Warum ich Windows Phone mag aber dennoch bei Android bleibe

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Die Hardware ist ausgereift und die Kacheloberfläche eine wirklch gute Idee für ein Smartphone…. aber…

Tja, es war und ist ein schöner Ausflug. Nach dem Test des Lumia 630, das ich als Budget Smartphone jedem nur wärmstens empfehlen kann, war ich doch sehr angenehm überrascht von der Schnelligkeit und Eleganz von Windows Phone 8.1. Und dank Nokias Kamerasoftware und der neuen Benachrichtigungszentrale ist das System an sich jetzt auch rund. Also folgte ein weiterer Test, diesmal mit  einem High End Smartphone, dem Lumia 1520. Mein Interesse speziell: Die Kamerasoftware und Hardware (wir reden hier von 20 Megapixel PureView und vielen Einstellmöglichkeiten).

Und ich mag Windows Phone immer noch.  Die Kacheln sind auf dem Smartphone sehr schick, und durch die LiveTiles auch überaus funktional. Ich bekomme quasi mit einem Blick die wichtigsten Infos aus Mail und Social Media ohne etwas öffnen zu müssen.

ABER: Leider trifft auch mich die App Gap. Beziehungsweise die App und Hardware Gap. Es gibt zwar für viele Plattformen und Hardwareerweiterungen Apps von Drittanbietern, aber oft sind diese nicht tief integriert bzw. laufen nicht so stabil oder umfassend wie die Lösungen, die ich von Google/Android gewohnt bin.

Eines der gravierndsten Beispiele ist auch hier wie bei Apple das Sharing. Ganz egal, in welcher App ich bei Android bin, mir wird jede App dargestellt, in der ich auch nur irgendwie teilen kann, wenn ich das will.

Bei Windows Phone ist das eher mit IOS zu vergleichen. Die App muss das Sharing integriert haben, und selbst wenn es integriert ist, klappt das oft nur sehr holprig.

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Es gibt auch App Highlights, die man bei Android vergebens sucht, aber meist ist es leider andersrum.

Ein Beispiel: Ich bin im Browser und möchte einen Link auf meinen Social Media Kanälen teilen, und zwar nicht einzeln, sondern über Dienste wie Buffer. Das klappt leider nur zum Teil und mit Add On Software. Und dort ergibt sich dann das nächste Problem. Die URLs werden nicht gekürzt (Shortener sei Dank) sondern in voller Länge gesendet, was vor allem bei Twitter zu vielen Nachrichten führt, die Twitter nicht übernimmt.

Auch bei den mittlerweile so beliebten Smart Home, Wearable und sonstigen Devices ist Windows Phone noch nicht so weit. Man spürt zwar, dass der eine oder andere Hardwarehersteller erkennt, dass in Windows Phone durchaus Potential ist, aber noch zögern die meisten, warten erst mal ab.

Und was mich am meisten stört ist die fehlende Integration von Google. Sorry, ja, auch wenn alle Google für die Ausgeburt des Bösen halten, ich mag die Dienste und die intelligente Integration, die mir Google bietet.

Und hier fehlt so ziemlich alles in der Qualität und Integration, die ich möchte. Kein automatischer Upload in mein Picasa/Google+ Album. Kein Goggles oder Google Now. Klar hat Windows Phone Bing, aber das ist für meine Bedürfnisse nicht das, was ich erwarte. Und Cortana klappt zwar, wenn ich das System auf USA umstelle und erkennt auch viel, aber ist längst noch nicht so stark ins System verankert wie Googles Sprachsuche das ist.

Das Lumia 1520 ist, was die Hardware angeht ein geniales Smartphone. Der eigenständige Kamerabutton, der mir auch Fotos erlaubt, ohne das Telefon entsperren zu müssen und damit sehr schnelle Schnappschüsse möglich macht, die flüssige Bedienbarkeit der Oberfläche ohne Ruckeln,das Kachel-Konzept. Alles Punkte, die mich von Windows Phone anders denken lassen, als noch vor ein oder zwei Jahren. Aber es ist halt immer nur „fast“ alles da, was ich möchte, die netten „Gimmicks“, die mir das tägliche Arbeiten erleichtern, die mein Smartphone Dinge für mich erledigen lassen fehlen mir noch. Sicher, ich kann Fotos automatisch auf OneDrive speichern. Aber solche Geschichten wie Stories, wie AutoAwesome. Automatische Bildsuche bei Google, alles Dinge, die hier fehlen. Und wenn ich jemandem Windows Phone empfehlen soll, dann muss er Geld mitbringen. Viele Apps, die bei Google bereits integraler Bestandteil des Systems sind, oder von den Plattformen angeboten werden, existieren bei Windows Phone einfach nicht.

