Vodafone gehackt, 2 Millionen Kundendaten abgezogen.

Wie Vodafone heute mitteilt, sind sie offensichtlich Opfer eines Hackerangriffs geworden. Dabei wurden die Daten von knapp 2 Millionen Kunden erlangt. Der Hacker entwendete Angaben zu Name, Adresse, Geburtsdatum, Geschlecht, Bankleitzahl und Kontonummer. Sicher ist, dass der Täter keinen Zugang zu Kreditkarten-Daten, Passwörtern, PIN-Nummern, Mobiltelefonnummern oder Verbindungsdaten hatte.

Betroffene werden im Moment postalisch informiert, es gibt aber auch einen Service von Vodafone, um Online zu prüfen, ob man zu den Betroffenen gehört.

 

Unter https://www.vodafone.de/privat/hilfe-support/kundeninformation-sind-meine-daten-betroffen.html findet sich hierzu ein Formular für die Prüfung.

Social Media ist kein 9:00-17:00 Uhr oder Mo-Fr Job. Und geht schon gar nicht nebenher

Vodafone erlebte das gerade. Da hat sich eine unzufriedene Kundin auf Facebook beschwert und, soweit gut gehandelt bekam auch ein erstes Feedback. Dann aber ging das Vodafone Social Media Team nach eigener Aussage ins Wochenende und niemand überwachte mehr, was auf Facebook geschah. Böser Fehler, denn genau zum Wochenende brach der Shitstorm los, der jetzt nur noch schwer einzudämmen ist.Bereits in meinem Blogbeitrag Social Media im Unternehmen: Holt euch die Szene für diesen Fulltime Job habe ich darauf hingewiesen, dass es eine gewisse Leidenschaft für Social Media benötigt, um einen guten Job zu machen. Social Media, ernst genommen ist nichts für so mal nebenher und schon gar nichts für einen 9-17 Uhr Bürojob. Es ist zu einem guten Teil auch eine Einstellungssache und es bedarf mehr Ernsthaftigkeit im Umgang mit Kunden auf Augenhöhe, als es so manchem lieb sein mag.

Deshalb, verabschiedet euch davon, Social Media so mal eben on top zu machen, wenn ihr euch ernsthaft in dem Umfeld bewegen wollt. Da braucht es mehr, und zwar in house, denn auch eine Agentur wird nicht die authentische Kommunikation schaffen, die die eigenen, engagierten und Social Media affinen Mitarbeiter schaffen.

Die Generation Y ist von zwei Dingen geprägt: Einem tiefen Misstrauen gegen Werbung, weil sie genug gebrochene Werbeversprechen erlebt hat und einem Wunsch nach Austausch, der sehr schnell dazu führt, dass aus einem kleinen Fehler eine große Lawine werden kann.

 

Der Vodafone HTC Desire Update Shitstorm: Jungs, da habt ihr Megamist gebaut

Tja, alles wartet auf den Froyo update für diverse Android Smartphones. Und alle mit einem gebrandeten Android Phone warten natürlich länger, weil die Provider immer meinen, sie müssten noch ein extra Süppchen kochen. Doch was sich Vodafone jetzt geleistet hat, ist nicht mehr schlechtes Timing, das ist Shitstormprovokation. Es wird ein Update verteilt, das scheinbar nichts weiter tut, als den Startscreen mit einem unglaublich hässlichen Logo zu verunstalten und einige speicherfressende und unnütze Vodafone Apps zu installieren. Die Szene tobt, das englische Vodafone Forum läuft zur Zeit über von Beschwerden erboster Kunden und in Deutschland wird der Shitstorm heute sicher auch noch losbrechen.
Da hat man doch mal ein Beispiel, wie mans garantiert nicht machen soll. Böses Foul Vodafone, mal sehen ,wie ihr da wieder rauskommt. Ich werde mir jetzt auf jeden Fall früher oder später ein ungebrandetes Image auf mein Desire spielen. Ungefragt ein Update einzuspielen, dass die Konfiguration des Gerätes ändert, es mit unnötigen Bookmarks versorgt und ansonsten absolut intransparent ist, da keinerlei Informationen geliefert wurden, warum ich dieses Update einspielen soll. So gewinnt man keine Kunden, so verliert man sie.