epubli, mein Gewinn und auch sonst eine gute Idee

Die Plattform epubli beobachte ich nun schon eine ganze Weile. Bislang hab ich zwar noch kein eigenes Werk, das ich dort veröffentlichen könnte (obwohl ich mit dem Gedanken spiele, meine gesammelten Blogbeiträge des letzten Jahres als reales Buch zu sammeln) aber die Idee finde ich mehr als faszínierend.
Jeder, der einen Text verfasst hat, seien es Gedichte, Prosa, ein Tagebuch oder eine Biographie, kann dies zu epubli hochladen und sich daraus ein Buch erstellen lassen. Und das zu Preisen, die durchaus mit den Preisen für ein „normales“ Buch im Handel konkurrieren können. Und für knapp 20 Euro im Jahr kann man sein Buch dann auch noch richtig veröffentlichen, inklusive ISBN Nummer!
Hier wird wirklich real, was ich schon seit längerem erwarte. Extreme Personalisierung. Durch die neuen Möglichkeiten von Internet und IT wird es plötzlich auch finanziell gangbar, kleine und Kleinstmengen zu veröffentlichen. Quasi die umgekehrte Schnittstelle zwischen ebook und Buch. Und wie ich finde, eine geniale Idee gerade z.B. als „besonderes Geschenk“ oder für das persönliche Archiv.

Was mit Fotos schon seit längerem geht, geht mit dem Dienst von epubli auch mit dem geschriebenen Wort.

Auch ne Leseratte gewinnt mal ein Buch 😉

Wer weiß, vielleicht biete ich demnächst die „gesammelten Rants“ aus meinem Blog an? So abwegig find ich das nicht.

Positiv finde ich auch, dass epubli auch in den sozialen Netzen unterwegs ist, und so über den Dienst auf dem Laufenden hält aber auch sonst professionell agiert.

Darüber, also über deren Aktivitäten auf Facebook hatte ich letztes Jahr sogar noch Glück mit epubli. Es gab da ein Weihnachtsgewinnspiel. Aufgabe war es, zu begründen, warum man das Buch von Markus Albers „Meconomy“ unbedingt bräuchte. Und meine Argumentation schien offensichtlich so schlüssig, dass das neue Jahr für mich schon mal sehr positiv, nämlich mit dem Gewinn eines Exemplars von „Meconomy“ begann. Das nenn ich einen Start ins Jahr. Danke an Sophie von epubli, die dieses Gewinnspiel auf Facebook gestartet hat und danke, dass ich der Gewinner geworden bin. Zumal das Buch ja in sich schon ein Fallbeispiel für die neue Art der Veröffentlichung ist. Albers hat es ja selbstvermarktet und erst nachdem das EBook ein grosser Erfolg war auch eine Printversion veröffentlicht und zwar mit und über epubli wie das folgende Bild zeigt:

Man beachte den Verlag 😉

Also man sieht, das Prinzip funktioniert 😉

Frau Aigner, ich wusste ja garnicht, daß Facebook gesundheitschädlicher ist als Dioxin!

In einem Interview mit dem Tagesspiegel meint Frau Aigner mal wieder, sie müsse sich nicht um wichtige Themen kümmern, sondern wieder mit ihrem ablenkenden Facebook Bashing weitermachen:

Verbraucherministerin Aigner
„Ich halte Facebook für problematisch“

Tja, Facebook ist halt als Gutmenschennebelkerze hervorragend geeignet. Die Mehrheit der Bundesbürger versteht dieses ganze Internet sowieso nicht und würd dieses böse Ding eh am liebsten abschalten, da kann man gerne mal populistisch und inkompetent wie Frau Aigner draufhauen. Sie sollte sich mal um die wirklich wichtigen Dinge kümmern, die die Gesundheit der Bürger betreffen. Aber da stecken ja mächtige Konzernlobbies dahinter, die in Deutschland ihre Lobbyisten haben und deshalb natürlich alles tun, damit sie auch nach solchen Skandalen wieder so weiter machen können wie bisher.
Ich wünsche mir endlich, daß Politiker wieder Politik für Bürger machen, nicht für Kernkraftwerksbetreiber, Hotelbesitzer und Lebensmittelkonzerne, die uns chemische Cocktails als gesunde Lebensmittel verkaufen.

