Wondershare MobileGo, die umfassende Verwaltung für Android und IOS

mobilego-win-fea05-new

Nicht alle Synchronisationsprogramme für Smartphones sind dafür bekannt, benutzerfreundlich zu sein. Und wenn man dann auch noch von Hersteller zu Hersteller wechselt, fangen oft die Probleme erst richtig an.

Hier kann ein Tool wie MobileGo von Wondershare für Android und IOS gute Dienste leisten.

Natürlich kann man vieles, was MobileGo leistet, auch mit den Herstellertools machen, aber zum einen eben nicht alles und zum anderen lassen sich bei einem Herstellerwechsel nur bedingt Daten von einem Programm in das andere transferieren. Deshalb rate ich, speziell in Haushalten, wo die Marken der Smartphones unterschiedlich sind bzw. zum Beispiel sowohl IPhone als auch Android genutzt werden zu einem Werkzeug wie MobileGo. Damit lassen sich die Daten auf den PC laden, dort verwalten und strukturieren und eben auch archivieren, wenn man den Hersteller wechselt.mobilego-win-fea04-new

Neben den Kontakten, die man sichern, verwalten und von Dubletten bereinigen kann, bietet MobileGo auch die Möglichkeit, die Apps auf dem Smartphone zu sichern, neue Apps darauf zu laden und die Apps mehrerer Smartphones zentral zu verwalten. Gerade wenn man zum Beispiel den Kindern nicht unbedingt den freien Zugriff auf den Play Store bieten will eine interessante Lösung, bei der man die Kontrolle selbst behält und als Kontrollinstanz den Überblick behalten kann über das, was auf den Smartphones der Kinder läuft. (Zumal ich niemandem empfehlen würde, den Kindern vollen Zugriff auf Play Store oder App Store zu lassen, denn oft nimmt man es dort mit Altersgrenzen nicht so genau, wie es eigentlich sein sollte)

Natürlich fungiert MobileGo auch als Backup System für die wichtigen SMS, Kalendereinträge, Mediendaten und kann sie auf ein neues Smartphone transferieren.

Das schöne dabei, ich kann das ganze sowohl via WLan als auch USB bewerkstelligen. Wobei ich natürlich schon aus Bequemlichkeit die WLan Methode bevorzuge 😉

Ob die Software für jeden zu empfehlen ist. Ich würde sagen, nein. Wer sich damit begnügt, die Herstellereigene Sicherungssoftware zu nutzen und wenig bis keine eigenen Daten AUF dem Smartphone hat, der wird mit MobileGo eine Lösung kaufen, die sicher für seine Bedürfnisse etwas überdimensioniert ist. Aber sobald man mehr als ein Smartphone verwalten will, oder größere Datenmengen (z.B. eigene Fotos, MP3, Filme) von einem Smartphone zum anderen transferieren will, bietet sich MobileGo als die Lösung für eine divergente Smartphone Infrastruktur an.

Als Beispiel unser eigener „Haushalt“ mit insgesamt mittlerweile 3 Tablets und 4 Smartphones. Hier habe ich MobileGo auf meinem Notebook installiert und kann von dort aus die einzelnen Tablets mit Filmen, Audio oder Daten bespielen, sichere regelmässig die Inhalte auf den PC und kann somit sicher sein, dass kein Familienmitglied wertvolle Daten durch einen Hardwareausfall verliert. Klar, das alles lässt sich auch in der Cloud sichern, aber gerade bei unterschiedlichen Systemen und einer Vielzahl von Mediendaten (unsere gesamte Filmbibliothek liegt mittlerweile digitalisiert vor) ist es einfach praktisch und auch schneller, die Daten direkt auf dem PC zu lagern, gesichert auf externer Platte und sie schnell auf die Geräte einspielen zu können.

