Jeder Autor/Rechteinhaber, der sein eBook, Hörbuch, eMag oder Textdokumente jedweder Art auf www.eleboo.de verkauft, wird automatisch zusätzlich im ersten deutschen Indiebook-Shop auf facebook veröffentlicht.
Hier können Leser die angebotenen Werke durchstöbern und kaufen, ohne facebook verlassen zu müssen. Jedes inserierte Produkt ist mit dem „like“-Button versehen und kann zusätzlich in der Detailbeschreibung rezensiert werden. Hier hat der Rezensent die Wahl, ob seine Bewertung lediglich unter dem Artikel oder ebenfalls auf seiner Pinnwand gepostet werden soll.
Das Werk mit den meisten Rezensionen im jeweiligen Monat landet auf der Titelseite des Shops und wird jedem Besucher direkt beim Betreten angezeigt.
Bei dem Verkauf eines Werkes über eleboo erhält der Verkäufer eine 74%ige Provision des Nettopreises (55% des Bruttoverkaufspreises), den er selber festlegen kann. Die Auszahlung erfolgt via PayPal. Das Inserieren ist kostenlos.
So soll es Autoren möglich sein, ein Zusatzeinkommen aufzubauen und ihren Bekanntheitsgrad zu steigern.
Die Geschichte des Kriminalromans „Jeder Tag endet mit dem Tod“ beginnt damit, dass wir als Leser Zeuge eines Mordes werden. Das Opfer ist Udo König. Doch wir erfahren nichts über den Mörder, das Motiv oder auch nur die näheren Umstände. Denn die eigentliche Geschichte beginnt mit der Begegnung von Lisa König, der 13 jährigen Tochter von Udo König und Elmar Kreuzer, einem 42 jährigen, alleinstehenden Polizeibeamten aus Karlsruhe, der nur für seinen Beruf lebt und gerade kurz vor einem jener verhassten Urlaube steht, die er nicht so recht zu verbringen weiß. Lisa, die eigentlich in Eisenberg lebt, einem kleinen Ort in der Pfalz, aber auf Grund eines Zeitungsausschnitts, in dem über den Ermittlungserfolg von Kreuzer berichtet wird, sich entschließt, diesen Mann zu bitten, den Mord an ihrem Vater aufzuklären. Denn Lisa ist überzeugt, dass es sich nicht, wie die Kriminalpolizei vor Ort behauptet, um einen Raubmord handelt.
Der Roman "Jeder Tag endet mit dem Tod" von Michael Schröder, erschienen bei EPIDU
Und Kreuzer willigt ein, reist nach Eisenberg und erlebt dort einen Freitag den 6.10.2006, der sich immer wiederholen soll. Und an jedem dieser sich immer wieder (wir fühlen uns an „Und täglich grüßt das Murmeltier“ erinnert, was nach Aussage des Autors auch Inspiration für den Roman war) wiederholenden Freitage wird er zum Ende erschossen, vom Mörder des Vaters von Lisa, nur um am nächsten Tag aufzuwachen, mit immer stärkeren Kopfschmerzen in einen Tag gespuckt, dessen Ablauf ihm mit der Zeit quälend bekannt vorkommt. Es gibt viele Verdächtige, den Bürgermeister des Ortes, dessen Sohn, die Kriminalbeamten im benachbarten Kirchheimbolanden, der Freund Königs oder ist es gar eine Frau? Das muss Kreuzer herausfinden, will er nicht durch den ewig wiederkehrenden Tod und die immer wiederkehrenden Erlebnisse selbst wahnsinnig werden. Doch noch jemand erlebt den 6. Oktober immer wieder. Der Mörder.
Das ist der Grundplot, aus dem Michael Schröder einen wirklich spannenden und packenden Krimi entwickelt. Man begleitet Kreuzer bei seinen Ermittlungen, ist sich, genau wie er sicher, den Mörder identifiziert zu haben, nur um dann wieder eine neue Wendung, ein neues Indiz zu entdecken. Und durch die mysteriösen Zeitschleifen, die Kreuzer immer wieder in den 6. Oktober werfen, einen Tag, der für den Rest von Eisenberg komplett neu, für Kreuzer aber immer bekannter wird, bekommt die gesamte Geschichte noch einen zusätzlichen geheimnisvollen Touch. Schröder schreibt in einem sprachlich gelungenen Stil, der sehr gut den Charakter Kreuzers zeichnet, der in nicht als den strahlenden Ermittler zeigt, wohl aber als einen Charakter, der das sich Durchbeißen gelernt hat.