Gehe deshalb gleich mal wieder zu meinem kleinen Bauern ums Eck, der nichts anderes als Grünfutter füttert und zu unserem regionalen Bauernmarkt, der gentechnikfreie Produkte aus der Region verkauft.

Mit Verlaub Frau Aigner, ihre Art wie sie Prioritäten setzen halte ich für viel problematischer. So lange unsere Lebensmittelqualität nicht vernünftig überwacht wird, sollten manche Politiker vielleicht zu anderen Themen erst mal die Klappe halten. Die Gesundheit von mir und meiner Familie hat gefälligst stets gewährleistet zu sein, zumal in einem Land, das sich so mit seinen angeblichen Erfolgen brüstet!

Aber sie sind ja nicht alleine. So lange es noch weitere Kapazitäten wie Herrn Ramsauer gibt, die anstelle sich für eine vernünftige, nachhaltige und am Bürger orientierte Verkehrspolitik einzusetzen glauben, sie müssten die deutsche Sprache retten brauche ich mir Gott sei Dank keine Gedanken machen, dass sich in relevanten Bereichen etwas verbessert. Wer braucht schon Straßenbahnen, Züge und vernünftigen öffentlichen Nahverkehr, so lange die Autolobby noch so mächtig ist?

Ach und zum Abschluß. Man sollte nicht so großartig gegen Facebook schimpfen, wenn man andererseits der US Regierung das Ausspähen der Bankkonten von Bundesbürgern erlaubt und die Vorratsdatenspeicherung für ALLE Bundesbürger einführen will, ohne dass ich da mein Veto einlegen oder nicht dran teilnehmen kann. Schon mal was von dem Satz „Mit zweierlei Maß messen“ gehört?

Ein Android 3.0 Preview Video. Es wird einiges anders.

Dank an stadt-bremerhaven.de für diesen Linktipp. Ein vielversprechender Ausblick auf das neue Android 3.0. Im Gegensatz zu manch anderem OS scheut man sich bei Google offensichtlich nicht auch vor grösseren Redesigns. Das gefällt mir alles schon sehr gut. Und irgendwie kommt mir der Anfang des Videos bekannt vor. Läuft da nicht gerade ein Film namens Tron Legacy im Kino? Mit ähnlichem Design?

Der MTV Shitstorm ist symptomatisch, sterbt doch an eurer Gier

Es ist erstaunlich, dass offensichtlich in manchen Managementetagen immer noch nicht das wahre Wesen des Internets verstanden wird. Und das das ganze jetzt sogar in die „klassischen“ Medien abstrahlt, macht das ganze noch bemerkenswerter (wobei bei einem Musiksender von einem klassischen Medium zu sprechen nicht einer gewissen Ironie entbehrt). Seit Jahren wird nun versucht, mit stets nur geringem Erfolg, PayTV in Deutschland zu etablieren. Wenn man sich die Reaktionen auf den Facebook Seiten von MTV Deutschland ansieht, zeigt sich aber, daß dieser Schritt nicht wirklich so wohl überlegt zu sein scheint, wie angenommen. Oder man könnte auch sagen: Da haben Manager mal wieder entschieden, was ihrer Ansicht nach das Beste für den Kunden ist, ohne den Kunden zu fragen. Ich finde es ausgesprochen erhellend, wie sehr im Moment klassische Medien, sei es Print oder TV auf das Internet bashen, gleichzeitig aber immer wieder mit ihren verquasten Geschäftsmodellversuchen scheitern, die in den Elfenbeintürmen der Chefetagen offensichtlich von einem Management ersonnen wurden, das sein eigenes Medium nicht mal so konsumiert wie die aktuelle Kundschaft. Bzw. das so weit entfernt von Kunden und deren Wünschen in den Sphären reinen Profitdenkens lebt, dass es die Kunden auf der Strecke zurücklässt.
Die Printmedien schaffen es nicht, die neuen digitalen Verkaufspfade zu beschreiten, die öffentlich rechtlichen vergessen ihren Auftrag und daß sie eigentlich schon staatliches PayTV sind (was anderes ist die GEZ Gebühr als eine staatlich verordnete PayTV Gebühr) und die Privaten, die ja eigentlich durch Werbung finanziert sein sollten, wandern in Bezahlangebote ab, die keiner will, schon gar nicht, so lange man verpflichtend GEZ und ggf. auch Kabelgrundgebühren zahlen muß. Hallo ihr da oben. Es gibt Menschen, die können sich keine 50 Euro monatlich leisten (GEZ monatlich knapp 18 Euro, Kabel alleine etwa 17 Euro +- abhängig vom Anbieter sind schon alleine knapp 35 Euro!!, dazu z.B. das Sky Basispaket wieder 17 Euro), nur um trashiges Unterschichten TV und Endlosschleifen von Filmkanälen anzuschauen. Es gibt Menschen, die arbeiten hart für ihr Geld und deren Lohn ist nicht 5 oder 6 stellig im MONAT!
Also kommt runter von eurem hohen Ross und macht wieder Produkte für Kunden, nicht für profitgierige Anteilseigner und Aktionäre.

