Digitale Fitness. Wie das Smartphone beim Sport helfen kann

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Die Widgets von runtastic bieten auch einen guten Überblick über das laufende Training

Ja, ich fahre Rad. Aber ich jogge auch. Zum Teil, weil ich selbst gemerkt habe, dass ich irgendeinen Ausgleich brauche aber auch auf ärztliche Anordnung (Befehl würde ich nie sagen), weil bei mir doch ziemlich viele Stressoren auf die Gesundheit geschlagen hatten.
Aber ich wäre nicht der Geek, der ich nun mal bin, wenn ich nicht auch hier neben dem reinen Laufequipment auch das technische Drumherum genau studiert hätte.

Es gibt diverse Apps rund um Gesundheit und Fitness in den diversen App Stores. Deshalb ist diese Auswahl auch nicht repräsentativ sondern soll eher aufzeigen, mit was ich so im Moment unterwegs bin, und was diese Apps zu leisten vermögen.

Außen vor bleibt zusätzliche Hardware, die z.B. noch den Blutdruck misst oder auch den gesamten Tagesablauf aufzeichnet. Für mich ist es immer wichtig, so wenig wie möglich an zusätzlichen Gadgets zu benötigen, denn wenn ich jogge, will ich nicht noch zusätzliches Equipment tragen müssen.

 

Hier meine Liste von Apps, die ich selbst einsetze oder eingesetzt habe und noch ein paar Quellen, wo man weitere Informationen finden kann.

Primär arbeite ich mit der runtastic App, da sie für mich alles bietet, was ich brauche und zudem sehr elegant und auch mit dem Gamification Aspekt gut in die sozialen Netze eingebunden ist. So kann man sich von seinen Freunden während eines Laufes anfeuern lassen, erhält genaue Statistiken über das eigene Training und kann sich mit seinen Freunden messen.
[appbox googleplay screenshots com.runtastic.android]
Zusätzlich habe ich aber auch noch die runtastic Pulsmesser App installiert, da mich ein Brustgurt beim Laufen stört, ich aber schon gerne zumindest meinen Puls vor und nach dem Lauf erfasse. Das ganze funktioniert mit der Kamera und dem Blitzlicht des Smartphones und bei Tests stimmten die Werte verblüffend genau.

[appbox googleplay screenshots com.runtastic.android.heartrate.lite]

 

Gelegentlich verwende ich auch die Schrittzähler App von Runtastic, aber das nur sporadisch.
[appbox googleplay screenshots com.runtastic.android.pedometer.lite]
Eine alternative Software ist Noom, die aus Cardiotrainer entstanden ist. Diese App legt den Fokus aber mehr auf die Gewichtskontrolle und/oder das Abnehmen. Dazu kann man neben den eigentlichen Trainingseinheiten auf sehr einfache Art erfassen, was man täglich zu sich nimmt, und erhält zusätzlich von einem „Coach“ Tipps und Aufgaben. In der freien Version funktioniert das schon recht gut, wirklich effizient wird das ganze aber erst durch ein kostenpflichtiges Abo.
Auch runtastic kostet in der Premiumversion einen jährlichen Beitrag, dann kann man seine Trainingseinheiten genauer auswerten und auch die Social Media Funktionen sind deutlich ausgeweitet.
Ein Nachteil von Noom besteht darin, dass die ganze App weitestgehend in englischer Sprache läuft, dafür ist aber der dort integrierte Schrittzähler sehr gut und die App betreut mich quasi während meines ganzen Tages mit Tipps, Erinnerungen und Auswertungen.
[appbox googleplay screenshots com.wsl.noom]

Ähnlich wie das Kalorienzählen bei Noom funktioniert es auch bei „MyFitnessPal“. Diese App ist vor allem interessant, wenn man zugleich mit runtastic arbeitet, da diese Apps sich mit dem MyFitnessPal Account verbinden lassen und somit in die Überwachung des Kalorienverbrauchs mit einfließen.

[appbox googleplay screenshots com.myfitnesspal.android]

Bei meiner anfänglichen Recherche nach guten Trainingsapps bin ich dann auf der Seite shop-apotheke.com noch auf die App Workout Trainer gestossen. Die werde ich wohl noch einem genaueren Test unterziehen, denn sie sieht auf den ersten Blick sehr interessant aus. Man kann dort eingeben, wie man mit welchem Ziel trainieren will und erhält dann Tipps und Anleitungen für Trainingseinheiten. Die Anleitungen sind dabei mit Fotos hinterlegt, so daß man sich ein richtig gutes Bild davon machen kann, wie man trainieren soll.

[appbox googleplay screenshots com.skimble.workouts]

Es gibt noch diverse andere Trainingsapps im Play Store und auch bei Apple. Was ich festgestellt habe, selbst hier lohnt es sich, wenn man das ganz ernsthaft betreiben will, auf die kostenpflichtigen Versionen umzusteigen und zudem sollte man sich auch hier klar sein: Wer englisch kann ist klar im Vorteil.

