Wir jammern technologisch auf hohem Niveau.

Dieses böse Feuer, das wird völlig überbewertet, dachte sich der Urmensch, der seine Nachbarn beim Rösten von Mammutfleisch über einem Feuer beobachtet, bevor er an einer Salmonellenvergiftung starb..

Interessant immer wieder, was manche Mitmenschen beklagen. Und wo sie angebliche Verluste wittern.

Da trauern manche über das verschwinden der CD zu Gunsten von „angeblich schlechtern“ MP3, vergessen aber dabei ganz, dass sie einmal genau das Erscheinen der CD beklagt haben, weil die CD so steril und perfekt klingt.

Da jammert man darüber, dass die eigene Kamera „nur“ 10 Megapixel hat, vergisst dabei aber ganz, dass man diese Megapixel gar nicht mehr wirklich wahrnimmt (außer bei der Grösse der Dateien), wenn man nicht gerade ein Fotoprofi ist.

Seitdem die Technik von Verbesserung zu Verbesserung in immer kleineren Zyklen voranschreitet, scheint auch der Wunsch nach etwas „noch besserem“ immer schneller zurückzukommen. Oft vergessen wir dabei aber, wofür wir das Produkt überhaupt verwenden.

Ich amüsiere mich zum Beispiel immer wieder über die hochgezüchteten Desktop PCs, die man durchaus für anspruchsvollen Videoschnitt oder High-End Games verwenden könnte, die aber eigentlich nur für Textverarbeitung und fürs Surfen genutzt werden.

Dagegen stehen für mich Menschen wie Raul Krauthausen, die es trotz eigenen Handicaps verstehen, die Chancen der Technologien sinnvoll zu nutzen, um das eigene und das Leben anderer zu verbessern.

Noch schlimmer die wie bereits beschrieben alles ablehnenden Technophobiker, die quasi reflexartig dieses neumodische Zeugs ablehnen, das doch nur Spielerei ist und das die Sitten verroht und die Welt bald untergehen lassen wird (so amüsiere ich mich zur Zeit über Landwirte, die sich über dieses Internet Zeugs beklagen, aber gleichzeitig aktuell das Grundwasser durch immer stärkere Gülleausbringung auf den Feldern ruinieren und mit immer grössern Monokulturen dafür sorgen, dass die Artenvielfalt mittlerweile in Großstädten oft höher ist als auf dem Land. Aber das Internet ist gefährlich und gehört verboten, das mit der Gülle haben die ja schon immer so gemacht und wer da was gegen hat, der gehört…… won’t write more. ) Wir beklagen uns über die Arbeitsbedingungen in China, würden aber gleichzeitig laut aufschreien und protestieren, müssten wir mehr für unsere High Tech Geräte oder die billigen Klamotten vom Discounter zahlen.

Wir schimpfen über die Lebensmittelpreise, vergessen dabei aber leider, dass wir schon seit Jahren nicht mehr den eigentlichen Wert der Lebensmittel bezahlen, würden sie so hergestellt, wie wir uns das wünschen. Wir sind gegen Gentechnik und Designerfood, aber dennoch konsumieren viele Fastfood, Tütensuppen und Fertiggerichte.

Das ist für mich ein Teil der deutschen Unkultur. Anstelle für das Handeln und für so manche technologische Fehlentwicklung die Verantwortung dort zu suchen, wo sie ist, nämlich beim Menschen, fordern wird Sperren, Verbote und Abschaffen. Dabei zeigen uns Menschen wie Krauthausen, dass es eigentlich nur eines klugen Kopfes bedarf, um Technologien sinnvoll anzuwenden und damit tatsächlich das Leben und den Alltag der Menschen zu verbessern. Anstelle sich über Missstände aufzuregen sollte jeder von uns die Energie lieber dafür aufwenden, in seinem Umfeld wo möglich etwas besser zu machen, oder jene zu fördern, die es besser machen wollen. Klagen ist oft nur Faulheit, sich zu verändern oder sich mit neuen Technologien wirklich zu befassen.

 

Sonderaktion von Biodeals und Gutscheincode für meine Leser

Sonderaktion

Der April naht und bis dahin gibt es eine kleine, feine Sonderaktion bei dem nachhaltigen Rabattportal www.biodeals.de.

Für alle, die meinen Blogartikel zu Biodeals nicht gelesen haben hier noch mal die Beschreibung direkt von Biodeals:

 

„WAS MACHT BIODEALS.DE?

Unser Team zeigt Menschen wie Dir, welche spannenden, nachhaltigen Produkte, Marken und Unternehmen es gibt. Wir geben Dir die Möglichkeit, diese günstig mit Rabatt zu testen und lieben zu lernen. National und in Deiner Stadt findest Du Gutscheine für Dich selbst oder als geniale Geschenkidee. Grüne Unternehmen können sich als Partner bei uns bewerben. Die besten Unternehmen präsentieren wir zum Testpreis. Absolut sicher und kostenfrei kannst Du bei uns zahlen per PayPal, Rechnung oder Sofortüberweisung. Wir versenden die erworbenen Gutscheine innerhalb kurzer Zeit per E-Mail an Dich.“

Wie ich finde, eine unterstützenswürdige Sache, denn je mehr Menschen sich eher für ökologische und nachhaltige Produkte begeistern um so besser. Und was könnte so etwas attraktiver machen, als Rabatte.

Insofern, das Mitmachen lohnt und für meine Leser gibt es zusätzlich noch einen Gutscheincode für zusätzliche 20% Rabatt auf die Aktion.  Der Code gilt allerdings nur bis zum 1. April.

Der Code lautet:

maerz*special20

 

Nachhaltige Rabatte mit Biodeals: Eine geniale Idee

Nachhaltigkeit mit Rabatt

Für manche Idee ist die Zeit einfach reif. Wer kennt nicht Groupon, den bekanntesten Rabattedienst im Netz. Aber leider gibt es dort absolut seltenst wirklich nachhaltige, ökologische und fair gehandelte Produkte. Doch es gibt eine Alternative! biodeals.de springt genau in diese Bresche und bietet Gutscheine für Unternehmen, die biologische, fair gehandelte und nachhaltige Produkte anbieten. Seien wir mal ehrlich, wir alle sind doch Sparfüchse und froh über jeden Rabatt, den wir kriegen können. Aber viele von uns würden ja auch ökologischer und „fairer“ handeln, wenn es denn nur Gelegenheit dazu gäbe.

Das aktuelle Angebot bei Biodeals

Das halte ich für eine sehr gute Idee, denn wie besser könnte man Konsumenten zum ökologischeren Konsum, zu fairen Produkten und Diensten bringen, als mit einer Plattform, die gerade für solche Produkte Rabatte bietet. Momentan haben Sie einen Deal online, bei dem es sich um Papierkörbe handelt, die selber aus recyceltem Papier hergestellt wurden. Der Shop heißt Grünspar. Die Kunden können bei einen Gutschein im Wert von 40,- Euro für nur 19,90 Euro erwerben.

Ich hab mir dieses Angebot mal näher angeschaut und kann es wirklich empfehlen. Aus ähnlichem, ebenfalls nachhaltigem Material habe ich einen Schreibtischorganizer, der bei mir schon seit zig Jahren sehr gute Dienste leistet Und die Idee ist so trivial wie genial. Neben dem normalen Papierkorb gibt es eine Ablage für Schmierpapier, also oft einseitig bedrucktes Papier, das man durchaus noch für schnelle Notizen verwenden kann. Ja, ist eigentlich naheliegend, aber der Mensch ist faul, und wenn er nicht direkt eine Möglichkeit hat, solches Papier zu lagern, seien wir doch mal ehrlich, dann wandert es meist doch in den Papiermüll. Das kann man mit den Papierkörben von Biodeals und Grünspar vermeiden. Und das halte ich schon deshalb für eine geniale Idee, weil hier mit extrem wenig Aufwand ein toller Effekt erzielt wird. Wem die Papierkörbe so gut gefallen wie mir, für den habe ich noch eine Extra Überraschung, nämlich einen Gutscheincode: livingthefuture10 bringt euch nochmal 10% Rabatt auf die so schon meiner Ansicht nach wirklich günstigen Papierkörbe mit dem coolen Design.

Männer, die Klamotten kaufen

Keine nervige Plastikstrippe sondern echte Schnur, und auf dem weißen Zettel haben "meine Schneider" unterschrieben. Danke euch zwei: Tolle Arbeit!

Eigentlich bin ich nicht der Typ, der sehr viel Wert auf Mode legt. Aber die Idee von @manomama, das hat sicher der eine oder andere bereits gemerkt, gefiel mir von Anfang an. (Und mittlerweile feiert @manomama schon das erste sehr erfolgreiche und mit vielen Auszeichnungen bedachte erste Jahr ihres Bestehens. Mögen noch viele folgen)

Handgefertigte Kleidung, nach ökologischen und sozialen Kriterien hergestellt, nicht nur mit dem Profit im Kopf.
Nun ja, ich hab schon ein wenig gezögert, aber dann war das Team um @manomama so gemein, diesen tollen Parka anzubieten!
Da konnt ich dann doch nicht mehr nein sagen.
Heute nun kam die Lieferung, nach nur 4 Tagen an.

Man bedenke: Der Parka wurde nach meinen Maßen geschneidert, also kein Produkt von der Stange.

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Qualität, Handarbeit und …. Das Internet ! @manomama und roterfaden

Ökologisch und sozial verantwortlich produziert manomama

Neue Wege bieten neue Chancen. Genau das hat sich wohl Sina Trinkwalder gedacht, als sie ihr Label manomama ( so findet man sie auch auf  Twitter unter dem Nick @manomama) gründete.

Der Herren Rollkragenpulli in der Farbgebung Vampire, andere Farben sind ebenso möglich wie Sondergrössen.

Ziel: 100% ökologisch 100% sozial 100% transparent zu produzieren. Und die Idee schlug ein wie eine Bombe. Durch geschickte Nutzung der Möglichkeiten des Social Web verbreitete sich die Kunde von hochwertiger Kleidung, die sowohl ökologisch als auch sozialverträglich produziert wird. Echte deutsche Handarbeit. Nicht Gewinn, sondern Kundenorientierung als oberste Priorität, gleichwohl aber auch ein soziales Arbeitsumfeld mit gerechter Bezahlung. Geht nicht? Blödsinn.

Der Erfolg gibt ihr recht. Selbst Prominenz wie Thomas D. zählt zu ihren Kunden.

Und ich auch. Weil es einfach ein gutes Gefühl ist, qualitätiv hochwertige, gesunde Kleidung zu tragen, die auch noch fair produziert ist.

Wer mehr wissen will von diesem tollen Label, gehe einfach auf www.manomama.de oder folge Sina auf Twitter unter ihrem Pseudonym @manomama. Natürlich ist manomama auch auf Facebook vertreten.

Wer sagt, papierne Ordnung wäre out, hat roterfaden noch nicht kennengelernt

Aber noch ein zweites Label hat meine Aufmerksamkeit erregt. www.roterfaden.com, die Produzenten eines genialen Organisationssystems, des sogenannten Taschenbegleiters. Eigentlich nur eine Außenhülle mit 6 oder acht Klammern innen kann der Taschenbegleiter neben Notizheften auch alle Arten von Zetteln sicher aufnehmen.

Und auch hier ist der Kunde König. Es ist möglich, sich auf der Seite www.roterfaden.com seinen ganz persönlichen Taschenbegleiter zusammenzustellen, inklusive persönlicher Stickerei. Und auch hier gilt: 100% deutsche Handarbeit, fair produziert. Noch eine klare Empfehlung für alle, die auf hohe Qualität wert legen.

Ich bin begeistert darüber, daß es offensichtlich nicht nur einen Markt für hochwertige, fair und bei manomama auch so weit irgend möglich ökologisch produzierte Produkte gibt. Nein, zudem bietet das Internet durch die soziale Vernetzung via Twitter, Facebook und co. ungeahnte Möglichkeiten, Kunden auf sich aufmerksam zu machen und stellt eine neue und viel effizentere Form von Mundpropaganda dar.

Hier die Tanzbodenversion des Taschenbegleiters. Diese Hülle ist sehr strapazierfähig.

Zufriedene Kunden, die bloggen, twittern oder auf Facebook kommentieren bieten eine direkte Informationsquelle. Und Sina hat darauf sogar noch eins draufgesetzt. Es gibt die manomama Treffs, bei denen ähnlich dem Tupperprinzip, ausgebildete manomamas oder auch manopapas direkt die Produkte vorführen, Maß nehmen und individuell beraten.

Faszinierend, welch neue Geschäftmodelle sich im Netz plötzlich realisieren lassen. Und extrem beruhigend zu wissen, daß es noch Unternehmer(Innen) gibt, die nicht nur nach dem Gewinn gieren, sondern sich auch ihrer sozialen und ökologischen Verantwortung bewußt sind. Weiter so. Mehr davon!