Wer kennt das nicht, man hat ein Tablet und schon ist der Nachwuchs fasziniert und möchte unbedingt auf dem Tablet spielen. Aber gibt es überhaupt geeignete Spiele für mein Kind. Hier nimmt LookMommy den Faden auf und bietet einen Dienst, den viele sicherlich schon sehnsüchtig erwartet haben. Sowohl auf der Webseite als App Newsletter als auch als eigene App für Android und IOS kann man sich für sein Kind geeignete Spiele und Anwendungen vorschlagen lassen.
Für jeden Elter, der nach guter Software für sein Kind sucht eine wahre Goldgrube guter Tipps.
Man gibt das Alter seines Kindes, das Geschlecht und den Namen an und schon werden einem für sein Kind personalisierte Newsletter zugesandt bzw. passende Anwendungen empfohlen. So lichtet sich sehr schnell der Dschungel an Spielen, die die Stores mittlerweile anbieten und dank einer nach meinem Eindruck sehr seriösen und mit Herz durchgeführten Auswahl ist da wirklich gute Software vertreten und kein schnell zusammengeschusterter Müll.
iZettle ist nur einer von mehreren Ansätzen auch für Privatpersonen das Bezahlen weitestgehend zu digitalisieren.
Für mich ist Kickstarter immer wieder auch ein Ort, an dem ich als Trendforscher Inspirationen und Hinweise auf neue Entwicklungen und Trends bekomme.
Wenn man im Moment beobachtet, wie viele verschiedene „Wallets“ also Geldbörsen gerade im amerikanischen Raum starten, ist eins deutlich zu erkennen. Geld in seiner materiellen Form verschwindet.
Immer mehr Geldbörsen werden entworfen, die den Fokus primär auf Kredit- Ec- oder auch Kundenkarten legen. Natürlich bedeutet das nicht, dass wir alle in ein paar Monaten oder Jahren nur noch mit Karte zahlen werden. Aber das Bargeld wird immer mehr aus dem Fokus rutschen und durch andere Lösungen ersetzt werden.
Ich sehe das ganze in mehreren Stufen. Die Stufe, in der wir uns im Moment befinden ist diejenige der Verdrängung, der Beginn des ganzen. Immer häufiger tauchen plötzlich alternative Zahlungswege auf, die es ermöglichen, ganz ohne Bargeld Kleinbeträge zu begleichen. Aktuelle beobachte ich die Lösungsansätze von iZettle und mPass, aber das ist erst der Anfang. Noch ist kein Konzept so überzeugen, dass ich es als Bargeldersatz werten würde. Zumal die wichtigste Rahmenbedingung eine flächendeckende Nutzbarkeit sein muss. Und hier beschränke ich mich nicht auf Ballungszentren. Digitale Payments werden erst dann zum Erfolg, wenn sie IMMER und ÜBERALL funktionieren. Möglicherweise ist hier auch über ein Europaweites System nachzudenken, denn wo ich mit meinen Geldscheinen in Europa zahlen kann, will ich das auch mit anderen Lösungen können.
Dank eines aufklebbaren NFC Chips für alle Smartphone Nutzer verwendbar. Die Lösung von O2 und mPass
Natürlich sollte uns klar sein, dass bereits heute unser monetäres Vermögen außerhalb der eigenen Geldbörse virtuell ist. Ich kann schon lange nicht mehr auf die Bank und MEIN Geld sehen. Es sei denn, Bits und Bytes auf einem Monitor genügen mir.
Die nächste Phase, die wir erwarten können ist die des Einstiegs von Nichtbankunternehmen als alleinige Zahlungsdienstleister. Firmen wie Google, mPass, Paypal sind hier die primären Player aber es kann durchaus passieren, dass auch andere einsteigen. Möglicherweise eröffnen sich hier auch völlig neue Möglichkeiten für lokale Währungen, wenn sich durch den digitalen Zahlungsverkehr die Kosten für die Herstellung und Verwaltung des echten Geldes minimieren.
Die Phase, die aber die spannendste sein wird, und die, bedingt durch die Möglichkeiten des Online Handels und eine heranwachsende Generation quasi schleichend zur Ablösung führen wird ist der Generationenwechsel. Schon heute benötigen meine Kinder für die Bezahlung des Essens in der Schulmensa eine spezielle EC Karte. Und sie sind es bereits gewöhnt, dass vieles, was sie sich wünschen oder was die Familie benötigt über das Internet bestellt wird. Und bereits heute zahlen wir die meisten Waren und Dienstleistungen mit der EC Karte. Es wird ein schleichender Ablösungsprozess sein, aber was wir heute in den USA beobachten, wo „echtes Geld“ quasi nur noch als Notgroschen in den Gelbörsen auftaucht wenn überhaupt, das werden wir meiner Ansicht nach in ca. 10 Jahren auch hier in Europa erleben. Und dann wird sich mit Sicherheit auch die Bankenlandschaft verändert haben. Die Sieger werden jene Institute oder Unternehmen sein, die das neue digitale und virtuelle Geld möglichst flächendeckend und so einfach als irgend möglich anbieten.
Wann Bargeld zur sehr kleinen Nische wird, das wage ich (noch) nicht exakt vorherzusagen, aber dass es so kommen wird, da bin ich mir sehr sicher.
Wissen wandelt sich heute sehr schnell. Wohl dem, der gute Quellen kennt.
Die Diskussion um Bildung wird intensiv geführt aber leider oft am eigentlichen Kern vorbei. Wir leben in einer Welt voller Informationen, in der wir auf jede beliebige Nachricht, jedes beliebige Wissensfragment von überall zugreifen können. Warum also lernen unsere Kinder in der Schule immer noch stumpf auswendig. Warum werden zum Teil Informationen vermittelt, die bereits veraltet sind?
Weil wir den Paradigmenwechsel noch nicht vollzogen haben. Wir sind nicht mehr eine Wissensgesellschaft, wir sind eine Informationsgesellschaft. Und wir sind eine Gesellschaft, in der nicht der gewinnt, der vieles weiß, sondern der, der weiß, wo er die korrekten , tragfähigen und richtigen Informationen finden kann.
Das Wissen von heute kann bereits Morgen veraltet sein. Einen Vorsprung hat derjenige, der weiß, dass er Information immer wieder hinterfragen muss und der es gelernt hat, Information zu bewerten, zu prüfen und zwischen war und falsch, zwischen wertvoller Information und nutzlosem Geplappere zu unterscheiden.
Der Wandel vollzieht sich mittlerweile viel zu schnell, wir sollten uns beim Auswendiglernen auf die Grundlagen beschränken. Rechtschreibung und die Grundlagen der Mathematik, alles weitere sollte im Kontext von Informationssuche und Zusammenfassung zu neuen Ergebnissen eher kreativ den mit dem Nürnberger Trichter gelehrt werden.
Geben wir es doch zu, die meisten haben so gut wie alles vergessen in jenen Schulfächern, deren Inhalte sie nicht später nochmals im Beruf gebraucht haben. Und was konnte ich wirklich im Studium von meinen Erkenntnissen aus der Schule nutzen? Richtig, die Grundlagen des Lesens, Schreibens und Rechnens. Alles andere war wissenschaftliche Arbeit, die aus Recherche, Bewertung und Neuarrangieren bzw. Erkenntnisgewinn aus bestehender Information besteht.
Wir müssen endlich begreifen, dass wir die falschen Werkzeuge mitgeben für den Weg in die Zukunft. Es muss Schluss sein mit Bulemielernen, nur um die nächste Arbeit zu überstehen. Das hilft niemandem.
Die Werkzeuge für die Softwareentwicklung zu kennen gehört mit zum grundlegenden Handwerkszeug des Entwicklers. Und er muss auch mit neuen Tools umgehen können.
Ich bin in der Ausbildung aktiv und habe es auch immer wieder mit Schülerinnen und Schülern zu tun, die die wirklich gute Frage stellen: Was für Eigenschaften muss ich eigentlich mitbringen, um ein guter Programmierer zu werden?“
Da treffen sie bei mir auf den richtigen. Zunächst mal, vom Begriff des Programmierers sollten wir uns schon seit längerem verabschieden. Zwar gibt es immer noch hie und da die Kellerkinder, die sich nur von Pizza und Koffein ernähren und am Fließband Code produzieren.
