Aus der Reihe, selbstgemachte Einlagen für den Taschenbegleiter: Ideenkiller-Bingo

Hier seht ihr meine neueste Einlage für meinen Taschenbegleiter: Ideenkiller-Bingo.

Jeder kennt doch die Floskeln, die in Meetings in den Raum geworfen werden, um die Leute, die mehr Ideen haben als man selbst wieder einzufangen und klein zu halten.

Diese spezifische Vorlage hab ich bei „Karrierebibel“ gefunden, und dachte mir. Genau das passt doch hervorragend in meinen Taschenbegleiter.

Aus der Vorlage hab ich jetzt ein beidseitig bedrucktes DIN A4 Blatt gemacht, das hervorragend in den A5 Taschenbegleiter passt. Wenn ich die Zeit dazu finde, werd ich das auch mal als PDF aufbereiten und dann hier zum Download bereitstellen.

 

Don’t feed the hype. Die „Fachpresse“ schreibt immer wirrer.

Manchmal kann ich über unsere angebliche Fachpresse nur den Kopf schütteln.

Wir erinnern uns. Die EBook Reader  kamen auf, weil man feststellte, dass die damals schon verfügbaren EBooks auf den LCD Displays oder Röhrenmonitoren einfach unangenehm zu lesen waren und die Augen anstrengten. Mit E-Ink gab es endlich eine Displaytechnologie, die an das angenehme Lesegefühl eines Buches heran kam.

Und jetzt lese ich Schlagzeilen, die behaupten, Tablets (LCD Displays) wären der Untergang der EBooks. Liebe Fachpresse, setzen 6. Entweder, ihr werdet mittlerweile für solch markige Marketingsprüche bezahlt, oder euer Gedächtnis hat eine Speicherfähigkeit, die über wenige Tage nicht hinausgeht. Wenn ich ein Buch lesen will, will ich ein Buch lesen. Ich will nicht im Hintergrund dauernd über eingehende Mails informiert werden oder permanent irgendwo hin surfen, wo im Buch verlinkt wurde. Wobei ich hier von Unterhaltungsliteratur, Belletristik spreche. Fachbücher sind ein anderes Thema, aber der Massenmarkt besteht nun mal aus Unterhaltungsliteratur. Aber da finde ich immer noch, schlägt ein günstiger (unter 50 Euro) jedes Tablet. Meines Erachtens sind nicht die EBook Reader , sondern die Tablets die Nische. Ich habe selbst einen Convertible PC. Aber eigentlich nutze ich ihn zu 95% als Netbook, weil ich einfach nicht nur konsumiere, sondern auch damit arbeite. Und dafür will ich einfach eine vernünftige Tastatur. Und fürs Lesen will ich VOR ALLEM ein gutes, angenehmes und augenfreundliches Display. Also eben KEIN LCD Display.

Saulus oder Paulus? Last years model oder gadget freak?

Mein "alter" EeePC 4g (2008 Modell, also the year before last years model) immer noch fit und aktiv als Webserver und Wuala Sharing Server

Ich weiß, bei den meisten wird dieser Gedankengang Gelächter und Kopfschütteln auslösen. Der Uwe? Unser Gadgetfreak? Er will das Modell vom letzten Jahr nutzen? Ja, ich gebe zu, ich habe eine Tendenz dazu, mich immer für die neuesten Technologien zu interessieren. Aber ich habe auch recherchiert. Und diskutiert, und im Moment bin ich mir sehr unsicher, ob ich in der Vergangenheit nicht ausgesprochen verantwortungslos gehandelt habe. Warum?

Weil ich, wie so viele andere mehr darauf geachtet habe, immer das neueste, das hypste Gadget zu haben, anstelle das, was ich wirklich brauche. Seit etwa einem halben Jahr schon recherchiere ich aber auch in die andere Richtung. Nachhaltigkeit sollte vor Technologie nicht halt machen. Ich bin bereits dabei, manch eine kurzlebige Technik wieder „zurückzubauen“ oder einfach weiter zu nutzen, als der Hersteller es vorsieht.

Auch Fukushima, ich schrieb ja schon darüber, hat mich zum Nachdenken gebracht. Wir sparen in vielen Bereichen nicht, schon gar nicht Energie. Im Gegenteil. Wir ersetzen immer mehr Dinge des täglichen Lebens, die wir durchaus stromlos mechanisch nutzen könnten, ohne Bequemlichkeit zu verlieren dennoch durch die elektrische Version. Elektrische Dosenöffner, elektrische Brotmesser und und und.

