Neues Jahr, neue Kolumne. Ich schreibe für Mobilegeeks

Der Sascha hat es ja angekündigt. Mobilegeeks wandelt sich, und ich darf stolz verkünden, auch ich darf einen kleinen Beitrag dazu leisten. Ich werde ab 2015 in einer hoffentlich wöchentlichen Kolumne meine Sicht der Technikdinge darnieder schreiben. Insbesondere werde ich dabei den Fokus auf Smartwear und Smart Home legen, zwei Themen, die mich schon länger umtreiben.

Wir lesen uns also ab 2015 nicht nur hier sondern auch bei Mobilegeeks. Und versprochen, es wird keine Überschneidungen geben, wohl aber thematisch verwandte Artikel.

Wie ich teste, was ich teste und was das hier alles soll

liveblogger
Bloggen kann man an vielen Orten.

Nun bin ich schon über drei Jahre mit diesem thematischen Blog aktiv. Zeit, ein wenig zurück zu blicken.

Gestartet habe ich das ganze eher aus der Motivation, dass ich in Diskussionen oft der einzige war, der neuen Technologien auch etwas positives abgewinnen konnte. Manchmal hatte ich das Gefühl, der Mehrheit wäre es lieber, wir würden wieder zu Feuer und Speeren zurückkehren.

Aber andererseits konnte ich auch sehen, dass viel zu oft mit politischen Entwicklungen in Bezug auf die Digitalisierung viel zu salopp umgegangen wurde, deshalb sollte sich mein Blog nicht nur um Gadgets und technische Innovationen drehen, sondern auch um die Implikationen für die Gesellschaft.

Mittlerweile sind drei Jahre ins Land gezogen. Die Grundausrichtung ist die gleiche geblieben, allerdings hat sich die Zahl der Tests und Berichte zu Gadgets deutlich erhöht, da ich erkennen durfte, dass mittlerweile doch die Akzeptanz für die digitalen Technologien gestiegen ist und mehr Menschen sich für fundierte Tests zu neuen und vor allem innovativen Produkten interessieren.

Zudem sind einige Kooperationen mit Unternehmen zustande gekommen, die es mir ermöglichen, auch ohne dass ich mir jedes Gadget kaufen zu müssen, brandneue Geräte für mehrwöchige Tests geliehen zu bekommen.

Weil aber der eine oder andere schon mal gemeckert hat, ich würde ja alles über den grünen Klee loben, hier meine Herangehensweise an solche Tests.

Da mein Blog primär doch unterhalten will und informativ sein und ich tendenziell von Dingen berichten will, die mich vorab schon begeisterten bedingt dies, dass ich meist Dinge teste bzw. zum Test angeboten bekomme, die mich potentiell interessieren. Hat da dann der Hersteller nicht komplett versagt, dürfte die Grundaussage eines Beitrags schon mal positiv sein. Ich will schliesslich nicht über Dinge berichten, die ihr nicht kaufen sollt. Bei mir soll es Berichte zu Produkten geben, die mich überzeugt haben.

Und was ich überraschenderweise sagen muss, bislang habe ich noch kein Angebot für einen Test bekommen, bei dem mir nahegelegt wurde, doch bitte positiv zu berichten. Diesen Freiraum habe ich mir aber auch stets vorab erbeten.

Warum ich dieses Blog letztlich schreibe ist meine Freude am Schreiben an sich. Während andere vielleicht abends vor der Glotze sitzen, sitze ich lieber gemütlich mit Tablet auf der Couch, recherchiere etwas im Netz und schreibe meine Artikel für den Blog. Das ist für mich keine Anstrengung sondern etwas, das mir zutiefst Spaß macht und ein guter Ausgleich zu meiner Tätigkeit als Softwareentwickler.

Und ich werde auch weiterhin testen und die Tests werden auch weiterhin häufig positiv ausfallen. Denn was mir nicht gefällt, dass lehne ich auch schon mal ab. Will ja auch Spaß beim Testen haben und mich nicht aufregen müssen 😉

In diesem Sinne. Bleibt mir gewogen und schreibt mir gerne auch, worüber ihr hier gerne mal lesen würdet.

Das Jahr der Blogs. Warum ein Blog ein mächtiges Instrument sein kann.

Ein Beispiel für Marthas Schulessen. Quelle: Marthas Blog "NeverSeconds"

Vermutlich dürften viele meiner Leser die Geschichte des neunjährigen Mädchens mitbekommen haben, die dadurch, dass sie ihr (offensichtlich sehr oft schlechtes) Schulessen dokumentierte nicht nur internationales Aufsehen erhielt, sondern auch dafür sorgte, das unter anderem Jamie Oliver auf sie aufmerksam wurde und letztenendes tatsächlich auch ihr Schulessen sich verbesserte, nachdem sich selbst örtliche Behörden eingeschaltet hatten.

