Der meistmissbrauchte Satz: Das muss Konsequenzen haben

Schon mal aufgefallen? Ob es nun um den Dioxin Skandal, die Umgangsformen auf der Gorch Fock, das Öffnen von Briefen der Feldpost, die Finanzkrise, Bestechung von Politikern, zu heißen, zu kalten, nicht fahrenden Zügen oder S-Bahnen geht. Immer hört man von den Verantwortlichen: Das muss Konsequenzen haben, wir werden schonungslos aufklären. Aber tut sich was? Nein! In den letzten Jahren z.B. gab es diverse Dioxinskandale, aber geändert hat sich nichts. Das heißt doch, es gibt immer diese witzigen Verpflichtungen zu FREIWILLIGEN Selbstkontrollen. Also quasi, ich mache den Bock zum Gärtner und lasse ihm noch die Wahl, wann er wie wo kontrolliert.

Wen wundert es da noch, dass jetzt von den angeblichen Wutbürgern gesprochen wird? Ich würde nicht sagen, Wutbürger, aber enttäuschte Bürger. Es geht doch immer wieder um dasselbe Prinzip. Die eigentlich Verantwortlichen geben sich betroffen und uninformiert (hätten wir gewusst, was da vorgeht, wir hätten das unterbunden) und irgendwelche zumeist Unschuldigen werden zum Bauernopfer stilisiert. Und diejenigen, die darunter leiden, also meist der Konsument, Bürger oder Angehörige darf sehen, wie er damit zurecht kommt.

Ich möchte den Satz: „Das muss Konsequenzen haben“ nicht mehr hören. Ich will sehen, dass es endlich mal Konsequenzen hat, und zwar bei den Verantwortlichen. Und vor allem, es wird Zeit für Kontrollen, die nicht die Schädigenden selbst durchführen. Das heißt nämlich, dass es gar keine Kontrollen gibt.

Ob Elektroauto oder EBook, es mangelt an Infrastruktur!

Warum boomen die neuen Technologien nicht? Warum sind EBook, E-Auto oder auch Video on Demand immer noch keine Massenprodukte? Viele glauben, es hängt an der Verfügbarkeit der Geräte, Fahrzeuge oder Dienste.

Falsch: Das Hauptproblem ist und bleibt die mangelnde Infrastruktur! Solange ich nicht sicher sein kann, daß ich überall, wo ich Benzin tanken kann, auch mein Elektroauto schnell aufladen kann, solange ich nicht in jedem Online Buchladen ALLE im Moment verfügbaren Bücher in einem Format für ALLE Lesegeräte herunterladen kann wird auch der Massenmarkt diese Techniken nicht akzeptieren. Wenn ich mir einen Fernseher mit Video on Demand anschaue, aber erst umständlich bei meinem Provider nachrecherchieren muss, ob er mir die nötige Bandbreite bereitstellen kann, wird die Technologie kein Erfolg. Und wir dürfen nicht erwarten, daß die Unternehmen die Infrastrukturen bereitstellen.
Das muss Aufgabe des Staates sein. So, wie es gewisse Dienstleistungen gibt, die einfach nicht dem Diktat des Marktes folgen sollten (Gesundheit, Straßenbau, Strom-, Wasserversorgung, Bahn ) so müssen auch die neuen Technologiinfrastrukturen vom Staat vorangetrieben werden um auch jene Regionen zu erreichen, in denen die Einrichtung nicht nach unternehmerischen Gesichtspunkten profitabel ist, wohl aber aus gesellschaftlicher Sicht. Sonst haben wir früher oder später Megastädte, in denen die Menschen zu überteuerten Preisen leben müssen und komplett verödete Regionen, die sowohl kulturell als auch technologisch abgehängt sind.

Natürlich wird im Moment die Renaissance des Lebens in der Stadt gepredigt. Aber das ist so durchschaubar, denn es bedeutet vor allem für die Konzerne Dienstleistungen an Kunden verkaufen zu können, ohne selbst investieren zu müssen.

Wir müssen neben dem Profit der Konzerne auch immer den Nutzen, den Bedarf des Bürgers, nicht des Konsumenten im Auge behalten. Und wir sind alle schon längst so weit von profitorientierten Großkonzernen zu reinen Melkkühen für überteuerte Dienstleistungen geworden, die wir dann noch selbst erledigen müssen (man sagt dazu großspurig kundenorientierter Self-Service wenn man eigentlich meint. Wir sparen uns teure Angestellte und ihr Kunden arbeitet für uns kostenlos mit).

Der Kunde der Zukunft erwartet Service. Individuell und überall. Und das kann nur geleistet werden, wenn auch der Staat mit involviert ist, wenn auch der Bürger eine Lobby hat und nicht nur der zu melkende Konsument, der am richtigen Ort für den Konzern lebt.

Wenn ich Krankenhäuser und das Gesundheitswesen nur noch profitorientiert führe, wird es bald nur noch in Ballungszentren Ärzte und Krankenhäuser geben. Dann wird das Leben in ländlichen Regionen zum Überlebenrisiko. Dann werden ganz Regionen veröden. Und eine Ballung der Bevölkerung in wenigen Megacities mag für Konzerne oder Verwaltungangestellte wünschenswert sein, kulturell und auch was die ländlichen Dienstleistungen angeht, könnte sich das bald gegen die städtischen Monokulturen wenden. Und wenn ich nicht auch auf dem Land entsprechenden Zugang zu schnellem Internet biete, werden immer mehr Unternehmen dort wegziehen und somit eine Arbeitslosigkeit der Landbevölkerung bewirken, die extrem risikoreich für das soziale Gleichgewicht werden könnte. Zumal dann auch der Pendlerverkehr wieder steigt, was wieder eine höhere Belastung der Transportinfrastrukturen UND der Umwelt bedingt.

Wer bremst die Welt? Entschleunigung als Marktvorteil

Alles immer schneller. Das scheint das aktuelle Dogma zu sein. Wir sollen immer effizienter arbeiten, alle Prozesse werden auf ihre versteckten Effizienzhemmer abgeklopft. Dass dabei der Mensch im Privaten wie bei der Arbeit immer mehr unter Druck gerät, wird entweder gar nicht beachtet, oder billigend in Kauf genommen. Das achtjährige Abitur setzt schon Schüler der Gefahr eines Burn Outs aus. Psychische Erkrankungen sind mittlerweile die dritthäufigste Ursache für eine Krankschreibung.

Aber warum machen wir das ganze eigentlich (mit)? Weil es schlichtweg um Quantität geht, um mehr, schneller, günstiger.
Aber es gibt Gegenbewegungen: Slow Food ist nur eine davon. Auch der Erfolg von Zeitschriften wie „Landlust“ hat etwas mit der Sehnsucht der Menschen nach Enschleunigung zu tun.
Und gerade etabliert sich auch ein Trend weg von Massenware, die billig und schnell im Ausland gefertigt und jederzeit verfügbar ist hin zu Handarbeit und Unikaten. Diese sind dann zwar teurer, wertiger und vor allem unter sozialen Bedingungen produziert.

