Das Smartphone wird zum Desktop dank Andromium

Ich habe mit dem Note 4 ja schon ein wirklich starkes Smartphone. Und dank Dockingstation und HDMI kann ich schon das Standard Note 4 als Desktopersatz verwenden. Nur leider ist die Oberfläche selbst des Note 4 nicht wirklich ideal für die Arbeit am Schreibtisch.

Doch das will das Kickstarter Projekt Andromium ändern. Zum einen wird es eine Dockingstation geben für alle, die noch keine besitzen, die dann zusammen mit der speziellen Andromium Software, die man bereits mit einem Kickstarter Beitrag von 10$ bekommen kann einen vollwertigen Desktop ergeben wird. Damit hat man, sitzt das Smartphone im Dock automatisch einen umgestalteten Bildschirm, der sich deutlich mehr an einem normalen Desktop orientiert.

Ergänzt man das ganze dann um Tastatur und Maus, hat man einen vollwertigen Desktop PC auf der Basis eines Smartphones.
Aktuell wird das Projekt die Galaxy S und die Note series (S3 – 2GB RAM version, S4, Note2, Note3, Note4) unterstützen. Das S5 wird wohl ein angepasstes Dock bekommen, da es in den Standarddock nicht passt.
Zusätzlich hat man angekündigt, auch HTC One (M7/M8) sowie LG N4/N5, das Motorola Nexus 6 und Tablets mit großen Bildschirmen zu unterstützen.

Wenn bis zum 25. Januar 2015 die benötigten 100.000$ zusammenkommen, wird man bald im Play Store die Software herunterladen können und wer auch noch ein Dock benötigt, bekommt dieses ebenfalls im Rahmen der Kampagne.

ZeroPC, der Rechner in der „Cloud“

Ein neuer Dienst bietet an, all meine Daten im Netz vorzuhalten. Doch ZeroPC kann noch mehr. Mir wird ein vollständiger Desktop für meine Arbeit geboten, inklusive Software und Datensynchronisation. Zusätzlich bietet ZeroPC Apps an für Android, IOS und Chrome.

Der virtuelle Desktop Rechner in der Cloud

Der Dienst stellt eine komplette Desktop- oberfläche dar und bindet diverse Online Dienste für eine kombinierte Suche ein, so kann man Evernote, Flickr, Picasa,  Dropbox und diverse andere Dienste einbinden und darin auch suchen.

Damit kommt man dem „meine Arbeitsumgebung in der Cloud“ schon ein sehr deutliches  Stück näher. Ich werde in der nächsten Zeit den Dienst ausgiebig testen und von meinen Erfahrungen damit berichten. Der Android Client sieht schon mal ganz gut aus, wenn auch noch etwas buggy (er findet z.B. keine Bilder in Subverzeichnissen, wenn man nur nach Bildern sucht und nicht „Alle“ auswählt).

 

Mittels App kann man direkt auf die Inhalte im Web zugreifen, unabhängig vom Dienst, auf dem sie liegen. Die Dienste werden aggregiert und über die App gesammelt bereitgestellt.