Das LG Optimus Black, der Test folgt bald.„Hallo, ich würde das Gerät schon deshalb gerne testen, weil ich bereits seit einiger Zeit mit einer mobilen Surfflatrate von euch und einem HTC Desire unterwegs bin. Zudem befasse ich mich in meinem Blog mit neuesten Technologien und speziell auch mit solchen Themen wie “Mobile Workplace” und “Mobile Computing” (und ich gestehe, ich bin auch als Gadget Freak verschrien, der jede neue Technologie selbst ausprobieren will/muss)“.
Und ich wollts ja kaum glauben, ich bin unter den fünf ausgewählten Blogs. Also dürft ihr hier bald auf einen ausführlichen Test des LG Optimus Black gespannt sein. Danke 1und1 für die Möglichkeit, das Gerät zu testen. Speziell wie gut der Nova Screen im Vergleich zum Desire und zum Samsung Galaxy Tab ist, werde ich mit Spannung analysieren.
Manchmal wundere ich mich über Artikel in der ZEIT. Meist schätze ich die Wochenzeitung für ihre dezidierte und gut recherchierte journalistische Arbeit, die auch mal konträre Standpunkte präsentiert. Aber im Artikel: „Falsche Freunde“ hat man doch gehörig danebengegriffen. Dort wird behauptet, die sozialen Netze eigneten sich hervorragend zur Spionage und Unternehmen sperrten diese Dienste genau aus dieser Angst vor Spionage. Das ist extrem kurzsichtig gedacht.
Machen wir doch zunächst mal das technologische Fass auf: Tablets, Netbooks und Smartphones finden immer weitere Verbreitung. Selbst ganz einfache Mobiltelefone besitzen bereits einen Internet Zugang. Wollte ein Unternehmen hier konsequent sein, müsste es jegliche privaten Kommunikationsgeräte am Eingang abnehmen. Und am besten auch noch Aktentaschen, persönliche Kleidung. Leibesvisitationen wären dann auch angebracht. So bekäme man völlig sichere und <ironie> hochmotivierte </ironie> Mitarbeiter.
Zum anderen. Was ist mit dem privaten Internetzugang zu hause? Wird dort dann ein Firmenscanner einegerichtet, damit ja niemand privat dort etwas über die Firma sagt? Was ist mit Telefon privat, was mit der Kneipe? Ich denke, nach ein zwei Bierchen oder Glas Wein ist manche Zunge gelöster als im Büro, wo man in einem professionellen Umfeld professionell arbeitet.
Es ist doch schlichtweg so: Wer etwas ausspionieren will, der schafft das, wer etwas verraten will, ebenso. Statt zu versuchen durch immer mehr Kontrolle mehr Sicherheit aber immer weniger Motivation zu produzieren (wer glaubt, er wird überwacht, arbeitet auch nur noch so. Überwachung ist ein idealer Weg, Mitarbeiter zum Dienst nach Vorschrift zu bringen).
Wichtiger wäre es, eine Unternehmenskultur zu schaffen, in der sich Mitarbeiter dem Unternehmen verbunden fühlen, in dem sie gerne arbeiten und loyal sind. Das hat aber mit weichen Faktoren zu tun, die sich weder mit Geld erkaufen lassen, noch direkt eine Rendite abwerfen. Dazu gehören eine wirklich ernst gemeinte Work Life Balance (echte Vereinbarkeit von Familie und Beruf), ein Umfeld, das den Mitarbeitern auch das Gefühl gibt, als Mensch gesehen zu werden, sich einbringen zu können und etwas wichtiges zu leisten. Ja, auch eine gute Vergütung, die dem Mitarbeiter eine gewisse finanzielle Sicherheit gibt, denn oft ist auch hier ein Ansatzpunkt. Jemand, der permanent in Angst vor Kündigung und/oder sozialem Abstieg lebt, wird jede scheinbare weitere Absicherung dankend annehmen. Und letzlich, eine Form der Spionage darf auch nicht vergessen werden. Fluktuation. Jeder Mitarbeiter, den ich verliere, nimmt sein Wissen mit und setzt es willentlich oder unbewußt bei seinem neuen Arbeitgeber mit ein.
Tut mir leid lieber Autor des Artikels in der ZEIT. Mag ja sein, dass auch Social Media für Spionage genutzt werden. Aber daraus ein Bedrohungsszenario zu konstruieren und die Sperren der Konzerne zu rechtfertigen ist extrem kurzsichtig gedacht. Dann sollte man am besten dieses ganze böse Internet abschaffen. Und jedem Mitarbeiter den Rat geben „Sprich ja nicht mit fremden Menschen“.