Aber heutzutage ist dieser Typus selten geworden und wird auch nicht mehr wirklich gesucht.
Ein guter Softwareentwickler, denn das ist es, was die Programmierer von heute sind, entwickelt Software. Das kann von der ganz tiefen Maschinencodeprogrammierung bis zum zusammenstellen von Softwarepaketen alles sein. Und hier ergibt sich die erste wichtige Eigenschaftsgruppe.
1) Ein guter Softwareentwickler ist offen und unvoreingenommen neuen Entwicklungen gegenüber und schreibt nur dort eigenen Code, wo es notwendig ist.
Denn oft bieten sich Out of the Box Lösungen an, die nur an die jeweilige Anwendungssituation angepasst werden müssen. Oder es gibt bereits ein Stück Programm, das durch ein wenig Umprogrammmierung genau die Anforderungen erfüllt. Ein wichtiges Talent eines Softwareentwicklers ist nämlich zu erkennen, wann eben nicht selbst programmiert werden muss.
2) Ein Softwareentwickler ist ein SEHR soziales Wesen
Das mag ob der Klischeebilder so manchen überraschen. Aber wie gesagt, die Zeiten des im Keller sitzenden Nerds, der nur an seinen Code denkt sind vorbei und werden von der Zunft nur noch mit einer großen Prise Selbstironie persifliert. Die Systeme, die heute entwickelt werden, sind so komplex, dass ein Entwickler alleine sie gar nicht stemmen könnte. Und die Anforderungen kommen von so vielen „Stakeholdern“, dass es quasi schon ein Entwicklungsparadigma ist, die Entwickler so lange wie möglich vom Code fernzuhalten, um die eigentlichen Komponenten und Wünsche des Kunden zunächst klar zu definieren.
Und auch wenn die Entwicklung begonnen hat, läuft dies meist in Teams, es wird sich mit anderen Entwicklern ausgetauscht, der Code wird mittlerweile gerade beim Extreme Programming gar zu zweit entwickelt. Und der Entwickler hat heute immer häufiger auch direkten Kundenkontakt, da er neben der Entwicklung der Software auch immer häufiger beratende Tätigkeiten übernimmt, um zum Beispiel dem Fachbereich bei der Spezifikation der Anforderungen zu helfen oder in auf neue interessante Entwicklungen hinzuweisen.
3) Ein Softwareentwickler hat Freude an Rätseln und ist nicht zwangsweise ein Mathegenie
Neugier und Interesse an technischen Neuerungen sind ebenfalls wichtige Eigenschaften eines Entwicklers
Ja sicher, eine gute Note in Mathematik ist natürlich von Vorteil. Aber viel wichtiger ist ein Sinn und Freude an und für Logik und die Lust und der Biss, auch komplexe Rätsel zu lösen. Denn komplexe Systeme bieten manigfaltige und zum Teil ebenfalls komplexe Möglichkeiten für den Einbau von Fehlern. Und um diese zu finden, benötigt der Entwickler ein hohes Maß an logischem Verständnis und den Biss, auch schwierige Programmierfehler zu finden und zu bereinigen. Ich frage oft, ob potentielle Anwärter auf die Ausbildung als Softwareentwickler Freude am Lösen von auch schwierigen Rätseln haben. Blickt man mich dann wissend an, ist schon der erste Indikator da für eine erfolgreiche Karriere als Entwickler.
4) Ein Softwareentwickler kann gut Englisch lesen, schreiben und sprechen.
Für mich mit am wichtigsten ist es, dass ein guter Softwareentwickler englisch beherrscht. Sowohl die gute Fachliteratur, als auch die Kommunikation im Netz unter den Entwicklern läuft weitestgehend in Englisch ab. Gerade in der Fachliteratur dauert es manchmal bis zu einem Jahr, bis wichtige und relevante Bücher ins Deutsche übersetzt werden. Wer hier die englischen Originale lesen kann, ist klar im Vorteil. Nur ein Beispiel aus meiner eigenen Tätigkeit als Softwareentwickler. Habe ich ein Programmierproblem oder suche nach einer Lösung für eine spezielle Programmieraufgabe, dann kann ich, da ich fließend englisch sprechen, schreiben und lesen kann die Frage weltweit in Foren, Social Media Plattformen und Blogs stellen. Und da immer irgendwo auf der Welt gerade Tag ist, wandert die Frage um den Globus und kann weltweit eine Antwort finden. Würde ich mich nur auf Deutsch äußern, so wäre die mögliche Menge an Antworten schon durch die Sprachbarriere eingeschränkt.
