Google Music All-Inclusive ab sofort in Deutschland verfügbar

Screenshot_2013-12-06-06-58-25Das nenne ich eine gelungene Nikolausüberraschung. Ab heute kann auch in Deutschland der Streaming Dienst Google Music All-inclusive genutzt werden. Bis zum 15. Januar für 7,99 Euro, also 2 Euro billiger als Spotify, kann man unbegrenzt Musik des Dienstes streamen.

Die ersten 30 Tage steht Euch der Service kostenlos zur Verfügung. Nutzer, die das All-Inclusive-Abo bis zum 15.Januar 2014  buchen, erhalten das komplette Angebot für günstige 7,99 Euro im Monat. Nach dem 15. Januar kostet der Service  9,99 Euro pro Monat und kostet damit genau so viel, wie andere bekannte Dienste wie Spotify

Google Play Music ist online. Und eine mysteriöse Option macht neugierig

Heute Nacht wurde die Anwendung scharf geschaltet. Ab jetzt können auch deutsche Nutzer im Play Store Musik nicht nur hochladen in die Cloud, sondern auch kaufen.
Ein interessanter Aspekt, wenn man in die Optionen schaut, sieht man eine Option „Musik an ein Nexus Q Device streamen. Dafür soll man dann eine im Play Store verfügbare App herunterladen. Laut Store ist diese zwar in Deutschland „noch“ nicht verfügbar, aber offensichtlich ist das Nexus Q Device doch nicht ganz verschwunden. Oder sollte das nur ein letzte Aufbäumen für diejenigen sein, die ein Vorab Gerät erhalten hatten. Man darf gespannt sein. Jetzt geht es erst mal los mit den neuen Nexus Devices.

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Der Play Store bietet jetzt auch Musik an
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Unter den Optionen findet sich auch eine für das Nexus Q Device
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Klickt man darauf, öffnet sich eine Verknüpfung, die zum Play Store und einer App führt. Was das wohl bedeuten mag?

Kate Bush, das neue Album. Besonders, speziell, melancholisch, schön

Kate Bush mag man, oder man mag sie nicht. Ich möchte ihre besondere, stets leicht melancholische und anspruchsvolle Musik schon immer. Rechtzeitig zur Weihnachtszeit erscheint nun eine neue LP.
50 words for snow“ ist ein melancholisches Werk, mit besonderen, langen und intensiven Stücken. Gezielt instrumentiert, mit teils sehr intensiven Gesangspassagen ist auch die neue LP wieder ein besonderer Hörgenuss. Bei Amazon bereits seit letzter Woche als MP3 Download erhältlich erscheint sie offiziell heute am 21.November.

 

 

 

Musik Mashups, das Netz mag meine Musik oder: Der Beginn von Web 3.0

Interessanter Effekt am gestrigen Abend. Auf unserem Flachbildfernseher von Samsung gibt es einen abgespeckten Internetzugang. Und dort wiederum das Angebot von putpat.tv. Da ich nun gestern noch etwas Lust auf gute Musikvideos hatte, habe ich einfach mal putpat.tv angeworfen. Verblüffend, es wurden mir fast ausschliesslich Stücke und Interpreten vorgeschlagen, die mir auf Anhieb gefielen, auch wenn ich sie zuvor noch nicht kannte. Nach kurzer Überlegung war klar, woher das kommt. Ich lasse meinen Audioplayer unter Linux ebenso wie blip.fm stets meine aktuell gehörten Titel nach last.fm senden. Dort wiederum werden die Titel gespeichert und daraus kann dann wiederum „ähnliche“ Musik errechnet werden.
Diesen Effekt kannte ich früher nur von einem Plattenladen, bei dem ich bereits sehr lange Kunde war, und dessen Chef mir in schöner Regelmässigkeit neue Musiker vorschlug, die mir dann auch meist sehr gut gefielen.
Das ist eine wunderbare Art des Verknüpfens meiner Hörgewohnheiten mit einer Musikdatenbank.
Und da ich selbst entscheide, ob ich diesen Dienst nutze und ich, vermutlich auch ob meines eher unproblematischen wenn auch breit gestreuten Musikgeschmacks kein Problem damit habe, dass Datenbanken mit den von mir gehörten Stücken gefüllt werden, nutze ich diesen Dienst sehr gerne.
Und mit putpat.tv habe ich jetzt quasi einen eigenen Musiksender, der sich rund um meinen Musikgeschmack bewegt, ohne mir nur das anzubieten, was ich eh schon kenne.
Das ist ja schon fast Web3.0. Das Web verändert sich mit meinen Bedürfnissen.

Und ich habe eine Vision für das Fernsehen der Zukunft. Was Audioscrobbler für Musik ist, könnte man doch auch fürs Fernsehen machen. Anhand meiner Sehgewohnheiten bekomme ich aus den unterschiedlichsten Medienstreams neue Angebote. Für das Netz an sich gibt es schon solche Dienste wie Miro oder Vuze. Aber was wäre, wenn das mit meinem normalen Fernseher verbunden wäre. Technisch machbar wäre das durch die Kombination der Uhrzeit und des Kanals der gerade aktiv ist und den EPGs den elektronischen Programmzeitschriften. So könnte ich mir vom Netz meinen eigenen Fernsehkanal zusammenstellen lassen, der sich speziell mit meinen Interessen befasst ohne nur das zu zeigen, was ich eh schon kenne. Das Netz wird intelligent. Und bislang gefällt mir das.

Radio 2.0 ByteFM, Quu.fm und Co. und die Kulturflatrate

Wer kennt „ByteFM„? Oder „Quu.fm„? Daran unterscheide ich im Moment auch, wie webaffin meine Gesprächspartner sind. Denn dank Internet Radio und Standalone Geräten, die über WLan diese Radiosender empfangen können, höhre ich, was ich mag und stelle mir dank Diensten wie blip.fm oder aupeo mein eigenes Musikprogramm zusammen.
Das heisst nicht, dass ich weniger Radio höre oder nur noch bestimmte Musik, sondern vielmehr, dass ich dank eigenständiger Redaktionen und Moderatoren, die das präsentieren, was ihnen gefällt und nicht ungedingt der Masse ich ein Programm erhalte, das gleichzeitig interessant und neu ist.
Und dank Internet kann ich weltweit nach guter Musik suchen, kann auch mal einen amerikanischen, indischen, australischen Regionalsender hören, wenn dort gute Musik läuft. Insofern finde ich die neue „Kulturflatrate“, die von unseren Politikern nur noch auf dem Papier „Rundfunkgebühr“ genannt wird, ganz in Ordnung. Ich nutze Medien mittlerweile zu über 60 Prozent im Internet.
Die verschiedenen Medienströme werden sich in Zukunft noch mehr auf den Multimedia Devices vermischen. In Zukunft kann ich auf dem Fernseher die Internet Links, die eingeblendet werden, direkt ank