Alle sind begeistert von Apple Pay und das Konzept mit NFC an sich ist ja auch gut.
Aber alles blickt wieder aus der Sicht der Unternehmen auf die Geschichte. Der Kunde möchte aber anderes und der Händler auch.
Zunächst, ich will ein elektronisches Zahlungssystem, mit dem ich garantiert überall zahlen kann, in jedem Laden und auch auf dem Land. Das kann bislang NUR die EC-Karte weitestgehend abdecken. Selbst Kreditkarten werden bereits wieder von vielen Geschäften abgelehnt, die sie mal anboten.
Und der Handel will nicht NOCH ein System. Große Unternehmen mögen sich ja 6 oder 7 unterschiedliche Bezahlsysteme in ihre Filialen stellen, aber der normale Einzelhandel kann sich so etwas gar nicht leisten.
Ich bin gespannt, ob Apple es schafft, NFC als Bezahltechnologie zu etablieren, bei der Minderheit, die mit IPhones unterwegs ist und der noch viel größeren Minderheit, die überhaupt IPhones mit NFC, nämlich die neueste Generation hat, wage ich dies aber sehr zu bezweifeln. Würde mich freuen, wenn ich falsch liege, da ich schon lange auf Bargeld verzichten möchte. In Deutschland, in England, In Frankreich, sorry dort überall sehe ich aber noch einen großen Hang der Mehrheit zum Bargeld.
Mein Traum. Die ganzen Karten, den Cash weg und dafür mein Smartphone als digitale Geldbörse.
Ich bin ja immer interessiert daran, meine Brieftasche zu verschlanken und Dinge durch Digitalisierung zu vereinfachen. Deshalb hab ich mich auch für das neue Bezahlsystem Cashcloud interessiert und einen Account eröffnet. Cashcloud bietet, wie schon andere vor ihm über einen NFC Sticker an geeigneten Kassen das Bezahlen via NFC an.
Überraschenderweise gibt es sogar bei mir, in der digitalen Diaspora zumindest eine Tankstelle und einen Händler, die schon direkt das Zahlen über NFC erlauben.
Zusätzlich lässt sich auch online bezahlen, da man mit dem NFC Sticker eine virtuelle Prepaid Kreditkarte von Mastercard bekommt. Ein erster Test über Amazon verlief positiv in beide Richtungen. Zunächst trug ich die Karte ein, lud sie aber nicht hinreichend mit „Cash“ auf. Sofort meldete Amazon ein Problem mit der Karte. Fluchs also entsprechend Geld aufgebucht und tatsächlich, nun verlief die Bezahlung problemlos. Der nette Aspekt dabei, das ganze läuft zweistufig. Zum einen überweise ich Geld auf mein Cashcloud Konto (geht natürlich auch per Dauerauftrag) und in einem zweiten Schritt lade ich dann meine Cashcloud Wallet auf. Damit kann man mir maximal das stehlen, was ich auf der Wallet habe, kann damit aber ohne meine Zugangsdaten nichts anfangen.
Einfach durch den Sticker, der an das Lesegerät gehalten wird, lässt sich eine Bezahlung machen. Und da der Sticker nur mit einem bestimmten Betrag geladen wird, ist auch ein Betrug im großen Stil eher schwierig ; )
Und selbst wer sich primär nicht für die NFC Lösung interessiert erhält mit der App ein interessantes Tool, mit dem man zum Beispiel auch anderen Cashcloud Nutzern Geld sehr einfach übertragen kann.
Noch ist das ganze in einem Aufbaustadium und bislang funktioniert vor allem die Bezahlfunktion, aber Cashcloud plant hier noch mehr Funktionen anzubieten. So soll es auch die Möglichkeit geben, über die Cashcloud Anwendung ein Prepaid Smartphone aufzuladen und es wird wohl in Zukunft auch so etwas wie ein Gutschein und Bonussystem geben.
Klar strukturiert und einfach in der Bedienung. Die App sieht jetzt schon sehr ausgereift aus.
Für mich sieht Cashcloud nach einem sehr vielversprechenden Ansatz aus. Insbesondere, weil hier offline und online integriert sind und man mit dem System inklusive Prepaid Kreditkarte auch ganz ohne NFC einen großen Mehrwert hat.
Auch die App hat mich überzeugt, sie ist sehr klar und gut verständlich aufgebaut und bietet alle Grundfunktionen in einer sinnvollen Struktur.
Insbesondere, wer schon lange mit dem Gedanken an eine Prepaid Kreditkarte spielt, sollte sich diesen Dienst mal näher anschauen. Sieht für meinen Geschmack sehr vielversprechend aus. Dank einfacher App und schnellem Prozess halte ich die Cashcloud Lösung für eine der spannendsten neuen Modelle für das mobile Bezahlen.
Die Idee dahinter? Es wird zwei NFC Inlays geben, ein öffentliches, um z.B. öffentliche Daten auszutauschen und ein privates, um eine Tür oder das Smartphone zu öffnen.
Daraus resultieren zwei Gesten,die geschlossene Hand, bei der die Außenseite sichtbar ist und die geöffnete Hand, die die Innenseite sichtbar macht.
Damit dürfte es zum ersten Mal eine wirklich sinnhafte und unauffällige Anwendung für NFC in unser aller Alltag geben.
Die zugehörige Software für Android Smartphones ist Open Source, so dass ganze auch von der Community weiter entwickelt werden kann. Wie ich finde ein sehr interessanter Ansatz, in den unten eingefügten Videos kann man noch mehr über das Projekt erfahren.
Interessant auch, wie die Größe des Rings für den Unterstützer oder die Unterstützerin festgelegt werden soll. Dazu wird ein Bild der eigenen Hand gemacht, bei der ein Magnetstreifen z.B. einer Kreditkarte gehalten wird. Wir werden sehen, wie gut das funktioniert.
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