Was mir das zeigt? Zum einen, dass die Relevanz der Blogs nicht durch Dienste wie Facebook oder Twitter verwässert wird sondern im Gegenteil eher noch steigt. Denn nur im Blog kann ich frei nach meinem Gusto, in meinem Stil meine Inhalte publizieren. Zum anderen sollten wir nicht die journalistische Kraft des Mediums Blog unterschätzen. Sicher, wenn es um komplexe Zusammenhänge geht, die nicht nur tiefe Recherche sondern auch die Möglichkeit, überhaupt Zugriff auf bestimmte Informationen zu erhalten bedingen, dann mag der „klassische Journalist“ noch im Vorteil sein. Aber über die Fakten, Tatsachen und auch Missstände im eigenen Umfeld kann niemand so gut berichten, wie ein Betroffener mit einem Hang zum Schreiben. Denn der Amateur ist, wie der Name schon sagt, oft derjenige, der sein Thema „amare“ also liebt. Und damit jenseits von Leserzwängen und Auflagen darüber schreibt, was ihm am Herzen liegt. Und wenn er Glück hat oder hinreichende Relevanz, dann streut die Geschichte oft viel dynamischer als sie das in den klassischen Medien tun würde.

Das Blog ist nicht tot, ganz im Gegenteil, es wird erwachsen, die Themengebiete etablieren sich, die auch längerfristig noch Leser finden und es bildet sich nach und nach eine mediale Symbiose aus klassischem Journalismus, Journalisten, die sich sowohl im klassischen Print wiederfinden als auch in der Bloggerszene und „reinen“ Bloggern.

Betrachtet man nur wie sich z.B: die ZEIT mittlerweile im Netz etabliert hat, so sieht man: Es geht auch beides, man muß nur aufhören zu klagen und handeln. Dann kann man sogar mit neun Jahren wirklich was bewegen!

Blogparade: Dein Tablet Computer

Und wieder ruft der Ostwestf4le zu einer interessanten Blogparade auf: Es geht um den Tablet Computer, den man besitzt. Hier also meine Fakts zu meinen Tablets, ja , ich habe zwei.

  1. Welchen Tablet-Computer besitzt du?
    Ich besitze das Samsung Galaxy Tab 7 und das böse Samsung Galaxy Tab 10.1

    Links das Galaxy Tab 7, rechts das "böse" Galaxy Tab 10.1
  2. Seit wann besitzt Du das Tablet?
    Das Galaxy Tab 7 besitze ich seit Februar 2011, das Galaxy Tab 10.1 seit Mitte September 2011
  3. Wie  sieht Dein Homescreen aus (Screenshot)?

    Der Titelscreen mit den Widgets für den Kalender, meine GTD Todo Liste und der aktuellen Wetterprognose. Die Widgets sind für mich einer der grossen Vorteile von Android.
  4. Wie viele Homescreens sind mit Apps belegt?
    Keine zur Gänze, auf den Homescreens von Android nutze ich die Widgets, davon habe ich 4 Homescreens
  5. Wie viele Apps hast Du auf Deinem Gerät installiert?
    Etwa 270
  6. Was gefällt Dir an Deinem Tablet am besten?
    Beim 7 Zoll das handliche Format, beim 10.1.  dass es meinen Netbook vollständig ersetzt und ich damit auch gut Text erfassen kann, bei beiden die Homescreens mit den Widgets und die offene und kostenlose Entwicklungsumgebung und bei beiden die Geschwindigkeit und die hohe Auflösung (beim 10.1 sage und schreibe 1280×800 also mehr, als mein Netbook)
  7. Was stört Dich an Deinem Tablet?
    Nichts
  8. Stelle Deine Lieblings-App vor!
    Bei beiden habe ich mehrere Lieblingsapps. MyTaxi, Picplz, Plume und Tweetcaster, Footfeed  sowie Friendcaster sind hier die am häufigsten verwendeten.
  9. Wie viel hast du für Apps ausgegeben?
    Weniger als 50 Euro gesamt.


Das Buch von meinem Blog ist da. Ein gelungenes Experiment

Von epubli, dem Selbstverlagsdienst habe ich ja schon früher im Blog berichtet. Aber ohne einen Selbsttest ist solch ein Bericht nur die halbe Miete. Hier also meine eigenen Erfahrungen. Testobjekt: Mein Blog.

Insgesamt 440 (!!!) Seiten, geschrieben im Laufe des letzten Jahres. Das daraus erzeugte PDF habe ich an epubli hochgeladen und ein A5 Hardcover Buch bestellt. Heute nun kam das Ergebnis an und ich muss sagen, ich bin begeistert. Qualitativ vergleichbar mit einem guten Hardcover Sachbuch, schöner Druck, auch die Farbbilder kommen, obwohl in Schwarz Weiß wiedergegebn gut raus. Und der Preis? Für ein Exemplar knapp 25 Euro!

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So sieht mein Buch von außen aus. Schlichtes Design, ich habe mich absichtlich an den Standardvorgaben orientiert.

Qualitativ lässt sich nichts negatives sagen, Satz und Schriftbild sind sehr angenehm. Ich könnte die Bilder auch in Farbe drucken lassen, wollte aber speziell sehen, wie gut Farbbilder in Graustufen umgesetzt werden und bin mit dem Ergebnis mehr als zufrieden.

Der Buchrücken, sauber verarbeitet.

Die Reaktionen im Umfeld auf das Buch und die Qualtität und vor allem den Preis waren durchweg positiv. Viele wussten gar nicht ob der Möglichkeit, waren aber sowohl von der Idee als von der Ausführung begeistert. Ich werde mit Sicherheit diesen Dienst wieder nutzen, alleine schon um, ganz nostalgisch eine Printversion meines Blogs für meine Bibliothek zu besitzen.

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Hier der Artikel von 7. Januar 2011 über epubli, in dem von ihnen selbst gedruckten Buch.. Irgendwie schon amüsant

Mein Kompliment an epubli, wirklich gut gelungen und ein fantastischer Service.

P.S.: Sollte jemand ernsthaft Interesse daran haben, ein Exemplar des Buchs vom Blog zu erwerben, würde ich sogar noch ne Signatur reinpacken 😉 Wenns genug Interessenten gäbe, würde es sogar noch billiger 😉

 

Blogg dein Buch. Wenn aus zwei Welten plötzlich eine wird.

Schon länger beobachte ich die Verlagsideen von Epidu, die offensichtlich erkannt haben, dass man zwar trefflichst auf die neuen Vertriebswege des Web 2.0 schimpfen kann, es aber oft weit mehr bringt, sich darauf einzulassen und neue Konzepte zu entwickeln. Nachdem es nun bereits die Plattform epidu gibt, auf der der Leser mitbestimmen kann, welche Autoren und Werke letztlich verlegt werden, nachdem es mit den eBookCards

eine Möglichkeit gibt, auf elegante Art auch im Buchhandel bzw. generell offline EBooks zu erwerben, hat Epidu jetzt eine weitere Plattform eingeführt.

Blogg dein Buch basiert auf der Idee, dass Verlage durchaus ein Interesse an echten Rezensionen haben, die nicht von Buchkritikern, sondern von „echten Lesern“ stammen. Und das im Gegenzug Blogger ein Interesse daran haben, interessante Artikel zu schreiben. Und nun gibt es für literaturaffine Blogger die Möglichkeit, sich ein vom Verlag bereitgestelltes kostenloses Rezensionsexemplar eines neuen Buches zu bestellen, mit der Maßgabe, es binnen 4 Wochen zu rezensieren. Und zwar durchaus ehrlich, d.h. auch negativ, wenn es nicht gefällt. 

Und das ganze geschieht mit offenem Visier, das heißt der Blogger signalisiert deutlich, es handelt sich um eine Rezension in Kooperation mit Blogg dein Buch und die Plattform selbst verlinkt zu den Blogs und deren Rezensionen.

Ich bin jetzt mit dem Krimi „Jeder Tag endet mit dem Tod“ eingestiegen, quasi als early adopter und werde sowohl diesen Krimi in den nächsten Wochen hier im Blog rezensieren als auch darüber berichten, welche weiteren Erfahrungen ich mit diesem Konzept gemacht habe.

Bislang halte ich das ganze für eine sehr spannende Idee oder wie es im „Managementsprech“ so schön heißt, eine WIN WIN Situation.

Und als Leseratte freu ich mich schon aufs Buch. Übrigens ein klassisches Totholzprodukt. Wird nämlich auch bei mir nie völlig verschwinden.

Das Buch vom Blog. So werde ich als Blogger Buchautor.

Wer hat sich nicht schon mal überlegt, ob er nicht das ganze Material, was er in seinen Postings produziert hat, zwischen die Deckel eines Buches bringen könnte? Das geht recht einfach!

Dazu bedarf es zweier Schritte:

Schritt 1: Installation des Plugins Feedfabrik Blogbook Printing für Feedfabrik.com

Damit lässt sich aus dem bestehenden Blog ein PDF erzeugen, das entweder für ein paar Euro bei Feedfabrik erworben werden kann, oder gleich zwischen die Deckel eines Buchs gepresst werden.
Schritt 2: Eventuell leichte Anpassungen des Artikeltemplates. Es kann durchaus passieren, das ein paar Merkwürdigkeiten im Buch auftauchen. So werden bei mir im Moment noch die Kategorien doppelt dargestellt. Das lässt sich aber sehr leicht beheben, in dem man im Artikel Template die entsprechende PHP Zeile auskommentiert, dann das PDF Buch erzeugt, und sie danach wieder einkommentiert.
Schritt 3: Eigenveröffentlichung. Wer die PDF Version bevorzugt kann später z.B. direkt bei Feedfabrik oder beim Dienst www.epubli.de aus dem erstellten PDF immer noch ein Buch erzeugen lassen.
Auch wenn man nur das PDF erstellt, ist das ganze ausgesprochen spannend, denn so erfährt man schwarz auf weiß, wie viel man eigentlich bereits an Texten produziert. Ich war extrem erstaunt, dass die Gesamtheit meiner bisherigen Blogposts (allerdings inklusive der Bilder) immerhin ein Buch von 580 Seiten ergeben würde!

So sieht der Pluginscreen aus, über den der Druck des Buches "angestossen" wird.

Probiert das ruhig mal aus, denn der Dienst bietet die Möglichkeit, das ganze Buch vorher anzusehen und ein Vorschau-PDF herunterzuladen. Ich überlege mir dieses Jahr ernsthaft, ob ich mir so einen Abzug meines Blogs nicht ins Regal stelle. Die Kosten sind nur unwesentlich höher als wenn ich mir ein Buch im Buchhandel kaufe und es ist ein sehr persönliches Archiv meiner bisherigen Schreibarbeit

Der IT-Arbeitsplatz der Zukunft, eine Vision wie es sein könnte

Computerwoche berichtet über den IT-Arbeitsplatz der Zukunft:

Erwartungen zu konservativ – Centracon-Studie: Der IT-Arbeitsplatz der Zukunft – computerwoche.de.

Interessante Aspekte, aber das ganze ist mir nicht tief genug und geht mir nicht weit genug. Deshalb hier mal die Beschreibung, wie ich mir meinen IT-Arbeitsplatz der Zukunft vorstellen und wünschen würde.

Basis ist ein Notebook, dessen Monitor abnehmbar ist und als Tablet dienen kann. Diesen docke ich im Büro in eine Docking Station mit grossem Monitor und Volltastatur um damit Softwareentwicklung zu betreiben.

Mein OS läuft hauptsächlich über die Cloud (z.B. Jolicloud) und ich habe meine gesamten Daten über ein Werkzeug wie Wuala oder Dropbox im Netz. Darüber wird auch mein Smartphone synchronisiert, so daß ich die wichtigsten Unterlagen stets auch via Smartphone dabei habe. Über VPN und UMTS kann ich von jedem Ort der Welt über einen sicheren Tunnel auf meine Entwicklungsumgebung und das Büroinformationssystem zugreifen, so daß egal wo ich mich aufhalte, ich an meiner Softwareentwicklung arbeiten kann.

Insofern besitze ich im Büro auch keinen festen Arbeitsplatz mehr, sondern wähle mir abhängig davon, ob ich überhaupt im Büro arbeiten möchte (ich arbeite in der Zukunft ziel- und ergebnisorientiert, nicht nach festen Arbeitszeiten) einen Raum mit entsprechender Ausstattung, suche ein Coworking Office auf oder bleibe gleich zu hause und vereinbare Meetings via Videokonferenz, für die ich auch den heimischen Grossbildfernseher und eine darin installierte hochauflösende Kamera nutzen kann, sowie ein Whiteboard, auf dem dann gemeinsame Entwicklung stattfinden kann.

Im alltäglichen Miteinander kontaktiere ich meine Kollegen via Social Network, vernetze mich mit Experten abhängig vom Projektauftrag oder tausche mich mit anderen Entwicklern aus. Twitter und Facebook sind für mich integraler Bestandteil auch meiner Businesstätigkeit um schnell an Informationen zu kommen und Kontakte zu knüpfen.

In einem unternehmensweiten Wiki werden Projekte und Technologien dokumentiert und meinen Projektfortschritt dokumentiere ich wie auch die anderen Kollegen meines Teams in einem Projektblog.

So in etwa erträume ich mir das….. Mal sehen, was davon in Zukunft Realität sein wird.