Das Tablet ist NICHT die Lösung liebe Verleger

In der Süddeutschen war heute zu lesen: Die iPad-Illusion „Tablet-Computer sollen die Zeitungsbranche retten, weil Nutzer Geld für Nachrichten zahlen. Doch eine Zwischenbilanz zeigt: Der Traum könnte sich als Chimäre entpuppen. “

Damit meint die Süddeutsche, daß die erwarteten glorreichen Umsätze mit Zeitungsapps offensichtlich doch nicht so eintreffen wie erwartet. Nun denn. Analysieren wir die Gesamtsituation doch mal ganz ehrlich. Zum einen. Im Gegensatz zum EBook Reader ist ein IPad ein MULTIMEDIA Device. Mit herkömmlichen reinen Print- und Bildapps kommen die Verlage da nicht weit, denn es gibt ja auch noch Video, Audio UND Spiele. Und ich wage zu behaupten, daß für die meisten Käufer des IPads und ähnlicher Devices das Gerät definitiv kein Arbeitsgerät ist. (Es sei denn, es gehört hauptsächlich Konsumption zur Arbeit des Besitzers). Sobald ich selbst Texte verfassen oder aktiver auf Twitter oder Facebook unterwegs sein will, brauche ich eine Tastatur oder zumindest eine schnelle und effiziente Eingabemethode.

Zum anderen wird der Markt in diesem Jahr meiner Ansicht nach nicht so explodieren, wie manche das erwarten. Denn der erste Hype ist durch, ich kenne bereits einige Nutzer, die desillusioniert von ihren Tablets wieder zu Notebooks und Smartphones umschwenken, denn ein Tablet ist nun mal kein Arbeitsgerät, mal ein paar Nischen ausgenommen.

Außerdem, sooo günstig ist eine Zeitung auf dem App auch nicht, selbst wenn sie günstiger angeboten wird. Denn das Lesegerät ist inital sehr teuer. Und da es sich um ein technisches Gerät handelt ist die Lebenszeit begrenzt und durch den Hypefaktor limitiert, so daß in mind. 2-3 Jahren das Nachfolgegerät kommen muss. Nun hat der typische Tablet Nutzer aber auch noch Smartphone und Notebook, die auch in regelmäßigen Rhythmen ersetzt werden müssen. Alles in allem, je mehr Gadgets man besitzt ein um so teurerer Spaß.

Und einer der schönen Seiteneffekte des Webs ist ja, daß ich mir meine Nachrichten aus verschiedenen Quellen zusammenstellen kann. So lange die Verleger immer noch ganze Zeitungen im Abo anbieten, werde ich mich hüten, mich digital nur an eine Zeitung zu binden. Dann doch lieber der breiter gestreute Dienst, den ich über einen RSS Feed beziehe.

Sicher, Tablets werden weiterhin am Markt bestehen. Aber auch hier ist der Hype bald vorbei, und dann werden wir alle merken, daß ein Tablet weder ein Smartphone, noch einen Notebook ersetzt und somit als weiterer Ausgabeposten wohlüberlegt sein will. Ich nutze zur Zeit „noch“ einen gebrauchten Tablet PC, der aber bei weitem häufiger mit Tastatur, als nur als reines Tablet genutzt wird. Und er wird mit Sicherheit nicht durch einen weiteren oder gar ein Tablet ersetzt werden. Wohlgemerkt, es geht mir NICHT um die Sinnhaftigkeit von Touchscreens. Aber als alleinige Eingabemöglichkeit finde ich sie schon bei Smartphones gerade noch tolerierbar, da ich auf einem Smartphone eher keine längeren Texte schreiben werde.

