Was oft vergessen wird. Das drumherum des Home Office Workers

wpid-IMG444.jpg
Es sollte gerade zu hause Spaß machen, an den eigenen Schreibtisch zu sitzen. Wie man das bewerkstelligt, hängt immer auch vom persönlichen Geschmack ab.

Neben den positiven Aspekten für die Arbeit an sich vergessen Home Office Worker oft, dass sie lange und konzentriert an ihrem Arbeitsplatz sitzen. Dabei kann es durchaus zu Problemen kommen, denn wer achtet den schon aktiv darauf, dass sowohl Arbeitstisch als auch Stuhl ergonomisch korrekt ist.

Da es bei Büroeinrichtung auch um das Wohlfühlen geht, sollte man sich bei Anbietern wie Viking oder Staples durchaus auch für die teureren Möbel interessieren. (Warum ich gerade Versender erwähne? Ganz einfach, vergleichen, vergleichen, vergleichen. Ja nicht zu schnell einfach den nächstbesten Stuhl oder Schreibtisch nehmen) Aus eigener Erfahrung machen viele der Billigprodukte auf Dauer keine Freude sondern eher Probleme und auch bei der Haltbarkeit hapert es oft.

Generell gilt, genau wie auch im Büro, dass sowohl Stuhl als auch Tisch ergonomisch sein sollten. Dazu gehört auch, dass man nicht dauernd sitzt. Deshalb habe ich schon seit Jahren auch ein Stehpult in meinem Büro.

Und wo wir schon dabei sind. Auch das Home Office sollte nicht nur funktional sondern auch ansprechend UND gut organisiert sein. Das heißt nicht, dass der Schreibtisch leer sein muss, aber es lohnt sich auf jeden Fall, sich Gedanken über ein Ordnungssystem zu machen, das die eigene Arbeitsweise unterstützt.

So nutze ich sowohl im Büro als auch am heimischen Schreibtisch die gleichen Organisationsprinzipien, die ich auch in Computer und Smartphone anwende und die auf Getting things done basieren.

 

Hochbegabung kann die Karriere gefährden

Provokant titelt die „ZEIT“: Zu schlau fürs Büro

Arbeitgeber suchen intelligente Mitarbeiter. Hochbegabte aber stoßen in den meisten Unternehmen auf Schwierigkeiten.

Was auf den ersten Blick arrogant wirkt ist ein tatsächliches Problem. Denn wer „anders“ denkt, als der Durchschnitt, der fällt auf. Und das meist negativ. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen (ja, ich habe mal einen Test gemacht und ja ich kenne meinen IQ 😉 ) ,dass Neugierde und das Interesse immer wieder etwas anderes zu machen im Bürojob oft eher zu Problemen führt. Da heißt es, man sei sprunghaft, unordentlich, bringe nichts zuende. Dabei gilt hier wie so oft eher, da wird dann offensichtlich ein Mitarbeiter nicht entsprechend seinen Fähigkeiten und Talenten eingesetzt. Auch Hochbegabte sind bereit zu Routinetätigkeiten, wenn diese nicht den gesamten Alltag beherrschen. Oder anders gesagt, man muss sich auf den Menschen einlassen und nicht beständig versuchen, jeden in die eigenen Normen von „richtigem“ Verhalten zu pressen.

Hier können sie sich mit den Querdenkern die Hände reichen (ich behaupte sogar, oft sind gerade die Querdenker diejenigen, unter denen die meisten Hochbegabten zu finden sind).

Natürlich gibt es einen „War for Talents“ aber sobald das Unternehmen dann ein Talent, eine Begabung gefunden hat, sollte man auch an die weitere Förderung denken. Sonst versauert das Talent und im schlimmsten Fall wechselt der Mitarbeiter das Unternehmen.