In einer Zeit, wo der Kunde immer mehr zum ehrenamtlichen Mitarbeiter von Unternehmen wird und Formulare selbst ausfüllen muß, am Geldautomaten selbst sein Geld löst, Tickets und Fahrkarten am Automaten lösen muß, wo also das Produkt schon fast vom Kunden produziert wird, könnte eine Rückkehr zu echter Dienstleistung das neue Merkmal für wertschätzende Unternehmen sein. Nicht schnell, aber sorgfältig, nicht für den Profit, sondern für den Kunden zu produzieren, nicht die Mitarbeiter immer mehr unter Druck zu setzen sondern mit Freiräumen und sozial zu arbeiten könnte auf dem Verbraucher- wie auf dem Arbeitsmarkt das neue Unterscheidungskriterium des „besseren“ weil nachhaltigeren Produkts werden. Vom Dioxinskandal über die Probleme der Bahn und der S-Bahnen bis hin zu den immer noch in großer Zahl für unseren Billigkonsum arbeitenden Kinder in den asiatischen Ländern. Vielleicht braucht es ein Zurücktreten und Entschleunigen, um wieder Effektivität und Menschlichkeit vor Effizienz und Profit zu stellen.
Dafür müssen aber die Umstände der Herstellung transparent sein, muß ich mich auch objektiv informieren können. Ob ein hochwertiges Produkt wirklich auch wertig und sozial verträglich gefertigt wurde kann heute nicht garantiert werden, das einzige könnte das „Made in… “ als Indiz sein. Erst wenn offengelegt wird, wo produziert wird, wie die Arbeitnehmer dort arbeiten und welche Materialien und Prozesse dort zur Verwendung kommen, kann auch objektiv die Nachhaltigkeit beurteilt werden. Hier wäre eine Plattform sinnvoll, die unabhängig wie z.B. die Stiftung Warentest informiert, und das zentral. Es gibt mit Foodwatch, spielgut und anderen schon Plattformen für Fragmente des Marktes, aber es braucht eine zentrale Stelle, die sowohl kontrolliert als auch dokumentiert und die bedingungslos unabhängig von Unternehmen und Herstellern sein muß.

CSU Bashing auf die Grünen.. Und das Netz lacht

Folgendes Video soll wohl Stimmung gegen die Grünen machen. Aber eigentlich ist es eher eine Werbung für die Grünen, so untalentiert wie das ganze daherkommt.

Für mich nur wieder der erheiternde Beweis, dass die C-Parteien immer noch nicht im Netz angekommen sind. Billig, plump und eher blamabel. Selbst die Heute Nachrichten des ZDF berichten schon über den „großen Erfolg“.

UPDATE: Es gibt jetzt eine sehr gut gelungene Antwort der „Heute-Show“ auf das dumme CSU Video:

Die Welt im Jahr 2000 aus der Sicht meines Geburtsjahrs

Danke Twitter für diese Perle! Über folgenden Tweet kam ich auf eine echte Perle des Netzes:
Gebloggt bei @yuccatree: Retrofuture: Der WDR 1967 über das Jahr 2000 http://yuccatree.de/2011/01/retrofuture-der-wdr-1967-uber-das-jahr-2000/?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+freshzweinull+%28YuccaTree+Post+%2B%29

Da hat der WDR im Jahr 1967 mal einen Blick auf das Jahr 2000 gewagt. Spannend, interessant und teilweise hochgradig amüsant! Auf jeden Fall sehenswert:

Innovation braucht Querdenker

Update 29.08.2011 : Das Thema bleibt spannend, aktuell in der ZEIT: Stellt Menschen ein, und nicht Mutanten.

Die Zeit schreibt in ihrer neuen Ausgabe „Querdenker machen Karriere„.

Recht hat sie, aber es ist nicht leicht, dieses Bewußtsein in Chefetagen und Personalabteilungen zu verankern.
Zu einfach ist es, die Kopie des bisherigen zu suchen, für die Softwareentwicklung den reinen Informatiker, fürs Marketing einer Bank den Banker mit Marketingausbildung.
Was aber macht den Quereinsteiger so attraktiv? Vor allem der andere Blickwinkel, die Lust am Hinterfragen. Viele neue Mitarbeiter mit dem passenden Background sind leider auch betriebsblind. Da werden zwar Versuche unternommen, neue Technologien und Vorgehensweisen einzuführen, aber der Mensch ist ein Gewohnheitstier und mag tendenziell keine Veränderung. Aber gerade hier ist es nützlich, auch die anders Denkenden mit zu integrieren, diejenigen, die schon per definitionem neben dem Tellerrand stehen, über den der eingefahrene Mitarbeiter gar nicht mehr blickt.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, es ist oft ein Kampf als Quereinsteiger. Ich bin zwar als Softwareentwickler tätig und habe auch Informatik studiert, aber eben auch Sprachwissenschaften, Künstliche Intelligenz und Computerlinguistik. Vieles aus diesem Fundus kann ich zwar insgeheim bei der täglichen Arbeit anwenden, aber ich tue das stillschweigend, weil ich damit bei dem einen oder anderen den Tellerrand überschreite, über den dieser einfach nicht blicken will.
In einem Markt, in dem sich die Produkte, egal welche Branche immer mehr nur noch marginal unterscheiden, kommt es auf die innovativen Ideen, die kreativen Lösungen an. Dafür aber ist Querdenken, sich in unterschiedlichsten Wissensgebieten bewegen elementar. Und gerade der Querdenker hat dies von Grund auf gelernt, weil er flexibel sein muss, will er in neuen Feldern bestehen.

