Mein Fazit nach vier Wochen mit dem Galaxy S3

Das S3 ist für mich das neue Referenzmodell im Bereich Oberklasse Smartphones

Zunächst: Ja, ich kann es uneingeschränkt zum Kauf empfehlen.

ABER: Nur dann, wenn ihr plant, ein neues High End Smartphone anzuschaffen. Wer bereits ein Smartphone wie das Galaxy Nexus oder das SII hat, der kann durchaus noch warten.

Ja, das S3 läuft performant und die 4.04 Oberfläche von Icecream Sandwich flutscht nochmal deutlich besser. Aber die Sprünge sind, zumindest nach meinem Geschmack nicht so hoch, dass ein Wechsel lohnt. Zumal nach neuesten Aussagen auch das SII noch in den Genuß von Jellybeans kommen wird.

Nichts desto trotz ist das Galaxy S3 für mich DAS Top Smartphone überhaupt und wer auf Highend, umfangreiche Features und intelligente Erweiterungen Wert legt, macht mit dem Erwerb mit Sicherheit nichts falsch.

Was mir im Besonderen gefallen hat. Das Smartphone reagiert überall sehr flüssig, da ruckelt gar nichts mehr. Die Samsung spezifischen Erweiterungen wie zum Beispiel die Gesichtserkennung um den Schlafmodus zu vermeiden oder verschiedene Gesten, die bestimmte Funktionen auslösen, machen ausgesprochen viel Sinn und auch Spaß. Selbst anspruchsvollste 3D Spiele steckt das Smartphone ohne Ruckeln locker weg.

Das Display ist brilliant, die Farben kräftig und die Leuchtkraft macht auch ein Ablesen im Freien möglich.

An die glatte Plastikhülle des weißen Geräts habe ich mich schnell gewöhnt, dennoch finde ich, sie sieht irgendwie etwas billig aus. Da wäre meiner Ansicht nach eine matte Hülle besser gewesen. Sehr schön fand ich kleine Details wie die Hardware Buttons, die dem Bildschirm doch einiges an nutzbarem Raum zurückgeben.

Danke nochmals an Simyo für die Bereitstellung des Testgeräts.

2 Wochen mit dem Galaxy SIII im Praxiseinsatz

Überzeugend in Ausstattung und Leistung. Das SIII von Samsung

Nun nutze ich das Samsung Galaxy SIII schon über zwei Wochen. Zeit, ein erstes Fazit zu ziehen.

Was zuallererst auffällt. Es hakelt wirklich nichts mehr. Sei es die Oberfläche, die Widgets oder auch die Apps. Alles läuft flüssig und reagiert sehr schnell. Ausgesprochen angenehm, wenn man das Smartphone zückt und binnen Sekunden die App auf dem Schirm und die Infos hat. Jetzt ist wirklich nur noch das Netz der Verzögerer, und zumindest für den Raum Hall kann ich für Simyo eine durchaus gute Bilanz ziehen. Im Vergleich zum O2 Netz, das ich auch nutze ist das EPlus Netz, das von Simyo genutzt wird gleichwertig, mal hat der eine besseren Empfang, mal der andere. Wie schon bei den Tests mit dem IPad im ersten Teil meiner Simyotour bin ich auch mit dem SIII in Kombination mit dem Simyo Paket vollauf zufrieden. Klar ist aber auch, dass es wirklich lohnt, eine 1GByte Flatrate zu buchen, denn das Smartphone verführt dank Grösse und Leistungsfähigkeit doch deutlich häufiger zum schnellen nachlesen im Netz.

Sowohl an die Farbe als auch an die Haptik des Gehäuses habe ich mich mittlerweile gewöhnt, lediglich wenn ich es auf schrägen Untergrund legen will, muss ich dran denken, dass es im Gegensatz zum Nexus leichter ins Rutschen gerät.

Da ich, auch durch die Smartphones meiner beiden „Großen“ einen direkten Vergleich habe. Man gewöhnt sich verdammt schnell an die Bildschirmauflösung. Ein kleineres Display hat mittlerweile bei mir keine Chance mehr, und auch wenn Google sich dabei sicher was gedacht hat, ich hätte jetzt auch gerne beim Nexus diese Hardware-Buttons, die dafür sorgen, dass auf dem Bildschirm doch deutlich mehr Platz ist.

Ansonsten mein Eindruck: Wer bereits ein Galaxy Nexus oder ein SII besitzt, sollte sich überlegen, ob er wirklich wechseln will, denn so enorm sind die Unterschiede nicht. Allen anderen kann ich das Galaxy SIII nur intensivst ans Herz legen, selten habe ich ein so ausgereiftes Smartphone in der Hand gehalten, das eher zu viele, als zu wenige interessante Features bietet.

Update: Weil ich direkt auf Twitter danach gefragt wurde. Bei normaler Nutzung hält der Akku einen ganzen Tag durch und ist abends bei ca 10-20%. Wenn ich das Smartphone im Standbymodus lasse, habe ich nach 2 Tagen noch einen halbvollen Akku. Insofern respektable Werte. Wenn ich natürlich intensiv surfe und rechenintensive Apps starte, dann ist der Akku auch beim SIII spätestens nach 6-8 Stunden leer.

 

Da fehlt schon etwas Platz beim Nexus

 

4 Wochen mit Simyo und IPad2, mein Fazit: Sehr positiv überrascht

Wie soll ich beginnen? Nun, vielleicht so. Was ich an Gerüchten über die Netzverfügbarkeit von EPlus/Simyoin meiner Region zuvor gelesen hatte, lies mich nichts gutes erahnen. Aber ich wurde angenehm überrascht. Gut, an manchen Stellen hatte ich mit O2 empfang, wo Simyo schwächelte. Aber das war in etwa gleich verteilt. Zum Beispiel bekam ich in meinem Wohngebiet mit Simyo sogar UMTS während gerade dort der O2 Empfang nur Edge lieferte.

Auch beim Stuttgarter Barcamp war ich mit Simyo und IPad2 gut versorgt

Auch unterwegs, zum Beispiel auf dem Weg zum und beim Barcamp Stuttgart war ich mit Erreichbarkeit und Geschwindigkeit des Simyo Netzes sehr zufrieden. Und dank IPad2 konnte ich sehr mobil agieren. Das IPad schaffte es meist, den Arbeitstag mit einer Akkuladung durchzuhalten und gerade auf dem Barcamp wurde es doch recht intensiv zum Twittern und Bloggen genutzt. Für mich ist das IPad definitiv eine Klasse für sich. Es ist mir persönlich etwas zu eingeschränkt in den Konfigurationsmöglichkeiten aber gerade für den User, der es einfach nutzen will, ohne sich groß Gedanken zu machen ideal. Auspacken, einschalten, geht. Man kann wirklich im Sinne des Wortes sofort damit loslegen. Lediglich die modalen Dialoge stossen mir immer noch auf, sollen aber mit dem dieser Tage erscheinenden IOS5 der Vergangenheit angehören. Ich durfte die Kombination mit der Maxi Internet Flatrate testen, die für 15 Euro 3 GByte mit UMTS bietet. Ein wirklich sehr gutes Angebot, was die für den Preis verfügbare Datenmenge mit UMTS angeht.

Der Geek is voll am Testen

Auch der Service drumherum ist wirklich gut. Es gibt die Online Zugangswege über MeinSimyo, aber auch eine Sync App und eine App für den Zugang auf die „persönlichen Daten“ direkt vom Smartphone oder Tablet. Mein Fazit: Auch wenn ich Simyo zuvor schon kannte, habe ich es nicht bereut, bei der zweiten Simyotour mitzumachen. Es hat mir gezeigt, dass nicht nur die „Big Player“ gute Angebote machen und dass man sich immer besser ein eigenes Bild von Aussagen zu Netzabdeckung und Geschwindigkeit macht.   Grossen Dank an Simyo für die Möglichkeit, ihr Angebot und das IPad2 zu testen und noch grösseren Dank an  Manuel, Nadine und das ganze Team fürs um mich so klasse kümmern und bei Fragen da sein. Ihr rockt.

Vergleichstest Samsung Galaxy Tab 10.1 und IPad2 Teil 2: Gaming #simyotour

Heute Teil zwei des Vergleichs von Samsung Galaxy Tab 10.1 (Das böse illegale) und IPad2 (die Guten).  Beide sind sehr gut gerüstet um aktuelle Spiele darzustellen. Ich werde nicht tiefer auf die Interna eingehen, das würde nur langweilen. Was man klar sagen kann. Auch hier kein eindeutiger Sieger, beide Geräte haben eine brilliante Darstellung und hohe Auflösung. Das IPad2 liefert 1024×768 Pixel, das Samsung Galaxy Tab 10.1 gar 1280×800. Die Darstellung ist scharf und flüssig, es werden viele Details dargestellt. Durch den neueren Grafikchip hat das Galaxy Tab hier einen kleinen Vorteil, dafür bietet das IPad2 bereits, durch die längere Zeit auf dem Markt eine grössere Auswahl an spielen. Aber beide Geräte sind im Premium Bereich angesiedelt und sorgen dank hervorragender Darstellung und Performanz ein Spielvergnügen, wie man es sonst nur von Konsolen oder PCs gewohnt ist.

Fazit:

Beide Geräte bieten auch dem Gamer viel Vergnügen für unterwegs. Für welches man sich entscheidet, hängt auch daran, wie viel Wert man darauf legt, einen unzensierten Market zu bekommen, das Gerät nach seinen Wünschen konfigurieren zu können und daran, wie wichtig Spiele in grosser Auswahl sind. Für denjenigen, der das Tablet primär als Werkzeug für den mobilen Internetzugang, die Verwaltung von Unterlagen und die Kommunikation nutzt, eignen sich beide Geräte sehr gut.

 

Erste Erfahrungen mit dem IPad2 im Büro

So, drei Tage ist das IPad jetzt auch im Büro im Einsatz um den Kalender zu führen, kurze Notizen zu machen und mit der sozialen Umwelt im Kontakt zu bleiben.

Das IPad in meiner Schreibmappe, einem sogenannten "Taschenbegleiter" von www.roterfaden.de. Die Tasche ist speziell für 10 Zoll Tablets konzipiert.

Erste Hürde, der Kalender. Ich pflege unseren Familienkalender ebenso wie den beruflichen Kalender in Googles System, da ich eigentlich bekennender Android Nutzer bin. Hier muss ich sagen, die Synchronisation mit den Diensten von Google funktioniert tadellos. Sowohl meine Kontakte, als auch EMail und der Kalender werden nach Einrichtung des entsprechenden Accounts im IPad mühelos synchronisiert.

Nächster Stopp, der Messenger. Da ich mobil stets im Internet erreichbar bin und meine Frau zu hause auf dem Couchtisch einen Netbook stehen hat, der quasi die familiäre Nachrichtenzentrale darstellt, musste natürlich ein Messenger Client installiert werden. Die Wahl viel auf IMO, da er alle Dienste anbietet, bei denen ich Familie und berufliche Kontakte erreichen kann. Flux eingerichtet und alle Kontakte erreichen mich auf einer Oberfläche. Next stop: Notizen. Eine einfache Software ist auf dem IPad schon installiert, die für meine Testbelange völlig ausreicht, es gibt aber auch noch ein paar nette stark erweiterte Apps. Mir persönlich gefällt Awesome note am besten, weil man hier alle möglichen Listen und Notizvarianten verwalten kann. Auch sehr hilfreich. Flipboard als Newsaggregator, den ich mir wirklich für Android wünschen würde, weil er für mich DER Aggregator ist, der die Idee einer dynamischen Zeitung am besten realisiert. Für alle, die viel mit Aktien arbeiten ist auch die Börsen App der Frankfurter Börse sicher interessant. Auf Twitter greife ich über Hootsuite zu. Für Facebook und Google+ nutze ich direkt den Browser.

Fazit. Das IPad2 integriert sich nahtlos in meinen Büroalltag. Durch das angenehme Format kann ich es in meiner A4 Dokumentenmappe von Roterfaden in einer Innentasche gut verstauen. Dadurch, dass das IPad quasi auf Tastendruck bereit ist und die Apps sehr schnell reagieren, habe ich alle wichtigen Infos schnell parat.
Und auch im Büro erreiche ich gute Durchsatzraten mit der Simyo Karte. Ok, hier gewinnt O2, die mir zumindest nahe am Fenster HSDPA liefern können, aber ne UMTS Durchsatzrate erreicht auch die Simyo Karte. Insofern bin ich zufrieden, zumal ich nicht der Powerdownloader bin, wenn ich unterwegs bin.

Das IPad2 im vierwöchigen Simyotour Test. Heute: Unboxing

Heute kam es an. Das IPad2 von Simyo, das sie mir freundlicherweise im Rahmen der Simyotour bereitgestellt haben, um es vier Wochen lang zu testen, zusammen mit einer Simyo Flat Internet Maximum.

Hier zunächst einmal das Unboxing des Pakets mit IPad2 und Simcard. Wie man es von Apple nicht anders kennt, alles sehr einfach und übersichtlich, dankenswerterweise aber von Simyo noch um Tasche und Schutzhülle fürs IPad2 ergänzt:

Erster Eindruck: Sehr performant, der Wechsel zwischen den Apps reagiert deutlich schneller als auf meinem Galaxy Tab 7. Etwas störend für mich, keine Übersichtsseiten mit Widgets, also keine Möglichkeit, direkt wichtige Daten und Infos zu sehen.

Jetzt werde ich das IPad erst mal mit möglichst vielen vergleichbaren Apps bestücken, um zu sehen, was die beiden Systeme unterscheidet. Parallel laufen erste UMTS Geschwindigkeitschecks und Verfügbarkeitschecks, was die Durchsatzraten der Netze von ePlus, Vodafone und O2 hier an meinem Standort angeht. (T-Mobile ggf. wenn ich einen Kollegen oder Freund finde, der noch dort einen Vertrag hat ;))

SIM Karte und Unterlagen von Simyo waren übersichtlich und verständlich, es klappte auch mit der Sim Karte alles sehr gut und das mobile Netz von Simyo war schnell einkonfiguriert. Für mich bislang ein überraschend positiver erster Eindruck, zumal ich das IPad2 bislang eher „kritisch“ gesehen hatte. Schauen wir mal, wie die Alltagstauglichkeit sich darstellt. Erste Testphase, ein gemütliches Wochenende zu hause mit Couchsurfen und Zeitung via IPad2 auf der Terrasse lesen 😉

Ein erster, noch nicht ganz repräsentativer Geschwindigkeitsvergleich zwischen O2, Vodafone und ePlus, jeweils an exakt der gleichen Raumposition mit exakt der gleichen Haltung ergab verblüffenderweise folgendes:

Ich bin verblüfft, Simyo/ePlus geht als klarer Sieger in meinem HomeOffice hervor. Liefert sogar 3g!