Oder in einen Satz zusammengefasst: Man kann Spionage nicht verhindern, aber man kann die Motivation herunterschrauben.
Eine der zumindest für Unternehmen wichtigsten Fragen im Netz ist die nach der Relevanz, nach dem „Marktwert“. Und zwar in zweierlei Hinsicht. Zum einen ist es interessant zu erfahren, welchen Marktwert die Marke für die Social Community hat, quasi die eigene Reputation zu erfahren. Zum anderen auch ob man mit seinen Botschaften im Netz ankommt, wie weit sie streuen.
Und hier kommt für mich EmpireAvenue als neues Konzept ins Spiel. Vordergründig nur eine Börsensimulation bei der ich mich selbst als Börsenwert präsentiere sehe ich Empire Avenue als den Beginn einer neuen Art des Social Media Measurings. Im Netz ist es nicht so relevant, wie alt ich bin, zu welchem Geschlecht ich gehöre oder wo ich wohne. Ich definiere mich vielmehr durch meine Interessen, meine Vorlieben und Abneigungen und durch die Interaktion mit anderen Netizens, die gleicher, oder andere Meinung wie ich sind.
Diese Interaktionen fließen bei Empire Avenue neben den direkten Käufen und Verkäufen durch andere Netzuser (auch ein Zeichen eines gewissen Marktwertes) in die Berechnung des Börsenwertes ein. Wie aktiv bin ich in den sozialen Netzen? Wie oft werde ich geretweetet oder bekomme ich ein Like auf Facebook? Als das senkt oder steigert meinen Börsenwert bei Empire Avenue. So gesehen kann ich recht gut anhand des Aktienwertes meiner Aktie ablesen, welchen „Rang“ ich am globalen Markt der Blogger, Twitterer und Facebook User habe. Und das kann auch für ein Unternehmen interessant sein. Denn in der Vergangenheit wurden Menschen häufiger in Altersgruppen eingeteilt, und man orientierte sich an diesem Faktor. Das löst sich mit dem Netz langsam auf. Dort ist viel interessanter, welche Musik ich mag, worüber ich mich mit anderen austausche. Dort kann ich direkt meine Interessen präsentieren und bin aktiver Meinungsbildner. Wer die Meinungsführer in den sozialen Netzen identifiziert und für seine Marke gewinnt, hat einen entscheidenden Marktvorteil. Aber dieses Gewinnen ist schwer. Denn es muss ehrlich sein.
Wir wissen aus der Vergangenheit. Gekaufte Meinungen fliegen irgendwann auf. Und dank der Intelligenz des Schwarms mittlerweile immer schneller.
Und übrigens. Auch wenn jetzt wieder manch einer „Datenschutz“ brüllen wird. Es gibt diverse Informationen, die will ich im Netz haben. Schon, weil ich Gleichgesinnte treffen will. Wer im Netz unterwegs ist, sollte schlicht denselben Sachverstand walten lassen, wie im wirklichen Leben.
Update: Erfreulich, es scheinen auch andere meine Einschätzung zu teilen, dass mit Empire Avenue zum ersten Mal eine interessante Ratingalternative entsteht, und das offensichtlich unter dem neuen Buzzword „Gamification“.
Die Box ist deutlich größer als der HotspotObenauf liegt der MIFI Hotspot etwa so groß wie zwei Streichholzschachteln
Ein UMTS Stick aber mittlerweile doch einige mobile Endgeräte. Das verlangt nach einer endgeräteunabhängigen Zugangslösung zu UMTS. Schon im letzten Jahr fand ich die Technologie des MIFI (Mobile WIFI) sehr interessant, damals erschienen mir die Geräte aber noch sehr teuer. Mittlerweile liegt ein qualitativ hochwertiger MIFI Hotspot aber bei ca. 100 Euro. Dennoch wollte ich zunächst mal testen, wie diese Geräte aktuell funktionieren, wie sie zu konfigurieren sind und wie sie sich im täglichen Einsatz schlagen.
Grund genug, sich den Huwai E585 Mobile Hotspot mal genauer anzusehen. Vorgestern nun kam der MIFI Hotspot bei mir an und im folgenden will ich ein wenig von den ersten Erfahrungen im Hinblick auf Konfiguration und Nutzung des Hotspots berichten.
