Mit Whatsapp gegen Depressionen bei Kindern

Ein Projekt, das ich gerne aktiv unterstütze:
Aus der Projektbeschreibung:
„Die Depression ist bei Kindern und Jugendlichen eine der häufigsten psychischen Erkrankungen. Pro Jahr erkranken allein in Deutschland ca. 4-5 Millionen Menschen an einer Depression! Besonders tragisch: Der Suizid ist die zweithäufigste Todesursache bei Kindern und Jugendlichen. Das wollen wir ändern! Unsere Idee: Ein App-Frühwarnsystem, das man im Alltag gar nicht bemerkt. Wir nutzen „einfach“ die Kommunikation über WhatsApp und das Smartphone. Um loszulegen, brauchen wir Ihre Mithilfe!

Projekt unterstützen

Alternativen zu Whatsapp

Facebook kauft Whatsapp. Vielleicht für den einen oder anderen der Moment, sich mal nach einem anderen Messenger Client umzusehen. Wer Wert auf Datenschutz legt, dem sei Threema ans Herz gelegt.

Dieser Client verschlüsselt Kommunikation nicht nur, er bietet auch verschiedene Vertraulichkeitsstufen. Von unsicher, weil nur als Kontakt bekannt bis hin zu sehr vertrauenswürdig. Dabei erfolgt die Validierung bei sehr vertrauenswürdig über persönlichen Kontakt und den Austausch eines QR Tokens.
Insgesamt ein deutlich sichereres Konzept als Facebook Chat oder eben Whatsapp.
Daneben gibt es natürlich auch noch Services wie den BlackBerry Messenger und Google Hangouts aber gerade wegen des Aspekts der Verschlüsselung und der verschiedenen Stufen an Vertrauenswürdigkeit eines Kontakts empfehle ich, die paar Euro zu investieren. Alternativ gibt es noch myenigma, wobei ich gefühlt mehr Kontakte in Threema finde. Das ist auch das wichtigste Kriterium, falls ihr euch einen Wechsel überlegt. Einen Messenger nutzen, bei dem ihr keinen eurer Kontakte findet, bringt herzlich wenig.

Allerdings, bevor hier jemand voreilig Whatsapp löscht. Wir sollten das ganze etwas entspannter sehen. Immerhin wurde auch Instagram von Facebook gekauft und dennoch als eigenständiger Dienst bestehen gelassen. Ich erwarte das auch für Whatsapp. Vermutlich werden aber Features von Whatsapp auch in den Facebook Chat integriert werden bzw. möglicherweise gar Facebooks Chat durch die Technologie hinter Whatsapp ersetzt.

Auf jeden Fall rechne ich mit einer engeren Verzahnung bei gleichzeitigem Fortbestand von Whatsapp als eigenem Service.

Und hier noch die Links zum Android Store für Threema und einige andere interessante Clients, unter anderem mit myenigma und telegram zwei weitere Clients mit hoher Verschlüsselung.

[appbox googleplay ch.threema.app]

[appbox googleplay com.google.android.talk]

[appbox googleplay com.sgiggle.production]

[appbox googleplay kik.android]

[appbox googleplay com.qnective.myenigma]

[appbox googleplay org.telegram.messenger] 

[appbox googleplay com.viber.voip]

[appbox googleplay com.skype.raider]

[appbox googleplay com.kakao.talk]

[appbox googleplay com.palringo.android]

[appbox googleplay com.ebuddy.android.xms]

Eil: Server von Whatsapp gehackt, Update: Nur die DNS Server betroffen

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Die gehackte Seite: Quelle Caschy

Aktuell sollten alle, die die App Whatsapp zur Kommunikation nutzen, auf verdächtige Phänomene bei der Nutzung achten, Wie Caschy in seinem Blog vermeldet, wurden die Server von Whatsapp offensichtlich von einer palästinensischen Hackergruppe eingenommen und sind deshalb im Moment nicht mehr erreichbar.

 

 

Sollten sich neue Erkenntnisse ergeben, werden diese hier zeitnahe zur Verfügung gestellt.

Update: Caschy ist bekannt für seine gute Recherchearbeit, so hat er bereits herausgefunden, das wohl nur die DNS Server betroffen sind, die das Angebot ins Netz spielen. Also wie es aussieht keine direkte Gefahr für die Nutzer sondern nur ein Defacement.

Whatsapp, Facebook und die Sache mit dem Datenschutz

Wie unter anderem auch in der letzten Ausgabe der Computerbild zu lesen war (siehe Titelbild), weißt die sehr beliebte Anwendung whatsapp eine eklatante Sicherheitslücke auf, die es ermöglichte, sämtliche SMS mitzulesen. Das ist zum einen ein Unding, da es heute für jeden halbwegs seriösen Softwareentwickler Ehrensache sein sollte, seine Anwendungen so sicher wie möglich zu gestalten.

Zum anderen zeigt es mir aber auch, dass offensichtlich immer noch viele Nutzer wenig bis gar nicht über die Sicherheit der eigenen Daten nachdenken. Man mag mir jetzt sagen, ja, aber ich schicke da ja auch nichts sensibles. Aber wer kann das schon von seinem Gegenüber behaupten?

Man muss sich immer bewußt machen, welches Medium man für welche Art der Kommunikation verwendet. Blackberries senden oft über Server in den USA und dort ist der Umgang mit dem Datenschutz etwa so vertrauenswürdig wie in China. Für mich gilt deshalb. Entweder, was ich über solche Dienste versende ist so unverfänglich, dass es getrost mitgelesen werden kann, oder ich verwende dieses Medium nicht bzw. sorge selbst für Datensicherheit zum Beispiel durch Mails mit digitaler Signatur oder gleich verschlüsselten und gepackten Archiven.

Dann liest sich die Schlagzeile auch gar nicht mehr so schlimm. Denn letztlich stelle ich ja auch auf Facebook keine vertraulichen Daten, und poste nichts, was ich nicht auch auf einer Plakatwand lesen wollte.

Und wenn mir der eine oder andere vorwirft, durch meine extensive Verwendung von Google Diensten würde ich Google all meine Daten überlassen, dann kann ich nur sagen, ja und? Das Geschäftsmodell von Google besteht darin, aus den Daten für Kunden optimale Werbeplatzierungen zu verkaufen, nicht, meine Daten zu verhökern und damit aus der eigenen „Kontrolle“ zu geben. Auch das Management von Google weiß, dass, sollte ein solcher Datenverkauf ruchbar werden, und in Zeiten von Wikileaks und Social Media Shitstorms würde das früher oder später passieren, das Geschäftsmodell von Google von heute auf Morgen tot wäre, ebenso wie Google+ und Android als Plattform.

Insofern, lieber nutze ich die großen Player, auf die alles kritisch blickt, als kleine Dienste, die so gut wie gar nicht in den Augen der Öffentlichkeit erscheinen.