Testbericht LG Nexus 4 Drahtlose Ladestation

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Die Ladestation sieht nicht nur elegant aus, sie funktioniert auch sehr gut.

Eine Sache, die mich immer schon störte und die oft auch das Ende eines Smartphones bedeutete waren die Micro USB Ladekabel.

Meist doch recht wackelig und oft auch die Komponente, die als erste kaputt ging interessierte ich mich für die bei Mobilefun.de im Angebot befindliche kabellose Ladestation für das Nexus 4. Sie basiert auf dem Prinzip der Induktion, wodurch sie natürlich nicht für alle Smartphones geeignet ist, das Nexus 4 und 5 funktionieren aber auf jeden Fall mit ihr.

Nun habe ich selbst im Moment kein Nexus 4 aber ein netter Kollege übernahm für mich den Test im Alltag. Auf diesem Wege nochmal ganz lieben Dank an dich Frank für deine tollen Auswertungen und Ergebnisse.

Zunächst zur Station selbst. Sie ist nicht die Originalladestation für das Nexus 4 aber das äquivalente Modell direkt von LG. Das Smartphone wird schräg auf die Station gelegt und hält dort sehr gut. Der Winkel ist angenehm und das Smartphone lässt sich auf der Station gut benutzen.

Auwertung
Dankenswerterweise hat Frank die Ladezeiten ausführlich ausgewertet.

 

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Man sieht den angenehmen Winkel der Station. Zudem hält das Smartphone sehr gut und verrutscht nicht.

Wo sowohl ich als auch mein Co-Tester Frank Bedenken hatten, war die Ladezeit mit der Station. Deshalb hat Frank ausführliche Tests gefahren, deren Ergebnisse man in der nebenstehenden Tabelle sehen kann. Natürlich schneidet die kabellose Station im Vergleich nicht ganz so gut ab, wie kabelgebundenes Aufladen, allerdings sind die Unterschiede erstaunlich und damit angenehm gering.

Und was ich bei der ganzen Sache für das angenehmste halte. Kein Herumgefummele mit den Ladekabeln, das Smartphone einfach auf die Station legen und gut ist. Insgesamt wirkt die Station gut verarbeitet und robust, durch die spezielle Oberfläche hält das Smartphone sicher auf der Station.

Nach meiner Einschätzung ist der Preis dem Nutzwert nicht angemessen. Schließlich spare ich mir „nur“ das tägliche manuelle Anschließen des Steckers und bezahle dafür 73€. Letztlich eine persönliche Einschätzung, ob es einem das wert ist.

Gebogene Displays. Sinn und Unsinn einer neuen Idee

LG bringt ein gebogenes Display in seinem neuen LG G Flex an den Start, Samsung war etwas schneller und hat bereits vor kurzem sein Samsung Galaxy Round, ebenfalls mit gebogenem Display vorgestellt.

In meinen Augen sind die beiden jetzt präsentierten Geräte aber beide nicht wirklich für den Massenmarkt tauglich. Die Biegung des Displays soll zwar den Komfort beim Telefonieren erhöhen, dafür wird man bei so ziemlich allen anderen Funktionen des Smartphones eher behindert. Und seien wir mal ehrlich, die meisten von uns nutzen ihr Smartphone doch deutlich häufiger für Surfen, texten etc denn fürs Telefonieren.

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Dieses Konzept würde mir z.B. gefallen. Bildquelle: TheVerge

Aber bevor wir hier wieder in die althergebrachte Litanei des „Wer braucht denn so was“ möchte ich hier mal darauf hinweisen, dass wir mit LG und Samsung nicht nur zwei Hersteller haben, die immer noch sehr innovativ an neue Technologien herangehen. Vielmehr finde ich es dennoch wichtig, Smartphones mit neuen Displaykonzepten auf den Markt zu bringen. Denn nichts ist besser, als den Kunden direkt mit neuen Techniken zu konfrontieren, um aus dessen Feedback zu lernen.

Was ich mir durchaus vorstellen kann, sind Konzepte, wie Samsung sie bei der ersten Präsentation seiner biegbaren OLed Displays vorgestellt hatte. Ein Display, das über die Kante gebogen verläuft, so dass man auch in geschlossenem Zustand kurze Tickermeldungen lesen kann.

Und es wird sicher noch andere Konzepte geben, wie sich gebogene Displays sinnvoll einsetzen lassen.

Sehen wir also die ersten Displaykonzepte als einen mutigen Schritt zu neuen Denkmustern, was Smartphone Designs angeht. Bislang bin ich noch jemand, der ein flaches Display für das sinnvollste hält. Aber ich bin gespannt, ob es neue Konzepte geben wird, die mich zu überzeugen wissen.

 

Der Testmonat mit dem @1und1 LG Optimus Black im Rückblick

Einen Monat teste ich nun das LG Optimus Black, das 1und1 mir zur  Verfügung gestellt hatte.

Hier meine abschließenden Erfahrungen und was ich insgesamt davon halte.

Das LG Optimus Black, ein Arbeitstier im edlen Design

Zunächst hat sich die Akkulaufzeit noch mal deutlich verbessert. Bei durchschnittlicher Benutzung hält der Akku einen Arbeitstag durch. Ergänzt habe ich hierzu das Tool Juice Defender, das die Laufzeit nochmals um den Faktor 2 erhöht.

Die Ausstattung mit Speicher ist hervorragend, endlich lassen sich auch grössere Apps installieren z.B. Google Earth. Froyo tut gute Dienste und nach meinen Upgrade Erfahrungen mit dem Samsung Galaxy Tab erhoffe ich mir mit dem angekündigten Update des Optimus Black nochmals einen deutlichen Geschwindigkeitsschub.

GPS funktioniert bei mir zumindest sehr gut (für den ersten Fix der Satelliten sollte man sich generell etwas Zeit lassen). Alle installierten Apps laufen angenehm flüssig und auch das eine oder andere Spielchen lässt sich ohne Ruckeln spielen.

Den Starter habe ich durch GO Launcher Ex ersetzt, der mit schönen 3d Effekten auf dem Optimus Black angenehm flüssig läuft.

Sicher werden das eine oder andere 3D Spiel nicht laufen, aber mein Smartphone ist für mich in erster Linie Infozentrale, Mail System und Netzzugang und diese Aufgaben erfüllt es hervorragend.

Der Nova Bildschirm ist wirklich sehr hell und mit kleinen Einschränkungen lässt sich das Display tatsächlich auch im Sonnenlicht noch ablesen.

Das Gewicht mit nur knapp 100 Gramm ist ausgesprochen angenehm, ich musste schon das eine oder andere Mal in die Tasche fassen um sicher zu sein, dass ich das Smartphone tatsächlich eingepackt hatte.

Das Optimus Black (im Bild rechts) gewinnt nicht nur wegen des Gewichts gegen das HTC Desire

Das Gehäuse ist zwar aus Plastik aber bislang hat es sich als sehr robust erwiesen. Die Frontkamera erlaubt vor allem mit meinem Samsung Galaxy Tab sehr gute Videotelefonie und ist ein extrem angenehmes Add On.

Insgesamt erhält man mit dem LG Optimus Black ein sehr leistungsfähiges Arbeitstier, das sowohl mit seiner durchaus akzeptablen Akkulaufzeit glänzt (vor allem, wenn man den schlanken leichten Formfaktor mit bedenkt). Auch die installierte Software und die Gesamtperformance liegt im guten Bereich, hier würde lediglich ein Dualcore Prozessor noch herausstechen. Allerdings wird man diesen bei den meisten Standardanwendungen auch in der jetzigen Systemkonfiguration nicht vermissen.

Fazit: Das LG Optimus Black hat mein HTC Desire komplett verdrängt. Gerade der grosse Speicher, das Gewicht und das helle Display gestalten für mich das Arbeiten mit dem Optimus Black sehr angenehm.

Auch im Kollegenkreis war das Optimus Black ein Hingucker und so mancher war über die Brillianz des Displays oder das Gewicht überrascht.

Wer Auf der Suche nach einem guten Allrounder mit Fokus auf Gewicht ist, der sollte sich das LG Optimus Black definitiv genauer ansehen. Wer den Fokus mehr auf 3d Gaming unterwegs legt, der sollte ggf. auf eines der neuen Dual Core Smartphones ausweichen, muss dann aber auch ggf. mit dem höheren Gewicht oder größerem Batteriehunger leben.

Danke an 1und1 für die Gelegenheit, das Optimus Black zu testen. So habe ich ein Smartphone kennen- und schätzen gelernt, das zuvor nicht im Fokus meiner Auswahl gewesen wäre.

Eine Woche mit dem LG Optimus Black von 1und1: Abschlußfazit

Seit letzter Woche Dienstag ist das neue LG Optimus Black, das mir 1und1 dankenswerterweise zum Test bereit gestellt hat im Einsatz. Zeit für ein abschließendes Fazit.

Schönes Design und grosser Funktionsumfang. Das LG Optimus Black überzeugt.

Was mich sehr überzeugt hat, ist der Bildschirm. Das Nova Display kommt natürlich nicht an die entspiegelten Displays von EBook Readern heran, aber das Optimus Black ist das erste Smartphone, dessen Bildschirm ich auch noch in praller Sonne erkennen kann. Das schon mal ein großer Pluspunkt. Auch die Akkulaufzeit hat mich überzeugt. Ein durchschnittlicher Nutzungstag bedeutet, dass ich das Optimus Black erst abends wieder ans Ladegerät anschliessen muß. Die Performanz ist vergleichbar dem HTC Desire, auch anspruchsvolle Apps, wie z.B. Spiele laufen sehr flüssig. Die Kamera reagiert zwar immer noch etwas träger als beim Desire, allerdings habe ich festgestellt, dass es offensichtlich auch von der generellen Systemlast des Smartphones abhängt. Das schlanke Design und vor allem das Gewicht sind für mich herausragend, ich hab im direkten Gewichtsvergleich das Optimus Black wirklich zu schätzen gelernt.

Zudem, im Zusammenspiel mit dem Galaxy Tab funktioniert Videotelefonie hervorragend, die Frontkamera des Optimus Black liefert hinreichend gute Bilder.

Mein Schlussfazit: Wer ein gutes Smartphone mit sehr gutem Display, geringem Gewicht und ansprechendem Design sucht, der macht beim Optimus Black nichts falsch. Ich konnte es zwar nicht direkt mit einem Dualcore Smartphone vergleichen, aber war mit  der Gesamtperformanz hochzufrieden. Von mir eine Kaufempfehlung für jeden, der sich gerade nach einem neuen Smartphone umsieht.

Auch interessant, das Angebot, das 1und1 im Moment beim Abschluss einer Allnet Flatrate macht, dann gibt es bis zum 30.6. das LG Optimus Black noch für 0 Euro obendrauf. Für den, der sich dafür interessiert, Mobilfunkprovider für dieses Angebot ist Vodafone, die hier mit 1und1 kooperieren.