Rezension: Isch geh Schulhof

ischgehDie Geschichte, die Philipp Möller in seinem Buch „Isch geh Schulhof“ beschreibt, ist stark autobiographisch.

Als Aushilfslehrer beschreibt Möller den alltäglichen Wahnsinn in einer Schule, in der eben nicht nur die „Bildungselite“ zu hause ist sondern auch die Problemfälle aus den sogenannten „Brennpunkten“.

Mit Humor aber auch einem kritischen Auge und manches mal wohl bewußt auch politisch reichlich inkorrekt beschreibt Möller seine Erlebnisse. Möller ist schulischer Quereinsteiger, eigentlich Diplom-Pädagoge und startet seinen Beruf mit dem üblichen Enthusiasmus, der ihm aber ob der vielen Problemfälle in seinen Klassen sehr bald abhanden kommt.
Dennoch bleibt der Humor in diesem Buch nicht auf der Strecke. In amüsanten Szenen malt Möller ein Bild einer Schule, die nicht nur unter Mangel an familiärem Rückhalt sondern auch an den Defiziten der heutigen Schulpolitik leidet.
Dabei bedient er sich auch sprachlicher Mittel, wie man sie schon im Titel des Buches sieht. Bewusstes Schreiben wie der Schüler nun mal sprich ist evtl. für manchen Leser anstrengend, gibt der ganzen Erzählung aber einen weiteren authentischen Charakter.

„Isch geh Schulhof“ ist ein Buch aus dem wirklichen Leben, ungeschönt, manchmal hart in seinen Aussagen aber immer mit dem ehrlichen Blick eines Autors, der das beschriebene selbst erlebt hat und der den Kampf zwar nicht aufgegeben hat, sich aber mit diversen unschönen Gegebenheiten des heutigen Schulsystems zu arrangieren gezwungen sah. Jeder, der sich für die wirkliche Situation an den sogenannten Brennpunktschulen interessiert, bekommt mit dem Buch von Philipp Möller einen guten Eindruck, kann dabei zwar oft herzhaft lachen aber oft genug bleibt einem das Lachen auch im Halse stecken.

Dieser authentische Blick in deutsche Schulrealität ist mir 4 von 5 Sternen wert.

Erschienen ist „Isch geh Schulhof“ bei Bastei Lübbe
zum Preis von EUR 8,99 oder zum Downloadpreis von 6,99 EUR
und das Rezensionsexemplar wurde mir freundlicherweise von Blogg Dein Buch bereitgestellt.

Das Humble Bundle For Android 4 ist da! Und es lohnt sich!

 

Es gibt wieder eine neue Auflage des Humble Bundle für Android mit einigen wirklich guten Independent Spielen.

Unter anderem gibt es dieses Mal: Crayon Physics Deluxe; die „planzenbasierte“ Realtime Strategie Implementierung Eufloria; das Mikrobiologie-Puzzle Splice; das retro gestylte Spiel Superbrothers: Sword & Sworcery EP; den Weltraumsidescroller  Waking Mars. und für alle, die mehr als den Durchschnittsbetrag bezahlen das absolut brilliant gemachte Machinarium!

Wer also ein paar wirklich gute, besondere und sehr stilvoll produzierte Spiele möchte und zugleich noch ein gutes Werk tun für die Independent Entwicklerszene und für Hilfsorganisationen, der sollte wieder mal zuschlagen, so lange das Angebot noch gilt (meist 14 Tage lang).

Anbei noch ein paar Videos von den einzelnen Spielen:

Splice

 

Eufloria

Waking Mars

Crayon Physics Deluxe

Superbrothers: Sword & Sworcery EP

Machinarium

Das günstigste Angebot finden mit Preis.de

Nur das nötigste auf dem Startbildschirm aber eben deshalb gut für unterwegs.

Einer der großen Vorteile des Internet ist die Möglichkeit, Preise zu vergleichen. Hierfür gibt es diverse Portale, die mehr oder weniger umfangreich Preise vergleichen und das beste Angebot zu einem bestimmten Produkt herausfiltern.

Zu diesen Portalen gehört auch Preis.de, das schon in als Webseite sehr umfangreiche Produktinformationen und Vergleichsmöglichkeiten bietet. Man kann sich einen Preisalarm stellen, mit dem man sich per EMail informieren lassen kann, sobald ein gewünschter Preis für ein Produkt erreicht ist.

