Warum das Netzsperrengesetz gut war

Warum? Nun, weil es das Netz als Meinungsbildner und Kontrollinstanz in den Fokus gerückt hat. Plötzlich mussten Medien und Politik feststellen, dass es da nicht nur Freaks und Computergeeks gibt, sondern auch politisch interessierte und durchaus differenziert und kritisch denkende „normale Menschen“ gibt.

Und jetzt dieser Erfolg. Man mag behaupten, was man will, aber die Petition von Franziska Heine, die unglaubliche und schnelle Reaktion und Teilnahme der Community und die daraus resultierende wachsende Kontrollinstanz im Netz hat mit Sicherheit in den letzten zwei Jahren eine ganze Generation von Digital Residents politisiert.… den ganzen Text lesen

Das BKA kann es immer noch nicht. Sie wollen schon wieder die Zensurinfrastruktur

Nach einem Bericht der Berliner Morgenpost von heute 15. Juli plädiert das BKA in einem internen Papier auf Grund der langen Zeit, die zwischen Löschaufforderungen und dem Verschwinden der Seiten vergeht dafür, dass die Seiten erst gesperrt, und dann gelöscht werden. Tolle Idee. Durch die Sperre die Verbrecher erstmal darauf aufmerksam machen, dass man sie gefunden hat und dann glauben, man könne sie noch schnappen. Anstelle die eigenen Infrastrukturen und Massnahmen zu optimieren will man jetzt wieder die Opfer weiter im Netz lassen und den Tätern quasi via Sperre zeigen, dass man sie gefunden hat, so dass diese genug Zeit haben, die Daten zu verlagern und die Spuren zu beseitigen.… den ganzen Text lesen

Das ZDF sieht einen Zusammenhang zwischen Bloggern und Köhlers Rücktritt

Am Mittwoch im Heute Journal:

Ich stimme zu, dass Blogs und Twitter eine erstaunliche politische Einflussnahme erreichen, aber doch wohl eher wenn es um Themen geht, die Community gerecht sind. Was das interessante ist, ist hier zum einen die Interaktion von Bloggern mit klassischen Medien um das Thema in die Öffentlichkeit zu tragen. Und zum anderen, der grundsätzlich kritische Tenor des Staatsfern.. aeh des ZDF, das ja erwiesenermaßen zunächst einen hervorragenden Journalisten (Brender) und dann einen herausragenden und extrem fundiert recherchierenden Kabarettisten (Schramm) rauseckelt.… den ganzen Text lesen

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