Und auch die Psychologievorlesungen meines Studiums haben mir schon häufig im Umgang mit Auftraggebern oder Kollegen genützt.

Querdenken mag manchmal für die „Das haben wir immer schon so gemacht“ Menschen anstrengend sein. Aber wenn immer nur das Bestehende weiterentwickelt wird, droht irgendwann Stillstand. Nichts ist so alt wie die Idee von gestern.
Und sollte ein Unternehmen sich entschließen, Innovation als eigene Aufgabe zu verankern tut es gut daran, sich gerade die Querdenker zu suchen. Dort ist die Innovation zu hause. Und dann bitte nicht erwarten, dass die Querdenker als erste vorgeschlagen werden. Meist sind sie für die Führungsetagen eher die unbequemen, weil sie hinterfragen, weil sie auch nicht einfach hinnehmen, was halt immer schon so gemacht wurde. Aber sie sind diejenigen mit den Impulsen, mit dem so wichtigen Blick über den Tellerrand hinaus. Es lohnt sich, die Querdenker, die Quereinsteiger ins Unternehmen zu holen bzw. diejenigen zu finden, die bereits im Unternehmen sind. Sie könnten einen gewichtigen Beitrag zum Vorsprung vor der Konkurrenz leisten.

epubli, mein Gewinn und auch sonst eine gute Idee

Die Plattform epubli beobachte ich nun schon eine ganze Weile. Bislang hab ich zwar noch kein eigenes Werk, das ich dort veröffentlichen könnte (obwohl ich mit dem Gedanken spiele, meine gesammelten Blogbeiträge des letzten Jahres als reales Buch zu sammeln) aber die Idee finde ich mehr als faszínierend.
Jeder, der einen Text verfasst hat, seien es Gedichte, Prosa, ein Tagebuch oder eine Biographie, kann dies zu epubli hochladen und sich daraus ein Buch erstellen lassen. Und das zu Preisen, die durchaus mit den Preisen für ein „normales“ Buch im Handel konkurrieren können. Und für knapp 20 Euro im Jahr kann man sein Buch dann auch noch richtig veröffentlichen, inklusive ISBN Nummer!
Hier wird wirklich real, was ich schon seit längerem erwarte. Extreme Personalisierung. Durch die neuen Möglichkeiten von Internet und IT wird es plötzlich auch finanziell gangbar, kleine und Kleinstmengen zu veröffentlichen. Quasi die umgekehrte Schnittstelle zwischen ebook und Buch. Und wie ich finde, eine geniale Idee gerade z.B. als „besonderes Geschenk“ oder für das persönliche Archiv.

Was mit Fotos schon seit längerem geht, geht mit dem Dienst von epubli auch mit dem geschriebenen Wort.

Auch ne Leseratte gewinnt mal ein Buch 😉

Wer weiß, vielleicht biete ich demnächst die „gesammelten Rants“ aus meinem Blog an? So abwegig find ich das nicht.

Positiv finde ich auch, dass epubli auch in den sozialen Netzen unterwegs ist, und so über den Dienst auf dem Laufenden hält aber auch sonst professionell agiert.

Darüber, also über deren Aktivitäten auf Facebook hatte ich letztes Jahr sogar noch Glück mit epubli. Es gab da ein Weihnachtsgewinnspiel. Aufgabe war es, zu begründen, warum man das Buch von Markus Albers „Meconomy“ unbedingt bräuchte. Und meine Argumentation schien offensichtlich so schlüssig, dass das neue Jahr für mich schon mal sehr positiv, nämlich mit dem Gewinn eines Exemplars von „Meconomy“ begann. Das nenn ich einen Start ins Jahr. Danke an Sophie von epubli, die dieses Gewinnspiel auf Facebook gestartet hat und danke, dass ich der Gewinner geworden bin. Zumal das Buch ja in sich schon ein Fallbeispiel für die neue Art der Veröffentlichung ist. Albers hat es ja selbstvermarktet und erst nachdem das EBook ein grosser Erfolg war auch eine Printversion veröffentlicht und zwar mit und über epubli wie das folgende Bild zeigt:

Man beachte den Verlag 😉

Also man sieht, das Prinzip funktioniert 😉

Frau Aigner, ich wusste ja garnicht, daß Facebook gesundheitschädlicher ist als Dioxin!

In einem Interview mit dem Tagesspiegel meint Frau Aigner mal wieder, sie müsse sich nicht um wichtige Themen kümmern, sondern wieder mit ihrem ablenkenden Facebook Bashing weitermachen:

Verbraucherministerin Aigner
„Ich halte Facebook für problematisch“

Tja, Facebook ist halt als Gutmenschennebelkerze hervorragend geeignet. Die Mehrheit der Bundesbürger versteht dieses ganze Internet sowieso nicht und würd dieses böse Ding eh am liebsten abschalten, da kann man gerne mal populistisch und inkompetent wie Frau Aigner draufhauen. Sie sollte sich mal um die wirklich wichtigen Dinge kümmern, die die Gesundheit der Bürger betreffen. Aber da stecken ja mächtige Konzernlobbies dahinter, die in Deutschland ihre Lobbyisten haben und deshalb natürlich alles tun, damit sie auch nach solchen Skandalen wieder so weiter machen können wie bisher.
Ich wünsche mir endlich, daß Politiker wieder Politik für Bürger machen, nicht für Kernkraftwerksbetreiber, Hotelbesitzer und Lebensmittelkonzerne, die uns chemische Cocktails als gesunde Lebensmittel verkaufen.

Gehe deshalb gleich mal wieder zu meinem kleinen Bauern ums Eck, der nichts anderes als Grünfutter füttert und zu unserem regionalen Bauernmarkt, der gentechnikfreie Produkte aus der Region verkauft.

Mit Verlaub Frau Aigner, ihre Art wie sie Prioritäten setzen halte ich für viel problematischer. So lange unsere Lebensmittelqualität nicht vernünftig überwacht wird, sollten manche Politiker vielleicht zu anderen Themen erst mal die Klappe halten. Die Gesundheit von mir und meiner Familie hat gefälligst stets gewährleistet zu sein, zumal in einem Land, das sich so mit seinen angeblichen Erfolgen brüstet!

Aber sie sind ja nicht alleine. So lange es noch weitere Kapazitäten wie Herrn Ramsauer gibt, die anstelle sich für eine vernünftige, nachhaltige und am Bürger orientierte Verkehrspolitik einzusetzen glauben, sie müssten die deutsche Sprache retten brauche ich mir Gott sei Dank keine Gedanken machen, dass sich in relevanten Bereichen etwas verbessert. Wer braucht schon Straßenbahnen, Züge und vernünftigen öffentlichen Nahverkehr, so lange die Autolobby noch so mächtig ist?

Ach und zum Abschluß. Man sollte nicht so großartig gegen Facebook schimpfen, wenn man andererseits der US Regierung das Ausspähen der Bankkonten von Bundesbürgern erlaubt und die Vorratsdatenspeicherung für ALLE Bundesbürger einführen will, ohne dass ich da mein Veto einlegen oder nicht dran teilnehmen kann. Schon mal was von dem Satz „Mit zweierlei Maß messen“ gehört?