Fundstück der Woche: IPad Betthalterung

Die Manatee IPad Betthalterung sieht nicht nur stylisch aus, sie löst für mich auch eine bislang kaum beachtete Lücke .

Die Form passt sicherlich auch für andere Tablets. Einfach eine nette Idee, die ich schon das eine oder andere Mal, vor allem im Krankenlager hätte brauchen können. Das ganze lässt sich natürlich auch an der Couch montieren.

Eine interessante Idee, wenn mir auch der momentan bei Kickstarter genannte Anteilspreis etwas hoch erscheint (179$).

 

Warum ich mich über Apple ärgere, aber das Ipad dennoch gut finde

Such das IPad, such… Ich kann den Unterschied erkennen, so mancher britische Richter auch und selbst die kalifornische Jury sah hier witzigerweise keine zu große Ähnlichkeit. Wohl aber Apple.

Ich bin in meinem Umfeld ja verschrien als Apple Hasser. Was ja in einem ganz bestimmten Kontext auch stimmt. Aber der hat nichts mit der Hardware zu tun. Im Gegenteil, ich empfehle sogar manchen, und das aus Überzeugung,nicht aus Gehässigkeit, sich die Geräte von Apple anzusehen.
Aber gleichzeitig finde ich die aktuelle Patent- und Kommunikationspolitik eine Mischung aus Arroganz und Unverschämtheit. Ein Patentsystem (in den USA), das meiner Ansicht nach komplett jenseits allen sinnhaften steht für die Patentierung von Trivialitäten wie runden Ecken oder „Pinch to Zoom“ herzunehmen, um die Konkurrenz vom Markt zu klagen geht garnicht.

Nicht falsch verstehen, da wo Samsung relevante und komplexe Patente verletzt hat, darf geklagt werden, aber wenn man sich zum Beispiel das letzte Urteil in Kalifornien ansieht, ging es meist um Patente, die a priori nicht hätten genehmigt werden dürfen und für die es in den meisten Fällen Beispiele für „Prior Art“ also Produkte gibt, die weit vor Apples Einführung von IPhone und IPad lagen. Ja, Apple hat sich das IPhone patentieren lassen, aber große Teile nicht erfunden, ebensowenig wie Samsung. (Von den mehr als unprofessionellen Aussagen der Jury zur Entscheidungsfindung mal ganz abgesehen)

Und noch etwas stört mich. Die Abschottung der Apple Welt und die an Zensur grenzende Kontrolle über Inhalte. Kein anderer Dienst erlaubt es sich, nachträglich gekaufte Musikstücke zu ändern, wenn „unangemessene“ Worte in den Liedern vorkommen. So aber bei Apple geschehen und dokumentiert.

Apple arbeitet im Moment ziemlich stark daran, sein Image der innovativen und hypen Company durch das, eines gigantischen Patenttrolls mit geradezu sektenhaften Zügen zu ersetzen.

Das fände ich schade, denn zu meiner Studienzeit war ich begeisterter Apple Nutzer, hatte zwei Apple Newtons und ein geniales Powerbook. Aber heute mit dem so abgeschotteten Apple Ökosystem fühle ich mich einfach auf anderen Plattformen freier und habe mehr Möglichkeiten.

Es geht mir nicht um die Produkte, die finde ich gut, und auch das Konzept, dass der Nutzer sich keinerlei Gedanken um Konfiguration etc. machen muss, ist sehr gut durchdacht. Aber die Zensur, die Kontrolle und vor allem die unsägliche Klagewelle, die im Moment den Markt überrollt, machen für mich Apple unsympathischer, als es Microsoft in meinen Augen jemals war. Ein Apple ohne das abgeschottete überkontrollierte Ökosystem, das es tatsächlich einem Technologiekonzern möglich macht, dem Nutzer moralische Entscheidungen „abzunehmen“ und teilweise Dinge verschwinden zu lassen, nur weil sie in den Augen von Apple nicht politisch korrekt sind und eine weitgehend proprietäre Technologie, die den Wechsel auf andere Plattformen nur mit hohem Aufwand möglich macht, das sind die Faktoren die mich und mitterweile immer mehr Menschen in meinem Umfeld zu anderen Herstellern treiben.

Bitte Apple, werdet wieder innovativ statt nur die teils bessere Konkurrenz vom Markt zu klagen.

Alle Fakts zum neuen IPad

gibt es nicht hier bei mir aber unter anderem bei:

http://www.ftd.de/it-medien/computer-technik/:apple-vorstellung-das-ist-das-neue-i-pad/70004838.html

http://bazonline.ch/digital/computer/Das-kann-das-neue-iPad/story/17801240

http://www.berliner-kurier.de/digital/das-neue-ipad-die-neue-flunder—ohne-wunder,7168826,11784554.html

http://www.handelsblatt.com/technologie/it-tk/mobile-welt/apple-das-neue-ipad-hat-was-auf-den-rippen/6300410.html

http://www.focus.de/digital/computer/apple/-live-ticker-ipad-3-apple-tv–die-moeglichen-apple-neuheiten_aid_721712.html

 

Was ich mit diesem Artikel bewerkstelligen will?

Beweisen, dass man alleine durch die Erwähnung eines neuen Produkts von Apple geradezu hysterische Klickraten auf der eigenen Homepage erzielt!

Oder um es anders zu sagen:

 

Gleich mehrere IPads gleichzeitig? Wagnis oder Fehler?

Nicht nur die Bedienung ist "kinderleicht". Auch die Produktpalette war zumindest bislang überschaubar, was ich für einen sehr klugen Schachzug halte.

Techcrunch vermeldet, Anfang nächsten Jahres werde Apple gleich zwei neue IPads vorstellen, und das „alte“ IPad 2 weiterhin im Programm halten, quasi als Konkurrenten zum Amazon Kindle Fire.

Von allen Strategieänderungen, die ich nach Steve Jobs Tod erwartet hatte, ist dies meiner Ansicht nach die vermeintlich schlechteste. Die Einfachheit der Produktpalette war eines der Schlüsselfeature des Erfolgs. So sehe ich es zumindest.

Während man mittlerweile in einer riesigen Auswahl von Android Smartphones und Tablets versinkt, war die Produktpalette von Apple, vor allem in diesem Segment klar. Ein Gerät pro Kategorie, keine riesige Auswahl. Was manche für langweilig halten mögen, empfand ich immer als eine der brilliantesten Ideen im Konzept von Steve. Wir alle wissen, dass zwar eine kleine Varianz für den Menschen kein Problem ist, wir aber bei zu grosser Auswahl „unglücklich“ mit unseren Wahlmöglichkeiten werden.

Anders bei Apple. Es war immer klar, welches Produkt ein Apple Anhänger kauft. Und das war brilliant. Nicht, weil ich den Apple Kunden für unfähig halte zu wählen. Vielmehr war die Einfachheit in der Produktpalette auch teil der brillianten Strategie. Klare Vorgaben, was auf dem IPad läuft, läuft bei JEDEM. ALLE Hardware funktioniert, da ich nicht mit verschiedenen Hardwaresetups zu kämpfen habe.

Ich hoffe, das jetzt nicht die neue Führung sich in der Vielfalt verliert und damit die klare Linie aufgibt. Schon ein Mal hat man sich mit zu vielen verschiedenen Produkten verhoben. Bitte nicht noch einmal.

Apple unterliegt Samsung in Australien, das GT 10.1 ist dort wieder zu haben.

Endlich mal eine positive Nachricht für uns Galaxy Tab / Android Nutzer.

Na, wo ist das Galaxy Tab, diese böse Konkurrenz. Such, Apple Anwalt, such.

 

Laut unter anderem TAZ ist das Verkaufsverbot in Australien nun aufgehoben worden. Apple kann jetzt bei der nächst höheren Instanz in Berufung gehen, deren Ausgang ist aber ungewiss. Jetzt bin ich gespannt, wie das deutsche Gericht entscheiden wird, zumal Apple gerade erst auch gegen das neue Galaxy Tab 10.1n vorgehen will und ebenso die 7.7 und 8.9 Version verbieten lassen will. Schauen wir mal, ob hier in Deutschland anderes Recht gilt, als in Australien.

Wirklich spannend wird es aber, sollte Apple auch in Deutschland scheitern. Denn dann könnte Samsung auf Schadenersatz für entgangene Einnahmen klagen. Hoffen wir mal, dass hier irgendwann die Vernunft wieder einkehrt und man sich auf anderem Wege einigt. Denn zumindest in Australien hatte Apple ja offen zugegeben, dass das Galaxy Tab die grösste Konkurrenz ist. Und selbst die Stiftung Warentest platzierte das Galaxy Tab 10.1 jüngst in einem Test VOR dem IPad2.

 

 

 

 

 

 

 

 

Apple klagt in Australien, weil Samsung Kunden verführt und Konkurrenz ist!

Guck mal Mami Apple, da links liegt das böse Galaxy Tab 10.1, mach, dass das weg geht..

Das ist kein Scherz: Laut einem Artikel von Golem klagt Apple in Australien auf einen Verkaufsstop des Galaxy Tab 10.1 mit der Begründung (Zitat Golem): „Mit drastischen Worten hat Apples Anwalt vor einem australischen Gericht die Ängste seines Konzerns vorgetragen: Das Galaxy Tab 10.1 werde den Markt „mit der Wucht einer Feuerspritze treffen.“ Außerdem wirft der Anwalt Samsung vor, mit seinem Tablet Anwender zu „verführen“. Apple-Anwender würden sich in kürzester Zeit dem Android-Tablet zuwenden.“

Haaaaallo. Das nennt sich freier Markt. Wenn ich halt das Galaxy Tab besser finde, als das IPad2, dann kauf ich das. Oder darf jetzt Daimler BMW vom Markt klagen, Bosch Siemens, Nestle Hipp?

Das ist wirklich lächerlich und zeigt, dass es Apple alleine um die Beherrschung des Marktes geht, auch wenn sie längst erkannt haben, dass das Galaxy Tab 10.1 ihrem IPad2 um Längen voraus ist.

Peinlich, blamabel und ein Ärgernis für jeden Kunden, der nicht mehr die freie Wahl haben darf.

Der neue Amazon Kindle Fire. Für mich eine Enttäuschung

Da ist er nun. Der gross gehypte Kindle Fire. Aber was soll das sein? Nicht Fisch nicht Fleisch.

Bildquelle: Gizmodo
Bildquelle: Gizmodo

 

Hier die Specs: Wifi, kein 3G, 7 Zoll, 8GB interner Speicher, kein Google Apps Store, keine Kamera , Auflösung 1024×600, Zugriff auf den Kindle Bookstore, Videodownloads und Musik. Updates laufen unsichtbar im Hintergrund.

Der Preis: 199$

So weit die nackten Zahlen. Für mich kein Produkt, das ich mir kaufen würde. Für etwas mehr gibt es Geräte wie die neuen Archos Tablets, die auch UMTS haben und mit Android 3.1 laufen.

Wenn das die Konkurrenz sein soll für das IPad, dann braucht sich Apple nicht zu fürchten. Aber vielleicht schicken sie ja dennoch ihre Anwälte los. Schliesslich hat der Kindle Fire ja RUNDE ECKEN!!!

 

Und hier noch das offizielle Präsentationsvideo: