Eine Lederjacke mit Freisprechanlage, Heizung und Ladefunktion Die Ilation Jacke

Ein Produkt aus der Reihe: Was es nicht so alles gibt. Aber in bestimmten Kontexten sicher ne gute Idee:

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Bildquelle: Kickstarter

Wilmington USA/Gilching GER, 09.10.2014 – Das iilation Jacket ist ein Vorzeigemodell für das, was Conformable Electronics genannt wird. Die Technik, die in der Lederjacke steckt, ist dünn, flexibel, leicht und extrem leistungsstark. Sie wärmt Schultern, Nacken, Rücken, Nieren und Hände, fungiert als Freisprechanlage und macht das komfortable Musik hören ohne Kopfhörer möglich; lädt das Handy dann noch bei Bedarf auf. Das iilation Jacket wurde für all jene konzipiert, die ihre Freizeit gerne im Freien verbringen.

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Bildquelle: Kickstarter

Mit dem iilation Jacket können Cabrio-Fahrerinnen und -fahrer Fahrten mit offenem Verdec k an deutlich mehr Tagen im Jahr genießen, da ihnen kühlere Temperaturen nichts mehr ausmachen. Oldtimer-Fahrer, die meistens weder Sitzheizung noch Freisprecheinrichtung in ihrem Wagen haben, verfügen über diese Funktionen nun in einer Jacke. Eine aufwändige und unzeitgemäße Nachrüstung bleibt erspart. Während der Fahrt, beim Stadtbummel oder im Café kann man sein Mobiltelefon in der Jacke wieder aufladen.

iilation ist aus feinstem deutschem Rindsleder und wird von Hand gefertigt. Der beheizte Innenkragen der Jacke ist aus feinstem Woll-Strickmaterial. Die Ärmelabschlüsse sind aus dem gleichen Material hergestellt.

Die Elektronik wurde eigens für diese Jacke entwickelt und integriert neueste Technologie aus dem Bereich Conformable Electronics. Gefertigt wird sie in modernsten Anlagen.

Die Heizfunktion lässt sich bei Bedarf zuschalten. Zwei Heizzonen sind unabhängig voneiander fünfstufig regulierbar. Die erste Heizzone wärmt den oberen Rücken, geht über die Schultern bis zur Brust und beheizt den Kragen. Die zweite Heizzone wärmt die unteren Rückenpartien und die Nieren. Die Damen-Jacke hat zusätzlich eine Heizung in den beiden Seitentaschen. Gesteuert wird die Heizfunktion über ein kleines Bedienelement in der Jackentasche. Eine Handy-App ist ebenfalls in der Entwicklung.

Gespeist wird die Jacke entweder direkt im Fahrzeug am Zigarettenanzünder oder über zwei integrierte, eigens für die Jacke entwickelte, sehr flache, leichte und flexible Hochleistungsakkus. Die Jacke heizt bei Akkubetrieb zwischen 1,5 und 6 Stunden – je nach Heizstufe und Außentemperatur. Wenn sie direkt im Fahrzeug angeschlossen ist, gibt es keine Beschränkung in der Heizdauer.

Für den Anschluss im Fahrzeug befinden sich Stecker sowohl in der rechten als auch in der linken Jackentasche, sodass kein Kabelsalat entsteht.

Die Akkus können an der Steckdose oder im Fahrzeug geladen werden. Lädt man sie im Fahrzeug, muss die Heizung deaktiviert sein.

In den Kragen sind ein Mikrofon sowie kleine und leistungsstarke Lautsprecher integriert. Über eine Bluetooth-Verbindung wird die Jacke mit dem Mobiltelefon verbunden und fungiert als Freisprecheinrichtung. Auch Musik kann über die Jacke wiedergegeben werden. Anrufannahme und -beenden sowie die Lautstärke werden über ins Leder integrierte Tasten am linken Oberarm gesteuert. Die beiden Lautsprecher übertragen gute, sehr klare Sprachqualität. Der integrierte Stereo-Audioverstärker verfügt über ca. zwei mal 1 Watt. Die Lautsprecher sind hierauf abgestimmt.