Gleichzeitig führt er auch die weiteren Personen gelungen ein, ohne zu überzeichnen aber doch als zum Teil verschrobene Charaktere, wobei auch das eine oder andere Klischee mit dabei ist (die beiden Gastleute sind für meinen Geschmack dann doch ein klein wenig zu überzeichnet) alles in allem zeichnet der Autor jedoch ein durchaus gelungenes Bild einer typischen deutschen Kleinstadt.
Der Spannungsaufbau ist sehr gut gelungen, es ist in vielem ein klassischer „Wer war der Mörder?“ Krimi, wobei der Leser immer auf die Begründung und Auflösung für die mysteriöse Zeitschleife wartet. Dadurch liest sich die Geschichte noch flüssiger, weil man in den Erzählfluß förmlich gezogen wird, wissen will, wann der Kreislauf durch Kreuzers Ermittlungen endlich durchbrochen wird.
Dem Autor ist meiner Ansicht nach ein wirklich gelungener Krimi gelungen, der flüssig zu lesen ist, keine Längen aufweist und in der Gesamtdramaturgie der Erzählung stimmig und aufeinander logisch aufbauend operiert. Insofern ein wirklich geglückter Erstling im Verlag epidu und die epidu Community, die diesen Autor entdeckt und zur Veröffentlichung ausgewählt hat, hat hier ein wirklich gutes Händchen für spannende Krimilektüre bewiesen.
Wer eine spannende Kriminalstory mit einem Touch mysteriösem liebt, wird an diesem Roman seine Freude haben.
Von mir 4 von 5 Punkten und eine klare Leseempfehlung (aber aufpassen, die letzten 100 Seiten habe ich innerhalb eines Abends verschlungen und ja, es ist spät geworden)
Mein Dank geht an BloggdeinBuch.de für das Rezensionsexemplar, an den Autor Michael Schröder für seinen wirklich gelungenen Epidu Erstling und an die Epidu community für die gelungene Auswahl! Wenn die Werksauswahl weiterhin solche Qualität aufweist, habe ich einen neuen Lieblingsverlag in meiner Bibliothek.
Von epubli, dem Selbstverlagsdienst habe ich ja schon früher im Blog berichtet. Aber ohne einen Selbsttest ist solch ein Bericht nur die halbe Miete. Hier also meine eigenen Erfahrungen. Testobjekt: Mein Blog.
Insgesamt 440 (!!!) Seiten, geschrieben im Laufe des letzten Jahres. Das daraus erzeugte PDF habe ich an epubli hochgeladen und ein A5 Hardcover Buch bestellt. Heute nun kam das Ergebnis an und ich muss sagen, ich bin begeistert. Qualitativ vergleichbar mit einem guten Hardcover Sachbuch, schöner Druck, auch die Farbbilder kommen, obwohl in Schwarz Weiß wiedergegebn gut raus. Und der Preis? Für ein Exemplar knapp 25 Euro!
So sieht mein Buch von außen aus. Schlichtes Design, ich habe mich absichtlich an den Standardvorgaben orientiert.
Qualitativ lässt sich nichts negatives sagen, Satz und Schriftbild sind sehr angenehm. Ich könnte die Bilder auch in Farbe drucken lassen, wollte aber speziell sehen, wie gut Farbbilder in Graustufen umgesetzt werden und bin mit dem Ergebnis mehr als zufrieden.
Der Buchrücken, sauber verarbeitet.
Die Reaktionen im Umfeld auf das Buch und die Qualtität und vor allem den Preis waren durchweg positiv. Viele wussten gar nicht ob der Möglichkeit, waren aber sowohl von der Idee als von der Ausführung begeistert. Ich werde mit Sicherheit diesen Dienst wieder nutzen, alleine schon um, ganz nostalgisch eine Printversion meines Blogs für meine Bibliothek zu besitzen.
Hier der Artikel von 7. Januar 2011 über epubli, in dem von ihnen selbst gedruckten Buch.. Irgendwie schon amüsant
Mein Kompliment an epubli, wirklich gut gelungen und ein fantastischer Service.
P.S.: Sollte jemand ernsthaft Interesse daran haben, ein Exemplar des Buchs vom Blog zu erwerben, würde ich sogar noch ne Signatur reinpacken 😉 Wenns genug Interessenten gäbe, würde es sogar noch billiger 😉
Schon länger beobachte ich die Verlagsideen von Epidu, die offensichtlich erkannt haben, dass man zwar trefflichst auf die neuen Vertriebswege des Web 2.0 schimpfen kann, es aber oft weit mehr bringt, sich darauf einzulassen und neue Konzepte zu entwickeln. Nachdem es nun bereits die Plattform epidu gibt, auf der der Leser mitbestimmen kann, welche Autoren und Werke letztlich verlegt werden, nachdem es mit den eBookCards
eine Möglichkeit gibt, auf elegante Art auch im Buchhandel bzw. generell offline EBooks zu erwerben, hat Epidu jetzt eine weitere Plattform eingeführt.
Blogg dein Buch basiert auf der Idee, dass Verlage durchaus ein Interesse an echten Rezensionen haben, die nicht von Buchkritikern, sondern von „echten Lesern“ stammen. Und das im Gegenzug Blogger ein Interesse daran haben, interessante Artikel zu schreiben. Und nun gibt es für literaturaffine Blogger die Möglichkeit, sich ein vom Verlag bereitgestelltes kostenloses Rezensionsexemplar eines neuen Buches zu bestellen, mit der Maßgabe, es binnen 4 Wochen zu rezensieren. Und zwar durchaus ehrlich, d.h. auch negativ, wenn es nicht gefällt.
Und das ganze geschieht mit offenem Visier, das heißt der Blogger signalisiert deutlich, es handelt sich um eine Rezension in Kooperation mit Blogg dein Buch und die Plattform selbst verlinkt zu den Blogs und deren Rezensionen.
Ich bin jetzt mit dem Krimi „Jeder Tag endet mit dem Tod“ eingestiegen, quasi als early adopter und werde sowohl diesen Krimi in den nächsten Wochen hier im Blog rezensieren als auch darüber berichten, welche weiteren Erfahrungen ich mit diesem Konzept gemacht habe.
Bislang halte ich das ganze für eine sehr spannende Idee oder wie es im „Managementsprech“ so schön heißt, eine WIN WIN Situation.
Und als Leseratte freu ich mich schon aufs Buch. Übrigens ein klassisches Totholzprodukt. Wird nämlich auch bei mir nie völlig verschwinden.
Wieder ein neues spannendes literarisches Konzept, das so erst durch die Social Media Plattformen möglich wird: Bookrix erlaubt, via Twitter und Facebook Updates an einem gemeinsamen EBook zu arbeiten.
Zitat Bookrix:
„Im Schnelldurchlauf: Wie funktioniert SocialBook?
Eine Person legt auf BookRix ein SocialBook an und lädt seine Twitter-, Facebook- oder BookRix-Freunde ein als Co-Autoren daran mitzuschreiben.
Die ausgewählten Co-Autoren folgen dem Link in der Einladung, verknüpfen ihren BookRix-Account mit ihrem Facebook- bzw. Twitter-Account und können sofort an dem Buch mitschreiben.
Alle Facebook-Statusmeldungen bzw. Tweets der Freunde, die das festgelegte Hashtag (Stichwort) enthalten, werden im gemeinsamen SocialBook auf BookRix veröffentlicht.
Was benötige ich um SocialBook nutzen zu können?
Du benötigst einen BookRix-Account, um ein SocialBook anzulegen oder daran mitschreiben zu können. Hier kannst Du Dich kostenlos registrieren.
Zudem brauchst Du entweder einen Twitter- oder Facebook-Account, den Du mit Deinem BookRix-Account verknüpfen musst.“
Das Konzept finde ich sehr spannend, zumal ich mir durchaus vorstellen kann, in kurzen Pausen, bzw. abends gemeinsam mit anderen Interessierten etwas zu schreiben, die grösste Hürde ist ja meist der Zeitaufwand.
Vor allem finde ich es spannend, daß durch die neuen sozialen Plattformen auch das „gute alte Buch“ wieder unter ganz neuen Aspekten gesehen wird. Epubli, Epidu und jetzt BookRix bringen ganz neue Ideen, Aspekte und Konzepte in die Welt der Literatur. Das Buch ist nicht tot. Ich finde, in Zeiten neuer Medien werden sie gerade auf mannigfaltige Weise wiederbelebt!
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