Wissensdurst 2.0

Auch wenn viele das meinen, in der heutigen Gesellschaft mit den Denkweisen, wie sie aktuell sind, hat man als Hochbegabter eher Probleme als Chancen. Schon in der Schule wird oft nicht individuell gefördert, und sich zu einer Begabung offen zu bekennen oder sie auszuleben stösst eher auf Ablehnung. Wie ich gestern schon erklärte. Begeisterung ist nicht negativ, aber die Gesellschaft stellt sie oft so dar. Und offen zu einer Begabung zu stehen, wird ebenfalls eher ungern gesehen und oft mit „Du hälst dich wohl für was besseres.“ oder „Lern du erst mal ordentlich arbeiten“ goutiert.

Und eine Sache hat mich dann doch zum Lächeln gebracht, nämlich der Satz im Text: „Da mag das »schnelle und sehr kompakte Reden« das Rasmussen bei vielen Hochbegabten erlebt, noch das geringste Problem sein. “ Na ja, die meisten haben bei  mir gerade mit der Redegeschwindigkeit so ihre Probleme.

Erste Erfahrungen mit dem IPad2 im Büro

So, drei Tage ist das IPad jetzt auch im Büro im Einsatz um den Kalender zu führen, kurze Notizen zu machen und mit der sozialen Umwelt im Kontakt zu bleiben.

Das IPad in meiner Schreibmappe, einem sogenannten "Taschenbegleiter" von www.roterfaden.de. Die Tasche ist speziell für 10 Zoll Tablets konzipiert.

Erste Hürde, der Kalender. Ich pflege unseren Familienkalender ebenso wie den beruflichen Kalender in Googles System, da ich eigentlich bekennender Android Nutzer bin. Hier muss ich sagen, die Synchronisation mit den Diensten von Google funktioniert tadellos. Sowohl meine Kontakte, als auch EMail und der Kalender werden nach Einrichtung des entsprechenden Accounts im IPad mühelos synchronisiert.

Nächster Stopp, der Messenger. Da ich mobil stets im Internet erreichbar bin und meine Frau zu hause auf dem Couchtisch einen Netbook stehen hat, der quasi die familiäre Nachrichtenzentrale darstellt, musste natürlich ein Messenger Client installiert werden. Die Wahl viel auf IMO, da er alle Dienste anbietet, bei denen ich Familie und berufliche Kontakte erreichen kann. Flux eingerichtet und alle Kontakte erreichen mich auf einer Oberfläche. Next stop: Notizen. Eine einfache Software ist auf dem IPad schon installiert, die für meine Testbelange völlig ausreicht, es gibt aber auch noch ein paar nette stark erweiterte Apps. Mir persönlich gefällt Awesome note am besten, weil man hier alle möglichen Listen und Notizvarianten verwalten kann. Auch sehr hilfreich. Flipboard als Newsaggregator, den ich mir wirklich für Android wünschen würde, weil er für mich DER Aggregator ist, der die Idee einer dynamischen Zeitung am besten realisiert. Für alle, die viel mit Aktien arbeiten ist auch die Börsen App der Frankfurter Börse sicher interessant. Auf Twitter greife ich über Hootsuite zu. Für Facebook und Google+ nutze ich direkt den Browser.

Fazit. Das IPad2 integriert sich nahtlos in meinen Büroalltag. Durch das angenehme Format kann ich es in meiner A4 Dokumentenmappe von Roterfaden in einer Innentasche gut verstauen. Dadurch, dass das IPad quasi auf Tastendruck bereit ist und die Apps sehr schnell reagieren, habe ich alle wichtigen Infos schnell parat.
Und auch im Büro erreiche ich gute Durchsatzraten mit der Simyo Karte. Ok, hier gewinnt O2, die mir zumindest nahe am Fenster HSDPA liefern können, aber ne UMTS Durchsatzrate erreicht auch die Simyo Karte. Insofern bin ich zufrieden, zumal ich nicht der Powerdownloader bin, wenn ich unterwegs bin.