Während meiner Zeit bei IBM entwickelten wir grundsätzlich in englisch, nicht nur die Dokumentation sondern auch die Kommentare im Code. Dadurch war es weltweit möglich, den Code und die dahinterliegenden Ideen zu versehen und weiter zu entwickeln.
Und als ich für den Apple Newton programmiert habe, habe ich virtuell mit Menschen aus Amerika, Australien und diversen anderen Ländern zusammengearbeitet, um virtuell ein komplexes Programmierprojekt zu meistern.
Software wie Linux wäre ohne Englisch als Lingua Franca der Entwicklerszene gar nicht denkbar.
5) Ein Softwareentwickler muss eine Leidenschaft für alles neue technische haben und eine positive Sicht auf die technologische Entwicklung der Zukunft.
Das klingt jetzt sehr philosophisch, aber lässt sich sehr einfach erklären. Nur wenn ich Freude an der Veränderung habe, wenn ich mir immer wieder klar bin, dass nichts in der Softwareentwicklung so beständig ist wie der Wandel, kann ich auch nach Jahren mit der Entwicklung noch Schritt halten, habe noch die Skills, die ich als Entwickler brauche.
Nun seid ihr gefragt: Kennt ihr noch andere wichtige Eigenschaften eines Softwareentwicklers? (Und kommt mir nicht mit „Er muss programmieren können“, das setze ich natürlich voraus 😉 )
Die Balance finden du musst,stark die dunkle Seite des Stress ist.
Die Berliner Morgenpost berichtete vor kurzem über den Beruf des „Feel-Good Managers“. Also eines für das Wohlergehen der Mitarbeiter Verantwortlichen. Klingt erst mal nach Mitarbeiterbespaßung nichts seriösem. Aber wenn man die Rolle genauer analysiert, steckt da viel Überlegung mit drin. Stress, zumal negativer Stress wie er heute offensichtlich in vielen Branchen existiert (man möge sich nur die aktuellen Statistiken der Krankenkassen ansehen) schädigt nicht nur den Mitarbeiter sondern auch das Unternehmen. Nicht nur Kreative, auch der „normale Sachbearbeiter“ ist unter Stress nicht so produktiv, wie in einer entspannten Arbeitsatmosphäre. Denn der allseits immer wieder ins Feld geführte „Eustress“ also der positive Stress ist im oftmals fremdgesteuerten Alltag kaum realisierbar. Hier wird man durch Termine, immer komplexere Anforderungen oder schlicht durch ein schwieriges Arbeitsumfeld unter Distress, also negativen Stress gesetzt. Hier ein Augenmerk darauf zu haben, dass die Mitarbeiter so angenehm wie möglich arbeiten können, kann ein elementarer Vorsprung für die Akquirierung aber auch das Halten wichtiger Mitarbeiter sein.
Gerade in Zeiten des War for Talents ist so etwas ein Faktor, der oftmals mit nur geringem monetären Aufwand realisiert werden kann.
Insofern bin ich gespannt, ob sich der Beruf des Feel-Good Managers in Deutschland irgendwann auf breiterer Front durchsetzt.
Denn in Deutschland herrscht immer noch eher die calvinistisch geprägte Sichtweise: Arbeit ist nur dann auch wertvolle und wichtige Arbeit, wenn sie „weh tut“.
Natürlich gilt es hier auch die Balance zu finden. Bespaßung nur um der Bespaßung willen macht keinen Sinn. Vor dem einsetzen eines „Feel Good Managers“ ist es auf jeden Fall sinnvoll zu prüfen, ob nicht bereits durch einige Prozessvereinfachungen oder andere „klassische“ Veränderungen die Stimmung generell gehoben werden kann. Und natürlich gilt auch immer noch die alte Wahrheit: „Oft klagen wir auf hohem Niveau.“
Na für mich ist das ganz klar unsere Terrasse. Überdacht und mit Weinreben überwachsen fühlt man sich hier schon beim draußen sitzen wie im Urlaub. Deshalb verlagere ich auch gerne meinen Arbeitsplatz als Blogger dorthin.
Die Weinreben haben wir gepflanzt, als wir das Haus kauften. Jeweils rechts und links eine. Zunächst haben wir eigentlich nur erwartet, dass wir nach ein paar Jahren ein paar schöne Reben an den Stützpfeilern der Terrasse haben. Mittlerweile haben die Reben aber bereits die ganze Terrasse überwuchert und tragen sehr leckere und völlig natürliche Früchte.
Und selbst die Blätter lassen sich hervorragend verarbeiten zu gefüllten Weinblättern.
Außerdem ist die Terrasse unser witterungsunabhängiger Ort für Grillfeste und das gemeinsame Frühstück, Mittag- oder Abendessen.
Neben der Terrasse führt eine Treppe in unseren Gemüsegarten. Dort haben sich vor kurzem die Kinder aus einer alten Rutsche und einem Wasserschlauch ihre ganz eigene Wasserrutsche gebaut.
Und natürlich lieben auch unsere beiden Katzen die Terrasse. Speziell die Ältere der beiden genießt es, sich wie eine lebendige Dekoration auf der Ablage zwischen die Weinblätter zu drapieren.
Wer glaubt, Tablets seien immer noch ein kommender Trend, der ist nicht wirklich als Trendforscher geeignet.
Wir leben in interessanten Zeiten, ich kann es nur immer wieder wiederholen. Und was vielleicht der eine oder andere unterschätzt ist die weiter wachsende Bedeutung von Innovation und Technologieführerschaft auch bei Branchen, die direkt nichts mit Technik zu tun haben.
Nehmen wir den Finanzssektor. Schon lange mache ich mit Menschen, die sich darüber wundern, dass ich als Informatiker bei einer Bausparkasse arbeite folgendes Gedankenspiel: Versuch dir mal in dieser Minute vorzustellen, wo genau physikalisch dein Geld ist, das du bei der Bank hast. Oft müssen meine Gegenüber dann zugeben, dass sie es nicht wissen, was an sich auch logisch ist, da es in der Regel nur noch in Form von Bits und Bytes in den Rechnern von Banken und Bausparkassen existiert.
Was viele unterschätzen ist, dass längst die Informationstechnologien zur Kerninfrastruktur quasi jedes größeren Unternehmens gehören. Wachstum ohne moderne IT ist mittlerweile undenkbar. Zu aufwändig wäre sonst die Sachbearbeitung aber auch die Kundenkommunikation und mittlerweile wird in vielen Bereichen auch ein moderner, innovativer und transaktionsfähiger Kommunikationskanal im Internet vorausgesetzt.
Und der Wandel geht weiter. War gestern noch die Homepage im Web wichtig und neu, so erwarten Kunden heute mobil zu all dem Zugang zu haben, was vor kurzem noch über eine klassische Homepage für den Browser am PC möglich war. Und die Technik schreitet fort. Augmented Reality wird demnächst von IKEA eingesetzt, um es Kunden zu ermöglichen, auch zu hause die Kataloginhalte ins heimische Wohnzimmer virtuell zu holen und so quasi eine interaktive Vorauswahl zu treffen.
Was über Google Glass oder andere Wearable Devices in Zukunft möglich sein wird, ist noch gar nicht wirklich realisierbar.
Deshalb kommt Überlegungen zu einer stetigen Innovation der zu Grunde liegenden IT Technologien auch in branchenfremden Industrien eine immer größere Bedeutung zu.