Basis dieses Test war eine UMTS Karte von O2, mit einer 5 GB Flatrate, die ich bislang in einem UMTS Stick genutzt hatte und mit der ich nun den MIFI Hotspot nutzen wollte. In der Box finden sich neben dem Akku ein USB Steckdosenanschluss, ein USB Kabel und eine
Unter einer Pappklappe die Anleitungen, Netzteil, Akku und USB Kabel
USB Kabel-Verlängerung sowie die üblichen Unterlagen (Garantie, Kurzanleitung und, und das fand ich sehr schön, ein Kartenstapel, der Schritt für Schritt die Installationd es Gerätes beschrieb, die aber sehr intuitiv, und – und das war mir besonders wichtig – komplett betriebssystemunabhängig erfolgt. Zunächst also den Akku eingelegt und den WIFI Hotspot angeschaltet. Das Display ist ein OLed Display, das nach dem Einschalten divers Informationen darstellt, unter anderem die Empfängsstärke, die Übertragungsgeschwindigkeit (GPRS, UMTS, HSDPA) den Batterieladestand, welches Netz genutzt wird, wie viele Daten bereits übertragen wurden und wie lange die Verbindung besteht. Zunächst also die SIM Karte aus dem USB Stick entnehmen und in den MIFI Router einstecken, dann den Akku, verschließen und fertig. Damit mir nicht mitten in den Tests die Batterie schlapp macht, wurde natürlich gleich das gerät ans Netz gehängt, dabei viel mir auf, dass der Stecker der gleiche ist, den auch mein HTC Desire, die Kodak Playsport und ander mobile Devices verwenden. Insofern brauche ich nicht viele verschiedene Kabel mitschleppen. Eine schöne Sache, wenn ich mir auch einen klassischen mini USB Port gewünscht hätte. Die Konfiguration des gesamten Devices erfolgt im Web Browser (und hier ist nicht ein IE erforderlich, wie bei manch anderen Wireless Geräten) und nach Eingabe von 192.168.1.1 landet man auf der Konfigurationsoberfläche des Routers. Diese ist sehr intuitiv, die erste Abfrage verlangt die PIN der SIM Karte, damit sich der Router mit dem Internet verbinden kann. Ist diese eingegeben, kann man den Router nach seinen Wünschen konfigurieren. Schön ist, dass der Router standardmaessig mit WPA2 läuft, die notwendigen Zugangsdaten sind innen im Gerät auf einem Aufkleber hinterlegt, sowie ein zweites Mal auf einer Karte in der Box. Die Zugangsdaten habe ich natürlich als erstes geändert (Regel 1: Niemals einen Router mit den Werkseinstellungen betreiben!)
Batteriefach mit SIM Karten Slot
Nun würde ich noch gerne mehr über die Konfiguration schreiben, muss aber gestehen. DAS WARS. Es ist wirklich sehr einfach, den Router einzurichten. Das Gerät an sich ist sehr handlich, sieht elegant aus (zwar nicht unbedingt ein wichtiges Kriterium aber da die halbe Welt auf Geräte nur wegen des „coolen“ Designs abfährt wohl auch ein Faktor) und kinderleicht zu bedienen. Interessant allerdings noch. Es gibt einen Slot für eine Micro SD Karte. Damit kann man den Router auch mit einem „kleinen“ Netzwerklaufwerk bestücken, was gerade für den Anschluß mehrerer Endgeräte interessant sein kann um auf Dokumente und Medien gemeinsam zugreifen zu können.
Mein Fazit, ein sehr gutes Gerät, sehr einfach in der Installation und bis zu 5 WLan Endgeräte lassen sich über den Hotspot betreiben. Ich freue mich schon auf den ersten Ausflug mit anderen Bloggern und Geeks in unserem Bus, wo ich dann mobiles Internet im Auto anbieten kann (Ja, der Geek, der Geek, ich weiß). Noch ein paar interessante Rahmendaten zu dem Device. Der MIFI Router läd auch dann noch, wenn an ihm die maximale Zahl von fünf WLan Geräten genutzt werden. Die Oberfläche ist mit Windows, MAC und Linux nutzbar. Weitere Daten:
Tiefe (mm)
14.1
Höhe (mm)
95.5
Breite (mm)
49
Gewicht (g)
90
Der Micro SD Slot, die Kapazität der Karten geht bis 32GByteDer StromanschlußBegrüssung beim ersten StartZunächst die Abfrage nach der PIN und damit der Zugang ins InternetDanach das Quick-Setup für die weitere Konfiguration. Der Hotspot kann aber Out of the Box betrieben werden. Die Änderung der Zugangsdaten ist aus Sicherheitsgründen dennoch sehr empfehlenswert
Fazit: Für jeden, der mobil mehr als ein WLan fähiges Device ohne eigenen 3G Zugang betreiben will ist meiner Ansicht nach der MIFI Hotspot die optimale Lösung. Klein, leicht, und mittlerweile (zumindest bei EBay 😉 ) auch recht günstig zu haben.