Warum ich die Frauenfussball WM vielleicht sogar im Netz verfolgen werde, und was das mit Informatik zu tun hat

Hmm, ich glaube, die Frauenfussball WM werd ich  zumindest im Netz verfolgen. Denn da gibts hoffentlich nicht diese langweiligen „Pseudoexpertendiskussionen“ von Posern, die glauben, sie wären der bessere Nationaltrainer. (ok, Fussball war noch nie ein Sport für mich, aber den Frauen würde ich den Triumph wirklich gönnen). Schon witzig, führt man als Informatiker Gespräche über seine berufliche und private Leidenschaft, wird man schräg angeschaut, diskutiert man aber über Fussball, ist alles ok. Relevanz, irgendwer? Ich will ja nicht, dass alle über Informatik reden. Aber man sollte halt auch bei den Pausengesprächen Toleranz walten lassen. Nicht alle Männer finden Freude daran, sich in ihrer Freizeit nur noch mit Saufen, Autos, Fussball und Baumärkten zu befassen.

Zumindest im Moment kann ich mir da wirklich vorstellen, mit der Frauenfussballnationalmannschaft (oder muss ich im Sinne der Radikalemanzen vom Schlage einer Frau Schwarzer Frauschaft schreiben ?) mitzufiebern, da es zumindest für mein Empfinden dort bei weitem entspannter und vor allem auch weniger um wirtschaftliche Interessen geht. Wenn ich solche Menschen wie Blatter in den Medien erlebe oder über die idiotisch hohen Gehälter für Männer, die auf dem Rasen einem Ball nachjagen lese, dann kann ich ob diesen Unverhältnisses nur den Kopf schütteln und an die von unserem lieben Herrn Westerwelle in anderem Kontext völlig deplatzierte „Römische Dekadenz“ denken. Dekadenz hat auch etwas mit Geld und Wohlstand zu tun. Beides haben meiner Ansicht die männlichen Profifussballer in viel zu hohem Maß.

Und nein: Auch jetzt lohnt es nicht, mit mir über Fussball zu diskutieren. Dazu besitzt dieses Thema für mich nicht und wird auch nie die nötige Relevanz besitzen.

Aber den Frauen drück ich die Daumen. Schon alleine der Genugtuung wegen, sollten sie im Gegensatz zu den lauten, superverdienenden Männern die WM gewinnen.

Übrigens, für alle, die aktuell informiert werden wollen und ein Android Smartphone ihr Eigen nennen, es gibt für knapp 70 Cent eine App, die zumindest nach Meinung der Fussballexperten in meinem Umfeld sehr gut gemacht ist:

 

Women's World Cup 2011

Women’s World Cup 2011

ANDROID MARKET DESCRIPTION

Screenshots: Women's World Cup 2011 Screenshots: Women's World Cup 2011
The one-and-only live app dedicated to the Women’s World Cup 2011, and a must-have app for fans interested in the tournament in Germany this summer. You’ll find everything you need to follow the tournament’s progress – all the teams, matches, players and results are here, and all updated in real time.
Features:
* Group Stage schedule, standings and results.
* Knockout Stage schedule, standings and results.
* A full schedule of all matches.
* A full list of all teams.
* Full rosters for each team.
* Automatic conversion of match times to local timezone.
We hope you like the app, and we welcome all feedback. Enjoy the tournament, and may the best team win!
Recent changes:
Fixed and issue with automatic timezone conversion.
Content rating: Everyone
Download and install Women’s World Cup 2011 on your Android smartphone or your Android powered device!

 

Neue Techniken, dafür fehlt mir die Zeit! Oder etwa doch das Interesse?

Immer wieder höre ich diesen Satz. Woher nimmst du nur all die Zeit, dich mit all den neuen „Spielereien“ (AAARGG) zu befassen, die hab ich garnicht. Lasst uns das mal analysieren. Ich verfolge ja immer die Gespräche in Kantine, im Büro und in der Freizeit. Erstaunlich ist oft, wofür Menschen dann doch Freizeit haben. Z.B. für den jahrelangen Umbau eines Hauses. Oder für die Hege und Pflege des eigenen Autos, Gartens, Hobbies. Viele erzählen mir auch stolz, wie oft sie schon wieder abends in einer Kneipe oder Disco waren. Und meist erfahre ich unter der Woche ausführlichst, was abends so alles im Fernsehen lief.
Ich will niemandem diese Aktivitäten verleiden. Ich gönne sie jedem. Aber manchmal sollte einem die Freizeit auch etwas Weiterbildung wehrt sein. Und es macht ja auch Spass. Aber ich lese halt lieber die ZEIT als Bild, oder Spektrum der Wissenschaft als Stern. Man muss auswählen und die Auswahl entscheidet darüber, worüber man informiert ist. Ich bin abends lieber online und recherchiere oder tausche mich mit andern aus, als fernzusehen. Ich befasse mich lieber mit Astronomie oder Wetterkunde, als mit den PS des neuesten Trendautos oder mit Fussball. Sorry, dass ich nicht ins Schema passe. Aber erzählt mir nicht mehr, ihr hättet keine Zeit für Technik. Ihr habt schlichtweg kein Interesse.

UPDATE: Manch eine Koinzidenz finde ich doch ausgeprochen interessant. Im aktuellen Daily Dueck Nr 117 behandelt Gunter Dueck eine ähnliche Fragestellung. Unbedingt lesenswert und findet meine vollste Zustimmung, obwohl ich da etwas pessimistischer bin als der Autor