Kompatibel mit IOS, Android und Windows Phone, Microsofts Fitnesstracker. Bildquelle: Microsoft
Nun hat Microsoft die Katze aus dem Sack gelassen und präsentiert Microsoft Band. Ein Fitnessarmband auf Steroiden. Mit Touch Bildschirm und Kachelhaptik. Mit Spracheingabe und Benachrichtigungen. Und das interessanteste. Es arbeitet mit Microsofts Windows Phone ebenso zusammen wie mit Android oder IOS.
Aber Microsoft Band hat auch ein paar Besonderheiten. So ist ein UV Sensor verbaut, Zudem gibt es einen Herzfrequenzmonitor im Armband.
Die Bedieung der Oberfläche läuft via Touch und Microsoft gibt als Laufzeit mit einer Ladung BIS ZU 48 Stunden an. Aus Erfahrungen mit anderen Devices kann man also auf jeden Fall mit einem vollen Tag und einer Nacht rechnen, was bei dem ebenfalls integrierten Schlaftracker ganz sinnvoll ist.
Das Band kann zudem Nachrichten von Facebook oder Twitter darstellen und bietet auch eine Darstellung der nächsten Termine oder eingehender Anrufe.
Preislich liegt das Fitnessarmband bei 199$.
Zudem startet mit Microsoft Health die hauseigene Fitnessplattform von Microsoft.
Kompakt verpackt, steckt außer der Software für Smartphone oder PC alles drin. Die Software steht zum kostenlosen Download zur Verfügung
Ich hatte im letzten Jahr ja bereits das Jawbone Up Fitnessarmband im Test, das mir im Prinzip sehr gut gefallen hatte, bei dem es aber große Qualitätsmängel gab.
Am Arm getragen ist das Flex eher unauffällig, die Dioden sind von außen nicht sichtbar und leuchten nur auf, wenn man auf das Gerät tippt.
Nun hat mir Mobilefun ein weiteres Fitnessarmband zur Verfügung gestellt, das Fitbit Flex, das wie das Jawbone permanent am Arm getragen werden kann.
Ich trage es seit Freitag und denke, es ist Zeit, ein erstes Fazit zu ziehen. Zunächst der Inhalt. Das Fitbit Flex kommt mit zwei Armbändern unterschiedlicher Grösse und wird mittels eines metallenen Druckverschlußes am Arm befestigt. Dieser ist in der Handhabung zu Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, hält aber im alltäglichen Gebrauch dafür bombenfest. Dazu gibt es dann noch das Ladegerät, einen Bluetooth Adapter und eine kleine Anleitung. Da aber die Anwendung fast völlig selbsterklärend ist, genügt es, wie auf der Packung angegeben, fitibit.com/setup aufzurufen und sich durch die Erstinstallation leiten zu lassen.
Alle Daten werden via Bluetooth 3.0 an das Smartphone oder wahlweise den PC übermittelt. Die dazu notwendig App kann man kostenlos aus dem Play Store laden. Sie ist übersichtlich, und bietet neben der Erfassung der Daten des Flex (welche man durch manuelle Synchronisation abrufen kann, die aber auch in regelmäßigen Abständen automatisch von der App durchgeführt wird) auch die Erfassung der Flüssigkeitsaufnahme und der Nahrungsaufnahme, woraus die App dann Vorgaben für die noch zu leistende Bewegung bzw. den Kalorienverbrauch errechnet.
Da Fitbit mit der Webseite myfitnesspal.com zusammenarbeitet, kann man diese Daten auch mit den erfassten Daten anderer Tools zusammenführen. Insgesamt überzeugt mich das Synhronisationskonzept von Fitbit mit seiner einfachen Art und der Möglichkeit der Synchronisation während man das Armband trägt deutlich mehr als das doch sehr umständliche Konzept von Jawbone.