UPDATE: Gerade ist der erste Laufzeittest durch. Er hat insgesamt knapp 6 Stunden bei permanenter Nutzung sowohl des UMTS als auch eines WIFI Zugangs. Wobei das die erste Aufladung des Akkus war, ich gehe noch von einer deutlich besseren Laufzeit nach 3-4 Aufladungen aus.
Wer eine gute Übersicht über aktuelle mobile Surftarife sucht, sollte sich mal bei Mobil-Surfen umsehen.
Manchmal kann ich über unsere angebliche Fachpresse nur den Kopf schütteln.
Wir erinnern uns. Die EBook Reader kamen auf, weil man feststellte, dass die damals schon verfügbaren EBooks auf den LCD Displays oder Röhrenmonitoren einfach unangenehm zu lesen waren und die Augen anstrengten. Mit E-Ink gab es endlich eine Displaytechnologie, die an das angenehme Lesegefühl eines Buches heran kam.
Und jetzt lese ich Schlagzeilen, die behaupten, Tablets (LCD Displays) wären der Untergang der EBooks. Liebe Fachpresse, setzen 6. Entweder, ihr werdet mittlerweile für solch markige Marketingsprüche bezahlt, oder euer Gedächtnis hat eine Speicherfähigkeit, die über wenige Tage nicht hinausgeht. Wenn ich ein Buch lesen will, will ich ein Buch lesen. Ich will nicht im Hintergrund dauernd über eingehende Mails informiert werden oder permanent irgendwo hin surfen, wo im Buch verlinkt wurde. Wobei ich hier von Unterhaltungsliteratur, Belletristik spreche. Fachbücher sind ein anderes Thema, aber der Massenmarkt besteht nun mal aus Unterhaltungsliteratur. Aber da finde ich immer noch, schlägt ein günstiger (unter 50 Euro) jedes Tablet. Meines Erachtens sind nicht die EBook Reader , sondern die Tablets die Nische. Ich habe selbst einen Convertible PC. Aber eigentlich nutze ich ihn zu 95% als Netbook, weil ich einfach nicht nur konsumiere, sondern auch damit arbeite. Und dafür will ich einfach eine vernünftige Tastatur. Und fürs Lesen will ich VOR ALLEM ein gutes, angenehmes und augenfreundliches Display. Also eben KEIN LCD Display.
Mein "alter" EeePC 4g (2008 Modell, also the year before last years model) immer noch fit und aktiv als Webserver und Wuala Sharing Server
Ich weiß, bei den meisten wird dieser Gedankengang Gelächter und Kopfschütteln auslösen. Der Uwe? Unser Gadgetfreak? Er will das Modell vom letzten Jahr nutzen? Ja, ich gebe zu, ich habe eine Tendenz dazu, mich immer für die neuesten Technologien zu interessieren. Aber ich habe auch recherchiert. Und diskutiert, und im Moment bin ich mir sehr unsicher, ob ich in der Vergangenheit nicht ausgesprochen verantwortungslos gehandelt habe. Warum?
Weil ich, wie so viele andere mehr darauf geachtet habe, immer das neueste, das hypste Gadget zu haben, anstelle das, was ich wirklich brauche. Seit etwa einem halben Jahr schon recherchiere ich aber auch in die andere Richtung. Nachhaltigkeit sollte vor Technologie nicht halt machen. Ich bin bereits dabei, manch eine kurzlebige Technik wieder „zurückzubauen“ oder einfach weiter zu nutzen, als der Hersteller es vorsieht.
Auch Fukushima, ich schrieb ja schon darüber, hat mich zum Nachdenken gebracht. Wir sparen in vielen Bereichen nicht, schon gar nicht Energie. Im Gegenteil. Wir ersetzen immer mehr Dinge des täglichen Lebens, die wir durchaus stromlos mechanisch nutzen könnten, ohne Bequemlichkeit zu verlieren dennoch durch die elektrische Version. Elektrische Dosenöffner, elektrische Brotmesser und und und.
Für mich, der sich ja für neue Technologien interessiert, ist hier z.B. EBay eine interessante Alternative. Wenn ich etwas ausprobieren möchte, dann macht es manchmal auch ökologisch wie ökonomisch Sinn, nicht unbedingt das neueste Gerät zu kaufen, sondern das Modell vom letzten Jahr.
Oder einfach ein Gerät, das all das tut, was ich brauche einfach länger zu nutzen. Oder wie eine Aktion im Netz so schön sagt „Stick with last years model„.
Das ganze aber bitte nicht mit „Konsumverzicht“ verwechseln. Diese esoterische Gutmenschenattitüde halte ich für genau so falsch wie unreflektierten Konsum. Wir alle sind denkende Menschen (gut manche mehr, manche weniger). Wir sollten einfach häufiger hinterfragen, ob eine Anschaffung aus der Motivation des brauchens oder des Wollens heraus geschieht. Und ab und an mal auf etwas verzichten, was wir nicht brauchen.
Bei mir hilft da der zwei Wochen Trick. Wenn ich irgendwo etwas entdecke, was ich spontan besitzen möchte, dann einfach zwei Wochen warten. Denke ich dann immer noch, ich bräuchte es, dann kann ich mir das ganze ernsthaft überlegen anzuschaffen. Und meist hat sich dann das Thema schon erledigt 😉
Netbooknews berichtet von Bestrebungen der Firma E-Ink, ihre Technologie zum Beispiel auch auf Textilien aufzutragen.
Für mich eine spannende Sache. Damit könnte man z.B. T-Shirts verkaufen, die je nach Stimmungslage andere Aufdrucke darstellen. Quasi das Stimmungs T-Shirt.
T-Shirts im Sport könnten die Nummer des Sportlers oder gar die Einblendungen der Sponsoren flexibel darstellen. Und ggf. ließe sich hier auch ein Nutzen für Notfälle gewinnen, wenn relevante Daten im Fall eines schweren Unfalls dort dargestellt werden könnten 😉 (Ok, das letzte ist etwas gesponnen, aber wer weiß).
Auf jeden Fall eine spannende Symbiose, die sicher noch in anderen Bereichen interessant werden könnte. Eventuell werden wir in Zukunft eine hauchdünne Leinwand haben, auf der wir verschiedene Bilder darstellen oder gar Fernsehen können? Und wenn wir nicht mehr wollen, rollen wir sie weg. Das geht in eine ähnliche Richtung wie das rollbare Telefon, das auch erst dieser Tage gezeigt wurde.
Wir sehen, es bleibt spannend und die Miniaturisierung ist noch lange nicht am Ende.
Ein Kollege von mir hat schon vor einiger Zeit den Wunsch nach einem „faltbaren“ Display geäußert. Frank-> This one is for you!
Und zwar bei Empire Avenue. Was zunächst nur wie ein weiteres ziemlich sinnfreies Online Spiel anmutet, entpuppt sich für mich bei genauerem Hinsehen als eine kongeniale Möglichkeit, aktive User der sozialen Netzwerke zu finden. Denn ich steigere meinen Wert zwar auch durch die Anteile, die User von mir kaufen. Aber zusätzlich werde ich mehr wert durch die Aktivitäten in sozialen Netzen. Und hier geht es dann nicht nur um die Postings, sondern auch darum, wie oft ich zitiert werde, wie oft meine Tweets weitergeleitet werden.
Mein "Börsenwert" hat sich schon ganz ordentlich entwickelt.
Für mich eine sehr spannende und erfolgversprechende Art, im Social Webe diejenigen zu identifizieren, die eine gewisse Reichweite haben. Und da ich mich auch noch einem bestimmten „Kontext“ zuordnen kann, lassen sich sogar Gruppierungen identifizieren.
Ich zum Beispiel bin in der Gruppe „Technology“ mittlerweile immerhin Vice President, habe also durchaus schon eine gewisse Reputation erreicht.
Für mein Gefühl eine Plattform, die zu beobachten sich durchaus lohnen kann, gerade auch ,wenn man etwas über die Schlüsselpersönlichkeiten in den sozialen Netzen herausfinden will. Meiner Ansicht nach wird einer der interessantesten neuen Trends im Netz in Zukunft sein, dass sich eine Form von Belohnungssystem etablieren wird. Besuche von Webseiten, Einchecken an bestimmten Orten, das schauen bestimmter Sendungen. All dies kann man über Plattformen wie gomiso.com, foursquare oder auch waydoo bereits registrieren. Und in Zukunft wird es möglich sein, durch das Nutzen eines bestimmte Produkts oder einer Marke oder den Besuch eines bestimmten Events oder Ortes Bonuspunkte zu sammeln, die dann wieder eingelöst werden können. Quasi das Prinzip von Payback, aber automatisiert und für verschiedenste Dienste und Angebote.
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