Letztlich empfand und empfinde ich günstige (also ca. 50 Euro teure) EBook Reader immer noch als die bessere Alternative, da hier das Leseerlebnis angenehmer und das Budget bei weitem nicht so strapaziert ist!

Der Bausparfuchs ist wieder daheim, aber die Geschichte geht weiter.

Spannend war 2010. Nicht nur für mich, auch für meinen Arbeitgeber, dessen Markenfigur, der @bausparfuchs sich auf eine Reise durch Deutschland begab. Gestützt von einer kreativen Agentur und einigen bereits Social Media affinen Kollegen war der Fuchs sowohl auf Twitter, als auch auf Facebook und in seinem eigenen Blog http://www.bausparfuchs.de. Und ich finde, das ganze war für einen ersten Schritt sehr erfolgreich! Jetzt soll es aber weitergehen. Und dafür werden jetzt auch die Leser des Blogs aufgerufen sein, neue Themen vorzuschlagen, rund ums Haus, ums Bauen, einfach um Themen, die den Fuchs interessieren könnten. War 2010 schon spannend, so würde ich sagen: 2011 brechen wir endgültig auf. Ich bin gespannt, und freue mich, daß ich auch 2011 in dem Team dem Fuchs bei seinem Weg durch die sozialen Medien helfen darf.
Es ist, das habe ich 2010 gelernt, wahrlich nicht leicht, als Unternehmen ehrlich, glaubwürdig und spannend in den sozialen Medien aufzutreten. Aber ich finde, der erste Schritt ist sehr gut gelungen. Und jetzt kommts auch ein bisschen drauf an, was die Community zurückgibt.

Ich hab auf jeden Fall intensiv auch mal die „andere Seite“ kennengelernt, gelernt was für Herausforderungen, für Fragen, für Probleme sich stellen, wenn man eben nicht als Privatperson sondern als Unternehmen ins Social Media Zeitalter aufbricht.

2011 könnte ein ganz schön ausgefuchstes Jahr werden 😉

Die „neue“ ARD und der Kuschelkurs mit den Verlegern

Zur Zeit echauffiert sich das Netz über ein Interview der neuen ARD Vorsitzenden Piel:

ARD-Vorsitzende Piel: „Die ARD steht für eine Allianz gegen Google bereit“ – Medien – Tagesspiegel.

Ganz ehrlich, ich halte die Aussagen zwar für sehr wirr, wittere dahinter aber ein großes Maß an Kalkül. Gerade hat die ARD mit der Tagesschau App bei den Verlegern für Aufruhr gesorgt. Da wird natürlich diese Äußerung auch deshalb kommen, weil man es sich nicht gänzlich mit den Verlegern verscherzen will. Aber wie kommt Frau Piel auf diese wirre Annahme, Google stelle eine Gefahr für Verleger und Sender dar? Im  Gegenteil, durch Google werden manch junge Digital Natives überhaupt noch an Zeitungsinhalte und Medien herangeführt. Und warum eigentlich Google? Im Moment finde ich die meisten interessanten Links über Facebook oder Twitter! Also besteht eine Allianz gegen das Internet? Im Zusammenhang damit von einem Geburtsfehler des Internet zu reden, weil dort eine Gratiskultur bestehe, halte ich für eine absolute Frechheit. (Zitat: „Wie schnell könnten Sie ihre Apps denn überhaupt kostenpflichtig machen?“
Es gibt ja schon heute kostenpflichtige Apps der ARD, beispielsweise die Loriot-App. Den Geburtsfehler des Internets – kostenlose Inhalte – zu beseitigen ist aber schwierig und langwierig.
„) Nicht das Internet hat einen Geburts- sondern die althergebrachten Denkweisen der Digital Visitors in den Chefetagen der Medienkonzerne haben einen ganz gewaltigen Denkfehler. Anstelle sich Gedanken um neue Geschäftsmodelle zu machen wird undifferenziert das Internet als das globale Böse dargestellt, dessen integrativer, freier Ansatz wohl unbedingt unter die Kommerzknute gebracht werden muss.

