Der Segway für uns alle heißt yooPT

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Bildquelle: Indiegogo

Wer mich kennt weiß, dass ich die Idee des Crowdfunding unterstütze, wo immer es geht. Und wer den Segway kennt, der weiß, dass das zwar eine tolle Idee ist, aber für den Otto-Normalverbraucher preislich jenseits von gut und böse.
Und da kommt Indiegogo und der yooPT ins Spiel. Abgespeckt auf das wesentliche aber immer noch dem Prinzip des Segway eines selbstbalancierenden zweirädrigen Gefährtes folgend sucht die Idee noch dringend Unterstützer auf indiegogo.
Der yooPT hat im Gegensatz zum Segway einige Vorteile. Da wäre zum einen der Preis, der mit 725$ für Early Birds und 865$ für die „normalen Unterstützer“ deutlich unter dem eines Segway liegt. Das Gefährt lässt sich zudem mit einem Tablet sogar fernsteuern (natürlich eher im Sinne von steuern). Die Geschwindigkeit liegt bei maximalen 16km/h, die Reichweite bei 20km und das ganze wiegt leichte 14kg.

Wie ich finde eine geniale Idee, die es wert ist, unterstützt zu werden. Wer also hier mithelfen will, der kann das noch die nächsten 5 Tage tun.

 

Integration auf die Spitze getrieben: Notebook, Tablet und Smartphone in einem Gerät

Smartphone und Notebook integriert.

Eine wie ich finde interessante Studie hat Fujitsu vorgestellt, so berichtet Netbooknews. Es handelt sich um ein Device, das sowohl Notebook, als auch Tablet, als auch Smartphone ist. Dabei fungiert das Tablet als Tastatur fürs Notebook.

Hier würde ich sagen, gute Idee, aber einen Schritt zu weit gegangen. Ich würde bevorzugen, das Display abnehmen zu können und es damit zum Tablet zu machen.

Andererseits finde ich diese Idee an sich gut, da ich schon lange den Wunsch hege, die Zahl der Gadgets auf ein sinnvolles Maß zu reduzieren. Im Kern nutze ich drei Geräte: a) ein Smartphone fürs Always On und immer erreichbar sein (wenn ich es will natürlich), b) ein Tablet, fürs angenehme mobile Surfen im Web und dann noch ein Notebook fürs Arbeiten an längeren Texten und angenehmes Bloggen (sicher, das geht auch mit dem Tablet, aber mit Zehnfingersystem empfinde ich ein Notebook immer noch als angenehmer).

Die Lösung für das Smartphone finde ich aber durchaus interessant! Aber seht selbst:

Drei Geräte in einem.

Quelle: Yanko Design via Inside Digital und Netbooknews

Flinc, ein Konzept das überzeugt, jetzt auch für Android

Das Konzept von Flinc ist denkbar einfach. Jeder, der häufiger mit dem Auto fährt bzw. der des öfteren zu Orten muss, die z.B. mit der Bahn nur schlecht erreichbar sind, kann sich bei Flinc registrieren lassen.
Plane ich nun eine Fahrt, sei es als Mitfahrer oder als Fahrer und befindet sich irgendein anderer Flincer quasi auf meiner Route zu meiner Zeit, dann bekomme ich das über Flinc mitgeteilt. Die Anwendung ist zudem in Navigon Software integriert, so daß ich direkt sehen kann, ob jemand auf meiner Route mitfahren möchte.
Wenn meine Planung und die eines entsprechenden (Mit-)fahrers passen, erhalte ich eine Info über Mail, SMS oder in der App. Jetzt ist auch die Beta für Android verfügbar und ich kann sie jedem nur empfehlen, der häufiger mit dem Auto unterwegs ist bzw. häufiger nach einer Mitfahrgelegenheit sucht. Durch das Prinzip der Vernetzung verbindet Flinc quasi die Effekte eines sozialen Netzwerks mit der Idee der Mitfahrgelegenheit.

Wie ich finde ein Konzept mit Zukunft.

Das Netzwerk meiner potentiellen Mitfahrer

 

Mobil in der Zukunft? Mobil in die Zukunft!

Das CODE_n Blog hat einen Wettbewerb ausgeschrieben. Einen, zu dem ich einfach nicht nein sagen kann, den er behandelt mein momentan wichtigstes Thema: Mobil in die Zukunft, mobil in der Zukunft?

Ein Tag in der Zukunft!

2031: Morgens um 8:30,  mein Smartphone weckt mich aus dem Schlaf, projeziert mir die neuesten Nachrichten des Morgens, das Wetter für den Tag und meine persönlichen Twitter und Twoice  Nachrichten an die Wand bzw. liest sie mir vor. „Hallo Uwe, Peter hier, wir treffen uns heute nachmittag in Berlin, du weißt schon, die Präsentation über die neuen Infoagenten.“

Richtig, der Termin heute: Zu meinem Smartphone gewandt sage ich: „Stell mir meine Unterlagen sowie die neuesten News und Tweets zu dem Thema bitte zusammen und leg sie mir auf meinem Medienserver ab.“ „Geht in Ordnung Uwe“ antwortet mein Smartphone und informiert mich noch: „Und heute abend nicht vergessen die Videokonferenz mit zu hause“. „Klar, du hast bereits den Termin eingestellt?“ „Selbstverständlich Uwe, ich erinner dich ne halbe Stunde vorher wenn du möchtest.“ „Mach das“.

Ich stehe auf, geh ins Bad und höre dabei, dass meine Frau  bereits in ihrem Büro arbeitet. Auf dem Spiegel erscheinen ein paar aktuelle Informationen zum Wetter in Berlin und unten blendet mein Smartphone meinen eigenen Twitterstream ein. Ein kurze Geste in Richtung der Leiste lässt einen Tweet hervortreten. Ich diktiere eine kure Antwort, die mein Smartphone sofort überträgt und die kurz darauf in der Tickerleiste am Spiegel erscheint. Schon praktisch, diese vernetzten Raumdisplays.

Kurz Besuch bei meiner Frau im Heimbüro. „Guten Morgen Schatz.“ Sie schaltet die Videokonferenztapete auf Standby und gibt mir einen guten Morgen Kuss.“ „Na, was meinst du, wann bist du in Berlin?“ „Ich denke, wenn der ICX pünktlich ist in 2 Stunden.“ „Alles klar, ruf dann kurz durch oder schick mir nen Tweet“. Mach ich und bis morgen früh. Ich fahr dann gleich los“. Sie schaltet die Videokonferenztapete wieder an und im nach draußen gehen erhasche ich noch einen Blick auf das Büro, das die Tapete in ihr Heimbüro überträgt. Schon ne praktische Sache diese Tapeten, dabei sind die jetzt auch schon mind. 8 Jahre alt. Hätte ich nicht gedacht, dass sich elektronische Tinte einmal so weiterentwickeln würde, aber mittlerweile muss man schon sehr genau hinschauen um zu erkennen, daß man nicht einen realen Raum sondern nur eine Projektion sieht.

Mittlerweile hat mir mein Smartphone die Daten für die Präsentation zusammengestellt und meine Präsentation mit den neuesten Daten aktualisiert. Auf dem Weg nach draußen lasse ich mir noch ein paar weitere Tagesnachrichten auf mein Headset vorlesen und diktiere ein paar Tweets. Das Elektrotaxi bringt mich zum Bahnhof, wo ich mit meinem Smartphone am Zug einchecke. Seitdem die Fahrkarten nur noch elektronisch verteilt werden brauche ich mir auch keine Sorgen mehr um vergessene Tickets zu machen, im Zweifel buche ich sie direkt vor dem Zug am Smartphone.

Im Abteil packe ich die Dockingstation aus und stecke das Smartphone in den Dockingslot. Schon erwacht das Multitouch Display und ich beginne auf meinem Tabletbook zu arbeiten. Schliesslich will ich noch etwas eigene Recherche für einen Blogartikel machen. Mir gegenüber sieht ein Passagier auf einem DINA3 grossen Unfold Videoschirm einen Kinofilm, während mir gegenüber eine Frau auf einem Tablet offensichtlich eine Mediazeitung liest. Ich muss grinsen, denn in meiner Jugend waren solche animierten Zeitungen noch eher etwas für Romane über jugendliche Zauberer.

Am Bahnhof in Berlin angekommen wartet schon ein Taxi auf mich, auf dessen Seitenscheiben meine Name eingeblendet ist und das mein Smartphone kurz vor der Ankunft in Berlin für mich gebucht hatte. Währenddessen sendet mein Smartphone einen Tweet nach hause auf den Direktkanal meiner Frau und informiert über meine Ankunft.

Im Hotel angekommen aktiviert mein Smartphone den Hotelbildschirm und sammelt für mich ein paar Informationen zu Wetter und Verkehrslage in Berlin und stellt ein mögliches Abendprogramm nach meinen Interessen zusammen.

Via Foursquare sehe ich auch, dass Peter in einem Hotel in der Nachbarschaft eingecheckt hat. Da dieses auch mit Videokonferenzleinwänden ausgestattet ist, rufe ich dort kurz an und wir besprechen direkt die Präsentation an der Grossbildttapete und gehen noch mal die wichtigsten Punkte durch.

Kurz darauf treffen wir uns in der Lobby des Unternehmes. Dort werden wir auch bereits von einem Firmenvertreter erwartet, der ebenfalls via Foursquare business services von unserer Ankunft informiert wurde.

Der Vortrag gestaltet sich einfach, per Videotapete sind Niederlassungen in China und Taiwan zugeschaltet, was den Raum dank der hohen Projektionsqualität gleich drei mal so gross wirken lässt.

Später im Hotel rufe ich zu hause an, mein Smartphone hat mich ja rechtzeitig informiert und via 3D Laserprojektion erscheinen meine Kids und meine Frau quasi direkt bei mir im Raum. Wir erzählen uns von unseren Erlebnissen des Tages, ich spiele mit den Kids via Videotapete noch für eine Weile ein Multiuserstrategiespiel und nachdem wir uns verabschiedet haben, geniesse ich das weiche warme Bett und schaue mir noch einen Kinofilm an, während mein Smartphone alle Buchungen für die morgige Rückreise vornimmt und dann wie ich in den Ruhezustand geht. Lediglich ein sacht an der Videowand schimmernde Uhr zeigt, dass das Smartphone weiterhin aktiv ist und für mich im Netz surft, interessante Nachrichten sammelt und während ich schlafe meine persönliche digitale Infozeitung für den nächsten Morgen zusammenstellt.