Für mich, der sich ja für neue Technologien interessiert, ist hier z.B. EBay eine interessante Alternative. Wenn ich etwas ausprobieren möchte, dann macht es manchmal auch ökologisch wie ökonomisch Sinn, nicht unbedingt das neueste Gerät zu kaufen, sondern das Modell vom letzten Jahr.
Oder einfach ein Gerät, das all das tut, was ich brauche einfach länger zu nutzen. Oder wie eine Aktion im Netz so schön sagt „Stick with last years model„.

Das ganze aber bitte nicht mit „Konsumverzicht“ verwechseln. Diese esoterische Gutmenschenattitüde halte ich für genau so falsch wie unreflektierten Konsum. Wir alle sind denkende Menschen (gut manche mehr, manche weniger). Wir sollten einfach häufiger hinterfragen, ob eine Anschaffung aus der Motivation des brauchens oder des Wollens heraus geschieht. Und ab und an mal auf etwas verzichten, was wir nicht brauchen.

Bei mir hilft da der zwei Wochen Trick. Wenn ich irgendwo etwas entdecke, was ich spontan besitzen möchte, dann einfach zwei Wochen warten. Denke ich dann immer noch, ich bräuchte es, dann kann ich mir das ganze ernsthaft überlegen anzuschaffen. Und meist hat sich dann das Thema schon erledigt 😉

Von mir kann man Aktien kaufen! Über die Renaissance der Bonussysteme

Und zwar bei Empire Avenue. Was zunächst nur wie ein weiteres ziemlich sinnfreies Online Spiel anmutet, entpuppt sich für mich bei genauerem Hinsehen als eine kongeniale Möglichkeit, aktive User der sozialen Netzwerke zu finden. Denn ich steigere meinen Wert zwar auch durch die Anteile, die User von mir kaufen. Aber zusätzlich werde ich mehr wert durch die Aktivitäten in sozialen Netzen. Und hier geht es dann nicht nur um die Postings, sondern auch darum, wie oft ich zitiert werde, wie oft meine Tweets weitergeleitet werden.

Mein "Börsenwert" hat sich schon ganz ordentlich entwickelt.

Für mich eine sehr spannende und erfolgversprechende Art, im Social Webe diejenigen zu identifizieren, die eine gewisse Reichweite haben. Und da ich mich auch noch einem bestimmten „Kontext“ zuordnen kann, lassen sich sogar Gruppierungen identifizieren.

Ich zum Beispiel bin in der Gruppe „Technology“ mittlerweile immerhin Vice President, habe also durchaus schon eine gewisse Reputation erreicht.

Für mein Gefühl eine Plattform, die zu beobachten sich durchaus lohnen kann, gerade auch ,wenn man etwas über die Schlüsselpersönlichkeiten in den sozialen Netzen herausfinden will. Meiner Ansicht nach wird einer der interessantesten neuen Trends im Netz in Zukunft sein, dass sich eine Form von Belohnungssystem etablieren wird. Besuche von Webseiten, Einchecken an bestimmten Orten, das schauen bestimmter Sendungen. All dies kann man über Plattformen wie gomiso.com, foursquare oder auch waydoo bereits registrieren. Und in Zukunft wird es möglich sein, durch das Nutzen eines bestimmte Produkts oder einer Marke oder den Besuch eines bestimmten Events oder Ortes Bonuspunkte zu sammeln, die dann wieder eingelöst werden können. Quasi das Prinzip von Payback, aber automatisiert und für verschiedenste Dienste und Angebote.

Das Buch von meinem Blog ist da. Ein gelungenes Experiment

Von epubli, dem Selbstverlagsdienst habe ich ja schon früher im Blog berichtet. Aber ohne einen Selbsttest ist solch ein Bericht nur die halbe Miete. Hier also meine eigenen Erfahrungen. Testobjekt: Mein Blog.