Und wie die meisten anderen Plattformen bietet auch preis.de eine App für IPhone und Android.Sie ist bewußt einfach gestaltet, was ich sehr schätze, da Preisvergleiche mit dem Smartphone meist im „Feldeinsatz“ laufen, und ich mich da nicht mit aufwändigen Menüführungen herumschlagen will.

Die Anwendung liefert die Suchergebnisse faszinierend schnell und dennoch umfangreich. Ein wichtiger Punkt im mobilen Einsatz.

Wenn das Programm startet, bietet es zwei Möglichkeiten. Das Einscannen eines Barcodes oder die Eingabe eines Suchbegriffs. Beides führt zu einer sehr übersichtlich gestalteten Zusammenfassung von Fundstücken. Positiv fiel mir dabei auf, dass die Anwendung auch auf einem Tablet nicht nur das horizontale wie das vertikale Format unterstützt sondern auch den gesamten Bildschirm nutzt.

Aus den Fundstücken lassen sich Favoritenlisten erstellen, wobei ich hier die Möglichkeit vermisse, über die App einen Preisalarm einzustellen (kleiner Tipp an die Entwickler, das wäre wirklich noch ein interessantes Feature).

Die gesamte App wirkt spartanisch aber durchdacht und überzeugt mich vor allem mit der extrem hohen Geschwindigkeit beim Auffinden von Treffern. Durch den Verzicht auf Kategorien werden sehr gemischte Ergebnisse geliefert, zum Beispiel auf die Anfrage nach „Der Herr der Ringe“ Spiele, Bücher, Fanartikel etc. Dies halte ich aber nicht für einen Nachteil, da ich primär beim Einkaufen solche Apps nutze und ich dort nicht erst noch durch verschachtelte Menüstrukturen hangeln will. Habe ich ein Produkt gefunden, das mir zusagt, kann ich innerhalb der App noch weitere Informationen abrufen oder mich ebenfalls innerhalb der App auf die Webseite des Händlers begeben.

Bei Bedarf lassen sich umfangreiche Zusatzinformationen und sogar die Webseiten innerhalb der App abrufen.

Alles in allem überzeugt preis.de als App vor allem durch die sehr hohe Geschwindigkeit, die umfangreiche Datenbasis und die gute Unterstützung von Tablets. Was ich vermisse ist eine nachträgliche Filterung nach Kategorien und die Möglichkeit, den auf der Homepage verfügbaren Preisalarm auch in der App einzustellen.

Auf jeden Fall lohnt aber ein Besuch der Seite und ein Test der App schon wegen der hohen Geschwindigkeit und der sehr umfangreichen Datenbasis. Und zudem gibt es für alle, die jetzt mit Windows 8 liebäugeln diese App auch als Kachel für die Windows 8 Oberfläche.

Es gibt natürlich noch andere Plattformen, die mehr Feature oder andere Möglichkeiten anbieten, aber speziell was die Geschwindigkeit angeht, begeistert mich preis.de. Und bei einigen Vergleichstests mit der Konkurrenz erlaubte sich Preis.de keinen wesentlichen Schnitzer und erlaubte eine umfangreiche Produktsuche, wo manche Konkurrenzprodukte zum Beispiel keinerlei Büchersuche erlaubten (Geizhals) oder sie waren nicht an das Tablet Format angepasst (evendi, billiger.de, guenstiger.de). Lediglich idealo.de musste sich preis.de geschlagen geben aber nur knapp, weil mir doch der Preisalarm fehlte und die nachträglichen Filtermöglichkeiten bei idealo deutlich ausgereifter waren (Filtern nach Preisspanne/Kategorie). Dafür idealo deutlich länger für die Suchergebnisse und die Darstellung war nicht wirklich Tablet optimiert.

 

 

Rezension: Weiber, Wein und Wibele

Ein Unterhaltungsroman. Normalerweise nicht ganz mein Genre, aber Weiber Wein und Wibele interessierte mich schon wegen des Lokalkolorits, und mit Wibele etwas anfangen können sicher nicht viele Menschen.

Das Buch der Autorin Sissi Flegel ist ein angenehm locker daherkommender Romanmix aus einer historischen Recherche über die Geschichte einer Familie, die nach dem Krieg zu den Flüchtlingen zählte und bei der es um die Herkunft einer der Hauptprotagonistinnen geht und einer besonderen Art der Rache einer Frau, deren Mann nach einer langen Ehe alles mit einer Affäre aufs Spiel setzt.

Man merkt Frau Flegel an, dass sie die Schauplätze kennt, an denen ihre Geschichte spielt. Der Sprachstil ist locker und trifft sehr gut die Stimmung und die Atmosphäre in der die zwei Frauen aus zwei unterschiedlichen Erfahrungen eine gemeinsame Reise beginnen, die dann zur Auflösung des Beziehungs- und Geschichtsvexierspiels führt.

Manchmal etwas überdreht wirkt die Geschichte in sich dennoch glaubwürdig und der Leser folgt den Lebenswegen der beiden Frauen quasi wie ein guter Freund.

Alles in allem ist Weiber, Wein und Wibele ein wirklich gelungener Unterhaltungsroman, der auf amüsante Art die Geschichte zweier Frauen erzählt, deren Leben durch unerwartete Umstände aus dem Ruder gerät und die sich gemeinsam auf die Such begeben, um sich über sich und ihre Stellung in der Welt wieder im Klaren zu werden. Wer Freude an Unterhaltungsromanen mit gut recherchiertem Lokalkolorit hat, wird an Weiber, Wein und Wibele seine Freude haben.

Alles in allem vergebe ich für Weiber, Wein und Wibele 4 von 5 möglichen Punkten, da ich die Geschichte für mich zwar nicht zu meiner Standardliteratur zählen würde, aber durchaus einen wirklich gut geschriebenen Unterhaltungsroman vor mir hatte.

Seiten: 434
Erscheinungsform: Neuausgabe
eBook-Preis: 8,99 EUR
ISBN: eBook 978-3-943835-60-1
Format: ePUB

Mein besonderer Dank  geht an www.bloggdeinbuch.de und www.dotbooks.de fürs zur Verfügung stellen des Rezensionsexemplars

Rezension „Die Legenden der Weltentaucher“ von Hilke-Gesa Bußmann

Die Legenden der Weltentaucher von Hilke-Gesa Bußmann

Meine Bewertung: 4 von 5 Sternen

Großartige Story, die ein ganz klein wenig an Harry Potter erinnert mit einem Schüler einer Alchimistenschule. die Geschichte findet hierbei keinen Abschluß, sondern es ist ein Roman, der in mehreren Teilen entstehen wird. Die Sprache ist bildgewaltig und beschreibt sowohl die Charaktere als auch die Welt sehr detailreich ist aber dabei nie langweilig oder zäh. Durch einen Kniff zu Beginn wird auch die leicht mysthische Atmosphäre sehr gut vermittelt. Ich freue mich schon jetzt auf den Fortgang der Geschichte. Das Buch ist speziell bei Amazon als Ebook erhältlich.

Aber bitte beachten: Es ist KEINE komplette Geschichte sondern Teil einer Reihe, die sich nach und nach entwickelt und bei der der Leser die Autorin quasi im Schreibprozess begleiten kann. Insofern auch ein spannendes Experiment darüber, wie man Bücher in Zukunft entstehen lassen kann.

Rezension: Die fabelhafte Reise zu den ABC-Inseln

Kinderbuch und gleichzeitig Lernstoff für das ABC. Das sind oft trockene und langweilige Bücher, die in den Regalen der Kinderzimmer verstauben.

Erstaunlich, wie viel man aus einem Buchstaben herauskitzeln kann.

Als aber das Buch „Die fabelhafte Reise zu den ABC-Inseln„, erschienen bei Langenscheidt bei uns angekommen ist, und das erste unserer drei Kinder das Buch in Händen hielt, war die erste Meinung „Cool, das sind ja Geschichten mit nur einem Anfangsbuchstaben“. Damit war der Bann gebrochen und alle drei, unabhängig vom Alter blätterten und lassen sich in faszinierender Geschwindigkeit durch das Buch. Die Geschichte um Opa Heinrich und Oma Frieda und die Kinder Lea, Tim und Emily ist liebevoll gezeichnet. Grundplot ist die Geburtstagsfeier des Opas. Da Opa Heinrich mal zur See gefahren ist, beschließen die Kinder und die Großeltern, eine Seereise mit einem „selbstgebauten Boot“ zu spielen und verschiedene Inseln zu besuchen, die wiederum die einzelnen Stationen der Reise durchs Alphabet repräsentieren.. Daraus entwickelt sich dann der Plot, aus dem die einzelnen Geschichten entstehen. Und zu jedem Buchstaben des Alphabets gibt es eine extra Geschichte, die sich nur aus diesem Buchstaben als Anfangsbuchstaben zusammensetzt.Die Schrift ist angenehm groß, und der Schriftsatz neutral, so daß Kinder die Geschichten, auch wenn sie erst mit dem Lesen beginnen, gut verstehen können.Dazu wird das Buch durch großflächige, liebevoll gestaltete Zeichnungen ergänzt, die die Reise der Kinder mit ihren Großeltern schön illustrieren. Dabei ist die Sprache nicht kindlich sondern nimmt den Leser mit und ist in der Form auch sehr angenehm als Vorlesestoff geeignet. Primär allerdings ist das Buch ein idealer Einstieg für Erstleser, die sich etwas sicherer in den Buchstaben des Alphabets fühlen wollen, ohne sich dabei  mit langweiligen Übungstexten rumzuschlagen.

Sowohl von meinen drei Kindern als auch von mir bekommt „Die fabelhafte Reise zu den ABC-Inseln“ für die gelungene Aufmachung ebenso wie für die witzigen Zeichnungen und die kreative Umsetzung des Alphabets 5 von 5 Sternen.

Das Buch ist wirklich ein großer Spaß für Leseanfänger, ohne trocken didaktisch zu sein.

Erschienen ist „Die fabelhafte Reise zu den ABC-Inseln“ bei Langenscheidt zum Preis von 14,99 €

Der Rezensent hat eine klare Meinung zum Buch. 😉

Mein Dank geht an www.bloggdeinbuch.de und Langenscheidt für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars

Nach Angry Birds jetzt Bad Piggies, die Schweine schlagen zurück

Rovio ist bekannt für seine Erfolgsreihe von Angry Birds spielen, die schon geradezu Kultstatus erlangt hat.

Und seit heute kann man in Googles Play Store auch die „andere Seite der Macht“ spielen. Mit Bad Piggies legt Rovio eine Variation des Angry Birds Themas vor, die wirklich gelungen ist. Das Grundprinzip ist dabei dasselbe. Man muss in der Rolle eines der kleinen grünen Schweine Objekte einsammeln und damit Runde um Rund weiterkommen. Was sich verändert hat ist die Transportart. Flogen die Angry Birds noch, so müssen sich die Bad Piggies am Boden bewegen und können sich das durch die Konstruktion diverser Fahrzeuge erleichtern. Da kann man Räder zu Autos montieren, aber auch Flugzeuge bauen.

Natürlich ist das ganze nicht mehr so einfach wie Angry Birds und so manch ein Bauauftrag benötigt schon ordentlich Gehirnschmalz. Aber wer Spiele wie Crazy Machines liebt und Spaß am Knobeln hat, kommt bei Bad Piggies voll auf seine Kosten. Wichtig aber, man darf nicht eine Fortsetzung der Angry Birds Reihe erwarten, denn deren einfache Bedienbarkeit gilt zwar weiterhin aber die Rätsel sind durch den Bau der Maschinen für die Fortbewegung doch deutlich schwieriger geworden.

Alles in allem ein wunderbarer Nachfolger für die Angry Birds Reihe und mit Sicherheit nicht das einzige Bad Piggies Spiel.

Meine momentanen Spieleempfehlungen für Android Tablets

Neulich las ich einen schönen und wirklich treffenden Satz im Netz: „Es ist nicht so, dass wer alt wird nicht mehr spielt sondern wer nicht mehr spielt alt wird.“

 

Insofern dürfte ich noch zu den ganz Jungen gehören, denn neben meiner Leidenschaft fürs Lesen spiele ich auch ganz gerne das eine oder andere Computerspiel. Mittlerweile wieder etwas häufiger, da die Tablets und Smartphones wirklich gute „Casual Games“ liefern, also Spiele, die man ganz kurz mal für ein paar Minuten spielen kann, oder sich gleich länger damit befassen zu müssen.

 

Hier möchte ich nun einige meiner aktuellen Favoriten dieses Genres vorstellen:

 

Ganz oben steht für mich im Moment dabei „GrannySmith“, ein sogenanntes „Physics game“, bei dem man die liebenswerte Oma „Granny Smith“ über einen Parcour leiten muss, während sie den jungen Apfeldieb verfolgt und versucht, möglichst alle Äpfel vor dem Junge einzufangen.

Das Spiel ist ausgesprochen liebenswert programmiert, mit sehr schöner Comic Grafik, die Zwischensequenzen, die den gefahrenen Kurs nochmals wiederholen, sind in einer schönen auf alt gemachten Videosequenz zu sehen.

Das Spiel bietet wirklich dauerhaften Spielspaß, zumal später auch andere Figuren dazu kommen und die Parcours und Rätsel sich nach und nach steigern. Da gibt es Gebläse, Seilbahnen, Schaukeln etc. über die Granny Smith ins Ziel gelangen muss. Für mich im Moment meine Nummer eins.

Granny Smith kostet im Play Store zur Zeit 1,05 Euro.

 

 

Auch wenn ich, das können meine Freunde und die Familie bestätigen eher zu den gemäßigten Fahrern gehöre, finde ich das eine oder andere Rennspiel doch ganz amüsant.

Zur Zeit die beste Grafik hat für mich dabei Asphalt 7 von Gameloft. Hier wirken die Wagen sehr liebevoll gezeichnet, die Strecken sind sehr abwechslungsreich und man kann diverse Upgrades und andere Fahrzeuge erlangen, wenn man entsprechend viele Siege eingefahren hat. Da das ganze in verschiedene Rennevents eingeteilt ist, kann man auch das eine oder andere Rennen mal zwischendurch bestreiten. Zur Zeit ist Asphalt 7 im Play Store für 0,79 Euro ein wahres Schnäppchen.

 

 

 

Wer es actionreicher liebt, dem empfehle ich einen Blick auf Backstab HD, ebenfalls von Gameloft. Man fühlt sich stark an Assassins Cree erinnert, wenn man beobachtet, wie der Hauptprotagonist in dieser Geschichte den Verrat an ihm rächt. Neben den üblichen Kampfsequenzen kann man auch Gebäude erklettern und sich von Dach zu Dach weiterhangeln (klingt schon sehr nach Assassins Creed oder). Die Grafik in 3D ist sehr gut gelungen und auch die Rätsel sind zwar anspruchsvoll, aber nicht zu schwierig. Lediglich die Steuerung ist zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, da man beim Klettern schon sehr genau den virtuellen Cursor auf dem Bildschirm bedienen muß, um in die gewünschte Richtung zu klettern. Leider gehört Backstab zu den recht teuren Apps, verspricht aber langen Spielspaß für 5,49 Euro.

 

 

 

Wer es lieber beschaulicher mag, und ein Freund von Planen, Hegen und Pflegen ist, dem lege ich die Sims FreetoPlay ans Herz. Hier kann man das bekannt Sims Spiel in einer Free to Play Version nutzen. Natürlich kommt man schneller im Spiel voran, wenn man gelegentlich die inApp Käufe nutzt, aber prinzipiell lässt sich das Spiel auch ganz ohne nutzen. Die Entwickler ergänzen immer wieder neue Möglichkeiten und man erlebt speziell auf dem Tablet eine liebevoll gemachte Simulation, die immer neuer Herausforderungen bietet. Die Sims Freetoplay ist im Play Store kostenlos verfügbar.

 

Ich bin großer Fan des japanischen Brettspiels GO. Auch hierfür bietet die Android Plattform einige Anwendungen an, auch kostenlose, die zum Teil eine erstaunliche Qualität erreichen.

Im Moment ist bei mir Gobandroid installiert, das eine für mich ausreichende Spielstärke bietet und kostenlos im Play Store verfügbar ist. Auch einige Schachanwendungen gibt es, hier finde ich die kostenpflichtige App Shredder am besten, die aus dem bereits sehr bekannten PC Schachprogramm abgeleitet ist und viele Features bietet, unter anderem sogar eine automatische Spielstärkenanpassung anhand der bereits gespielten Partien. Shredder kostet im Play Store 5,99 Euro.

 

 

Für mich das größte Highlight der letzten Zeit ist allerdings: Bards Tale in der Tegra Version. Zwar über 3 GByte groß aber jedes Byte lohnt sich. Tolle Grafik, epischer Humor und eine liebevolle Ausarbeitung von Landschaft un Charakteren versprechen über 30 Stunden Spielspaß. Dazu eine hervorragende Vertonung mit amüsanten Liedern (es handelt ja von einem Barden).

Und als kleines Goodie gibt es das erste Bards Tale tatsächlich auch noch zum Herunterladen für Android innerhalb der App. Die weiteren Teile sollen im Lauf der Zeig auch noch folgen.

Im Moment man absolutes Lieblingsspiel, erhältlich im PlayStore für 4,56 Euro und jeden Cent wert: