Das zweite Verkostungspaket von Lambertz wird wohl Ostern nicht erleben

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Na ja, ganz so schlimm wird es für zwei bestimmte Packungen dann wohl nicht. Aber mittlerweile haben wir uns erfolgreich durch alle möglichen Leckereien gefuttert. Aber das Paket von www.spezi-haus.de und Lambertz hat kam schon von der Größe beeindruckend daher und was dann zum Vorschein kam, war wirklich eine gelungene Mischung.

Und es hat denn Beweis erbracht, dass ein etwas höherer Preis sich durchaus auch im Geschmack niederschlagen kann. Ich kann definitiv sagen, es gibt schlechtere Aufgaben für einen Blogger, als Verkoster von Lambertz Produkten zu sein 😉

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Da sind sie, die beiden Tüten voller Kindheitserinnerungen

 

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Es sieht das Sortiment nicht nur unterschiedlich aus, sondern schmeckt auch unterschiedlich, etwas, dass man bei billigeren Produkten oft vermisst. Die schmecken häufig nur süß

 

Gerade die Sortimentspackungen bestanden aus vielen tatsächlich unterschiedlich schmeckenden Gebäcken. War ja schon immer mein Reden, dass man für gute Qualität auch bereit sein muss, etwas zu investieren.

Was für mich bei dem Paket aber das allerschönste war. Ein Kindheitsbackflash hoch zehn. Denn es waren auch zwei Packungen mit Waffeleiern drin. Ich weiß ja nicht, wie bei euch früher Ostern gefeiert wurde. Aber am meisten habe ich mich immer aufs Nester suchen gefreut als Kind und da insbesondere auf die Nougateier und eben jene Waffeleier. Die hab ich dann auch meistens als erstes rausgefuttert.

Und im Lambertz Paket waren davon sogar zwei Sorten. Die ohne Überzug kannte ich ja schon, aber es gibt auch eine Variante mit Überzug (man sieht, wie selten ich selbst sonst Gebäck einkaufe) und die beiden Packungen hat gleich meine Frau konfisziert. Ich vermute mal, da wird sich einiges in den diesjährigen Osternestern der Familie wiederfinden (Stichwort #nomnomnom).

Und auch in der zweiten Packung waren wieder diese extrem leckeren Florentiner drin, die wohl zu meinem neuen Lieblingsgebäck avancieren könnten.

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Dürften bald zu meinen neuen Favoriten gehören.

Fazit aus 4 Abenden Verkostung. Daumen hoch und lecker. Ach  und übrigens, die große Metallbox, in der die Gebäckvariationen verborgen waren, wird gleich noch einer Zweitverwendung zugeführt. Da kommen die Plätzchen für Weihnachten rein, die wir selbst backen. Denn nur weil man sich mal was leckeres vom Printenbäcker gönnt, heißt das noch lange nicht, dass man nicht auch selbst was backt. Ergänzt sich nämlich prima. Manches ist für den Privatmann/die Privatfrau einfach zu aufwändig. Ich sage nur… richtig… Waffeleier …. 😉 Und was ich insgeheim schön fand, auch wenn das sicher nicht als Teil der Verkostung gewertet werden darf: Die Kiste ist neutral verziert und damit auch wirklich gut für die Zweitverwertung geeignet.

Übrigens wurde ich von einigen meiner Blogleser gefragt, wieso ich, der Gadgetfreak ausgerechnet als Gebäckverkoster aktiv werde. Zwei Gründe, zum einen liegt es mir immer noch am Herzen, klar zu machen, dass billig nicht das erste Ziel beim Kauf von Produkten sein sollte. Denn damit verschwinden früher oder später Qualitätsmarken, die nicht nur gute Produkte, sondern oft auch die eigentlichen Innovationen liefern. Konkurrenz belebt zwar das Geschäft, aber wenn die Konkurrenz sich nur aufs immer billiger beschränkt, dann belebt sie das Geschäft nicht, sondern zerstört es.

Und als mich damals Hallimash fragte, ob ich Interesse hätte, mich als Blogger für ein Jahr zum Verkosten von den Produkten von Lambertz bereit erklären würde, hab ich, der ich ja ein Schleckermaul an sich bin dennoch erst mal bei Lambertz auf der Homepage nachgeschaut, was für ein „Laden“ das eigentlich ist. Und da Lambertz nicht einfach nur Produkte raushaut, sondern sich auch gesellschaftlich UND kulturell engagiert (letzteres wird meines Erachtens immer wichtiger, je häufiger sich der Staat aus der Kulturförderung zurückzieht) und beides auf eine Art macht, die mir gefiel, war für mich klar, hier als Blogger aktiv zu sein, das kann ich vertreten. Zumal auch im Briefing klipp und klar dargestellt wurde, dass wir nichts beschönigen sollen, dass wir völlig offen und ehrlich die Meinung zu den Produkten bloggen dürfen. Klingt zwar nach einer Selbstverständlichkeit, aber ich hab auch schon andere Anfragen bekommen. Insofern Chapeau für die Chuzpe, sich auf diesen für ein Unternehmen wie Lambertz, die ja für die meisten primär erst mal nix mit dem World Wide Web zu tun haben, dass sie sich auf solche Wagnisse einlassen.

 

Beste Reste: Eine App gegen die Lebensmittelverschwendung

25ac9b04edbdffa8Tag für Tag werfen wir Deutschen Unmengen von Lebensmitteln in den Müll, obwohl diese noch durchaus essbar wären. Nun will eine neue App Abhilfe schaffen.

Die App „Zu gut für die Tonne!“ verfügbar für IOS und Android sammelt Rezepte für Reste. Dabei greift man auch auf das Wissen so prominenter Köche wie Tim Mälzer, Johann Lichter und Alfons Schuhwerk zurück, die eigene Resterezepte beitragen. Die App ist kostenlos herunterladbar und sehr ansprechend aufgemacht Zur Verfügung gestellt wird die App kostenlos vom  Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und wer nicht über die App die Informationen beziehen will, kann sich auch auf der zur Kampagne gehörenden Webseite https://www.zugutfuerdietonne.de/ . Ich finde, eine gute Idee und ich werde mit Sicherheit mal das eine oder andere Rezept ausprobieren.

Zudem muss ich gestehen. Für eine von einer Bundesbehörde initiierte App ist „Zu gut für die Tonne!“ wirklich gut gelungen. Also jeder der wie ich gerne kocht und versucht, ich betone versucht, möglichst nachhaltig zu leben, der sollte sich diese App mal genauer ansehen.

[appbox googleplay com.bmelv.zgt]

 

 

 

Rezension „Multiplayer, gefährliches Spiel“ von Jannis Becker

multiplayerEin Buch über die Gefahren des Online Rollenspiels. So war mein erster Gedanke, als ich den Titel las. Aber „Multiplayer, gefährliches Spiel“ dreht sich eigentlich sogar recht wenig um das Spiel .Im Laufe der Erzählung,die sich um die Hauptperson Finja dreht wird das Rollenspiel immer mehr zu einer etwas irritierenden Einfügung in eine ansonsten eher von den Beziehungsnöten einer jungen Frau handelnden Geschichte. Erst zum Schluß wird dann daraus auch wirklich das, was ich eigentlich die ganze Zeit erwartet hatte, ein Thriller.

Der gesamte Rest des Buches handelt mehr von den Problemen einer jungen Frau, die sich in ihrem Beruf nicht wirklich wohl fühlt, mit ihrem Aussehen zu kämpfen hat und dann, und das fand ich in der Art der Einführung etwas überraschend, sich in Abenteuer mit Männern stürzt. Das Abtauchen in die virtuelle Welt des Spiels ist, so hatte ich den Eindruck eine eher nicht wirklich handlungsrelevante Ergänzung der Geschichte. Über ihren Rollenspielcharakter erfährt man zwar ein wenig darüber, wie Finja sich in der virtuellen Welt gibt, aber die direkte Verbindung zur Handlung hat mir dann doch in Teilen gefehlt. Wer mit „Multiplayer, gefährliches Spiel“ einen Thriller oder einen Roman über die Gefahren des Online Rollenspiels erwartet, wird enttäuscht sein.

Insgesamt ist das Buch gut geschrieben und zeichnet ein Psychogramm einer jungen Frau, die vom Leben nicht gerade verwöhnt wird, die mit einem unfairen Chef und unsympathischen Kollegen zu kämpfen hat. Dann ist da noch ein Verehrer namens Ben, der ihr hinterherläuft. Der Fokus der Handlung liegt also viel deutlicher in den realen Konflikten und das Videospiel stellt quasi nur ein Ventil dar, eine Flucht in eine kontrollierte und kontrollierbare Welt. Direkte Bezüge aus den Rollenspielereignissen in die reale Welt vermisst man aber weitgehend.

Etwas gestört hat mich zudem, dass der einzige Zusammenhang zwischen der realen Welt der Finja und dem Rollenspiel wieder mal darüber gezogen wird, dass sich eine schüchterne Frau (immerhin mal eine Rollenspielerin, nicht ein Rollenspieler) in der Rollenspielwelt auslebt, weil sie scheinbar in der realen Welt Probleme hat, einsam ist. Das ist aber leider ein ganz übles Klischee, das eigentlich gerade in einer solchen Geschichte nicht so simpel übernommen werden sollte.

Man kann den Roman als gute und leichte Unterhaltungsliteratur einsortieren, das Thema Online Rollenspiele ist aber nicht wirklich in die Handlung integriert, vielmehr geht es um einen Prozess der Selbstfindung, des Auseinandersetzens mit den eigenen Unsicherheiten und dem Platz in der Welt. Das Buch an sich ist nicht schlecht, wenn man sich nicht thematisch einen Thriller in der Welt der Online Rollenspiele erwartet. Wer sich für ein Psychogramm und die Entwicklung einer jungen Frau, die durch äußere Umstände eine Außenseiterrolle innehat interessiert, der dürfte dem Roman einiges abgewinnen können. Es ist leichte Kost, die aber das angeteaserte Titelthema nicht wirklich umsetzt.

Alles in allem 3 von 5 Sternen (2,5, gäbe es Kommasterne 😉 )

MULTIPLAYER – Gefährliches Spiel
Roman
von Jannis Becker Seiten: (ca.) 456
Erscheinungsform: Originalausgabe
Erscheinungsdatum: Feb 2014
ISBN: eBook 978-3-95520-467-9
Format: ePUB

Erhältlich als direkt beim Verlag
Für Kindle Nutzer gibt es das Buch auch bei Amazon

Mein Dank gilt DotBooks und Blogg dein Buch für die zur Verfügungstellung des Rezensionsexemplars.

 

Spielerisch programmieren lernen mit dem C-Jump Brettspiel

20140103_161444Ein Brettspiel? Um programmieren zu lernen? Da wird der eine oder andere den Kopf schütteln. Und natürlich ist das auch etwas hoch gegriffen aber als Einführung und Heranführung an die Programmierung gerade für Kinder und Jugendliche halte ich das C-Jump Brettspiel für überaus gelungen. Dankenswerterweise hat mir GetDigital.de, die das Spiel in Deutschland vertreiben, ein Testexemplar zur Verfügung gestellt und damit stand dem ausführlichen Test nichts mehr im Wege.

Worum geht es? Die Grundidee ist, dass die Spieler einen Skihang herabfahren und dabei ihre Geschwindigkeit und ihr Weg durch Anweisungen bestimmt wird, die aus Programmiersprachen wie C oder Java entlehnt sind.

Im Prinzip läuft das ganze wie folgt ab:

Der Spieler beginnt bei RUN, würfelt und begibt sich auf das durch die Würfelzahl bestimmte Feld. Dort kann er im nächsten Zug entweder wieder würfeln und direkt weiterziehen, sofern hier keine programmatische Anweisung steht, oder er würfelt, führt die dort hinterlegte Anweisung, etwa ein X++ oder ein While X>3 do so lange aus, bis die Bedingung erfüllt oder eben nicht erfüllt ist.

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Im Prinzip ist also auf das Spielbrett ein Programm aufgedruckt, dessen Ablauf zusätzlich durch die erwürfelten Werte der Spieler berechnet wird.

Das Spiel kannvon 2-4 Spielern gespielt werden. Initial sollte ein Erwachsener oder ein Jugendlicher mit Englischkenntnissen dabei sein,da die Spielanleitung nur in Englisch vorliegt, aber nach ein oder zwei Spielen ist es eigentlich selbsterklärend, wie man vorzugehen hat.

Auf jeden Fall eine wirklich spannende Art, interessierte Kinder und Jugendliche an die Programmierung heranzuführen. Es werden nicht nur die Code Fragmente vorgestellt, sondern der Mitspieler kann quasi anhand des eigenen Spielverlaufs erkennen, welche Funktionen die einzelnen Anweisungen haben und spurt quasi am eigenen Leib, wie ein solches Programm abläuft. Durch die klare Darstellung und die Hilfspfeile wird auch immer klar, wohin man zum Beispiel bei einer IF Anweisung oder in einer WHILE Schleife springen muss.

Und für alle, die nicht glauben können, dass man bei so einem Spiel Spaß haben kann, wir haben es getestet, es macht einen riesen Spaß. (Testteam 2 Erwachsene und drei Kinder im Alter von 14, 11, und 9)

Game Dev Story heute kostenlos im Amazon App Store.


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Heute gibt es ein wirklich empfehlenswertes Strategiespiel bei Amazon als App des Tages kostenlos.
In Game Dev Story seid ihr Chef eines kleinen Softwarehauses und müsst versuchen, mit eurem Team zusammen erfolgreich Computerspiele zu entwickeln.
Kairosoft, die noch einige Spiele nach dem gleichen Muster am Start haben ist hier ein liebevoll gemachter Überraschungshit gelungen.
Die sehr schön gestaltete Pixekgrafik im Retro Design tut ein übriges.
Jeder, der auch nur ein bisschen Spaß an Aufbau Simulationen hat, dürfte hiermit großen Spaß haben.
Also zuschlagen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Cases für das Note 3: A case study

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Von links nach rechts: Mumbi, Armourdillo, Ganbol, UAG
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Eigentlich alle Gehäuse sehen rückseitig stylisch aus. Bei Armourdillo existiert noch ein Kickstand, bei Ganbol eine Gürtelhalterung

Gerade bei einem so hochwertigen Smartphone wie dem Note 3 ist es sinnvoll, sich auf dem Markt der Schutzhüllen umzusehen.

Ich habe für euch 4 unterschiedliche Cases unter die Lupe genommen.

Da ich mittlerweile von den Flipcases weggekommen bin, weil mich das Cover doch meist beim Nutzen des Smartphones behindern und gerade wenn man sein Smartphone häufiger nutzt, eher störend sind, betrachte ich im Folgenden ausschliesslich Cases, die ohne Cover auskommen. Um das Display dennoch zu schützen, kann ich jedem nur Spigen Tempered Glas ans Herz legen, ein Bildschirmschutz, der tatsächlich aus Sicherheitsglas besteht!

Doch nun zu den Cases. Im Rennen sind, von Mobilefun.de dankenswerterweise bereitgestellt das UAG Aero für 35,49 Euro , Das Armourdillo Hybrid Case für 15,49 Euro, die Mumbi X-TPU Hülle für 6,99 Euro  und ganz neu auf dem Markt von Ganbol das „Rüstung“  für 8,16 Euro.

Beginnen wir mit der Mumbi X-TPU Hülle:

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Die Mumbi Hülle trägt kaum auf und fällt kaum auf, im besten Sinne des Wortes
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Das Mumbi Case schützt primär vor Kratzern und Schmutz und das gut.

Diese Hülle ist nicht für den harten Outdoor Einsatz gedacht, sondern soll das Note 3 vor allem vor den üblichen Kratzern und kleineren Stürzen schützen. Sie besteht aus Silikon + TPU und passt sehr gut an das Note 3. Alle Schalter und Öffnungen sind gut erreichbar und das Gerät wird weder deutlich schwerer noch unhandlicher. Insgesamt für den einfachen Schutz eine gute Wahl. Negatives lässt sich eigentlich nicht sagen, es handelt sich um eine für diesen Preis wirklich gute Hülle.

Als nächstes betrachten wir das Armourdillo Case.

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Das Armourdillo case besteht aus zwei Teilen, die das Smartphone optimal umschließen.

 

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Zur Installation immer zuerst die Softshell des Armordillo installieren, dann erst das Hardcover

Es ist als Tough Case explizit auch für die etwas rauhere Nutzung gedacht und besteht aus zwei Teilen. Das innere Case ist vergleichbar mit der Mumbi Hülle und besteht aus einem TPU Polymer. Es schützt bereits gut vor Stössen und Kratzern und kann auch ohne das härtere Außenskelett genutzt werden. Dieses besteht wiederum aus Polycarbonat und besitzt neben einer sehr auffallenden Strukturierung auch noch zusätzlich einen eigenen Standfuß, der es möglich macht, das Gerät in der Hülle aufzustellen, allerdings nur mit der breiten Seite.

 Das Case sitzt passgenau, auch hier sind alle Öffnungen gut zugänglich und dank des Außenskeletts ist das Note 3 auch bei Stürzen aus größerer Höhe gut geschützt. Die innere Hülle ist in verschiedenen Farben erhätlich, ich habe mich für das komplett schwarze Case entschieden, das sowohl nur mit der inneren wie auch mit Innen- und Außenhülle sehr elegant wirkt und durch die besonders texturierte Rückseite auch sehr gut in der Hand  liegt. Natürlich trägt solch eine Hülle mehr auf, als ein reines Silikon Case, aber das Gerät liegt immer noch gut in der Hand und ist nicht wesentlich schwerer.

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Dreiteiliges Gehäuse des Ganbol „Rüstung“ und Klammer für die Befestigung am Gürtel.

Weiter geht es mit dem Newcomer „Rüstung“ von Ganbol, der vom Design stark an die Cases von Griffin erinnert. Hier besitzt das Case drei Komponenten, zum einen eine harte (!) Innenhülle, die nicht ohne das weiche Außenskelett aus Gummi und den dritten Teil, eine Bildschirmschutzfolie auskommt. Insgesamt macht das Case auf Bildern einen robusten Eindruck. Wenn man es aber vor sich hat, dürfte die Enttäuschung groß sein. Hier wurde wirklich hauptsächlich billig produziert. Das Innengehäuse aus Hartplastik wirkt nicht sehr robust, die Einfassung aus weichem Gummi ist wirklich sehr weich und die Aussparungen für z.B. den Einschalter und die Lautstärke wirken, als könnten sie bereits nach ein paar Umbauten reißen.

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Sehr billiges Plastik beim Ganbol Case, das zwar schützt aber auch die Sichtbarkeit stark beeinträchtigt.

Die größte Enttäuschung aber ist die Schutzfolie, die den Bildschirm vor Kratzern schützen soll. Sie besteht aus einem so wenig robusten Plastik, dass bereits nach wenigen Anwendungen deutliche Kratzer zu sehen sind. Zudem wird durch das billige und nicht völlig klare Plastik die Sichtbarkeit des Bildschirms schlechter und bei direkter Sonne ist hier dann fast nichts mehr ablesbar.

Als viertes Zubehör des Ganbol Case gibt es noch ein „Klammer“ die man auf der Rückseite montiert und die einen Gürtelclip beinhaltet. Dies funktioniert ganz gut, kann aber nicht von der schlechten Qualität der Materialien und der Verarbeitung dieses Cases hinwegtäuschen. Zwar gibt es, ähnlich wie bei Otterbox Abdeckungen für die meisten wichtigen Anschlüsse und sogar für die Kamera. Diese halten aber durch das billige weiche Material so schlecht, dass sie wahrscheinlich nach kurzer Zeit überhaupt nicht mehr passen und abreißen.

Das Case kostet zwar nur knapp 8 Euro, ist aber selbst für diesen geringen Preis nicht empfehlenswert.

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Das U(rban) A(rmour) G(ear) sieht nicht nur gut aus, sondern schützt auch mit am besten.

Zum Abschluss kommen wir zum UAG  Aero Case, das zwar aus zwei Kompenenten besteht, diese sind aber fest miteinander verbunden. Es sitzt sehr gut am Note 3 und bietet einen umfassenden Rundumschutz, die Verarbeitung ist hochwertig, alle Öffnungen sind gut erreichbar und auch Micro USB und Headset Stecker sind ausreichend offen.

Insgesamt wirkt das Gehäuse sehr robust und wertig, es ist zwar das teuerste im Test, bietet aber auch insgesamt den besten Schutz gegen Stürze und Kratzer/Schmutz.

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Der Rahmen des UAG fällt zwar auf, aber nicht negativ. Insgesamt ein sehr gutes Case.

Die Schalter sind dank besonderer Aussparungen sehr griffig erreichbar und das haptische Feedback ist sehr gut. Im Vergleich mit dem Armourdillo Case ist lediglich die Rückseite nicht ganz so griffig.

Einen Konstruktionsfehler haben sich die Hersteller des UAG Case aber erlaubt. Das zusätzliche Micro am Note 3, das an der rechten Seite unten angebracht ist, wird vom UAG Case verdeckt, während alle anderen hier eine Aussparung vorgesehen haben. Das ist kein schlimmer Fehler, aber hier sollte der Hersteller noch in eine Folgeserie nacharbeiten. Das Hauptmicro, das auch für das Telefonieren genutzt wird, liegt natürlich wie auch bei den anderen Cases frei.

Zum Abschluss ein Ranking, bei dem ich das Armourdillo Case und das UAG Case gleichauf sehe. Beim Armourdillo gefällt mir vor allem der integrierte Ständer, während das UAG schlicht besser aussieht und gefühlt auch etwas robuster wirkt, was den Schutz bei Stürzen angeht. Das Mumbi Case ist als reiner Schutz vor Schmutz und Kratzern ok, bietet aber nicht wirklich einen guten Schutz bei Stürzen. Das Ganbol „Rüstung“ ist in meiner Wertung durchgefallen. Es wirkt zwar robust, aber sowohl Materialqualität, als auch Passgenauigkeit lassen zu wünschen übrig und der sehr weiche Gummimantel dürfte zwar bei einem Sturz gute Dienste leisten fühlt sich aber im täglichen Gebrauch nicht wirklich gut an und ist in der Detailverarbeitung wenig robust.

 

 

 

 

 

Hier noch drei Bilder des Ganbol, um darzustellen, was ich an diesem Cover vor allem kritisiere.

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Edutainment der schönen Art: ArteTV präsentiert Type:Rider

typeEs gibt sie noch, die gelungenen, überraschenden, lehrreichen und dennoch extrem unterhaltsamen Spiele.
Und manchmal kommen sie aus einer sehr unverhofften Ecke.
So hat aktuell Arte eine wunderbare Spielidee umgesetzt, in der man in einem Jump and Run als ein Doppelpunkt durch die Geschichte der Schrift reist. Der Name des Spiels: Type:Rider (ja, der Doppelpunkt ist ebenso wie das Wortspiel Absicht)

Features:
•• 10 Levels, die jedes Mal eine andere typografische Epoche umfassen
•• Atemberaubende Landschaften und beeindruckende Soundwelten
•• Packende Stimmungen
•• 3 Spielarten: intuitiv, virtueller Joystick und per Neigung ihres Devices
•• Historische Archive und Kunstwerke

Dabei wandern die beiden Punkte durch verschiedene Parcours, die mit schönen Bildern hinterlegt sind und bei denen Buchstaben in verschiedenen Schriftarten auf manchmal recht verrückte Art den Hindernisparcour bilden.

Klingt merkwürdig? Mag sein, aber ich finde, es ist ein extrem gelungenes Spiel, das nicht nur spannend ist, sondern auch ästhetisch einiges zu bieten hat. Aber seht selbst:

[appbox googleplay com.bulkypix.typerider]

Es geht auch digital, Die Payback App, macht Coupon sammeln leichter

In Amerika ist es schon lange verbreitet, das Bezahlen mit der Karte. Und auch verschiedene Coupon Dienste bieten mittlerweile digitale Versionen ihrer Rabattaktionen an.

Genau dies bietet auch die Payback App.

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Die Ecoupons haben viele Vorteile, man hat sie immer dabei, sie nehmen keinen Platz weg und durch die Integration, weiß man immer, wo man welchen Rabatt bekommt.

Statt umständlich mit der Karte arbeiten zu müssen, und damit den eigenen Geldbeutel unnötig zu belasten, kann man die App herunterladen und da wir ja mittlerweile eh alle ein Smartphone dabei haben, ist es nun möglich, digital Coupons einzulösen.

Dabei zeigen die Coupons auch noch an, wie lange sie noch gültig sind und es wird sogar eingeblendet, wie weit es bis zum nächsten Shop des Partners ist.

Ein der spannendsten Möglichkeiten ist hierbei, auch mobil Punkte sammeln zu können, so kooperiert Payback bereits mit Conrad, Amazon und diversen anderen Anbietern.

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Mit den Online Partnern kann man auch im Internet Payback Punkte sammeln, sofern man über die App in den Store einsteigt.

Auch mobil kann man Punkte sammeln. Hier sehe ich eine große Stärke der App. Denn mit der “Mobil Punkten” Funktion kann man nun auch online Punkte sammeln. Viele Partner sind schon dabei. Amazon, Conrad, Blume 2000.de und viele mehr. (Und einige, die ich wirklich häufig nutze, insofern für mich doppelt interessant ;))

Das Sammeln funktioniert hier sehr einfach, man muss nur über die App in den entsprechenden Shop einsteigen, und schon werden die Punkte gesammelt. Sehr angenehm ist hier auch der Filialfinder, der es ermöglicht, unterwegs die nächsten Payback Partner zu finden.

Also herunterladen und ausprobieren, aktuell bietet Payback auch noch ein Gewinnspiel an, unter allen die den eCoupon(Payback Aktion) aktiviert haben, wird jede Woche einer von fünf Opel Astra verlost.

 

Wie läuft denn aber nun das Einlösen eines ECoupons ab? Eigentlich ganz einfach:

eCoupon-Aktivierung in 3 Schritten

1. eCoupon aktivieren: eCoupon vor dem Einkauf wird per Klick aktiviert. Der eCoupon wird als aktiviert gekennzeichnet.

2. Einkaufen: Mit der PAYBACK Karte wie gewohnt einkaufen und diese an der Kasse vorzeigen.

3. Automatische Punkteverbuchung: Extra-Punkte werden automatisch gutgeschrieben.

und wenn ihr am Gewinnspiel teilnehmen wollt, dann wie folgt vorgehen:

Gewinnspiel OPEL – Teilnahme in 2 Schritten
1. Jede Woche einen Opel eCoupon direkt in der APP aktivieren (4 Wochen lang => 4 Coupons) -> Jede Woche Chance einen Opel zu gewinnen
2. Nach den 4 Wochen und Aktivierung aller 4 eCoupons kann ein 5. eCoupon aktiviert werden, welcher die Gewinnchance auf den neuen Opel Insignia als Hauptgewinn ermöglicht

eCoupon Aktivierung = Teilnahme am Gewinnspiel
Die App gibt es sowohl für IPhone als auch für Android.

 

Insgesamt macht die App in meinen Tests einen ausgereiften Eindruck, man hat hier wirklich alle wichtigen Funktionen versammelt, die man als Payback Nutzer braucht. Das Look and Feel gefällt mir gut, es ist recht schlicht gehalten und somit auch übersichtlich. Und was für mich als notorischen Kartenverleger am besten ist. Ich habe alle nötigen Daten als Payback Kunde immer dabei.

Und wenn hier wieder das Thema Datenschutz, Kundenverfolgung kommen sollte. Es ist wie immer ein Geben und Nehmen. Dafür, dass ich Rabatte bekomme, ermögliche ich dem Unternehmen, mein Kaufverhalten zu analysieren. Das passiert bei anderen Plattformen ganz ähnlich, oder was glaubt ihr, woher zum Beispiel Amazon seine Empfehlungen hat?

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Der Filialfinder zeigt sehr schön auf einer Karte, wo die nächsten Kooperationspartner von Payback sind.

 

Ich sehe es so, da ich kein Problem mit den Dingen habe, die ich einkaufe und damit, dass andere darüber Bescheid wissen, ist für mich diese Form der Datenweitergabe auch kein Problem. Es gilt wie immer, abzuwägen, was man bereit ist zu geben, um etwas zu bekommen. Ich für meinen Teil habe schon das eine oder andere Produkt kostenlos bekommen, dadurch, dass ich z.B. Payback oft beim Tanken einsetze oder bei Online Käufen bei Amazon.

Hier noch ein kleiner Film, der schön zeigt, wie das ganze funktioniert.

 

Hallimash Socialmedia Marketing