Insgesamt 440 (!!!) Seiten, geschrieben im Laufe des letzten Jahres. Das daraus erzeugte PDF habe ich an epubli hochgeladen und ein A5 Hardcover Buch bestellt. Heute nun kam das Ergebnis an und ich muss sagen, ich bin begeistert. Qualitativ vergleichbar mit einem guten Hardcover Sachbuch, schöner Druck, auch die Farbbilder kommen, obwohl in Schwarz Weiß wiedergegebn gut raus. Und der Preis? Für ein Exemplar knapp 25 Euro!

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So sieht mein Buch von außen aus. Schlichtes Design, ich habe mich absichtlich an den Standardvorgaben orientiert.

Qualitativ lässt sich nichts negatives sagen, Satz und Schriftbild sind sehr angenehm. Ich könnte die Bilder auch in Farbe drucken lassen, wollte aber speziell sehen, wie gut Farbbilder in Graustufen umgesetzt werden und bin mit dem Ergebnis mehr als zufrieden.

Der Buchrücken, sauber verarbeitet.

Die Reaktionen im Umfeld auf das Buch und die Qualtität und vor allem den Preis waren durchweg positiv. Viele wussten gar nicht ob der Möglichkeit, waren aber sowohl von der Idee als von der Ausführung begeistert. Ich werde mit Sicherheit diesen Dienst wieder nutzen, alleine schon um, ganz nostalgisch eine Printversion meines Blogs für meine Bibliothek zu besitzen.

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Hier der Artikel von 7. Januar 2011 über epubli, in dem von ihnen selbst gedruckten Buch.. Irgendwie schon amüsant

Mein Kompliment an epubli, wirklich gut gelungen und ein fantastischer Service.

P.S.: Sollte jemand ernsthaft Interesse daran haben, ein Exemplar des Buchs vom Blog zu erwerben, würde ich sogar noch ne Signatur reinpacken 😉 Wenns genug Interessenten gäbe, würde es sogar noch billiger 😉

 

Blogg dein Buch. Wenn aus zwei Welten plötzlich eine wird.

Schon länger beobachte ich die Verlagsideen von Epidu, die offensichtlich erkannt haben, dass man zwar trefflichst auf die neuen Vertriebswege des Web 2.0 schimpfen kann, es aber oft weit mehr bringt, sich darauf einzulassen und neue Konzepte zu entwickeln. Nachdem es nun bereits die Plattform epidu gibt, auf der der Leser mitbestimmen kann, welche Autoren und Werke letztlich verlegt werden, nachdem es mit den eBookCards

eine Möglichkeit gibt, auf elegante Art auch im Buchhandel bzw. generell offline EBooks zu erwerben, hat Epidu jetzt eine weitere Plattform eingeführt.

Blogg dein Buch basiert auf der Idee, dass Verlage durchaus ein Interesse an echten Rezensionen haben, die nicht von Buchkritikern, sondern von „echten Lesern“ stammen. Und das im Gegenzug Blogger ein Interesse daran haben, interessante Artikel zu schreiben. Und nun gibt es für literaturaffine Blogger die Möglichkeit, sich ein vom Verlag bereitgestelltes kostenloses Rezensionsexemplar eines neuen Buches zu bestellen, mit der Maßgabe, es binnen 4 Wochen zu rezensieren. Und zwar durchaus ehrlich, d.h. auch negativ, wenn es nicht gefällt. 

Und das ganze geschieht mit offenem Visier, das heißt der Blogger signalisiert deutlich, es handelt sich um eine Rezension in Kooperation mit Blogg dein Buch und die Plattform selbst verlinkt zu den Blogs und deren Rezensionen.

Ich bin jetzt mit dem Krimi „Jeder Tag endet mit dem Tod“ eingestiegen, quasi als early adopter und werde sowohl diesen Krimi in den nächsten Wochen hier im Blog rezensieren als auch darüber berichten, welche weiteren Erfahrungen ich mit diesem Konzept gemacht habe.

Bislang halte ich das ganze für eine sehr spannende Idee oder wie es im „Managementsprech“ so schön heißt, eine WIN WIN Situation.

Und als Leseratte freu ich mich schon aufs Buch. Übrigens ein klassisches Totholzprodukt. Wird nämlich auch bei mir nie völlig verschwinden.

Am 1 Mai sind wir wieder dabei: Die SWR3 Grillparty steigt!

Wir machen auch wieder mit. Zunächst dachte ich ja, was für ein alberner Quatsch aber aus Spass und weil unsere Kids so gerne grillen haben wir es vor 3 Jahren das erste Mal probiert und richtig Blut geleckt.
Das ganze hat irgendwie was von Grillen 2.0 .
Macht einen Heidenspass vor allem, wenn der Netbook mit auf der Terasse steht und wir per Webcam beobachten können, was bei Lafer so passiert. Anbei die offizielle Pressemitteilung des SWR.

Pressemitteilung von SWR vom 18.4.2011: “
SWR3 Grillparty mit Johann Lafer
Am 1. Mai läutet der Starkoch die Grillsaison mit dem Bunsenbrenner ein
Knapp 400.000 Menschen in mehr als 20 Ländern haben bereits mitgegrillt: Ob in Thailand, den Vereinigten Arabischen Emiraten, in Südafrika, Ghana, Russland oder Australien – die SWR3 Grillparty mit Johann Lafer ist Kult. Am 1. Mai ist es wieder so weit, dann eröffnet der Starkoch „offiziell“ die diesjährige Grillsaison bei Deutschlands einziger interaktiver Radio-Grillparty. Sechs Stunden lang wird im Radio vorgegrillt, zehntausende Hörer machen wieder zu Hause im Garten oder auf der Terrasse bei ihren eigenen Grillpartys synchron mit. Die komplette Zutatenliste zum Ausdrucken gibt es jetzt schon online auf www.swr3.de.
„Es ist für mich ein ganz tolles Gefühl, zu wissen, dass die Rezepte wirklich nachgemacht werden und kompatibel für viele, viele Menschen sind, die einfach Spaß am Grillen haben“, sagt Grillprofi Johann Lafer. Welches exklusive Vier-Gänge-Grill-Menü Johann Lafer am Maifeiertag auf den Rost zaubert, das wird noch nicht verraten, wohl aber, was in den Einkaufskorb wandert: Von Akazienhonig und Austernsauce, über weißen Bleichspargel, Erdbeeren und Frühlingslauch, Malzbier, Poulardenbrüste, Puddingpulver, Rhabarber bis hin zu Spitzpaprika, Schollenfilets und der Vanilleschote finden sich wieder spannende Zutaten auf dem Einkaufszettel. Die vollständigen Rezepte für das Menü finden sich am Grill-Sonntag, dem 1. Mai ab dem Vormittag auf www.swr3.de. Doch noch vor dem Einkaufen heißt es: Grill und Grillbesteck auf Hochglanz polieren und den Keller nach einem Bunsenbrenner oder Mini-Gasbrenner durchforsten – denn dieses Utensil wird unbedingt benötigt! Welcher prominente Grillassistent Johann Lafer bei dieser SWR3 Grillparty unterstützen wird, das wird demnächst bekannt gegeben. “

Und wer den Grillassistenten geben werden ist mittlerweile auch bekannt: Rainer Calmund wird unterstützen (und auf die korrekte Grösse der Portionen achten. Aber Spass beiseite, Calmund dürfte definitiv für einen sympathischen und sehr lustigen Grillevent garantieren, der Mann hat viel Witz und Selbstironie!) Vielleicht twittert er ja sogar von dem Event….

Prügelprediger versus Internet: Mixa 0 – Internet 1

Tja, so hätte er sich das wohl gerne gedacht. Die neue Plattform Internet für seine unglaubwürdigen Botschaften zu verwenden. Aber da hat der liebe (??) Bischof Mixa die Rechnung wohl ohne die Community gemacht. Folgendes ist aktuell auf der Domain www.bischof-mixa.de zu lesen:

Es scheint, das Netz mag keine Prügelprediger. Statt einer "wir sind die Guten und wollen euch alle bekehren Seite" konnte man am 22.04.2011 lesen: "Die Reaktionen auf die geplante Freischaltung dieser Internetpräsenz waren dergestalt,dass zum jetzigen Zeitpunkt eine Freigabe für das Anliegen der Glaubensverkündung wenig hilfreich zu sein scheint."

Da hat wohl jemand gedacht, man würde seine Prügeleskapaden schnell vergessen. Aber gerade das Netz hat ein gutes Gedächtnis und kann sich schnell organisieren, wenn es notwendig ist. Na, Frau von der Leyen und Frau zu Guttenberg. Wäre schön, wenn sie beiden auch öfter zum Wohle der Kinder so schnell reagieren würden, wie das Netz es offensichtlich permanent schafft.