noch miteinander und mit ihren Devices interagieren. Das macht Programmierung auch im spielerischen zu dem, was sie heute schon lange ist, eine kommunikative Tätigkeit, die Kooperation, Abstimmung und Zusammenarbeit verlangt.

 

Wir alle sind Cyborgs, tut aber gar nicht weh.

Ja, ich kenne die „harte Definition“, die davon ausgeht, dass ein Mensch mit künstlichen Körperteilen ausgestattet wird, um mehr leisten zu können.  Aber das ist für mich viel zu langfristig gedacht. Auch im Blog des ZDF scheint man das erkannt zu haben: „Wir sind heute schon Cyborg“ wird dort, meiner Ansicht nach sehr richtig getitelt.

Im Moment erleben IMG_20130916_200705wir eine sanfte Symbiose zwischen Mensch und Maschine. Wenn wir alle mal ehrlich zu uns sind, dann möchten wir doch heute schon auf diverse Technologien nicht mehr verzichten und tragen sie fast ständig mit uns herum oder nutzen sie. Nur wer meint er fühle sich dabei besser, verzichtet heute freiwillig auf ein Mobiltelefon, fällt damit aber quasi aus großen Teilen der modernen Gesellschaft und ihrer Kommunikationswege heraus. Und kann auch die Vorteile nicht für sich entdecken.

Durch das Mitführen eines Smartphones modifizere ich mein Leben und letztlich mich schon in beträchtlichem Maße. Und Dinge wie Fitnesstracker, Smartwatches oder Google Glass werden als abnehmbare „Pheripherie“ des Körpers diesen Trend noch verstärken und haben zudem eine viel höhere Akzeptanz als echte Implantate.

Wenn ich heute mit meinem Smartphone unterwegs bin, habe ich eine Navigationshilfe, einen Einkaufsberater, ein Lexikon, eine Unterhaltungsmaschine, einen Lerncomputer, eine Geldbörse, einen Schlüssel, eine Kamera, eine Videokamera, ein Diktiergerät, eine Wetterstation und noch vieles andere mit dabei. Was Ende des letzten Jahrtausends mit den PDAs begann, aber noch Jahre zu früh war (PDA stand und steht für Persönlicher Digitaler Assistent) wird mit Hilfe von always online und leistungsstarken Smartphones und Tablets langsam dorch zur Realität. Google Now, Aviate, Everything Me sind erste Ansätze für intelligente Anwendungen,die proaktiv Informationen aggregieren und an mich liefern. DAS ist es, was ich von meinem Smartphone erwarte. Keine ungefilterte Informationsflut, sondern Daten und Infos, die zu meiner aktuellen Umgebung und den Dingen, die mich dort beschäftigen passt.

Insofern beobachte ich  mit wachsender Begeisterung, dass endlich tatsächlich Erkenntnisse aus der KI in die Software einfließen, die JEDER von uns täglich verwendet. Und wir stehen hier wieder einmal erst am Anfang einer technischen Entwicklung, deren finale Ergebnisse mal mehr mal weniger positiv für uns bereits in vielen Filmen dargestellt wurden. Der Roboter mag kommen, die Implantate auch. Was für jeden erschwinglich und viel einfacher zu realisieren ist, sind digitale Geräte, die uns im Alltag helfen, ohne dass wir uns modifieren oder Unsummen für die sich bewegende „Hülle“ ausgeben müssten.

Das Smartphone war noch lange nicht smart. Es beginnt erst smart zu werden.

Wir werden natürlich auch hier viel Ablehnung und Ängste erleben, aber die Technologie wird kommen, alleine schon deshalb, weil wir sie in einer komplexen Welt brauchen, um uns sinnvoll und nachhaltig in ihr zu bewegen und zu leben.

Die neuen Apps von Android Kitkat 4.4 jetzt schon herunterladbar

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Bildquelle: Droid Life

Wie nicht anders zu erwarten, haben sich die findigen Hacker unter anderem von XDA Developer auf die verfügbaren Codes des neuen Android 4.4 gestürzt und bereits die neuen Apps extrahiert. Diese sind herunterladbar sofern man in seinem Smartphone die Installation von Software aus unsicheren Quellen erlaubt. Hier sei aber jedem angeraten, sobald er dass freigibt dennoch irgendeine Form von Virenschutz zu installieren. Zwar sind die Quellen rund um die XDA Developer sicher, aber man weiß ja nie. Ich habe mir zwar nicht alle installiert, aber den neuen Launcher, die EMail App (die jetzt im Look and Feel der bereits angepassten GMail App gleicht) und natürlich auch Google Search, das mir jetzt auch die Einstellung erlaubt, mit dem Rad zur Arbeit zu fahren, habe ich installiert und sie laufen auf meinem Galaxy Note 3 problemlos.

 

 

 

 

 

Auf Droid Life findet sich eine schöne Übersicht, welche Apps verfügbar sind und wie man sie bekommt: Anbei direkt die Links:

Der Segway für uns alle heißt yooPT

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Bildquelle: Indiegogo

Wer mich kennt weiß, dass ich die Idee des Crowdfunding unterstütze, wo immer es geht. Und wer den Segway kennt, der weiß, dass das zwar eine tolle Idee ist, aber für den Otto-Normalverbraucher preislich jenseits von gut und böse.
Und da kommt Indiegogo und der yooPT ins Spiel. Abgespeckt auf das wesentliche aber immer noch dem Prinzip des Segway eines selbstbalancierenden zweirädrigen Gefährtes folgend sucht die Idee noch dringend Unterstützer auf indiegogo.
Der yooPT hat im Gegensatz zum Segway einige Vorteile. Da wäre zum einen der Preis, der mit 725$ für Early Birds und 865$ für die „normalen Unterstützer“ deutlich unter dem eines Segway liegt. Das Gefährt lässt sich zudem mit einem Tablet sogar fernsteuern (natürlich eher im Sinne von steuern). Die Geschwindigkeit liegt bei maximalen 16km/h, die Reichweite bei 20km und das ganze wiegt leichte 14kg.

Wie ich finde eine geniale Idee, die es wert ist, unterstützt zu werden. Wer also hier mithelfen will, der kann das noch die nächsten 5 Tage tun.

 

Großes OTA Update für Note 3 rollt aus

IMG_1647Im Moment wird ein neues OTA Update für das Samsung Galaxy Note 3 ausgerollt.
Dieses soll unter anderem einen Fehler korrigieren, der dazu führte, dass bei neu gestartetem Smartphone der Reaktivierungsschutz eingeschaltet wurde. Diese dient dem lokalen Diebstahlschutz, führte aber bei einigen Nutzern zu Verwirrung.

Zudem erhält die Stiftfunktion einige Updates, so dass das Smartphone besser mit der Peeble Smartwatch zusammenarbeitet. Bislang wurden einige der speziellen Features der Touchwiz Oberfläche deaktiviert, setzte man eine Pebble ein, da die Interaktion der Pebble auf dem gleichen Prinzip beruht, wie einige der Touchwiz Funktionen.

Das OTA Update ist für die internationale Version SM-N9005 gedacht. Es ist mit 116MB recht gross und wird nur OTA ausgeliefert. Also achtet auf eine stabile Netzverbindung, wenn ihr es startet.,

Das Smartphone als Schlüssel für das Fahrradschloß

ab87a8798bc4fdfc422bbbe4bc42abeb_largeKickstarter ist für mich eine der besten Quellen für neue, innovative Ideen. Und wieder mal zeigt sich, dass dort mit Leidenschaft quergedacht wird.

Denn die neueste Idee, die ich für unterstützenswert halte ist ein Fahrradschloß, dessen Schlüssel das eigene Smartphone ist.

Unter dem Namen Bitlock sucht das Projekt noch Unterstützer und ich finde, diese Idee ist wirklich sehr unterstützenswert, aber seht selbst: