Ubisoft wurde gehackt. Passwortänderung ist angeraten.

Gestern erreichte mich eine EMail von UBISoft, in der sie darauf hinwiesen, dass Server von ihnen gehackt worden sind. Es sind nach Aussagen von UBISoft keine Kreditkartendaten gestohlen worden, dennoch empfehle ich dringend, das eigene Account Passwort zu ändern.

 

Hier die Mail imWortlaut:

 

Die ist eine wichtige Information zur Sicherheit Ihres Ubisoft Kontos
– Bitte erstellen Sie ein neues Passwort

        
Liebes Mitglied, 

Erst kürzlich fanden wir heraus dass einige unserer Webseiten ausgenutzt wurden um unerlaubten Zugriff auf unsere internen Onlinesysteme zu erlangen. Es wurden sofort alle erforderlichen Schritte eingeleitet um weitere illegale Zugriffe zu unterbinden und die Sicherheit aller betroffenen Systeme wiederherzustellen. 

Wir wissen dass Daten unserer Kontodatenbank wie Benutzernamen, Emailadressen sowie Passwörter betroffen sind. Bitte beachten sie dass keinerlei Zahlungsinformationen im Ubisoft System gespeichert werden. Dies bedeutet dass mögliche Kreditkarteninformationen nicht betroffen sind. 

Aufgrund dieser Erkenntnisse empfehlen wie ihnen dass sie das Passwort ihres Benutzerkontos uwehauck unverzüglich ändern. 

Bitte klicken sie auf folgenden Link um ihr Passwort zu ändern: (Link gelöscht)

Als zusätzliche Vorsichtsmaßnahme, empfehlen wir ihnen die Passwörter anderer Webseiten und Angebote mit ähnlichen oder gar identischen Passwörtern zu ändern. 

Hier finden sie weitere hilfreiche Informationen: https://support.ubi.com/de-DE/FAQ.aspx?platformid=60&brandid=2030&productid=3888&faqid=kA030000000eYZCCA2

Für weitere Fragen bitten wie sie unseren Kundenservice über folgende Webseite zu kontaktieren: https://support.ubi.com 

Wir entschuldigen uns für die entstandenen Unannehmlichkeiten. An dieser Stelle möchten wir betonen dass ihre Sicherheit bei uns höchste Priorität genießt. 

Der Spykee Roboter bekommt selbstgemachte „Muskeln“ aus Gummibändern


Einfache Lösung, grosse Wirkung. Mit den Gummibändern können Spykees Arme Objekte tragen.

Manchmal sind die einfachsten Lösungen die besten. Da der Spykee Roboter zwar Arme besitzt, die sich aber ob der geringen Stabilität nicht für den Transport von Objekten eigenen, habe ich kurzerhand den Armen mittels Gummibändern Muskeln verpasst. Abhängig von der Zahl der Gummibänder und deren Dicke lassen sich die Muskeln sogar regulieren.
Damit kann der Spykee zumindest leichtere Objekte tatsächlich in den Armen halten, ohne sie gleich wieder zu verlieren.

Mit "Gummimuskeln" kann der Roboter doch durchaus Objekte transportieren.

DER Social Media Hack. Die New York Reise, die nie stattfand

@mahrko ist ein sehr sympathischer befreundeter Blogger und für seine kreativen Ideen bekannt.
Vor ein paar Tagen berichtete er ausführlich von seiner Stippvisite in New York, komplett mit Checkins, Blogbeiträgen, Bilder und Tweets. Der Gag? Er war gar nicht dort. Das ganze fand komplett virtuell statt und wie er es realisiert hat, lässt sich in seinem Blog mahrko – co2-neutral durchs web nachlesen. Ein genialer Hack und für mich hat @mahrko hier den Finger in eine elementare Wunde sämtlicher Social Media Sites und Tools gelegt. Mit etwas Geschick und Fantasie lassen sich die Werkzeuge austricksen. Im Falle von @mahrko eher Resultat einer amüsanten Wette aber was könnte sich daraus entwickeln? Im „ungefährlichsten Fall“ eventuell das beschönigen des eigenen Profils im Social Web, was manche Social Media Experten eh schon empfehlen. Anstelle peinlicher persönlicher Details kann man seinen Auftritt im Web bewußt schönfärben und muss dazu nicht ein mal lügen. Viel schlimmer könnte so etwas allerdings enden, wenn es einem Hacker gelingt, die Identität eines anderen Users z.B. auf Facebook zu rauben und dann an Orten einzuchecken, die für den Identitätsberaubten unangenehm, ja sogar gefährlich werden können. Einchecken in Waffenläden, in, sagen wir, zweideutigen Etablissements wären wohl noch das geringste.

@mahrkos Hack ist insofern wichtig, weil er aufzeigt, wie schnell wir uns in Social Media blenden lassen. Auch ich habe geglaubt, @mahrko wäre tatsächlich nach New York geflogen, zumal er auch die Checkins an den einzelnen Zwischenstationen (Flughafen, Bahnhof) sehr gut gefaket hat. Hier müssen offensichtlich die Dienste wie Foursquare und auch Facebook noch deutlich an ihren Kontrollmechanismen arbeiten.

Nichts desto trotz, Gratulation an @mahrko für diesen sehr gelungenen Hack!