Das Barcamp Stuttgart, der Blues danach und vieles gelernt

20140920_100355Mittlerweile scheine ich ein wenig zum Inventar zu gehören. Zumindest bei all den freundlichen Begrüssungen „ah, der Bicyclist ist auch wieder da. “ und „Der Bicyclist, unser berüchtigter Gadget Geek“. Und herrlich, zum einen so viele aus meiner Timeline und von anderen Events bekannte Gesichter wieder in real zu treffen. Nein, wir Onliner reden nicht nur noch online miteinander, im Gegenteil, die Mischung machts.

Kann ich aber mit leben. Und manchmal machts auch richtig Spass. Zum Beispiel in der Session über empfehlenswerte Apps, bei denen wir unter anderem über blitzer.de, waze, aviate, bring!, sleep as android (und ähnliche) gesprochen haben (wer noch welche hat, einfach mir schicken ich ergänze dann). Viel spannender noch waren die Sessions, die ich besucht habe. Da wurden Quadrocopter vorgestellt, von beinahe schon Insektengröße bis hin zu großen Dronen, wir haben über Heimautomatisierung gesprochen und ich habe sehr viel neue Impulse in einer Session über Megatrends gesprochen.

Was für mich von diesem Barcamp in Erinnerung bleibt. Tolle Location Jan, das hat wirklich was und gerade auch die viel größeren Aufenthaltsbereiche zwischen den Sessions regten nochmal mehr zum informellen Zusammensitzen und sich austauschen an. Danke an alle Sponsoren (der Kuckuck von @bwjetzt war wirklich ne coole Idee). Und das mit dem WLan kriegen wir nächstes Jahr auch noch gewuppt. Darfst mich jetzt schon als Helfer für die Technik einplanen.

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Der Running Gag der Session Vorstellung: „Ich bin der Andreas“

Und natürlich war für mich wieder ein kulinarisches Highlight neben dem wie immer großartigen Catering von Esskultur war die Session vom Laktitzplanet, die uns wieder ein paar ausgesprochene Leckereien mitbrachte und Christian, der Meister der Köstlichkeiten und Lakritzdealer Number One ließ uns von den Kostbarkeiten kosten. Ich bin eindeutig für D von Lakrids  6061597238521235601_6tag_200914-164612 6061597238521235601_6tag_200914-191313 mit dem direkten Follower B.

Und mir hat Wishdrum gefallen, ein neues Social Network, irgendwo eine Mischung aus Twitter und Foursquare, bei dem man Nachrichten und Wünsche quasi in die Welt „trommelt“. Schauts euch mal an, da könnte noch was ganz spannendes daraus werden, zumal die Macher sehr viel Wert auf die Sicherheit der eigenen Daten legen und nicht zu Datendealern mit euren Infos werden wollen.

Natürlich hab ich auch wieder kräftig zum und über das Barcamp getwittert, was mir…. Trommelwirbel… den zweiten Platz im Twitterranking einbrachte (man muss ja die Klischees bedienen, die man aufgedrückt bekommt 😉 )

Vielen, vielen Dank Jan Theofel, dass du wieder ein tolles, inspirierendes, spannendes, überraschendes Barcamp auf die Beine gestellt hast,  und einen Raum für Austausch, für Gespräche, für Erkenntnisgewinn geschaffen hast.

Das ganze Barcamp wäre natürlich nichts ohne die Sponsoren, die mit ihrem Beitrag monetärer wie personeller Art und oft auch mit wirklich spannenden Session zum Gelinge beitragen.

Deshalb hier nochmal ein ausdrücklicher und aus tiefstem Herzen kommender Dank den Sponsoren, die dieses Barcamp erst ermöglicht haben.

 

PLATIN-SPONSOREN

Lightwerk Internetagentur MFG Innovationsagentur
Wishdrum

 

Gold-Sponsoren

 

induux - The industry platform Land Baden-Württemberg
Mosaiq Die Experten für TYO3
Messe Stuttgart - Mitten im Markt Jan Theofel - Barcamp-Organisation und -Moderation

 

Silber-Sponsoren

 

Coworking Stuttgart I.O.F.F. - Inoffizielles Fernseh- und Medienforum aexea – Ihre erfahrene Kommunikationsagentur aus Stuttgart
digital worx Michael Schommer für das prismcamp2 Freiarbeiter

 

Unterstützer

 

Sonntagmorgen Kaffee Hochzeitsportal24 - Alles für die Traumhochzeit exensio - intelligente informationssysteme
Essen bestellen in Stuttgart via pizza.de Bundesverband Community Management e.V. für digitale Kommunikation und Social Media Esskultur Catering

 

Barcamp Stuttgart Tag 1

 

 

 

 

Unsere Session „Corporate Blogging WTF?“

Schon legendär ist das Barcamp Stuttgart für viele Aspekte. Da wäre die Super Orga zu nennen, die von Jan und einem klasse Team geleistet wird. Esskultur bewirtete uns wieder mit herausragenden Leckereien und bei einer Rekordteilnehmerzahl von ca. 260 war dennoch genug Platz für diverseste Sessions. Auch ich hielt, diesmal auch in meiner Rolle als Freund des @Bausparfuchs eine Session „Corporate Blogging WTF?“, um mir direkte Inputs der Teilnehmer zu Sinn und Unsinn von Corporate Blogging zu holen.

Fazit dazu: Corporate Blogs sind so etwas wie das Rückenmark einer guten Social Media Strategie. Wichtig ist es, die Gesichter hinter dem Blog zu präsentieren und nich ein Blog als reines Verkaufsinstrument zu sehen.