Dann muss ich auf Fremdentwickler zurückgreifen, und die Kosten was. Das ist an sich ja kein Problem, aber wie soll ich jemandem vermitteln, dass er plötzlich für Software bezahlen muss, die er unter IOS oder Android vom Dienstanbieter kostenlos bekommt.

Windows Phone 8.1 an sich ist ein gelungenes OS und damit zu arbeiten macht wirklich Freude. Aber ohne schlechtes Gewissen kann ich es dennoch nur denjenigen empfehlen, die primär ein Smartphone für Telefonie, EMail und Twitter/Facebook benötigen. Alles weitere braucht eine Einzelfallprüfung, und da ist man leider schnell bei Android oder IOS auf der sichereren Seite.

Ich rechne aber Windows Phone durchaus Chancen ein. Meine Einschätzung ist, dass es zumindest auf dem Smartphone in den nächsten Jahren IOS überholen wird. Schon wegen der Nähe zum Windows Desktop, die mit Windows 10 ja noch sehr viel enger werden wird und damit das Windows Phone zu einem validen Endgerät für den Arbeitsplatz werden lässt.

 

 

Eine Entscheidungshilfe beim Tabletkauf

bildcompDie Auswahl wird immer größer und gleichzeitig wird es damit immer schwerer, für sich das richtige Tablet zu finden.

Deshalb hier ein paar Fragen, die man sich stellen sollte und deren Antwort eine Entscheidungshilfe darstellen kann.

1) wann will ich es nutzen?
Soll es immer dabei sein, dann empfehle ich entweder ein Phablet, also eine Kreuzung aus Smartphone und Tablet, das meist ab 5 Zoll Bildschirmgröße beginnt, oder ein 7 Zoll Tablet.
Bei einem Einsatz hauptsächlich zu Hause rate ich zum 10 Zoll Gerät.

2) was will ich damit tun?
Geht es hauptsächlich um die Verwendung als EBook Reader und Surfstation, genügt ein günstiges 7 Zoll oder 10 Zoll Gerät um die 100 bis 150 Euro, will ich auch anspruchsvolle Spiele, sollte man um die 400 Euro investieren für ein gutes 7 oder 10 Zoll Gerät

3) Will ich hauptsächlich konsumieren oder mit dem Tablet auch arbeiten?
Wenn ich nur konsumiere, darf es auch ein Android oder IOS Tablet sein, das ohne physische Tastatur auskommt. Sollen aber auch längere Texte erstellt werden, so rate ich zu einem der immer häufiger erscheinenden Hybriden wie der Transformer Serie von Asus, bei der eine physische Tastatur als Dock fungiert, und die dann oftmals auch noch als Zusatzakku dient. Bin ich zudem auf meine vertraute Microsoft Office Umgebung fixiert, bleibt fast nur noch der Griff zum Windows 8 Tablet, es sei denn, ich bin bereit, unterwegs mit ein paar Einschränkungen und einer etwas anderen Umgebung zu leben, denn auch IOS und Android Tablets können Office Dokumente (mit Einschränkungen) verarbeitene.

4) Will ich eine bekannte Umgebung, oder lasse ich mich auch mal auf was neues ein?

Wenn ich nicht gerne neue Umgebungen nutze, dann sollte ich bei dem OS bleiben, das ich auch zu hause nutze.  Will sagen, als Mac User sollten sich die zwei IPad Varianten ansehen, Windows Nutzer die vielen verfügbaren Windows 8 Tablets. Schaue ich aber auch mal gerne über den Tellerrand gilt, einfach in einen Laden gehen, die verschiedenen Betriebssysteme  ausprobieren und zu dem greifen, das sich persönlich am besten anfühlt. Zumal man auch mit Android eine vollwertige Arbeitsumgebung inklusive Textverarbeitung, Bildbearbeitung etc. erhält.wpid-20130721_143845.jpg

5) Will ich selbst bestimmen, welche Software ich nutze, oder reicht mir das Portfolio des Herstellers der Hardware?

Wer sich ein IPad kauft, ist zwangsläufig an Apple gebunden und an dessen Appstore. Wer bei Android oder Windows 8 zugreift, kann zwar auch den hauseigenen Store nutzen, kann aber auch Software aus anderen Quellen installieren und wird nicht durch die interne Inhaltsprüfung des Herstellers beschränkt.

6) Will ich selbst Programme für das Tabet entwickeln?

Wenn nein, dann freie Auswahl, wenn ja, dann rate ich entweder zu Windows8 8 oder zu Android, die beide vielfältige Möglichkeiten bieten, kostenlos Software zu entwickeln. So gibt es für Android zwei frei verfügbare Entwicklungsumgebungen und Windows 8 kann, da darauf Java lauffähig ist mit freien Entwicklungsumgebungen wie Eclipse programmieren, aber auch mit anderen Programmiersprachen.

Letztlich empfehle ich persönlich für den mobilen Nutzer ein 7 Zoll Tablet ohne Vorgabe des Betriebssystems, für den Blogger oder Autor ein 10 Zoll Gerät mit Bluetooth oder Dockingtastatur und für den Entwickler ein 10 Zoll Windows 8 oder Android Tablet mit wahlweise Bluetooth oder Dockingtastatur.

Zum Schluß noch ein paar allgemeine Tipps. Nicht von Betriebssystemfanatikern, Werbung oder der Größe beeindrucken lassen sondern ehrlich hinterfragen, was man will und dann Testberichte studieren. Nur wenn ich ganz sicher das Tablet hauptsächlich zu hause nutze, sollte ich mir vor allem 10 Zoll Geräte ansehen.

Will ich unbedingt mit wenig Gepäck mobil sein, sollte ich mir auch die neue Kategorie der Phablets, also der Smartphones mit einer Bilddiagonale jenseits der 5 Zoll ansehen. Dort kann man auch sehr gut lesen und surfen, braucht aber nicht noch zusätzlich ein Tablet.

Und letztlich gilt, immer ausprobieren, und zu dem Greifen, womit man am schnellsten umgehen kann und das sich für einen persönlich richtig anfühlt.

Und nicht zwangsläufig das aktuellste Gerät kaufen. Dort sind die Einstiegspreise meist sehr hoch und erfahrungsgemäß verfallen sie in den ersten Monaten. Wir sind heute bei einer Qualität und Performanz angelangt, bei der auch das „Vorjahresmodell“ noch top Performanz liefert und für alle Anwendungen  mit Sicherheit ausreicht.

Und ein ganz persönlicher Rat: Wenn es ein Windows Tablet wird, Finger weg von Surface bzw. Windows RT Tablets. Damit kauft man sich nicht wirklich ein Windows Tablet sondern ein kastriertes System, das nur einen Bruchteil dessen bietet, was ein echtes Windows 8 Tablet kann.

Wer sich für IOS Geräte entscheidet muss sich darüber im Klaren sein, dass dann auch das Zubehör nur von Apple und für IOS Geräte funktioniert und somit einige Hardware, die man ggf. mit dem PC nutzt am Tablet nicht einsatzfähig ist.

Und will ich auch meine Fotos einfach aufs Tablet bringen, dann sollte ich zu einem Windows 8 oder Android Gerät greifen, und dabei darauf achten, dass ein externer SD oder Micro SD Slot verbaut ist.

Microsoft ist noch nicht tot

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Auf einem Tablet (im Bild das Dell Latitude 10 mit Bluetooth Tastatur/Hülle) macht die Kacheloberfläche nicht nur Sinn, sondern Spaß. Aber eben nicht auf Non-Touch Geräten

Aber es riecht komisch. So könnte man formulieren, wie man den Konzernumbau interpretieren könnte.

Im Moment teste ich ein Windows 8 Pro Tablet von Dell und ich muss sagen, auf Tablets gefällt mir die Kacheloberfläche sehr gut.

