Ich schätze Wolfgang Blau, Chefredakteur von »Zeit Online« sehr, nicht nur, weil für die Wochenzeitung arbeitet, die ich schon seit meiner Abiturszeit schätze und im Abo beziehe, sondern auch, weil er einer der wenigen ist, der als Journalist wirklich ein tiefes Verständnis dessen zu haben scheint, was die neue digitale Welt ausmacht. Das hat er erst vor kurzem wieder in einer Keynote bewiesen, die er am 31. August bei einer Urheberrechts-Fachtagung von Bündnis 90/Die Grünen hielt. Aber seht und hört selbst (ja, der Ton wird im Laufe des Videos noch besser)
Meine momentanen Spieleempfehlungen für Android Tablets
Neulich las ich einen schönen und wirklich treffenden Satz im Netz: „Es ist nicht so, dass wer alt wird nicht mehr spielt sondern wer nicht mehr spielt alt wird.“
Insofern dürfte ich noch zu den ganz Jungen gehören, denn neben meiner Leidenschaft fürs Lesen spiele ich auch ganz gerne das eine oder andere Computerspiel. Mittlerweile wieder etwas häufiger, da die Tablets und Smartphones wirklich gute „Casual Games“ liefern, also Spiele, die man ganz kurz mal für ein paar Minuten spielen kann, oder sich gleich länger damit befassen zu müssen.
Hier möchte ich nun einige meiner aktuellen Favoriten dieses Genres vorstellen:
Ganz oben steht für mich im Moment dabei „GrannySmith“, ein sogenanntes „Physics game“, bei dem man die liebenswerte Oma „Granny Smith“ über einen Parcour leiten muss, während sie den jungen Apfeldieb verfolgt und versucht, möglichst alle Äpfel vor dem Junge einzufangen.
Das Spiel ist ausgesprochen liebenswert programmiert, mit sehr schöner Comic Grafik, die Zwischensequenzen, die den gefahrenen Kurs nochmals wiederholen, sind in einer schönen auf alt gemachten Videosequenz zu sehen.
Das Spiel bietet wirklich dauerhaften Spielspaß, zumal später auch andere Figuren dazu kommen und die Parcours und Rätsel sich nach und nach steigern. Da gibt es Gebläse, Seilbahnen, Schaukeln etc. über die Granny Smith ins Ziel gelangen muss. Für mich im Moment meine Nummer eins.
Granny Smith kostet im Play Store zur Zeit 1,05 Euro.
Auch wenn ich, das können meine Freunde und die Familie bestätigen eher zu den gemäßigten Fahrern gehöre, finde ich das eine oder andere Rennspiel doch ganz amüsant.
Zur Zeit die beste Grafik hat für mich dabei Asphalt 7 von Gameloft. Hier wirken die Wagen sehr liebevoll gezeichnet, die Strecken sind sehr abwechslungsreich und man kann diverse Upgrades und andere Fahrzeuge erlangen, wenn man entsprechend viele Siege eingefahren hat. Da das ganze in verschiedene Rennevents eingeteilt ist, kann man auch das eine oder andere Rennen mal zwischendurch bestreiten. Zur Zeit ist Asphalt 7 im Play Store für 0,79 Euro ein wahres Schnäppchen.
Wer es actionreicher liebt, dem empfehle ich einen Blick auf Backstab HD, ebenfalls von Gameloft. Man fühlt sich stark an Assassins Cree erinnert, wenn man beobachtet, wie der Hauptprotagonist in dieser Geschichte den Verrat an ihm rächt. Neben den üblichen Kampfsequenzen kann man auch Gebäude erklettern und sich von Dach zu Dach weiterhangeln (klingt schon sehr nach Assassins Creed oder). Die Grafik in 3D ist sehr gut gelungen und auch die Rätsel sind zwar anspruchsvoll, aber nicht zu schwierig. Lediglich die Steuerung ist zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, da man beim Klettern schon sehr genau den virtuellen Cursor auf dem Bildschirm bedienen muß, um in die gewünschte Richtung zu klettern. Leider gehört Backstab zu den recht teuren Apps, verspricht aber langen Spielspaß für 5,49 Euro.
Wer es lieber beschaulicher mag, und ein Freund von Planen, Hegen und Pflegen ist, dem lege ich die Sims FreetoPlay ans Herz. Hier kann man das bekannt Sims Spiel in einer Free to Play Version nutzen. Natürlich kommt man schneller im Spiel voran, wenn man gelegentlich die inApp Käufe nutzt, aber prinzipiell lässt sich das Spiel auch ganz ohne nutzen. Die Entwickler ergänzen immer wieder neue Möglichkeiten und man erlebt speziell auf dem Tablet eine liebevoll gemachte Simulation, die immer neuer Herausforderungen bietet. Die Sims Freetoplay ist im Play Store kostenlos verfügbar.
Ich bin großer Fan des japanischen Brettspiels GO. Auch hierfür bietet die Android Plattform einige Anwendungen an, auch kostenlose, die zum Teil eine erstaunliche Qualität erreichen.
Im Moment ist bei mir Gobandroid installiert, das eine für mich ausreichende Spielstärke bietet und kostenlos im Play Store verfügbar ist. Auch einige Schachanwendungen gibt es, hier finde ich die kostenpflichtige App Shredder am besten, die aus dem bereits sehr bekannten PC Schachprogramm abgeleitet ist und viele Features bietet, unter anderem sogar eine automatische Spielstärkenanpassung anhand der bereits gespielten Partien. Shredder kostet im Play Store 5,99 Euro.
Für mich das größte Highlight der letzten Zeit ist allerdings: Bards Tale in der Tegra Version. Zwar über 3 GByte groß aber jedes Byte lohnt sich. Tolle Grafik, epischer Humor und eine liebevolle Ausarbeitung von Landschaft un Charakteren versprechen über 30 Stunden Spielspaß. Dazu eine hervorragende Vertonung mit amüsanten Liedern (es handelt ja von einem Barden).
Und als kleines Goodie gibt es das erste Bards Tale tatsächlich auch noch zum Herunterladen für Android innerhalb der App. Die weiteren Teile sollen im Lauf der Zeig auch noch folgen.
Im Moment man absolutes Lieblingsspiel, erhältlich im PlayStore für 4,56 Euro und jeden Cent wert:
Barcamp Stuttgart Tag 1

Schon legendär ist das Barcamp Stuttgart für viele Aspekte. Da wäre die Super Orga zu nennen, die von Jan und einem klasse Team geleistet wird. Esskultur bewirtete uns wieder mit herausragenden Leckereien und bei einer Rekordteilnehmerzahl von ca. 260 war dennoch genug Platz für diverseste Sessions. Auch ich hielt, diesmal auch in meiner Rolle als Freund des @Bausparfuchs eine Session „Corporate Blogging WTF?“, um mir direkte Inputs der Teilnehmer zu Sinn und Unsinn von Corporate Blogging zu holen.
Fazit dazu: Corporate Blogs sind so etwas wie das Rückenmark einer guten Social Media Strategie. Wichtig ist es, die Gesichter hinter dem Blog zu präsentieren und nich ein Blog als reines Verkaufsinstrument zu sehen.

Aber auch die anderen Sessions waren hoch spannend. So hatten wir einige interessante Diskussionen in der Lifer-Work Session, Ich lernte, dass EMail noch lange nicht tot ist, aber oft falsch verwendet wird (I call it cc Trolling) und wir wunderten uns gemeinsam über die merkwürdige Strategie von Twitter, die man auch: „Was interessieren uns die User“ nennen könnte.
An dieser Stelle ein großes Lob an die Orga, die uns hervorragend bewirtete und umsorgte.
Und auch die Kinderbetreuung war ein Highlight, das dafür sorgte, dass dieses Mal mehr Jungbarcamper anwesend waren als je zuvor. Auch mit Massagen
und Yoga wurden die Teilnehmer, so der Wunsch bestand versorgt und last but not least können wir alle seit diesem Barcamp auch etwas für den guten Zweck tun. Alle Überschüsse, die evtl. anfallen sollten, zusammen mit den Spenden, die hoffentlich auch heute noch in die Spendenbox fließen werden kommen einer Berufsschule in Afrika zu gute und zwar, dank der Auswahl durch Jan, nicht geschmälert durch Verwaltungskosten sondern vollumfänglich.
Jetzt wartet Tag 2 auf mich und ich bin gespannt, welche Themen heute auf den Tisch kommen werden. Auf jeden Fall habe ich schon eine Sache entdeckt, die mich sehr interessiert. Es ist wieder eine AR-Drone da. Diesmal Version 2.0.