Jan eröffnet das Barcamp offiziell

Aber auch die anderen Sessions waren hoch spannend. So hatten wir einige interessante Diskussionen in der Lifer-Work Session, Ich lernte, dass EMail noch lange nicht tot ist, aber oft falsch verwendet wird (I call it cc Trolling) und wir wunderten uns gemeinsam über die merkwürdige Strategie von Twitter, die man auch: „Was interessieren uns die User“ nennen könnte.

An dieser Stelle ein großes Lob an die Orga, die uns hervorragend bewirtete und umsorgte.

Und auch die Kinderbetreuung war ein Highlight, das dafür sorgte, dass dieses Mal mehr Jungbarcamper anwesend waren als je zuvor. Auch mit Massagen und Yoga wurden die Teilnehmer, so der Wunsch bestand versorgt und last but not least können wir alle seit diesem Barcamp auch etwas für den guten Zweck tun. Alle Überschüsse, die evtl. anfallen sollten, zusammen mit den Spenden, die hoffentlich auch heute noch in die Spendenbox fließen werden kommen einer Berufsschule in Afrika zu gute und zwar, dank der Auswahl durch Jan, nicht geschmälert durch Verwaltungskosten sondern vollumfänglich.

Jetzt wartet Tag 2 auf mich und ich bin gespannt, welche Themen heute auf den Tisch kommen werden. Auf jeden Fall habe ich schon eine Sache entdeckt, die mich sehr interessiert. Es ist wieder eine AR-Drone da. Diesmal Version 2.0.

Mal schauen, ob das ein neuer Gadgetwunsch von mir wird…

 

Barcamp Stuttgart ein Fazit in drei Tags: Klasse, informativ, lecker

Zurück vom Barcamp Stuttgart.

Bin immer noch komplett vollgeladen mit Information, Inspiration und Stoff zum Nachdenken. Wer hätte gedacht, dass es auf einem Barcamp eine Session „Wer bin ich wirklich?“ und das diese Session in mir ganz viele Gedanken, Emotionen und den Wunsch, mich wieder mit mir zu befassen und mich wieder weiterzuentwickeln auslösen würde. Tausend Dank alleine schon dafür.

We had joy, we had fun, we had sessions in the sun

 

Was ich auch mitgenommen habe, es gibt weit mehr Menschen, die sich Gedanken um ihren Konsum machen, und was er mit unserer Welt macht als ich annahm. Und nein, es war kein reines Geek Camp Beate, aber der zweite Tag hat ein paar ganz besondere Sessions gehabt. Und hmm, trotz „Collaborative Consumption“ und neuen Gedanken zum Konsumverzicht die AR Drone.. Hach, epic hach, die wird sich der Herr Papa wohl zum Geburtstag wünschen. Schliesslich beschwert sich meine Frau immer, mir Geek könne man doch eh nix schenken…. Arr, Arrr Arrrrrrrrr.

Jetzt bin ich wieder zu hause, mit einem Füllhorn neuer Eindrücke, und einer Menge an neuen Ideen fürs Blog, für Gadgets und Tests und ja, dank @emju bin ich auch wieder motiviert, eines meiner grössten Projekte aus der Kategorie, „will ich schon immer, aber trau mich nicht “ anzugehen, an einem Buch arbeiten, dessen Grundidee seit Jahren in meinem Kopf steckt, das ich aber nie wirklich begonnen habe.. aus Angst.. hmm. Ich glaube, da sollte ich mich noch mal mit dem „Wer bin ich wirklich“ Kreis kurzschließen 😉

Nächstes Projekt und Resultat aus einer Session des Barcamps über Collaborative Consumption. Das Thema wird möglichst bald ein viel stärkeres Gewicht in meinem Blog bekommen, da mich dieses Thema mit all seinen Facetten spätestens seit der re:publica 2011 intensiv beschäftigt und ich da auch schon ein paar lose Enden zusammenrecherchiert habe, die dank der Stuttgarter Session erste Knoten ausgebildet haben und die ich nun endgültig zu einem roten Faden verbinden möchte.

Das Barcamp bestand nicht nur aus "denkdenkdenk" sondern auch aus extrem "nomnomnom"

Ansonsten tausend Dank an alle Sponsoren. Ihr wisst hoffentlich, wie wichtig ihr wart und auch beim nächsen Barcamp sein werdet. Danke an Jan Theofel the brain behind all the action, an mfg innovation für die geniale Location (oh, das reimt sich, und was sich reimt ist gut!), an esskultur für extrem gutes #nomnomnom an den beiden Tagen und an alle, die in irgendeiner Form dazu beigetragen haben, dass wir barcamper uns willkommen, versorgt und umsorgt gefühlt haben. You ROCK, all of you!

Und allen Followern die ich wiedersehen durfte, die ich zum ersten Mal treffen durfte, oder die ich jetzt als neue Follower gewonnen habe. Vielen Dank für viele tolle Gespräche, Gedanken, Diskussionen. Und auch vielen Dank all jenen, die ich ganz neu kennenlernen durfte, und denen ich jetzt gerne und mit dem Wissen folge, da tickt ein kreativer Kopf!

Und last but not least meine Tweets, die von Herzen kamen:

Merke: Im Netz und auf Barcamps interessieren keine Jobbezeichnungen, Alter oder Geschlecht, sondern was du drauf hast

und: Follower aus barcamps sind besonders interessant. Sie folgen einem, OBWOHL sie dich live erlebt haben… #bcs4”

Und ganz zum Schluß: @windfeder Wow, Respekt für die Bilder, mach weiter, du hast Talent. VIEL Talent!