Auf dem Flex selbst sind kleine Leuchtdioden, die dem Träger verschiedene Informationen geben. Zum Start ist eine Schrittzahl von 10000 eingespeichert und die Anzahl der aufleuchtenden Dioden, wenn man auf das Flex am Armband tippt, gibt einem an, wie nahe man schon an diesem Ziel ist. Tippt man mehrfach auf das Flex, so wird der Schlafmodus aktiviert, bei dem das Armband durch leichte Vibration und das Aufblinken zweier Dioden den Start der Schlafphase signalisiert. Am nächsten Morgen sollte man mit derselben Aktion auch das Ende angeben, wobei es nicht dramatisch ist, sollte man das einmal vergessen, das sich die Informationen zur Schlafphase auch manuell noch später in der App ändern lassen. Es werden zwei Armbänder mitgeliefert, so dass das Fitbit Flex eigentlich jedem passen sollte.
Insgesamt ist das Flex im Tragekomfort nach meinem Empfinden besser als das Jawbone, da hier der Verschluß das gesamte Armband zu einem „Ring“ werden lässt und sich somit nichts verhaken kann, wie das beim Jawbone der Fall ist, das an einer Seite offen bleibt.
Wer genau hinschaut, kann das Felx im Armband erkennen. Dort bleibt es auch, nur für das gelegentliche Aufladen muss es entnommen werden.
Das Armband, das ich in schwarz bekommen habe, sieht sehr schlicht aus, fällt also im Alltag kaum auf, und nach einiger Zeit bemerkt man es gar nicht mehr. Das gilt auch für das Tragen in der Nacht, wenn man sein Schlafverhalten analysieren will. Zudem lässt sich ein Wecker einstellen, der einen via Vibration zu gegebener Zeit weckt. Im Gegensatz zum Jawbone Up wird hier allerdings nur zur festen Zeit geweckt, während das Jawbone Up anhand der Analyse des Schlafverhaltens in dem Zeitvektor zu wecken versucht, in dem man in einer flachen Schlafphase ist und somit schnell aufwachen würde.
Somit kann man das Flex wirklich rund um die Uhr tragen, was bei einem Tracker durchaus Sinn macht. Nach etwa 4 Tagen ist dann aber eine Zwangspause angesagt, dann sollte man den Tracker wieder aufladen, damit die Aufzeichnung nicht plötzlich jenseits jeder Steckdose abbricht, weil der Akku leer ist.
Noch fehlen mir Langzeiterfahrungen über die Haltbarkeit des Fitbit Flex, es soll zumindest unter der Dusche getragen werden können, was ich auch schon mehrfach ohne Probleme gemacht habe.
Alles in allem überzeugt mich das Flex deutlich mehr als das Jawbone. Allerdings sollten Interessierte sich zunächst darüber informieren, ob ihr Smartphone mit der App kompatibel ist, denn man kann die App zwar auf vielen Smartphones installieren, aber nur auf kompatiblen ist auch die direkte Synchronisation des Flexs mit der App möglich, was ich für den größten Vorteil halte.
Preislich liegt das Flex im Moment bei knapp 96 Euro, was sich im Preisbereich bewegt, zu dem auch die Konkurrenz vergleichbare Fitnesstracker anbietet.
Ich werde es jetzt einem Dauertest über mehrere Monate hinweg unterziehen und dann nochmal ein Fazit hier im Blog liefern.
Bislang hat mich das Flex überzeugt, gerade weil es so einfach und nahtlos in den Alltag zu integrieren ist.
Cookie-Zustimmung verwalten
Um dir ein optimales Erlebnis zu bieten, verwenden wir Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wenn du diesen Technologien zustimmst, können wir Daten wie das Surfverhalten oder eindeutige IDs auf dieser Website verarbeiten. Wenn du deine Zustimmung nicht erteilst oder zurückziehst, können bestimmte Merkmale und Funktionen beeinträchtigt werden.
Funktional
Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Vorlieben
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt.Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.