Wir alle sind Trolle. Die wahre Geschichte hinter Obamas Selfie

Bilder können lügen. Das schreibt der Fotojournalist, der für die Bilder von Obama ,Cameron und der dänischen Premierministerin Helle Thorning Schmidt beim Aufnehmen eines Selfie verantwortlich zeichnet.

Denn der Kontext wurde weder in den Medien noch in der Social Media Crowd wirklich beachtet. Eine Gedenkfeier in Südafrika ist keine „Trauerfeier“, insofern ist es schon mal ganz ok, dabei Spaß zu haben. Man ehrt einen Verstorbenen indem man ihn FEIERT.

Also passen auch solche Bilder gut in das Gesamtbild, das man bei einer solchen Feier erwartet. Es sei dann, man kommt mit seinem eigenen Weltbild und Gedankenmodellen daher und projiziert diese unreflektiert. Dann natürlich geht so etwas bei einer Trauerfeier gar nicht. Aber die drei waren eben bei keiner Trauerfeier. Selbst Michelle Obamas ernster Gesichtsausdruck ist nach Aussage des Fotojournalisten ein reiner Zufall.

Wir sehen zwei Dinge: Bilder lügen doch! Und wir sollten immer zuerst nachdenken, bevor wir jemanden verurteilen.

Zur Vollständigkeit  noch der Link zum Blogbeitrag des Fotojournalisten. So, und können wir uns jetzt alle mal wieder wichtigen Themen zuwenden?

 

Alle gegen Bild: Eine Aktion gegen den Bild-Totholzspam

Die Bild wird 60 und deshalb will man an über 40 Millionen Haushalte UNGEFRAGT eine Ausgabe der Bild verteilen. Schon gegen das normale Blatt habe ich eine Aversion sondersgleichen, aber ich will definitiv keine Bild, auch nicht kostenlos in meinem Briefkasten sehen.

Da kommt die Aktion: http://alle-gegen-bild.de (auch bei Campact zu finden) gerade recht.

Hier kann man sich eintragen und damit kundtun, dass man definitiv keine Bild Zeitung in seinem Briefkasten vorfinden möchte. Die Initiatoren schreiben dazu:

„Unter dem Motto „BILD für alle“ plant der Springer-Konzern am 23. Juni 2012,  anlässlich des 60-jährigen Bestehens der BILD-“Zeitung“, allen 41 Millionen deutschen Haushalten eine Gratis-Ausgabe zu liefern. Doch wir wollen dieses Blatt nicht einmal geschenkt haben, deshalb wehren wir uns.

 Nur mit einem Schreiben an den Springer-Verlag kann man einer Zustellung der Zeitung rechtswirksam widersprechen. Das Ziel unserer Initiative ist es, dass dies massenhaft geschieht, um den logistischen Aufwand dieser Propagandaaktion zu erhöhen und darüber hinaus die Auflage der BILD-“Zeitung“ und damit ihre Einnahmen durch Werbeanzeigen zu drücken.“