Mein Fundstück der Woche: Der gStick, ein Stift, der eine Maus ist

gstick
Der gStick, eine ganz spannende Lösung für den mobilen Einsatz. Er ersetzt die herkömmliche Maus. (Bild: Kickstarter)

Gerade im mobilen Bereich (Tablet, Notebook)  ist eine Standardmaus ganz schön sperrig. Und die miniaturisierten Mäuse sind nicht wirklich ergonomisch. Das hat sich wohl auch Gordon Alan Stewart gedacht und den gStick entwickelt. Eine Maus in der Form eines Stifts. Das Kickstarterprojekt ist bereits so erfolgreich, dass der notwendige Betrag innerhalb 24 Stunden eingegangen ist und die edle Karbonversion bereits ausverkauft. Verfügbar ist noch die Version aus Plastik und was dieser Stift kann, zeigt folgendes Video ganz gut.
Das Konzept an sich finde ich ganz spannend, da wir alle ja an das Halten eines Stiftes gewöhnt sind. Für mich stellt sich nur die Frage, ist das ganze auch wirklich ergonomischer? Schliesslich meine ich mich zu erinnern, dass ich gerade als Linkshänder beim Schreiben mit Stift nach einiger Zeit immer einen Krampf in der Hand bekommen habe. Zudem bietet der Stift die Lösung für ein Problem, das möglicherweise auch bald im mobilen Bereich verschwinden wird. Je mehr wir uns mit Tablets und Smartphones umgehen, um so mehr werden die alten Wege des Navigierens im System überflüssig. Aber zumindest im Moment ist dieser Stift sicher eine interessante, weil sehr portable Lösung für alle, die auch unterwegs mit Notebook und externer Maus arbeiten möchten.

Wer das Projekt unterstützen möchte, noch kann man für 25$ einsteigen und erhalten dann einen Stift mit Plastikgehäuse.

 

 

 

 

Wir sollten Innovation auch nach ihrer Nachhaltigkeit bewerten

Ein biologisch 98% abbaubarer Stift. DAS nenne ich eine zukunftsorientierte Innovation.

DBA 98 Biodegradable Pen from DBA on Vimeo.

Wir sollten hier in Zukunft genauer hinsehen und uns bei allen technologischen Neuerungen stehts fragen, ist diese Innovation auch nachhaltig? Und hier muß gerade ich mir vorhalten lassen, daß ich so manches Gadget besitze, das nicht wirklich nötig wäre. Wie innovativ sind elektronische Equivalente zu nicht elektronischen Werkzeugen wirklich? Wie viel Ressourcen werden verbraucht. Oft glauben wir nur, daß etwas die Umwelt schont, in Wirklichkeit ist der ökologische Fußabdruck, betrachtet man auch die Produktion und den Transport so schlecht, daß es nicht zu rechtfertigen ist, das Produkt zu kaufen.
Ich würde mir neben der Nahrungsmittelampel wünschen, daß bei allen Produkten, die produziert werden auch auf der Verpackung mit einem einfachen Symbol dargestellt wird, wie groß der ökologische Fußabdruck des Produkts ist. Und vor allem sollten wir uns alle endlich von dieser irrigen Ansicht verabschieden, nur durch Wachstum kann die Wirtschaft weiter funktionieren. Wachstum sorgt vor allem für Probleme. Nachhaltigkeit sollte das Todschlagargument Wachstum ersetzen.