Aber da ist auch das Problem. Warum hat man unbedingt auch für den Desktop die Kachel als Nutzerparadigma eingeführt. Es war doch abzusehen, dass man sich damit all jene Nutzer verprellt, die eben noch kein Touchscreengerät haben. Oder die einfach so weiterarbeiten wollen, wie bisher. Windows ist kein mobiles OS, man hätte hier entweder ein komplett neues System einführen müssen oder zumindest zwei Varianten, die sich jeweils innerhalb einer Distribution abhängig vom Endgerät einstellen lassen. Windows 8 in der jetzigen Form ist aber für die meisten Kunden weder Fisch noch Fleisch. Wer ein Tablet nutzt, wird mit den Kacheln zufrieden sein, fragt sich aber, warum es nicht bei allen Anwendungen klappt (der Wechsel in eine nicht Metro Anwendung ist nach der klaren und angenehmen Nutzererfahrung unter Metro oft sehr… gewöhnungsbedürftig)

Auch die „Idee“ mit Windows Surface war nicht wirklich durchdacht. Schon die verkrüppelte Windows Starter Version für die Netbooks war eher ein Reinfall. Da hätte man draus lernen können.

Mein Fazit: Mir macht die Arbeit auf meinem Dell Latitude Tablet Spaß. Aber jedes Mal, wenn ich eine der Anwendungen starte, die eben nicht Metro Style haben, dann muss ich mit schmalen Fensterrahmen leben, mit Programmen, deren Menüs und Buttons eben NICHT für Touch optimiert sind. Hier wäre eine Lösung sinnhafter gewesen, die via Automatismus hier den Stil der Windows-Anwendung vergrößert.

Windows hat leider seine besten Tage hinter sich. Wagt Microsoft hier nicht größere Veränderungen im Design und in der gesamten Philosophie kann es durchaus sein, dass das Windows OS in ein paar Jahren Geschichte ist. Dann riecht Microsoft nicht mehr nur komisch, dann sind sie wirklich tot. Noch gibt es eine Chance für einen Paradigmenwechsel. Bei der Marktmacht von Apple und Google bleibt Microsoft aber nicht mehr viel Zeit.

Und was man auch nicht unterschätzen darf: Die Konkurrenz drängt auf das originäre Gebiet von Microsoft, den Desktop. Gerade die Hybrid Tablets lassen sich immer besser auch als „Notebook“ Ersatz nutzen. Hier gewinnt, wer als erster das alle Plattformen durchdringende Gesamtkonzept anbietet. Und mein Eindruck hier ist, dass Apple hier mittlerweile in der Führung ist, dicht gefolgt von Google und Microsoft den beiden Konkurrenten eher hilflos hinterherrennt.

 

Angry Birds Star Wars 2 kommt am 19. September und wird Hasbro Telepods Sammelfiguren unterstützen

Angry Birds Star Wars II soll würdiger Nachfolger von Angry Birds Star Wars werden, einem großen Erfolg für Rovio. Beim Nachfolger sind mehr Charaktere geplant, zudem kann der Spieler in Kooperation mit Hasbro deren sogenannte Telepods verwenden, kleine REALE Sammelfiguren,um dem Spiel weitere Charaktere hinzuzufügen. Wie das genau funktionieren wird ist noch nicht bekannt, es gibt aber bereits ein erstes Teaser-Video. Insgesamt darf man sich wohl auf 30 neue Charaktere freuen, unter anderem auch einen Wookie und einen Joda Vogel.

 

 

ZDF veröffentlicht HEUTE App zeitgleich für IOS und Android

Zunächst gibt es die App als Smartphone Variante, in einigen Wochen soll auch eine Version für Tablets folgen.

Erste Tests zeigen ein durchdachtes Konzept, das nicht nur inhaltlich, sondern auch vom Design sehr modern wirkt. Wie auch die Tagesschau App kann die Heute App auf Wunsch über aktuelle Nachrichten per Push informieren und bietet neben Nachrichten auch ortsbasierte Wetterinformationen und verschieden Videostreams.

 
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Twitter als Radiostation: The Social Radio

Wieder mal eine spannende Art, sich den Twitterstream zu Gemüte zu führen.

Unter http://www.thesocialradio.com/ kann man sich eine App für iOS oder Android herunterladen oder über die Weboberfläche seinen Twitterstream vorlesen lassen.

Dazu wird dann im Hintergrund Musik abgespielt, also ähnlich einer Radiostation.  Die App für Android ist aktuell in der Vollversion noch kostenlos zu haben und sieht wirklich sehr interessant aus. Die Aussprache erfolgt sehr deutlich, nur bei vielen Sonderzeichen im Tweed wirds etwas „problematisch“.

Auf jeden Fall einen Blick wert. Zu finden unter:

iPhone: http://itunes.apple.com/us/app/the-social-radio-for-twitter/id487272062?ls=1&mt=8

 

Android: https://market.android.com/details?id=com.thesocialradio