Mal schauen, ob das ein neuer Gadgetwunsch von mir wird…
Endlich auch für Android Tablets: Die ZEIT App

Und im Gegensatz zur IPad App hat man sich bei der Android Tablet App für eine WebApp Lösung entschieden, was ich schon insofern bemerkenswert finde, da man sich damit auf elegante Art von der Problematik der verschiedenen Plattformen und Displaygrößen abkoppelt. Diese Lösung lässt sich zum Beispiel sehr einfach auch für Windows 8 Tablets einsetzen und ist insofern eine plattformunabhängige UND zukunftsorientierte Lösung.
Zu finden ist die ZEIT App entweder direkt online unter http://webapp.zeit.de oder innerhalb des PlayStore.
Zuschauen bei der Entstehung eines Romans

Ein interessantes neues Projekt läuft gerade bei Google in den Google Docs.
Die Autorin Silvia Hartmann schreibt ihren neuen Roman „The Dragon Lords“ live im Netz und alle können zusehen. Möglich ist das, weil sie den Roman in Google Docs verfasst und die Leserechte freigeben hat: Dazu sagt Google:
Fantasy author Silvia Hartmann is reinventing the editorial process by letting her readers follow along as she drafts her new novel – The Dragon Lords – in a public Google document. Hartmann started writing last week, and has already drafted 20 chapters.
Read the story so far and follow along to find out how it ends:http://goo.gl/Bb6bF“
Wie ich finde, eine brilliante Idee, um dem Leser den Entstehungsprozess eines Romans direkt vor Augen zu führen.
Von Warenwerten und wahren Werten
Immer wieder fällt mir auf, wie oft unsere Gesellschaft monetäre Werte über moralische, ethische oder einfach menschliche Werte stellt.
Das beginnt schon bei der Bezahlung, die oft abstrakte Tätigkeiten ohne direkten Nutzen für Menschen (Geldvermehrung) besser bezahlt, als soziale Tätigkeiten. Wer aber einmal auf die Hilfe von Menschen angewiesen war, wer einmal erlebt hat, welche Opfer dort viele freiwillig bringen und mit welcher emotionalen Beteiligung viele tätig sind, der wünscht sich, dass diese Berufe mehr Relevanz erhalten und damit auch monetär gerechter behandelt werden. Klar gibt es dort, wie auch in jedem anderen Gebiet auch Menschen, die nicht wirklich begeistert dabei sind. Aber das liegt oft auch genau am Umgang und dem Stellenwert, der diesen Tätigkeiten gegeben wird.
Ebenso unverständlich für mich ist, welche Bereiche und Dienstleistungen oft unter das starre und meist kurzsichtige Regime der Gewinnoptimierung gestellt werden. Ein Krankenhaus hat primär den Auftrag, Menschen zu helfen. Und ein Krankenhaus ist für mich eine gesellschaftliche Instanz, die wir uns auch leisten können müssen, wenn sie nicht nur Gewinne einfährt. Gleiches gilt für viele soziale Dienste.
Gleichfalls nicht nachvollziehbar ist für mich die oft gespiegelte Meinung der Politik und der Wirtschaft von ihren Bürgern, Kunden oder Arbeitnehmern. Da wird kontrolliert, überwacht, da wird dem Hartz IV Empfänger ein Mißbrauchswille unterstellt, der mit Sicherheit nur bei einer kleinen Minderheit wirklich auf Tatsachen trifft.
Und auch die Medien sind hier nicht müde, immer wieder gerade die negativen Beispiele wie eine allgemeingültige Tatsache darzustellen. Dabei muss ich hier meine Leser enttäuschen. Mir sind schon einige Menschen begegnet, die aus verschiedensten Gründen arbeitslos waren und zum Teil auch bereits in Hartz IV gerutscht. Und ich habe KEINEN EINZIGEN kennengelernt, der nicht glücklich gewesen wäre, statt Hartz IV wieder arbeiten zu dürfen.
Und in wie vielen Unternehmen werden selbst Kreative oder Wissensarbeiter immer noch in Zeitraster gepresst, müssen diverse Tabellen ausfüllen und sich immer wieder rechtfertigen, wenn sie mal bereits eine Stunde früher gehen oder etwas später ins Büro kommen. Wir wollen alle wie Erwachsene behandelt werden, oft kommt es mir aber so vor, als würde man dem Menschen generell misstrauen und glauben, alleine durch Kontrolle und Geld könnten Menschen zur Arbeit motiviert werden.