Mal sehen, wann die Tagesschau app Geld kosten wird? Und wie schnell dann keiner mehr diese Anwendung nutzen wird.

Interessant auch die wie ich finde Drohung: Zitat „Was tun Sie, um den Zeitungen zu helfen?
Wir bieten Kooperationen an. Mathias Döpfner, der Springer-Chef, denkt bei diesem Thema in die richtige Richtung. Er will eine Allianz der Qualitätsanbieter im Wettbewerb, unter anderem gegen Google, Apple und Vodafone. Die ARD steht dafür bereit.

Also will man exakt mit jenen Medien operieren, die den Qualitätsjournalismus dem Profit opfern? Will also auch die ARD zum Unterschichtenfernsehen mutieren? Dann wäre für mich der letzte Grund passe, noch gelegentlich mal das Fernsehen einzuschalten.
Erste Bewegung in diese Richtung lässt sich durch die neue Programmplanung der ARD erkennen, wo kritischen Information verblödenden Unterhaltungsformaten geopfert werden soll.
Und danke an @mahrko für den Link zum Interview mit ZDF Chefredakteur Frey, der zu dem neuen Programmkonzept der ARD ein paar treffende Sätze parat hat.
Es gibt diverse Beispiele, warum gerade die Kostenloskultur funktioniert aber man kann das einfach ignorant abtun. Das Ansehen der alten Holz- und Flimmermedien wird das nicht verbessern, aber es wird die Gegenbewegung im Netz verstärken. Denn je mehr der Konflikt in die Öffentlichkeit getragen wird, um so schneller wird offenbar, dass der Kaiser in Wirklichkeit tatsächlich nackt ist!

Das Buch vom Blog. So werde ich als Blogger Buchautor.

Wer hat sich nicht schon mal überlegt, ob er nicht das ganze Material, was er in seinen Postings produziert hat, zwischen die Deckel eines Buches bringen könnte? Das geht recht einfach!

Dazu bedarf es zweier Schritte:

Schritt 1: Installation des Plugins Feedfabrik Blogbook Printing für Feedfabrik.com

Damit lässt sich aus dem bestehenden Blog ein PDF erzeugen, das entweder für ein paar Euro bei Feedfabrik erworben werden kann, oder gleich zwischen die Deckel eines Buchs gepresst werden.
Schritt 2: Eventuell leichte Anpassungen des Artikeltemplates. Es kann durchaus passieren, das ein paar Merkwürdigkeiten im Buch auftauchen. So werden bei mir im Moment noch die Kategorien doppelt dargestellt. Das lässt sich aber sehr leicht beheben, in dem man im Artikel Template die entsprechende PHP Zeile auskommentiert, dann das PDF Buch erzeugt, und sie danach wieder einkommentiert.
Schritt 3: Eigenveröffentlichung. Wer die PDF Version bevorzugt kann später z.B. direkt bei Feedfabrik oder beim Dienst www.epubli.de aus dem erstellten PDF immer noch ein Buch erzeugen lassen.
Auch wenn man nur das PDF erstellt, ist das ganze ausgesprochen spannend, denn so erfährt man schwarz auf weiß, wie viel man eigentlich bereits an Texten produziert. Ich war extrem erstaunt, dass die Gesamtheit meiner bisherigen Blogposts (allerdings inklusive der Bilder) immerhin ein Buch von 580 Seiten ergeben würde!

So sieht der Pluginscreen aus, über den der Druck des Buches "angestossen" wird.

Probiert das ruhig mal aus, denn der Dienst bietet die Möglichkeit, das ganze Buch vorher anzusehen und ein Vorschau-PDF herunterzuladen. Ich überlege mir dieses Jahr ernsthaft, ob ich mir so einen Abzug meines Blogs nicht ins Regal stelle. Die Kosten sind nur unwesentlich höher als wenn ich mir ein Buch im Buchhandel kaufe und es ist ein sehr persönliches Archiv meiner bisherigen Schreibarbeit