Mein erster Monat mit dem Note 3.

wpid-IMG_20131103_180936.jpgVor knapp einem Monat, direkt zum Start kam das Note 3 bei mir an. Zuvor gab es schon Aufruhr wegen des Regio lock und dann auch noch wegen möglicher Probleme mit einer elektronischen Sicherung gegen Rooten. Darauf möchte ich aber nicht näher eingehen, darüber wurde schon vortrefflich im Netz gestritten und mittlerweile dürfte den meisten klar sein, dass weder eFuse noch Regio lock so schlimm sind, wie anfangs dargestellt.

Aber zum Device selbst. Ich habe die 32GByte Variante in schwarz über O2 erhalten. Wer die technischen Daten möchte, es gibt im Netz einige Datenblatter, hier nur mal der Link zu Samsung.

Einige grundlegende Spezifikationen sind:

Full HD Display, 5,7 Zoll: 1.920 x 1.080 Pixel
Prozessor: 2,3 GHz Quad-Core-Prozessor
Micro SD Slot bis 64GB.
Wechselakku mit 3.200 mAh Kapazität Sprechzeit 21 h, Standby 430 h
Bluetooth 4.0, LTE
Kamera 13 MP Auflösung hinten 2MP vorne
Diverse Pen Funktionen.

weitere Kamerafunktionen: Auto, Schönes Porträt, Bestes Foto, Best Face, Sport, Sound & Shot, Drama, Animiertes Foto, HDR, Radierer, Panorama, 360°-Aufnahme, Golf
Face-Tagging
Gesichtserkennung
Bildstabilisator
Geo-Tagging

Das Note 3 ist mit 168 Gramm leichter als das Note zwei, das 181,6 g wiegt.

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Links das Note 3, rechts das Note 2

Während das Note 2 die Maße 151 mm × 81 mm × 9,45 mm hat, liegen diese beim Note 3 bei 151.2 x 79.2 x 8.3 Millimeter somit ist das Note 3 trotz des größeren Bildschirms de facto kleiner geworden, was vor allem an dem geringeren Rahmen um das Display liegt.

Im Alltag stelle ich fest, dass ich nun den Stift noch deutlich häufiger nutze, als ich das schon beim Note 2 getan habe. Viele sinnvolle Funktionen ermöglichen es, das Smartphone tatsächlich wie einen Notizblock zu verwenden. Und durch die Schrifterkennung, die sich jetzt durch alle Anwendungen zieht, kann man auch mit Handschrift Text erfassen, der dann digitalisiert und verarbeitet wird.

Das Note 3 hat wie das Galaxy 4 diverse Sensoren verpasst bekommen, so dass man neben den bekannten Bewegungssensoren auch noch Temperatur und Luftdruck erfassen kann. Das ist zumindest eine nette Ergänzung, wenn ich es auch nur für meine Fitnessaktivitäten bislang sinnvoll nutzen kann.
Viel spannender ist der verbaute Snapdragon 800 Quadcore Prozessor von Qualcomm, der mit 2,3Ghz getaktet dem Note 3 nochmal einen deutlichen Performanzboost verpasst. Da ruckelt nichts und selbst komplexe 3d Spiele lassen sich in höchster Auflösung ohne Ruckler nutzen und auch sonst fühlt sich das System performant an. Da ruckelt wirklich nix.
Das Display ist brilliant mit den bekannten, manchmal fast zu brillianten Farben, die sich aber dank entsprechender Settings anpassen lassen.
Die Touchwiz Oberfläche wirkt mittlerweile stimmig, wenn ich auch gleich den aviate Launcher installiert habe, da mich dessen neue Feature interessierten.
Der Lautsprecher ist von der Rückseite nach unten gerutscht, was ein Gewinn für Musik und Spiele ist, allerdings auch dazu führt, dass man ihn ggf. beim Halten verdeckt.
Das Note 3 hat USB 3.0 verpasst bekommen, es braucht sich aber hier niemand Sorgen zu machen, dass etwaige Ladegeräte mit Micro USB 2.0 nicht mehr funktionieren, denn diese sind weiterhin mit dem Note 3 kompatibel. Lediglich PCs, die USB 3.0 anbieten können hier eine höhere Übertragungsgeschwindigkeit mit dem beigelegten USB Kabel liefern.
Die Bloatware hält sich in Grenzen und lässt sich auch deinstallieren, ansonsten sind die von Samsung bekannten speziell auf den Pen abgestimmten Anwendunge wie S Note,S Planner beigefügt.

Sowohl WLan als auch GPS funktionieren bei mir tadellos und auch die von manchen angemäkelte Hitzeentwicklung bei 3d Spielen konnte ich nicht nachvollziehen. Das Gerät wurde auf der Rückseite maximal warm.
Ach ja, die Rückseite. Auch wenn manche immer noch über das Plastik meckern, mir gefällt die Lösung mit dem angedeuteten Leder sehr gut, da sie die Rückseite sehr viel griffiger macht und das ganze sehr edel, in schwarz schon fast konservativ wirken lässt.

Die Laufzeit hat sich bei mir bei normaler Nutzung (hin und wieder Status prüfen, Mail abfragen, gelegentlich im Web surfen und auf dem Weg zur Arbeit und zurück Musik hören) bei ca 12 Stunden eingependelt, mit Sicherheit wird das noch besser, auch , wenn ich die Nutzung und die Einstellungen noch etwas optimiere.

Ich mache mittlerweile die meisten Fotos mit meinem Smartphone und da kann das Note 3 wirklich brillieren. Über die 13MP Kamera brauche ich wenig zu verlieren, allerdings finde ich die Ergänzungen in der Kamerasoftware genial. So kann man in Aufnahmen von mehreren Personen jeweils pro Person das „beste Gesicht“ auswählen bzw. in einer Szene Personen, die durchs Bild laufen, ausblenden.

Alles in allem kann ich nur sagen, wer sich für den Formfaktor Phablet begeistern kann, der kann im Moment kein besseres Smartphone finden, als das Note 3.

 

Anbei noch ein paar Beispielbilder, die ganz gut zeigen, was die Kamera des Note 3 leisten kann.

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Unboxing und erster Eindruck des Note 3, das neue Referenzgerät im Phablet-Bereich

note3Es ist da. Am Samstag bestellt, war das Note 3 bereits Mittwoch bei mir angekommen, dank flottem Versand von @O2de. Danke schon mal dafür! Im Video  das Unboxing und ein kleiner Hardwarevergleich der beiden Geräte. Ich nutze es jetzt erst mal ein paar Tage, bevor ich mir ein abschließendes Urteil erlaube. Erste Tests zeigen aber auf jeden Fall eine sehr hohe Performanz und auch die Samsung eigene Software macht einen sehr viel gereifteren Eindruck. Die Rückseite des Note 3 ist längst nicht so billig, wie ich befürchtet hatte. Das ganze wirkt doch recht edel.

Ich habe mich für die schwarze Variante entschieden, da das Note 2 bereits mein „Arbeitsgerät“ war und auch das Note 3 diese Rolle einnehmen soll. Im Gegensatz zum Note 2 ist das Note 3 etwas kantiger geworden, liegt aber dennoch gut in der Hand und die Form finde ich insgesamt etwas besser gelungen, als das eher abgerundete Gehäuse des Note 2. Die Einfassung des Note 3 ist aus silbernem Plastik, da bin ich mal gespannt, wie lange sich dieses Silber halten wird. Hüllen sind noch sehr rar gesät, sollten aber interessante Lösungen auf den Markt kommen, werde ich hier natürlich darüber berichten.

Die Bedienung insgesamt ist extrem flüssig, da ruckelt absolut nix, selbst rechenintensive Spiele wie Asphalt 8 oder Order&Chaos Online laufen extrem flüssig und durch die Full HD Auflösung ist auch die Darstellung noch mal einen Tick klarer. Der neue USB 3 Port mag manche verschrecken, aber ich kann euch beruhigen. Wer kein USB 3.0 hat, hat dennoch kein Problem. Da der Port auch abwärtskompatibel ist, funktionieren weiterhin alle USB 2.0 Ladekabel und sonstiges Zubehör.

Interessant finde ich, dass mir das Smartphone alleine gesehen gar nicht so groß vorkommt, erst wenn man es im Vergleich zu deutlich kleineren Geräten direkt sieht, erschließt sich einem die Größe des Note 3. Die Zusatzsoftware werde ich jetzt mal austesten, gespannt bin ich vor allem auf die vielen integrierten Sensoren. Interessant auch, die Software Moves, die ja auf dem Note 2 nicht funktioniert, weil dort bei abgeschaltetem Bildschirm wohl auch der Bewegungssensor keine Daten mehr an Programme liefert, scheint beim Note 3 sauber zu funktionieren.

 

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Links das neue Note 3, rechts das Note 2. Die Gesamtgröße ist nahezu gleich geblieben, aber das nutzbare Display hat sich vergrössert
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Die Farbbrillianz ist geblieben, das Gehäuse des Note 3 ist einen Tick höher, dafür ein klein wenig schlanker.
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Um ein Gefühl für die Größe des Note 2 und 3 zu bekommen, von rechts nach links:
S3mini, Google Nexus, Note 2, Note 3, Galaxy Tab 7.0 2

So, jetzt geht es auf in das Feldtestwochenende. Solltet ihr spezielle Fragen haben, stellt sie hier in den Kommentaren, ich versuche alles zu beantworten.