Meine Leseempfehlung, selbst wenn ihr dieses Jahr nur ein Buch lesen wollt: Carly’s Voice

Wer sich mit dem Denken befasst, wer sich mit Menschen befasst, wer sich mit Autismus befasst.
Einfach alle, die neugierig sind auf das Leben und auch auf die etwas „anderen“ Menschen, dem sei Carly’s Voice: Breaking Through Autism
dringend ans Herz gelegt.

In einem sehr nahe gehenden Buch beschreiben Carly Fleischmann, eine Autistin und ihr Vater, was sie erlebt haben, und wie es dazu kam, das Carly Fleischmann mittlerweile eine der bedeutensten Stimmen für eine Verständnis von Autismus ist. Zum Buch gibt es auch eine Webseite http://carlysvoice.com/

Dank des Notebooks ihres Vaters hat Carly es geschafft, mit ihrer Umwelt zu kommunizieren und so offen gelegt, dass Autismus nichts mit Dummheit oder Empfindungslosigkeit zu tun hat.

Und Carly zeigt, dass sie eine Kämpferin ist, die auf immer neuen Wegen für ein besseres Verständnis autistischer Menschen wirbt. Wenn ihr in diesem Sommer plant, nur ein Buch zu lesen, dann sollte es unbedingt Carly’s Voice sein. Es fasziniert, erschüttert und bringt einen zum Lachen wie zum Weinen. Einfach ein großartiges Buch!

Die große Weltentaucher Schatzsuche Tag 4

Gasse_nUnd auch heute wieder könnt ihr, wenn ihr gut aufpasst einen Buchstaben für das Weltentaucher Gewinnspiel finden. Es gelten die Teilnahmebedingungen.

Interview mit Jolanda

Es ist ein Montag und die Sonne scheint, als ich mich in ein Café setze, um Jolanda zu treffen. Jolanda – für viele von Ihnen wird dieser Name nun ein Begriff sein, für wiederum andere nicht. Jolanda spielt im zweiten Teil der Weltentaucher-Legende eine der Hauptrollen und zählt zu den Lieblingsfiguren der Autoren. Normalerweise lehnt Jolanda jede Form von Befragungen oder Interviews ab. Umso mehr freue ich mich, dass sie sich anlässlich der großen Weltentaucher-Schatzsuche bereiterklärt hat, mir ein kurzes Interview zu geben.

Mittlerweile sind es dreißig Grad, Jolanda hat sich bisher um eine Viertelstunde verspätet. Ich hoffe, sie kommt noch. Da der zweite Weltentaucher-Teil kurz vor der Veröffentlichung steht und viele ihr Bild bereits auf dem Cover gesehen haben, hat sie Angst, sie wird auf der Straße erkannt. Zu mir sagte sie in dem kurzen Telefonat nur »Sie erkennen mich schon« und hat aufgelegt. Ich bin gespannt.

Gerade, als ich mir meinen zweiten Kaffee bestellen will, kommt Jolanda in das Café. Sie hat ihr Haar mit einem dünnen Tuch umhüllt, das ihr Gesicht zudem ein bisschen verschleiert. Sie will nicht erkannt werden. Zielstrebig setzt sie sich zu mir.

 

 

»Guten Tag, Jolanda«, begrüße ich sie. »Ich hoffe, du hast gut hierher gefunden?«

Jolanda reagiert nicht, sondern winkt der Kellnerin zu.

»Was darf ich ihnen bringen?«, erkundigt diese sich höflich.

»Einen schwarzen Kaffee und eine Apfelsaftschorle.« Jolanda rückt ihr Tuch auf dem Kopf zurecht und lehnt sich entspannt nach hinten.

»So, jetzt können wir anfangen.« Sie schenkt mir ein Lächeln. Ich zücke mein Notizbuch und das Aufnahmegerät, drücke die Play-Taste, doch als ich es auf den Tisch legen will, schüttelt sie den Kopf.

»Keine Aufnahmen. Nur schriftlich«, ermahnt sie mich und ich verstaue das Gerät zurück in meiner Tasche, ein wenig angefressen.

