Samsung baut ja so einiges. Kühlschränke, Waschmaschinen, Fernseher, Smartphones, Computer.
Und jetzt planen sie wohl auch, ein intelligentes Fahrrad herauszubringen, zumindest stellt der unten angehängte Film eine interessante Konzeptstudie vor.
Unter anderem soll das Rad es mit einer Sicherheitskamera ausgestattet sein, die einen unkomplizierten Blick nach hinten erlaubt. Zusätzlich werden, gesteuert vom Smartphone (das natürlich ein Samsung Smartphone sein muss) zwei Streifen via Laser auf die Straße projiziert, die dann einen Fahrradstreifen simulieren sollen.
Und schon hier fängt das Problem an. Die deutsche alles kontrollieren wollende STVO wird das sicher nicht zulassen (wobei so manches, was sie vorschreibt, nicht wirklich sinnhaft ist)
LG bringt ein gebogenes Display in seinem neuen LG G Flex an den Start, Samsung war etwas schneller und hat bereits vor kurzem sein Samsung Galaxy Round, ebenfalls mit gebogenem Display vorgestellt.
In meinen Augen sind die beiden jetzt präsentierten Geräte aber beide nicht wirklich für den Massenmarkt tauglich. Die Biegung des Displays soll zwar den Komfort beim Telefonieren erhöhen, dafür wird man bei so ziemlich allen anderen Funktionen des Smartphones eher behindert. Und seien wir mal ehrlich, die meisten von uns nutzen ihr Smartphone doch deutlich häufiger für Surfen, texten etc denn fürs Telefonieren.
Dieses Konzept würde mir z.B. gefallen. Bildquelle: TheVerge
Aber bevor wir hier wieder in die althergebrachte Litanei des „Wer braucht denn so was“ möchte ich hier mal darauf hinweisen, dass wir mit LG und Samsung nicht nur zwei Hersteller haben, die immer noch sehr innovativ an neue Technologien herangehen. Vielmehr finde ich es dennoch wichtig, Smartphones mit neuen Displaykonzepten auf den Markt zu bringen. Denn nichts ist besser, als den Kunden direkt mit neuen Techniken zu konfrontieren, um aus dessen Feedback zu lernen.
Was ich mir durchaus vorstellen kann, sind Konzepte, wie Samsung sie bei der ersten Präsentation seiner biegbaren OLed Displays vorgestellt hatte. Ein Display, das über die Kante gebogen verläuft, so dass man auch in geschlossenem Zustand kurze Tickermeldungen lesen kann.
Und es wird sicher noch andere Konzepte geben, wie sich gebogene Displays sinnvoll einsetzen lassen.
Sehen wir also die ersten Displaykonzepte als einen mutigen Schritt zu neuen Denkmustern, was Smartphone Designs angeht. Bislang bin ich noch jemand, der ein flaches Display für das sinnvollste hält. Aber ich bin gespannt, ob es neue Konzepte geben wird, die mich zu überzeugen wissen.
Laut eines Tests, den die Kollegen von telekom-presse.at gemacht haben, hat Samsung mit dem letzten Update für das Note 3 eine Änderung am Regio Lock vorgenommen. Die Autoren des Artikels konnten in ein Note 3, das zuvor eine ägyptische SIM Karte mit Pin Eingabe quittiert hatte dieselbe SIM Karte jetzt einlegen, ohne dass der SIM Lock gegriffen hätte. Die Vermutung, der Regio Lock wäre damit gänzlich entfernt, greift für mich etwas zu weit, ich vermute eher, man hat Fehler im Algorithmus bereinigt, so dass der Regio Lock jetzt so funktioniert, wie er soll. Das wird zwar die Wogen unter den Trollen nicht glätten, für die restlichen Interessenten sollte damit aber wohl die größte Kritik bereinigt worden sein.
Kann einer meiner Leser hier für deutsche Note 3 dies bestätigen? Ich besitze leider selbst keine ausländischen SIM Karten.
Nachdem auf Amazon der Shitstorm ja extrem gewütet hat und teilweise ernsthafte Rezensionen unter den ganzen „Ein Stern, ich habs zwar nicht, aber bin sauer und glaube niemandem“ Rezension nahezu verschwunden sind, hat Samsung jetzt eine Stellungnahme in Form eines PDF bei den Note 3 hinterlegt.
Zitat:“
Welche Auswirkungen hat die Sperre bei der Benutzung außerhalb Deutschlands?
Mit einer SIM-Karte aus Deutschland kann der Roaming-Service des Providers genutzt werden.
Mit einer SIM-Karte aus einer anderen Region gilt:
Wenn das Gerät in Deutschland mit einer deutschen SIM-Karte aktiviert und benutzt wurde, kann es ohne Einschränkung mit SIM-Karten aus anderen Regionen verwendet werden.
Wenn das Gerät in der Herkunftsregion noch nicht aktiviert und benutzt wurde, kann die SIM-Karte zur Verwendung in einer anderen Region beim Samsung Service freigeschaltet werden.“
„Erwirbt ein Nutzer ein Gerät in Deutschland und aktiviert das Gerät mit einer SIM-Karte eines deutschen Mobilfunkanbieters kann er das Gerät weiterhin via Roaming-Dienst gegen entsprechende Roaming-Gebühren des Mobilfunkanbieters auf der ganzen Welt verwenden. Eine Nutzung von SIM-Karten ausländischer Service-Provider ist nach Erstaktivierung in der vorhergesehen Region ebenfalls uneingeschränkt möglich.
Erwirbt ein Nutzer ein Gerät in Deutschland und möchte es erstmals im außereuropäischen Ausland aktivieren, greift die regionale SIM-Karten-Sperre. In diesem Fall kann der Kunde mit dem Samsung Service Kontakt aufnehmen und eine Freischaltung der SIM-Karten-Sperre beantragen.“
Also: Deutsches Gerät kaufen, einmal mit SIM Karte aktivieren, danach gehen ALLE anderen auch. So lese ich das, und wenn das nicht funktionieren sollte, DANN kann man bei Samsung Regress fordern, ich gehe aber stark davon aus, dass alles klappt,wenn man sich an diese Reihenfolge hält.
Die ganze Stellungnahme findet hier bei Amazon, hier nur ein Auszug, der wohl einiges klären dürfte für diejenigen, die nicht nur eine Stellungnahme wollen, sondern wenn diese dann kommt, dieser auch glauben.
Allen anderen ist ja eh nicht mehr zu helfen.
Oh und all die, die jetzt offene Briefe, ein Entschuldigung, Stellungnahmen etc. fordern. Bitte dann aber auch ebendieses akzeptieren, wenns kommt 😉
Das Galaxy Note 3 ist definitiv ein großartiges Smartphone. Die Kommunikation von Samsung zu den aktuellen Kritikpunkten Region Lock und eFuse ist aber absolut unterirdisch.
Erst war es nur das unsägliche Region Lock, also eine Sperre, die es einem Kunden nicht erlaubte, ein aus Asien importiertes Note 3 so einfach in Deutschland zu verwenden. Dann gab es Gerüchte, das ganze beziehe sich nur auf die erste Aktivierung, danach könne man SIM Karten diverser Länder nutzen. Welche genau, und ob die Aussage an sich stimmt, ist aber immer noch nicht wirklich klar.
Und schon erlaubt sich Samsung einen, vielleicht noch viel größeren Fauxpas. Es scheint im Note 3 eine sogenannte eFuse zu geben, also einen Chip, der sich unwiderbringlich verändert, sobald jemand das Note 3 rootet.
Nun ist gerade das Rooten bei Android Nutzern sehr beliebt, erlaubt es doch, die volle Kontrolle über das Gerät zu erlangen, und anders als bei Apple selbst Modifikationen vorzunehmen wie die beliebten Custom Roms.
Auch das Note 2 soll woll noch mit Region Lock nachgerüstet werden. Ob Samsung weiß, wie viel Kundenzufriedenheit sie sich damit verspielen? Wird Samsung das zweite Apple?
Wieder macht Samsung alles falsch, im Sinne der offenen Kommunikation. Statt Klarheit zu schaffen hüllt man sich in Schweigen. Währenddessen äußern sich die Kunden dafür um so lauter. Schaut man auf Amazon, so findet man für das Note 3 eine Bewertung von gerade mal 2,5 Sternen. Grund ist nicht ein schlechtes Produkt sondern der Protest der Kunden, die das Gerät gerade wegen des Region lock und vermutlich bald auch wegen eFuse mit nur einem Punkt bewerten.
Es ist Samsung dringend angeraten, hier klar Position zu beziehen und ggf. auch das ganze nochmals zu überdenken. So vergrault man sich nämlich nicht nur die Privatkunden, sondern auch die Businesskunden werden langsam unsicher ob der vielen negativen Äußerungen. Wenn Samsung nicht bald positiv eingreift und Stellung bezieht, kann auch ich nur noch meinem Umfeld vom Erwerb eines Note 3 abraten. Ich selbst besitze eins und bin hochzufrieden, aber kann bei dieser Firmenpolitik auch nur von weiteren Käufen abraten. Es scheint, Samsung will partout das zweite Apple werden, und was ich von Apples Firmenpolitik halte, dürfte jeder wissen, der mich kennt.
Denn eins sollten wir uns auch eingestehen. Sofern der Region Lock nur bedingt, dass ein im Ausland erworbenes Smartphone erst im Land des Kaufes aktiviert werden muss, bevor man es weltweit einsetzen kann, das ist zwar unbequem aber kein Hindernis. Wenn es aber stimmt, dass auch danach nicht in allen Ländern ein z.B in Deutschland aktiviertes Note 3 nutzbar ist, ist das für mich ein Grund JEDEM vom Kauf eines solchen verkrüppelten Smartphones abzuraten. Gleiches gilt für eFuse, wenn diese Technik nicht nur für die Sicherung des Smartphones im Businesseinsatz genutzt wird, sondern auch als Garantiekontrolle und den Verlust der Garantie nach dem Rooten bedeutet.
Also Samsung, bitte endlich Klarheit schaffen, offen, ehrlich und ohne irgendwelche wenns und abers. Sonst war auch für mich das Note 3 das letzte Smartphone von Samsung.
Es ist da. Am Samstag bestellt, war das Note 3 bereits Mittwoch bei mir angekommen, dank flottem Versand von @O2de. Danke schon mal dafür! Im Video das Unboxing und ein kleiner Hardwarevergleich der beiden Geräte. Ich nutze es jetzt erst mal ein paar Tage, bevor ich mir ein abschließendes Urteil erlaube. Erste Tests zeigen aber auf jeden Fall eine sehr hohe Performanz und auch die Samsung eigene Software macht einen sehr viel gereifteren Eindruck. Die Rückseite des Note 3 ist längst nicht so billig, wie ich befürchtet hatte. Das ganze wirkt doch recht edel.
Ich habe mich für die schwarze Variante entschieden, da das Note 2 bereits mein „Arbeitsgerät“ war und auch das Note 3 diese Rolle einnehmen soll. Im Gegensatz zum Note 2 ist das Note 3 etwas kantiger geworden, liegt aber dennoch gut in der Hand und die Form finde ich insgesamt etwas besser gelungen, als das eher abgerundete Gehäuse des Note 2. Die Einfassung des Note 3 ist aus silbernem Plastik, da bin ich mal gespannt, wie lange sich dieses Silber halten wird. Hüllen sind noch sehr rar gesät, sollten aber interessante Lösungen auf den Markt kommen, werde ich hier natürlich darüber berichten.
Die Bedienung insgesamt ist extrem flüssig, da ruckelt absolut nix, selbst rechenintensive Spiele wie Asphalt 8 oder Order&Chaos Online laufen extrem flüssig und durch die Full HD Auflösung ist auch die Darstellung noch mal einen Tick klarer. Der neue USB 3 Port mag manche verschrecken, aber ich kann euch beruhigen. Wer kein USB 3.0 hat, hat dennoch kein Problem. Da der Port auch abwärtskompatibel ist, funktionieren weiterhin alle USB 2.0 Ladekabel und sonstiges Zubehör.
Interessant finde ich, dass mir das Smartphone alleine gesehen gar nicht so groß vorkommt, erst wenn man es im Vergleich zu deutlich kleineren Geräten direkt sieht, erschließt sich einem die Größe des Note 3. Die Zusatzsoftware werde ich jetzt mal austesten, gespannt bin ich vor allem auf die vielen integrierten Sensoren. Interessant auch, die Software Moves, die ja auf dem Note 2 nicht funktioniert, weil dort bei abgeschaltetem Bildschirm wohl auch der Bewegungssensor keine Daten mehr an Programme liefert, scheint beim Note 3 sauber zu funktionieren.
Links das neue Note 3, rechts das Note 2. Die Gesamtgröße ist nahezu gleich geblieben, aber das nutzbare Display hat sich vergrössertDie Farbbrillianz ist geblieben, das Gehäuse des Note 3 ist einen Tick höher, dafür ein klein wenig schlanker.Um ein Gefühl für die Größe des Note 2 und 3 zu bekommen, von rechts nach links: S3mini, Google Nexus, Note 2, Note 3, Galaxy Tab 7.0 2
So, jetzt geht es auf in das Feldtestwochenende. Solltet ihr spezielle Fragen haben, stellt sie hier in den Kommentaren, ich versuche alles zu beantworten.
Noch ist die Uhr nicht auf dem Markt, noch ist Samsungs vermeintlich Gear Smartwatch nicht erschienen. Aber schon kocht die Gerüchteküche und ein Gerücht will ich hier aufgreifen, das mich wohl wieder in die Arme von Google eigenen Smartphones treiben könnte, wenn es stimmt. Offenbar wird die Smartwatch von Samsung nur mit Samsung Smartphones funktionieren. Noch ein Mauer, die von einem Hersteller aufgebaut wird. Als hätten sie nichts von den Kritikern des Apple Universums gelernt. Ich möchte mich einfach nicht an einen Hersteller binden, schon gar nicht mit Erweiterungen bestehender Hardware, die nach dem, was bislang bekannt ist nur in Verbindung mit einem Smartphone wirklich sinnvoll funktionieren. Entweder, ich habe die Auswahl, welches Smartphone und welche Smartwatch ich kombinieren will, oder für mich ist die Smartwatch ein No Go.
Ich empfinde, so es denn wahr werden sollte dies als ein fatales Signal von Samsung die offensichtlich die gleiche geschlossene Samsung Welt aufbauen wollen, die Apple schon hat. Aber wie man momentan an den immer häufiger werdenden Wechselberichten einstiger Apple Jünger bemerkt. Der Bogen kann sehr schnell überspannt werden. Sollte sich dieses Gerücht bewahrheiten, werde ich wohl in Zukunft bei der Bitte um eine Kaufempfehlung von Samsung abraten. Ich kann niemandem guten Gewissens einen Hersteller empfehlen, der mich an seine Geräte zu binden versucht. Ich hoffe, dass hier das Gerücht auch nur ein Gerücht bleibt, kann mir aber leider nur zu gut vorstellen, dass das so kommen wird. Schon mit der angepassten Android Oberfläche und den unverhältnismäßig langen Update Zyklen haben sie mich sehr verärgert und dazu geführt, dass nun auf allen Samsung Devices Custom Roms laufen. Nicht falsch verstehen, die Hardware meiner Geräte, (Galaxy Tab 7, Note 2 und 2mal Galaxy S3 Mini bei den Kindern) finde ich sehr gut und ich halte das Note 2 auch jetzt noch für das beste Phablet am Markt.. Aber die Modifikationen stören mehr, als sie nützen. Und mit Paranoid Android empfinde ich mein Note 2 nochmal um einiges nützlicher und auch performanter.
Auch andere Hersteller haben schöne Töchter und ich werde insbesondere die weiteren Ankündigungen zum Nexus 5 mit großem Interesse beobachten. Das könnte sich zu meinem nächsten Smartphone entwickeln, das ich empfehlen kann. So ganz ohne Herstellerzaun drum rum. Und mit Updates, die wirklich auch zeitnah kommen.
Jetzt ist es endlich auch in Deutschland soweit, heute Morgen bekam mein Samsung Galaxy Note II den Systemupdate auf die Version 4.1.2. Das ganze ging schnell und problemlos vonstatten, keinerlei Datenverlust.
Für mich ist und bleibt das Note II das bislang beste Smartphone, das ich jemals in den Händen gehalten habe. Performanz, Verarbeitung, Funktionsumfang, einfach alles ist so, wie es sein soll.
Anbei ein Screenshot der aktuellen Firmwareversion.
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