Es genügt oft nicht mehr, State of the Art zu sein. Man muss heute bereits die Technik von Morgen kennen und ihre Potentiale ausloten. Glückliche Zeiten für all jene, die neuen Technologien und Entwicklungen offen gegenüberstehen. Und ein Rat und Tipp für die Unternehmen. Wer hier die eigenen Mitarbeiter identifiziert und fördert, die neue Technologien annehmen statt abzulehnen, wer hier quasi interne Trendforscher findet und fördert, könnte in Zukunft den entscheidende Vorteil haben. Denn natürlich ist Trendforschung kein Full-Time Job. Aber wer immer weiter auf dem Status Quo beharrt und sich nicht neuen Entwicklungen jenseits des eigenen unternehmerischen Tellerrandes öffnet, der könnte plötzlich von der Konkurrenz auf einer völlig überraschenden Fahrbahn überholt werden.
Banken wie die Fidor Bank, Entwicklungen wie iZettle, mpass oder Smava, Unternehmen wie Paypal oder Google zeigen, dass auch in Gebieten jenseits des primären IT Geschäftes die technologische Erneuerung ein immer wichtigerer Bestandteil der Firmenstrategie wird. Und glücklich wer hier eine Belegschaft hat, die innovativ gestimmt ist und aus deren Reihen Impulse kommen. Denn es gibt niemanden der neue technologische Entwicklungen und die eigenen Gegebenheiten im Unternehmen besser in Einklang bringen könnte als die eigenen Mitarbeiter.
Immer wieder beklagt man sich in Gesprächen mit mir, meist wenn ich Freundes- oder Bekanntenkreis wieder einen Rechner einrichten, ein Zubehör reparieren oder eine Software aufspielen soll über die ach so schwierige Technik.
Und die da klagen haben Recht. Noch haben sie recht, denn für mich ein weiterer Megatrend der nahen Zukunft ist das Prinzip Vereinfachung.
Initiiert durch die neuen Technologien von Tablet und Smartphone beginnt insbesondere die technologiegetriebene Industrie sich endlich Gedanken zu machen, wie man den Umgang mit Hardware vereinfachen kann. Und das auch deshalb, weil die Entwicklung vom großen Desktoprechner über Notebooks jetzt in Richtung „wearable devices“ geht. Smartwatches, Google Glass. Alles Technologien, die nach sehr einfachen natürlichen Eingabemöglichkeiten verlangen. Wenn ich nur noch Fingergesten oder gar die Sprache verwenden kann, muss das Interface klar und einfach sein. Und gerade bei Technologien, die einen gewissen „verspielten“ Aspekt haben, bei denen sich der eine oder andere sicher fragen wird „brauche ich das?“ ist es dringend angeraten, den Umgang so angenehm und unaufdringlich wie möglich zu machen, will ich die für den Erfolg nötige Marktakzeptanz erreichen.
Das bedingt aber auch, dass wir immer mehr erleben werden, dass Technologie unaufdringlich im Alltag verschwindet. Ich trage ein Fitnessarmband, das eigentlich auch als „Schmuck“ durchgehen könnte. Ich nutze eine Smartwatch, die mit der passenden Uhrenapp wie eine ganz normale Armbanduhr aussieht. Und wir werden eine noch viel weiter gehende Integration erleben.
Google Glass ist der erste Schritt, die nächsten Generationen werden früher oder später so unauffällig ausehen, dass sie nicht mehr von einer normalen Brille zu unterscheiden sind.
Damit werden die Technologien, denen wir Jahrzehnte lang, manchmal zu Recht vorgeworfen haben, sie würden uns das Leben nur schwerer und komplizierter machen endlich dem Anspruch gerecht, das Leben zu erleichtern.
Aber nur, wenn wir sie als das akzeptieren, was sie sind, Enablertechnologien, deren Anwendung, deren Verankerung in der Gesellschaft wir in der Hand haben. Wir müssen uns neben der neuen Technologie stets um die moralischen und gesellschaftlichen Implikationen kümmern. Und das bevor der Staat mit oft viel zu harter Hand und meist unwissend ob der Möglichkeiten reglementarisch eingreift.
Auch deshalb habe ich die Wolfsburger Erklärung des 2b AHEAD ThinkTanks mitunterzeichnet , weil ich denke, wir sollten den Entwicklungen nicht passiv und ablehnend hinterherlaufen sondern aktiv, ja proaktiv und wenn möglich positiv mit den neuen Technologien und deren gesellschaftlichen Implikationen umgehen. Technik kann das Leben schwer, oder einfach machen. Es liegt an uns, was wir wollen.
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