»Gut, dann nur schriftlich.« Ich schiebe meine Kaffeetasse zur Seite, um mehr Platz für meinen Notizblock zu haben, tippe mit dem Stift auf dem Papier.

»Ich schlage vor, ich stelle einfach die Fragen und du antwortest mir. Ich schreibe es auf und verarbeite es dann zu einem schönen Interview.«

Sie nickt. Ich fahre fort.

»Seitdem du in dem zweiten Teil der Weltentaucher-Legenden eine Hauptrolle spielst, hat sich dein Leben verändert. Das hast du mir jedenfalls am Telefon gesagt. Kannst du uns vielleicht erzählen, inwiefern sich diese Rolle auf deinen Alltag auswirkt?«

Jolanda wendet keine Sekunde ihren Blick von mir ab. Sie überlegt, ich erkenne es an den Grübchen in ihren Mundwinkeln.

»Es ist als würde ich auf einmal ein ganz anderes Leben führen. Vorher habe ich einfach mit meiner Familie gelebt, meine Aufgaben erledigt und das war‘s. Ich bin durch Rom gefahren, habe Besorgungen gemacht. Und nun? Seitdem das Cover raus ist, glaube ich ständig, dass mich jemand verfolgt. Es ist schrecklich. Aber irgendwie auch rührend.«

»Du spielst im zweiten Teil die Begleiterin von Acadius. Acadius selbst durften wir bereits im ersten Teil als jungen, strebsamen Alchemisten kennenlernen, der so manchem Leser unsympathisch war. Hier auf dieser Welt würde man sagen, er kann ein richtiges Arschloch sein. Wie hast du Acadius kennengelernt?«

Noch nie zuvor hatte Jolanda jemand die Frage nach Acadius gestellt. Ich sehe, wie ihre Augen zucken und sie nervös die Beine übereinander schlägt.

»Nun«, beginnt sie, doch sie wird von der Kellnerin unterbrochen, die ihr ihre Getränke bringt. Sie wartet, schiebt die Tassen penibel nebeneinander.

»Ich mag Acadius. Sehr sogar. Er ist mir auf den 180 Seiten ein guter Freund geworden. Damals, als ich ihn am Strand aufgefunden habe, da war er so klein. So zerbrechlich. Und auch wie er sich in dieser Welt bewegt hat … Wahrscheinlich hatte ich einfach nur keine Vorurteile. Die Studenten an seiner Universität allerdings schon. Sie wussten ja, dass er etwas Besonderes sein musste, wenn er als Sechzehnjähriger noch aufgenommen wird.«

Ich schreibe so schnell ich kann mit.

»Du hast es schon angesprochen: In dieser Welt kennt Acadius sich nicht aus. Wie gut hat er sich schon eingelebt?«

Jolanda rührt mit dem Löffel in einem Kaffee herum, in dem es nichts zum Rühren gibt.

»Ganz gut. Er macht sich. Ich helfe ihm, wo ich kann.«

Knappe Antwort. Ich merke, dass sie nicht über Acadius reden will. Mit Sicherheit hat sie von der Autorin Anweisungen bekommen, was sie sagen darf und was nicht. Nur verständlich, immerhin soll die Spannung nicht vor Veröffentlichung des Buches genommen werden.

»Ihr seid auf der Suche, habt ihr denn schon gefunden, was ihr braucht?«

Eine völlig aus dem Zusammenhang gerissene Frage.

»Nein.« Kühl. Ich merke, wie die Distanz zwischen uns wächst.

»Jetzt wo die Schreibarbeit an dem zweiten Teil beendet ist, wird dein Leben da leichter? Kannst du in deinen alten Trott zurückkehren?«

Sie lässt den Löffel fallen.

»Das wird man nie wieder können. Die Autorin hat unser Leben umgeschrieben. Es sind Freunde von mir verunglückt, es sind neue Menschen hinzugekommen, wie soll ich da noch das gleiche Leben führen können wie vorher?«

Ich erkenne eine Träne in ihren Augenwinkeln.

»Eine Frage noch, dann gehe ich wieder.«

Sie trinkt ihren Kaffee in schnellen Zügen. Die Apfelschorle folgt. Es wird ihr zu viel, offensichtlich.

»Wirst du in einem weiteren Weltentaucher-Teil auftauchen?«

Sie zögert keine Sekunde.

»Ja, aber nicht in Teil 3 und 4. Die Autorin lässt uns eine kurze Verschnaufpause. Teil 5 und 6 gehören dann wieder uns.«

Sie steht auf und geht. Lässt mich alleine mit noch mehr Fragen im Kopf als vorher.

Weiter gehts bei

1. Juli 2013 »Diese verdammte Pflanze« -Acadius‘ Tagebucheintrag bei Jessica Wagner auf ihrer Bücherkiste http://www.jessisbuecher.blogspot.de 

2. Juli 2013 Exklusive Leseprobe der zweiten Weltentaucher-Legende auf dem Weltentaucher-Blog http://www.weltentaucher.net

Blogger schenken Lesefreude und auch mein Blog macht mit

blgger schenkenEine klasse Aktion die da im  mittlerweile über 980 Blogger versammelt hat, die am Welttag des Buches, dem 23. April ein Buch aus ihrem Bestand verlosen wollen. Und auch mein  Blog ist mit dabei, mit dem Buch „2052. Der neue Bericht an den Club of Rome„.randers Eine tolle Idee, um auf den Tag des Buches aufmerksam zu machen und wieder mehr Menschen zum Lesen anzuregen.Morgen dann mehr dazu.

Und was mich angeht. Ja, ich bin bekennende Leseratte, nicht nur für mein Blog, sondern auch zur Unterhaltung. Ich schätze alles von J.R.R. Tolkien und Douglas Adams. Aber auch philosophisches von den Klassikern wie Kant und Wittgenstein bis zur Moderne und hier besonders Gunter Dueck lese ich gerne und nutze es als Inspiration für eigene Artikel und Gedanken.

 

Zusätzlich begeistere ich mich für die Plattform „Blogg dein Buch“ eine Initiative des Verlages epidu.de, auf der Blogger und Verlage zusammenkommen. Blogger, um interessante neue Bücher zu rezensieren und Verlage, um geeignete Rezensenten für ihre Bücher zu finden. Das heißt aber nicht, dass nur positive Rezensionen gewünscht sind. Vielmehr ist hier ein ehrlicher Austausch am Laufen, der den Verlagen vorab auch schon ermöglicht einzuschätzen, wie erfolgreich ein Autor werden könnte.

Und letztlich finde ich, es gehört zum Handwerkszeug eines guten Bloggers einfach dazu, dass er gerne und viel liest, schon weil ein guter Blogbeitrag mit Wissen, mit Fakten unterlegt ist und je mehr dazu gelesen, recherchiert wird umso besser.

Google ehrt Douglas Adams zum 61. Geburtstag mit einem besonderen Doodle

 

google

Bei mir beginnt der Morgen eigentlich immer mit dem Studieren meines Newsreaders, ob es interessante Themen gibt, die ich entweder gleich verbloggen kann, oder die zumindest auf meine Liste: „Mal darüber was schreiben“ kommen können. Heute Morgen war so ein Morgen, der unbedingt einen kleinen Blogbeitrag provoziert. Google gedenkt heute Douglas Adams 61. Geburtstag.

Douglas Adams ist vor allem bekannt durch seine geniale Science Fiction Persiflage „Per Anhalter durch die Galaxis„. Leider ist er am 11. Mai 2001 viel zu früh verstorben. Um seiner zu gedenken wurde der „Towel Day“, also der Handtuch Tag eingeführt. Denn wie jeder weiß  ist man erst dann ein echt cooler Frood, wenn man auch sein Handtuch stehts bei sich hat.

Rezension: Isch geh Schulhof

ischgehDie Geschichte, die Philipp Möller in seinem Buch „Isch geh Schulhof“ beschreibt, ist stark autobiographisch.

Als Aushilfslehrer beschreibt Möller den alltäglichen Wahnsinn in einer Schule, in der eben nicht nur die „Bildungselite“ zu hause ist sondern auch die Problemfälle aus den sogenannten „Brennpunkten“.

Mit Humor aber auch einem kritischen Auge und manches mal wohl bewußt auch politisch reichlich inkorrekt beschreibt Möller seine Erlebnisse. Möller ist schulischer Quereinsteiger, eigentlich Diplom-Pädagoge und startet seinen Beruf mit dem üblichen Enthusiasmus, der ihm aber ob der vielen Problemfälle in seinen Klassen sehr bald abhanden kommt.
Dennoch bleibt der Humor in diesem Buch nicht auf der Strecke. In amüsanten Szenen malt Möller ein Bild einer Schule, die nicht nur unter Mangel an familiärem Rückhalt sondern auch an den Defiziten der heutigen Schulpolitik leidet.
Dabei bedient er sich auch sprachlicher Mittel, wie man sie schon im Titel des Buches sieht. Bewusstes Schreiben wie der Schüler nun mal sprich ist evtl. für manchen Leser anstrengend, gibt der ganzen Erzählung aber einen weiteren authentischen Charakter.

„Isch geh Schulhof“ ist ein Buch aus dem wirklichen Leben, ungeschönt, manchmal hart in seinen Aussagen aber immer mit dem ehrlichen Blick eines Autors, der das beschriebene selbst erlebt hat und der den Kampf zwar nicht aufgegeben hat, sich aber mit diversen unschönen Gegebenheiten des heutigen Schulsystems zu arrangieren gezwungen sah. Jeder, der sich für die wirkliche Situation an den sogenannten Brennpunktschulen interessiert, bekommt mit dem Buch von Philipp Möller einen guten Eindruck, kann dabei zwar oft herzhaft lachen aber oft genug bleibt einem das Lachen auch im Halse stecken.

Dieser authentische Blick in deutsche Schulrealität ist mir 4 von 5 Sternen wert.

Erschienen ist „Isch geh Schulhof“ bei Bastei Lübbe
zum Preis von EUR 8,99 oder zum Downloadpreis von 6,99 EUR
und das Rezensionsexemplar wurde mir freundlicherweise von Blogg Dein Buch bereitgestellt.

Erzählungen interessieren sich nicht für ihr Medium

Immer wieder diese Diskussionen über das Ende des gedruckten Buches und den Siegeszug des EBooks. Dabei ist das ganze nur ein Nebenkriegsschauplatz, der hauptsächlich von denjenigen geführt wird, die im EBook und dem vermeintlichen Hang der „Community“ zur Raubkopie das Ende des Buches aufziehen sehen. Für mich ein großer Trugschluß. Auch in Zeiten des EBooks kaufe ich immer noch Bücher. Sowohl gedruckt als auch in digitaler Form. Denn mir sind die Geschichten wichtig, und ein gutes Buch lässt mich nach den ersten Seiten bereits vergessen, ob ich es gerade in elektronischer oder papierner Form lese. Wenn eine Geschichte nur in der Totholzform funktioniert, wenn ich mich nur dann in eine Erzählung richtig vertiefen kann, wenn ich sie papieren vor mir habe, dann ist die Geschichte für mich abhängig vom Trägermedium. Und da kann dann etwas nicht stimmen. Denn spätestens wenn ich weiter abstrahiere und mir Gedanken über die vorgelesene Form, sei es in einer realen Lesung, sei es als Audiobook mache, sollte klar werden, dass eine gute Erzählung in sich selbst existiert. Einer guten Geschichte ist es vollkommen egal, ob sie nun digital oder analog transportiert wird.Wichtig ist, dass sie transportiert wird.

Einzig schön an der ganzen digitalisierten Literaturwelt  ist, dass ich zum ersten Mal die Chance habe, in direkte Interaktion mit Autoren und Verlagen zu kommen und dank Initiativen wie der von Hilke Gesa Bußmann oder Epidu und Bloggdeinbuch als Leser deutlich mehr Einfluß und Meinungskraft zu erlangen als bislang.
Ich werde auch weiterhin auf Papier und dennoch auch auf elektronischem Wege lesen. Einen Wunsch habe ich aber: Ich möchte die Wahl haben, ohne ein Buch zwei Mal kaufen zu müssen. Ich wünsche mir, dass bei jedem Hardcover die Möglichkeit eingeschlossen ist, das Buch auch als EBook zu bekommen, ohne Aufpreis, eben weil ich das Buch in physikalischer Form bereits besitze.
Dann hätten sich in meiner literarischen Welt digitale und analoge Präsentationsform versöhnt und das eine könnte in Harmonie mit dem anderen existieren.

Letztlich weiß doch jeder, der ein Buch als Hörbuch genießt oder sich einen Roman in der Bibliothek ausleiht, dass es mehr um den Inhalt gehen sollte, weniger um die physikalische Darreichungsform. Es gibt natürlich wie überall auch hier Ausnahmen, schon weil die Welt eben nicht schwarz oder weiß, hü oder hott, analog oder digital ist, sondern aus vielen Zwischentönen besteht. Aber wer mehr über EBook versus Papierbuch diskutiert als um die Qualität der Literatur und die Möglichkeiten der Veröffentlichung und Interaktion der Autoren jenseits klassischer Verlage, der lenkt von der eigentlichen Herausforderung und Chance ab. Der Demokratisierung des Leseprozesses durch eine direkte Auswahl ohne den Vorselektierer Verlag. Neue Plattformen wie Goodreads oder Lovelybooks bieten hier orientieren. Aber das essentiell neue ist, dass man als Autor viel mehr Chancen und Möglichkeiten hat. Und ich habe schon einige sehr gute Geschichten als EBook gefunden, die ich ganz ohne klassische Verlage gefunden habe.

Amazon startet die Leihbibliothek in Deutschland

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Jetzt ist es soweit, man kann bei Amazon, so man denn eine Prime Mitgliedschaft hat nun auch auf die Leihbibliothek zugreifen und sich ein Buch pro Monat kostenlos ausleihen. Allerdings ist das Angebot an Leihliteratur im Moment noch extrem überschaulich, bekannte Bücher oder aktuelle Bestseller sind überhaupt nicht verfügbar und was bislang angeboten wird sieht mir sehr nach „Ramschliteratur“ aus bis auf ganz wenige Ausnahmen. Schauen wir mal, wie es sich weiter entwickelt! Was ich als Leihbuch empfehlen kann ist der erste Teil der „Legende der Weltentaucher“ von Hilke-Gesa Bußmann. Wirklich ein lesenswerter Start einer mehrteiligen Serie.

Rezension „Die Legenden der Weltentaucher“ von Hilke-Gesa Bußmann

Die Legenden der Weltentaucher von Hilke-Gesa Bußmann

Meine Bewertung: 4 von 5 Sternen

Großartige Story, die ein ganz klein wenig an Harry Potter erinnert mit einem Schüler einer Alchimistenschule. die Geschichte findet hierbei keinen Abschluß, sondern es ist ein Roman, der in mehreren Teilen entstehen wird. Die Sprache ist bildgewaltig und beschreibt sowohl die Charaktere als auch die Welt sehr detailreich ist aber dabei nie langweilig oder zäh. Durch einen Kniff zu Beginn wird auch die leicht mysthische Atmosphäre sehr gut vermittelt. Ich freue mich schon jetzt auf den Fortgang der Geschichte. Das Buch ist speziell bei Amazon als Ebook erhältlich.

Aber bitte beachten: Es ist KEINE komplette Geschichte sondern Teil einer Reihe, die sich nach und nach entwickelt und bei der der Leser die Autorin quasi im Schreibprozess begleiten kann. Insofern auch ein spannendes Experiment darüber, wie man Bücher in Zukunft entstehen lassen kann.