Das integrierte Handyladegerät mit Standard-USB-Ausgang (Typ A) befindet sich für die Herren in der rechten Außentasche. Für die Damen wurde der Anschluss in die rechte Innentasche der Jacke gelegt, da die Außentaschen der Damenjacke beheizt sind. Alle gängigen Ladekabel können hier verwendet werden.

Ein einzigartiges Erkennungsmerkmal des iilation Jackets sind zwei kleine Leuchtpunkte unten am Jackenärmel. Das Markenzeichen für das iilation Jacket glimmt leicht und pulsiert dezent.

Die für das iilation Jacket entwickelte Technologie soll in weiteren Produkten für andere Anwendergruppen eingesetzt werden. Auf Kickstarter können Unterstützer ihre Ideen und Wünsche einbringen.

Um die letzten Schritte in der Entwicklung zu finanzieren, startet Teiimo eine Kampagne auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter. Die Kampagne läuft vom 9. Oktober bis 30. November. Unterstützer bekommen dort unter anderem eine limitierte Auflage des iilation Jackets, die „Supporter Edition“. Sie beinhaltet einen Preisvorteil, ist Made in Germany und wird zuerst produziert und ausgeliefert. Die Auslieferung erfolgt voraussichtlich ab April 2015.

Später soll die Jacke dann direkt auf www.teiimo.com erhältlich sein – auf Vorbestellung. Preis und Lieferzeiten sind auf Anfrage erhältlich.

Das iilation Jacket kommt 10 Jahre nach Markteinführung des weltweit ersten Communication und Entertainment Jacket: „The Hub“ von O`Neill, eine Snowboard-Jacke mit integriertem MP3-Player und Bluetooth-System. Die Technologie für dieses Produkt wurde ebenfalls von Teiimo-Gründer Markus Strecker entwickelt, der zu den Pionieren im Markt der Wearable Electronics zählt und seit mehr als 10 Jahren zahlreiche Produktentwicklungen federführend betreut hat. Sein letztes Projekt war in seiner Funktion als Director Electrical Engineering für adidas das miCoach elite Team-System zu entwickeln, ein Trainingssystem für Profifußballer, das von der deutschen Nationalmannschaft sowie von zahlreichen europäischen Spitzenclubs und der kompletten Major League Soccer in den USA eingesetzt wird.

Das Technologieunternehmen Teiimo ist spezialisiert auf conformable electronics, also Elektronik-Systeme, die sich an den Körper oder die Umgebung anpassen, weil sie dehnbar und biegbar ausgeführt werden können. Teiimo bietet eigene Produkte an, wirkt als Bindeglied zwischen Forschung und Industrie, entwickelt Komponenten und berät in Projekten der Industrialisierung von conformable electronics.

Teiimo steht für „Technologies in Motion“.  

Zwei Jacken von Scottevest, Smartwear für den Geek!

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Sitzt perfekt und gibt ordentlich warm. Die Scottevest Revolution Plus

Meine Frau nennt mich immer den Taschenfetischisten. Meine Jacken können, wahrscheinlich bedingt durch mein Geekbekenntnis nie genug Behältnisse für meine Gadgets haben.

Das stellte mich bislang immer vor zwei Herausforderungen. Entweder, die Jacke hatte genug Taschen, aber dann sah ich voll bestückt wie aufgebläht aus. Oder die Jacke saß sehr gut aber dann waren die Taschen sehr begrenzt.

Schon vor einiger Zeit hatte ich von Scottevest gehört, mich aber bislang immer gescheut, bei denen zu bestellen, weil sie nur aus den USA liefern. Doch dann nahm Thinkgeek.com zum einen die Jacken in Spezialversionen, die mir extrem passend erschienenen.

Zunächst interessierte mich die Tropiformer, da es noch schön warm war und mir eine Übergangsjacke und etwas leichtes für den Sommer fehlte. Die Tropiformer ist so geschnitten, dass man Kragen und Ärmel ganz leicht abnehmen kann, das sie nur mit starken Magneten an der Weste gehalten werden. (Keine Sorge, die Magnete sind nicht so stark, dass sie irgendein Gadget beeinflussen könnten, lediglich Träger von Herzschrittmachern sollten die Jacke zur Sicherheit nicht tragen).

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Ein Blick in die Tropiformer Jacke mit insgesamt 22 Taschen.

Ich entschied mich für die graue Version, da mir die anderen irgendwie zu bunt waren. ThinkGeek lieferte die Jacke in sagenhaften 3 Tagen direkt aus den USA vor unsere Haustür. Eine stramme Leistung und auch jetzt, als ich mir eine neue Winterjacke anschaffen musste (trottelig wie ich bin, hab ich meine alte Jacke irgendwo vergessen), kam ich wieder auf ThinkGeek/ScottEvest zurück und deren Revolution Plus Jacke, wie sie bei ThinkGeek heißt. Die gabs dann auch in meiner Lieblings“farbe“ schwarz. Ebenfalls nach drei Tagen war die Jacke da.

Was lässt sich nun über beide Jacken sagen.

Zunächst ja, man kann wirklich Unmengen an Gadgets in den Jacken unterbringen, ohne dass es von außen auch nur im Geringsten auffällt. Ich habe das mit meinem Dell Latitude 10 in der Tablet Tasche und Ersatzakku sowie Note 2 auf der anderen Seite versucht. Zum einen fühlte es sich nicht so an, wie bei normalen Jacken, die dann doch einen ganz schön runterziehen. Zum anderen war von außen absolut nicht zu erkennen, was ich da bei mir trage.

Die Verarbeitung beider Jacken ist sehr gut. Sie sitzen eher etwas weiter (was sinnvoll ist, wenn man wirklich was mitnehmen will) man sollte, wenn die Maße grenzwertig sind immer zur größeren Nummer greifen.

Die Revolution Plus bietet zusätzlich eine gut verarbeitete wärmende „Dämmung“ und sitzt ebenso wie die Tropiformer absolut bequem.

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Hier kann man recht gut sehen, was so alles in der Revolution Plus Platz hat.

Auch wenn ich meine Zweifel wegen des Kragens der Tropiformer hatte, der ja nur mit Magneten fixiert ist,  muß ich sagen, funktioniert hervorragend.

Das einzige Mal, wo ich die Magnete merkte war, als ich mich mit der Jacke an eine Eisenlehne angelehnt habe. Da spürte man kurz ein Rucken, da die Magnete natürlich an der Lehne leicht hafteten 😉

Die Tropiformer bietet sagenhafte 22 Taschen, darunter eine für eine Trinkflasche!, für ein Tablet, ein Smartphone, Brille, Kugelschreiber, und hat ein eingebautes „System“ um Kopfhörer im Kragen der Jacke zu verstecken und so baumelte Kabel zu vermeiden. Zusätzlich lässt sich die Jacke so klein machen, dass sie in die auf der Rückseite befindliche Tasche passt und dann nur noch ein kleines Packet darstellt.

Die Revolution plus wiederum bietet sogar 26 Taschen, beide haben sogenannte Clear Touch Taschen, in denen man durch eine Art Folie das Display des Geräts in der Tasche sehen UND bedienen kann und beide bieten oben erwähntes Personal Area Network (PAN), also eine Art eingebauter Kabelkanäle, damit man Kabel von Tasche zu Tasche führen kann.

 

Anbei zwei Videos, die sehr schön zeigen, was sich so alles in den Jacken unterbringen lässt, ohne das es von außen wirklich sichtbar wird.

Ich kann die Jacken von ScottEvest uneingeschränkt empfehlen und sie sind definitiv den etwas höheren Preis wert.