Kalender von Snapfish. Die, die auch mit Chromebook gehen, Erfahrungen mit einem Fotokalender

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Bilder der Enkel für die Großeltern, verewigt in einem A5 Jahreskalender. Und uns gefällt, was wir bekommen haben.

Jedes Jahr gibt es bei uns neben anderen Geschenken auch einen Jahreskalender mit Bildern der Kinder für die Großeltern.
Immer wieder mal probiere ich dafür einen neuen Anbieter aus, so in diesem Jahr Snapfish.

Flux also den Browser gestartet und auf die Seite von Snapfish. Da ich hauptsächlich am Chromebook arbeite, hier gleich die erste Überraschung. Die Weboberfläche, auf der man sich seinen individuellen Kalender zusammenstellen kann funktioniert sehr gut  mit dem Chromebook. Bilder hochladen, Kalender auswählen und dann zusammenstellen. Alles kein Problem. Zudem erzeugt der Dienst auf Wunsch automatisiert einen Kalender nach dem gewünschten Format, man kann ihn sich aber auch noch nach Belieben individualisieren. Es gibt klassische Kalender oder kreative, bei denen man auch noch einzelne Monate mit Bildern (zum Beispiel vom Geburtstagskind des Tages) hervorheben kann. Tischkalender sind ebenso drin wie Wandkalender.

Und daneben kann man auch noch Tassen, Poster, Teddies, Puzzle und diverse andere kreative Druckerzeugnisse erstellen. Alles in allem ein umfangreicher Dienst, der eine Vielzahl an kreativen Möglichkeiten bietet. Dieses Jahr sollte es für uns ein DIN A5 Kalender werden. Fluchs also die entsprechenden Bilder hochgeladen und zunächst mal eine automatische Zusammenstellung erzeugen lassen. Das sah schon sehr gut aus, nur ein oder zwei Bilder hab ich dann noch ausgetauscht. Binnen knapp 15 Minuten war damit ein schöner Kalender zusammengestellt. Schon mal etwas, das mir sehr gefällt, wenn ich mich nicht ewig mit der Erstellung herumschlagen muss.

Und das Ergebnis überzeugt mich. Schon nach wenigen Tagen waren die fertigen Kalender in der Post und die folgenden Bilder geben hoffentlich einen Eindruck davon, wie gut die Kalender wirklich gelungen sind.

 

Wir sind hochzufrieden und ich denke, auch den Großeltern werden die Kalender sehr gut gefallen.  Snapfish bietet alles, was man von einem Kalenderservice erwartet, die Bedienung ist einfach und geht schnell von der Hand und die Ergebnisse gefallen uns sehr gut. Zusätzlich hab ich jetzt noch eine Tasse mit einem ganz bestimmten Motiv unseres England Urlaubs bedrucken lassen, auch hier ist die Qualität wirklich gut auch wenn die Lieferung einen Tick länger dauert, was aber wohl eher der Grundlage für das Motiv geschuldet ist. Die Kalender sind im Design genau so angekommen, wie die Vorschau es dargestellt hat an Farbgebung und Gesamtdesign ist nichts zu meckern. Die eigentliche Qualität der Bilder hängt eher von Auflösung und Auge des Fotografen ab als von den Druckqualitäten des Dienstes.

 

Im Moment bietet Snapfish verschiedene Gutscheine an, wenn ihr also den Dienst selbst ausprobieren wollt, folgende Rabatte gibt es im Moment:

 


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Dann mach ichs halt selbst. Die neue Qualität des Amateurs

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Das eigene Gemüse ist einfach leckerer. So es uns die EU lässt.

Beim Lesen des Artikels meines quasi „Arbeitgebers“ des Bausparfuchses ist mir aufgefallen, wie sehr der Amateur eine Renaissance erlebt. Für mich schon immer nicht abwertend gemeint (stammt ja von amare, also etwas lieben) hatte der Amateur in den letzten Jahren immer den Beigeschmack eines Menschen, der etwas zwar tun will, aber nur laienhaft kann.

Aber durch die großen Pleiten und Krisen der letzten Jahre, die allesamt von sogenannten Profis ausgelöst wurden, besinnt man sich offensichtlich wieder auf das, was ich als die „Mach ichs halt selbst“ Philosophie bezeichne.

Dienste wie flinc.org oder www.garten-teilen.de und auch das wiederaufleben des Anbaus eigenen Gemüses und Obsts zeigen mir eins. Man hat erkannt, dass „Experte“ oder „Profi“ zu sein, keine Qualität an sich bedeutet. Und das jemand, der etwas mit Liebe, statt mit (Zeit-) Druck tut, oft bessere Qualität liefert, zumal er nicht des Geldes wegen, sondern der Liebe zum Objekt seiner Leidenschaft wegen daran und damit arbeitet. Auch die Blogger Kultur, zu Beginn belächelt, findet mittlerweile Eingang in klassische Medien und Blogger werden zunehmend, als ernstzunehmende Ergänzung der journalistischen Szene gesehen, zumal sie oft noch unabhängiger agieren können, als angestellte Journalisten, die doch durch gewissen Vorgaben gebunden sind, und sei es nur die Auflage.

Vermutlich ist das eine der versteckten aber um so bedeutsameren Umwälzungen der Wirtschaft, auf die Spitze getrieben durch die Möglichkeit des 3D Drucks, der in nicht allzuferner Zukunft jeden zum Produzenten auch von Produkten machen kann, die bislang nur großen Unternehmen vorbehalten waren.

Ein Stück mehr an Befreiung von der noch in weiten Bereichen existierenden hierarchischen Kunde-Unternehmens Beziehung. Ich warte nur auf erste Telefonate mit Hotlines von Unternehmen, die mit den Worten enden: Ach, wenn sie das nicht können, dann mach ichs halt selbst.