Für mich ist MobileGo eine gelungene herstellerunabhängige Backup Lösung und Verwaltungssoftware für Smartphones und deren Inhalte. Oh, und wer glaubt, ich hätte das nicht schon nutzen können: Das Tablet meines ältesten Sohnes, ein Nexus 7 gab vor kurzem den Geist auf, da aber die Mediendaten auf dem PC gesichert waren, konnte ich alles, was auf dem Nexus gespeichert war und worauf mein Sohn über die Cloud keinen Zugriff gehabt hätte, direkt via MobileGo wieder auf das neue Tablet, ein Asus Gerät einspielen. Aber auch jemand, der z.B. von IOS zu Android wechselt, kann so seine ITunes Playlist einfach sichern und übertragen.

Insofern, anschauen lohnt, zumal es auch eine Testversion gibt, um das ganze mal auszuprobieren. Die Vollversion schlägt mit satten 39,95 Euro zu Buche, wer aber mehr als nur ein oder zwei Smartphones zu verwalten hat, der sollte auf jeden Fall mal einen Blick darauf werfen.

Oh, und die ersten drei, die unten einen Kommentar abgeben, gewinnen eine Lizenz für die Android Version!

 

Acronis True Image 2014 im Test. Die Cloud und Android

unnamedAcronis True Image nutze ich ja schon seit längerem für die Backups meiner PCs zu hause (insbesondere der SpielePCs, denn nichts ist schlimmer als ein verloren gegangener Spielstand bei einem der Kinder)

Aber auch für Android werde ich jetzt wohl Acronis intensiver nutzen, da es die Möglichkeit bietet, die Daten auch auf dem Smartphone oder Tablet mitzuführen.

Die Pressemitteilung listet die Möglichkeiten recht gut:
Zitat:

„Funktionen von Acronis True Image 2014

· Volles und inkrementelles Image Backup von Festplatten auf lokale Datenträger und in die Acronis Cloud – Doppelter Schutz für das gesamte System, falls ein lokales Backup verloren geht oder gestohlen wird.

· Backup einzelner Dateien, Ordner und Daten – sowohl in die Cloud als auch auf lokale Datenträger.

· Inkrementelle Wiederherstellung aus der Cloud – Schnelle Wiederherstellung eines gesamten Systems, ohne auf einen lokalen Datenträger angewiesen zu sein.

· 5 GB Acronis Cloud Storage für ein Jahr – Mit der Option, weitere Speicherkapazität direkt im Programm zu kaufen, können Nutzer ihre wichtigen Daten hochladen und von überall darauf zugreifen.

· Acronis True Image 2014 Premium – Die Premium-Version, ebenfalls ab sofort erhältlich, ermöglicht Nutzern, ein vollständiges System auf abweichende Hardware wiederherzustellen. Es bietet darüber hinaus Unterstützung für dynamische Datenträger und WinPE (Windows Preinstallation Environment).

· Windows 8 Support – Acronis True Image 2014 ist für Windows 8 zertifiziert.

Interessant fand und finde ich bei Acronis die einfache Möglichkeit, spezifische Bereiche zu sichern, und mit den Möglichkeiten der Cloud auch die Chance, ein System wiederherzustellen, auch wenn man auf Reisen ist. Denn gerade unterwegs kann es extrem problematisch sein, wenn die Maschine zusammenbricht oder wichtige Daten wegen eines Crashs verloren gehen. Natürlich kann ich Daten auch auf andere Netzdienste sichern, aber ein ganzes Systembackup, das mir in der Cloud zur Verfügung steht, sollte meine Maschine auf reisen Probleme bekommen, das finde ich schon mal hochgradig spannend. In Verbindung mit der Möglichkeit, (sofern man die Premium Version erwirbt) auch auf abweichende Hardware wiederherstellen zu können bieten sich hier ganz neue Möglichkeiten.

Aus den Erfahrungen der Vergangenheit kann ich nur sagen, die Sicherungen von Acronis haben bei mir immer sehr gut funktioniert und ich musste auch ein paar Mal Wiederherstellungen durchführen, die dann auch wirklich funktionierten.

Wer eine umfassende Backup Lösung sucht, dem kann ich Acronis wirklich uneingeschränkt empfehlen. Erhältlich ist die Software zum Preis von 49,95 Euro bzw.  79,95 Euro für Acronis True Image 2014 Premium. Kaufen kann man es direkt auf der  Acronis Webseite bzw. natürlich bei den üblichen Verdächtigen ;).

Und damit sicher jeder überzeugen kann, und nicht gleich kaufen muss, bietet Acronis auch eine 30tägige kostenfreie Testversion an.

[appbox googleplay com.acronis.acronis]

 

Datensicherung in der Cloud. Mit cloudly so simpel wie das eigene Laufwerk

Cloudly_Blau-PNG
Ein neuer Cloudsicherungsdienst mit interessanten Features.

Ein neuer Dienst namens Cloudly schickt sich an, den großen Playern wie Dropbox oder Box Konkurrenz zu machen. Zwar liegen dessen Rechner nicht in den USA, wohl aber in England 😉 Aber die Firma selbst hat ihren Sitz in Österreich und unterliegt damit europäischem Datenschutzrecht. Insofern für mich als juristischem Laien ein gefüllter Vorteil, auch wenn das Rechenzentrum in England steht.

Aber genug der rechtlichen Betrachtung.

Screenshot_2013-08-25-15-30-37
Eine Oberfläche nach meinem Geschmack, einfach, elegant, funktional. Die Android App gefällt mir sehr.

Was bietet Cloudly denn nun. Es handelt sich um einen Dienst, der zwei grundlegende Funktionen abdeckt. Zum einen erhält man über Cloudly ein Netzlaufwerk, das sich nahtlos in die eigene Rechnerumgebung einbindet. Für Cloudly existieren Anwendungen für Windows und Mac sowie für IOS und Android. Damit bietet Cloudly wo immer ich auch bin den gleichen Zugriff auf meine Daten an. Speziell die Android App finde ich sehr gut gelungen und einfach zu bedienen. Das es für Linux keine spezielle Softwarelösung gibt ist bedauerlich aber kein Hinderungsgrund, da Cloudly auch eine Weboberfläche zum Zugriff auf die Daten anbeitet. Der Funktionsumfang bietet alles, was man von der Konkurrenz auch kennt. Man kann zwei verschiedene Dienste entweder getrennt oder im Gesamtpaket buchen, was in der maximalsten Ausbaustufe mit 2,99 Euro pro Monat für die reine Backup Lösung zu buche schlägt (dafür erhalt man 500GB Plattenplatz) 6,99 Euro kostet monatlich eine Sync Lösung, bei der die Daten sowohl auf der Platte als auch im Netz immer auf dem gleichen Stand gehalten werden. Im Gegensatz zum reinen Backup lassen sich die Daten beim Sync auch online bearbeiten  man hat weltweit Zugriff darauf dank Weboberfläche. Die reine Backup Lösung ist nur zur Sicherung gedacht und zum Betrachten der Dateien über die Weboberfläche. Hier dürften die meisten auch mit den 500GB mehr als gut auskommen.

Das buchbare Maximum ist die Kombination aus Backup und Sync, das bei 500GB  9,99 Euro pro Monat kostet und im maximalen Ausbau  16.99 Euro pro Monat.

Nachdem ich das System jetzt einige Wochen getestet habe muss ich sagen, alles läuft sehr stabil und zuverlässig und es ist wirklich eine sorglos Installation. Einmal den Dienst einrichten und schon läuft alles sauber im Hintergrund.

Platte
Wie man sieht, ist das Sync Laufwerk automatisch als Laufwerk eingebunden. Es ist nicht wirklich zu erkennen, dass es sich um ein Netzlaufwerk handelt. Die Bedienung ist also komplett transparent.

Sehr gut gefällt mir die extrem einfache Installation und die gute Integration in das Gesamtsystem. Das Netzwerklaufwerk (Sync) wird quasi wie ein normales Laufwerk eingebunden, und auch der Client für Android ist schnell installiert, klar aufgebaut und einfach zu bedienen.

Wer einen zuverlässigen Anbieter für Backup und Cloudbasierte Laufwerke sucht, wem dabei noch wichtig ist, dass der Dienst eben NICHT in den USA beheimatet ist, der sollte sich Cloudly durchaus mal ansehen. Einziger Wermutstropfen bei der aktuellen Datenschutzdiskussion sind die Rechenzentren in England. Andererseits, es gilt österreichisches Recht und ich bin da nicht bewandert genug um hier wirklich abschätzen zu können, wie z.B. eine rein deutsche Lösung aussähe und ob diese letztendlich wirklich sicherer wäre. (Wobei mir mein Bauchgefühl sagt, wenn jemand spionieren will, tut er das, ganz egal, wo die Server stehen, hier bietet Cloudly auf jedenfall hohe Verschlüsselung an, und wer auf Nummer sicher gehen will, verschlüsselt seine Dateien eben selbst noch mal).

Was die Software, den Service und die Leistungen angeht, kann ich Cloudly nur empfehlen und werde denn Dienst wohl weiter nutzen als sichere Backuplösung für meine wichtigen Daten. Für diesen Dienst vergeben ich vier von fünf Wertungssternen, den letzten behalte ich mir vor, wenn ich noch weiter recherchiert habe und sicher bin, dass die Daten in England auch spionagesicher sind ;).
Zwei einführende Videos veranschaulichen recht gut, was der Dienst leistet und wie angenehm die Oberfläche sich darstellt.

 

 


Nicht am Namen stören, die Software für Android heißt Open Access.

[appbox googleplay screenshots com.getopenaccess]

 

Das Netz vergisst nicht. Oder doch?

Papier ist geduldig, aber wie geduldig ist das Web?

Die TAZ titelt: Das verschwundene Web. Und sie trifft da einen Punkt, der mich schon länger beschäftigt.
Alle die Klagen darüber, dass das Netz nichts vergisst, waren für mich schon lange nur die halbe Wahrheit. Seit 1991 betreibe ich verschiedenartige Homepages im Netz und von den Seiten existieren heute nicht einmal mehr Backups. Mein weitester Rückgriff geht gerade mal 2 Jahre zurück und beinhaltet die Texte, die ich auf unserer aktuellen Homepage eingebaut habe.

Nun vermisse ich den „alten Content“ nicht, haben ihn gar bewußt löschen lassen. Aber was ist mit dem neuen Trend zur „Cloud“? Wer garantiert mir, dass nicht morgen ein Datengau, oder auch einfach die Insolvenz des Dienstleisters mir von heute auf morgen den Zugang zu meinen Daten sperrt? Wie sichere ich mich hier ab? Muss ich tatsächlich stehts mit mehreren Diensten parallel fahren oder ggf. doch noch lokale Backups vorhalten, die eigentlich ja die Idee des Cloud Computings konterkarieren.

Ob die drei in 10 Jahren noch alle Daten beisammen haben?

 

Wir brauchen neben den hochgejubelten technologischen Konzepten der Cloud auch neue Verfahren, um auch im Falle von Insolvenzen oder dem Verschwinden eines Providers oder Dienstes meine Daten zumindest für einen bestimmten Zeitraum wiederherzustellen. Und hier rede ich weniger von technologischen Verfahren als von Rechtsansprüchen auf Weiterbetrieb eines Dienstes, ggf. auch von automatisierten Migrationsverfahren.

Meine papierenen Dokumente zu hause sind relativ sicher, die CDs, sofern sie Backups haben auch. Aber die Cloud und deren Datenpools können sich mir von heute auf morgen entziehen. Was dann? Wo liegt dann mein Backup? Natürlich kann ich wieder selbst für die Backups meiner Webdaten sorgen. Aber auch hier wird eigentlich die Idee des Datenoutsourcings konterkariert, wenn ich diese Dinge wieder selbst absichern muss. Und das so etwas passieren kann wissen wir alle nicht erst, nachdem Google hundertausende von EMails verloren hat.

Sicher kommen jetzt wieder Anmerkungen in Richtung: „Wer keinen Backup macht, ist selber schuld.“ oder auch  „Wer der Cloud vertraut, hats nicht anders verdient.“ Alles wohlfeile Argumente, die aber nur für die technophile, die erfahrene Community gilt. Wir dürfen nie vergessen: Der Durchschnittsuser will sich um so etwas wie ausfallende Dienstleister, Gefahren der Cloud nicht kümmern. Und er hat recht. Denn für ihn muss wie bei jeder Technologie gelten, sie muss das Leben erleichtern und darf nicht viel Zeit kosten.