Zudem halte ich das auf stetiges Wachstum und Spitzenleistungen bedachte Wirtschaftsdenken für hochgefährlich. Jeder weiß, dass in einem begrenzten Raum unbegrenztes Wachstum nicht möglich ist. Außer die Wirtschaftswissenschaftler und die sogenannten Experten. So lange wir hier immer noch Shareholder Value vor Kundenzufriedenheit, billiges Produzieren vor Qualität für den Kunden und geplante Obsoleszenz vor nachhaltige und dauerhafte Produkte stellen, werden wir weiterhin unsere Ressourcen im Übermaß missbrauchen, weiterhin unsere Umwelt verpesten und weiterhin die Last, die wir eigentlich tragen und erleichtern sollten auf unsere Kinder abschieben und sie immer mehr belasten.
Wer heute in Werbung oder Medien etwas über Nachhaltigkeit liest, sollte sich immer im Klaren sein. Wirklich nachhaltig wirtschaften und leben wir noch lange nicht. Wir nutzen lediglich den Begriff, um uns gut dastehen zu lassen.
Die Veränderungen, die notwendig sind, um auch unseren nachfolgenden Generationen ein gutes Leben zu bieten, sind viel radikaler in manchen Bereichen, als die Medien und die Politik uns vermitteln. Aber wer auf den eigenen Machterhalt und den eigenen Vorteil bedacht ist, der hat kein Interesse an Veränderung.
Es gibt ganz wenige positive Beispiele von Unternehmerinnen und Unternehmern, die wirklich etwas bewegen wollen. Aber so lange die Gesellschaft immer noch so bequem und am Status Quo hängend ist, wird sich nicht viel ändern.
Wir predigen Wasser und trinken noch viel zu oft teuren Wein. Denn der Mensch soll doch bitte am besten genormt, bereit für jegliche noch verfügbare Arbeit sein, das natürlich so früh wie möglich und so lange wie möglich, dabei aber für einen Hungerlohn arbeiten, dennoch jeden Quatsch konsumieren und gleich wieder wegwerfen, den die Konzerne auf den Markt bringen, Kinder bekommen, danach sofort wieder arbeiten und am besten sobald er in Rente geht sofort tot in die Kiste fallen. Ein genügsames aber gutes Leben ist nicht vorgesehen.
Und ich muß nochmal eine absolute Leseempfehlung anbringen: „Why work sucks and how to fix it“ von den Erfinderinnen des „Results only Work Environments“ ist extrem empfehlenswert für jeden, der das Gefühl hat, dass die Arbeitswelt eher einem Irrenhaus gleicht. Und wer dann noch lachen will, dem empfehle ich: „Ich arbeite in einem Irrenhaus„.
Das neue IPhone 5 ist da, oder ist es doch das IPhone 4xs
Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Halt doch. Vielleicht zumindest noch die Referenz auf einen Vergleich mit der Konkurrenz:

Quelle: www.mobilegeeks.de
Angesichts dieser Zahlen wage ich noch nicht mal, schadenfroh zu sein. Die harten Fakten sprechen für sich.
eBook-Premiere auf Blogg dein Buch
Erstmals gibt es auch eBook-Rezensionsexemplare auf Blogg dein Buch.

Für den Start hat sich Blogg dein Buch den passenden Verlag dazu gesucht: dotbooks.Der junge Verlag bietet etwas Besonderes: Hier treffen Verlagstradition und digitale Innovation zusammen. Mit viel Liebe zur Literatur und immer die Leser im Blick besticht der Verlag mit einem außergewöhnlichen Programm: Alle Bücher sind vorerst nur als eBooks erhältlich.
Dabei ist es immer das Ziel, für die Leser die besten Autoren zu finden und ihre Geschichten zu publizieren – aus allen möglichen Genres, vom Thriller übers Kinderbuch bis zum Ratgeber.
Zum Start der Premiere haben sich Blogg dein Buch und Dotbooks eine super Aktion überlegt: Die BdB-Blogger können sich aus acht verschiedenen eBook-Titeln aus verschiedenen Genren eBook-Rezensionsexemplare aussuchen. Wollt ihr einen Krimi, einen Fantasyroman oder doch lieber etwas Erotik? Für jeden ist was dabei, also klickt euch rein unter:
http://www.bloggdeinbuch.de/event/GB5DI9/gewinnspiel-ebook-premiere-mit-dotbooks/
Ich freue mich über diesen Schritt besonders, da ich bereits seit geraumer Zeit zu den EBook Lesern gehöre und immer mehr Literatur nur noch in digitaler Form konsumiere.



