Ein Werbeproxy fürs Hausnetz

Hab gerade wieder mal ein meiner Ansicht nach längst überfälliges Konzept auf Kickstarter unterstützt. Einen Proxy, den man in jedes beliebige Netzwerk einklinken kann und der dann automatisch jegliche Art von Internet-Werbung filtert. Für mich ist die im Netz geschaltete Werbung schon seit langem eher eine Mischung aus Ärgernis und intellektueller Beleidigung und ich filtere sie nun schon seit mehreren Jahren auf jedem Endgerät. Nur musst ich dazu bislang auf jedem Gerät den Adblocker selbst einrichten bzw. auf den Smartphones diese sogar zuvor rooten. Das alles gehört mit Adtrap der Vergangenheit an.

Adtrap ist eine kleine Box, basierend auf Linux, die sich als Werbeproxy zwischen Internet und die Geräte im Hausnetz schaltet. Einmal eingebunden, werden für alle Endgeräte die Werbeschaltungen automatisch geblockt. Dafür muss keines der Endgeräte extra umkonfiguriert werden, da die Filterung quasi „out of the box“ funktioniert. Jedem, der an herkömmlicher Hinausschreiwerbung im Internet Geld verdient, wird das ganze ein Grauen sein, aber ich finde es eine sehr gute Sache, da ich schon seit längerem predige, dass wir das Ende der klassischen Marktschreierei zu Gunsten eines echten Dialogs auf Augenhöhe erleben.

Alle gegen Bild: Eine Aktion gegen den Bild-Totholzspam

Die Bild wird 60 und deshalb will man an über 40 Millionen Haushalte UNGEFRAGT eine Ausgabe der Bild verteilen. Schon gegen das normale Blatt habe ich eine Aversion sondersgleichen, aber ich will definitiv keine Bild, auch nicht kostenlos in meinem Briefkasten sehen.

Da kommt die Aktion: http://alle-gegen-bild.de (auch bei Campact zu finden) gerade recht.

Hier kann man sich eintragen und damit kundtun, dass man definitiv keine Bild Zeitung in seinem Briefkasten vorfinden möchte. Die Initiatoren schreiben dazu:

„Unter dem Motto „BILD für alle“ plant der Springer-Konzern am 23. Juni 2012,  anlässlich des 60-jährigen Bestehens der BILD-“Zeitung“, allen 41 Millionen deutschen Haushalten eine Gratis-Ausgabe zu liefern. Doch wir wollen dieses Blatt nicht einmal geschenkt haben, deshalb wehren wir uns.

 Nur mit einem Schreiben an den Springer-Verlag kann man einer Zustellung der Zeitung rechtswirksam widersprechen. Das Ziel unserer Initiative ist es, dass dies massenhaft geschieht, um den logistischen Aufwand dieser Propagandaaktion zu erhöhen und darüber hinaus die Auflage der BILD-“Zeitung“ und damit ihre Einnahmen durch Werbeanzeigen zu drücken.“