Wuala ändert seine Speichersystematik und ich sage wohl bye bye.

Tja, wieder eine gute Idee, die kaputt gemacht wird. Schade. Gerade der Aspekt, dass ich durch teilen von Plattenplatz zusätzlichen Platz im Netz gewinnen konnte, hatte für mich bislang Wuala interessant gemacht. Jetzt aber folgende enttäuschende Info:

Zitat: „With the introduction of our new storage system, the whole file storage scheme has changed. There are some major improvements coming with this new storage system, such as incremental upload, higher redundancy, multiple down- and uploads and increased file size limit (up to 100 GB). Also, we want to free up engineering resources so we can focus on features we consider more important.“

Damit ist für mich Wuala nicht mehr interessant und ich werde meine Daten wohl nach und nach in Googles Wolke migrieren, wo ich jetzt bereits einen 20GByte Speicher habe und/oder zu 1und1, wo mir sogar 1 TByte zur Verfügung stehen.

Wie seht ihr das?

 

Collaborative Consumption oder: Was unsere Großeltern noch machten

Ein interessantes Konzept, das ich schon auf der re:publica 2011 kennengelernt hatte und das nun auf dem Stuttgarter Barcamp eine eigene Session bildete ist „Collaborative Consumption“. Mittlerweile zu einer bedeutsamen Bewegung angewachsen geht es dabei darum, Dinge nicht mehr nur für sich zu „konsumieren“ sondern auch zu teilen.

 

 

Ein Beispiel, das dies sehr schön illustriert ist jenes, vom Bild, das ich aufhängen will. Dazu benötige ich ein Loch für einen Dübel und dafür wiederum eine Bohrmaschine. Reflexartig würden nun diejenigen, die noch keine Bohrmaschine besitzen sagen, nun, dann kaufe ich mir eben eine, kann ich eh immer wieder mal brauchen.

Und genau da liegt der Irrtum. Studien besagen, dass ein Bohrer durchschnittlich nur 11 Minuten IM JAHR überhaupt genutzt wird.

Die Idee nun: Ich brauche eigentlich nicht den Bohrer, sondern das Loch in der Wand. Also warum nicht den Bohrer leihen, und damit nicht konsumieren. Das ist in manchen Bereichen heute schon realisiert (ich kann mir diverse Werkzeuge bei den meisten Baumärkten auch leihen), wird aber von der breiten Masse nicht angenommen.

Warum ist das so? Nun, wir leben nach wie vor in einer Konsumgesellschaft und definieren uns genau dadurch. Wir wohnen in Wohnungen, die wir kaum sehen, kaufen Dinge, die wir nicht brauchen um Leute zu beindrucken, die wir nicht leiden können.

Viele Menschen zum Beispiel könnten sehr gut auf ein eigenes Auto verzichten, wollen das aber nicht, da das Auto immer noch, wenn auch mit absteigender Tendenz, als Statussymbol gilt.

Sehr offensichtlich wird dies in den Management Etagen, wo extrem häufig dicke, viel zu grosse und unnötig teure Fahrzeuge in den Fuhrparks stehen, weil man das als Manager nun mal so macht. Weil es ja schlimm aussieht, wenn der Manager mit einem Smart käme oder zumindest einem Mittelklasse Auto.

Ähnliches, und da muss ich mich ganz klar auch an die eigene Nase fassen, gilt für unsere IT Branche. Wer nicht das neueste Gadget hat, der gilt als rückständig, uninformiert. Und die Industrie lebt gerade von diesem Drang zum neuen. Kaum ist das Tablet XY Version 1 auf dem Markt, wird schon das Tablet XY 2.0 angekündigt. Natürlich hat das neue so viele notwendige Features, dass man es sich unbedingt anschaffen muss. (Und bevor hier jemand lästert, auch ich befreie mich selbst nicht von diesem Vorwurf).

Aber hier liegt auch ein Problem in der Argumentation. Bislang wird dieses ganze Konzept noch viel zu sehr mit dem „Gutmenschen“ Dünkel versehen. Entweder, ich verzichte und teile, oder ich bin „schlecht“.

Nun kann man nicht einfach sagen, verzichte auf jeden Besitz und die Welt wird gerettet. Es geht meiner Ansicht nach viel mehr um einen bewussten Konsum. Jeder darf auch etwas besitzen, darf etwas nicht nur brauchen, sondern auch „wollen“. Aber das sollte stets eine bewußte Entscheidung sein, die aus  mir selbst heraus motiviert ist. Ich interessiere mich für elektronische Devices und kaufe sie deshalb, nicht weil Kollege X oder Freund Y dieses oder jenes Gerät hat. Aber wir haben uns in der Familie zum Beispiel AKTIV dazu entschlossen, dass uns ein Fahrzeug reicht. Wir leben auf dem Land, deshalb ist es sehr schwer, ganz ohne Auto auszukommen, aber ich kann, auch bedingt durch unsere Wahl des Wohnorts, mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, und tue das auch im Winter.

 

Unser Garten bietet viel, was man teilen kann.

 

 

Collaborative Consumption hat noch einen weiteren Aspekt, der heutzutage in einer stark individualisierten Welt eher ins Hintertreffen geraten ist.

Gegenseitiges Vertrauen ist die Grundlage für eine funktonierenden „kollaborativen Konsum“. Das funktioniert mit nicht statusträchtigen Dingen recht gut, so haben wir in unserer Nachbarschaft, in der eigentlich jedes Haus auch noch einen Gemüsegarten hat, uns derart koordiniert, dass jeder seinem Nachbarn von dem, was er im Überschuss hat, etwas abgibt.

Aber warum zum Beispiel sind Car Sharing Angebote immer noch nicht in der breiten Masse angekommen.

Viele Fahrzeuge stehen die meiste Zeit des Jahres in der Einfahrt oder Garage. Aber als Statussymbol will man nicht auf sie verzichten.

Zudem besteht oft die Angst, wenn ich etwas teile, macht der andere das womöglich kaputt oder gibt es mir nicht mehr.

Hier sehe ich das grosse Potential von Sharing Plattformen, die dann nicht nur das Teilen von Dingen übernehmen, sondern zum Beispiel auch allen Teilnehmern gegen eine geringe Gebühr eine Versicherung anbieten. Zudem können hier auch Bewertungssysteme eingeführt werden, die ähnlich der Bewertungen bei Amazon oder bei Tippplattformen dann vertrauenswürdige Tauschpartner mit Punkten belohnen.

Was sich aber meiner Ansicht nach zuerst wandeln muss, und da haben natürlich so ziemlich alle grossen Konzerne etwas dagegen. Reiner Konsum muss unschick werden. Wer nur noch konsumiert darf nicht mehr als Trendsetter angesehen werden. Use it, reuse it, recycle it ist als Konzept immer noch eher etwas für die „komischen“ Geeks, Nerds und Ökos.

So lange aber in den Schulen und Elternhäusern dieses Konzept nicht vorgelebt wird, so lange ich mich immer noch rechtfertigen muss, warum unser Vorgarten nicht teuer gepflegt aussieht, sondern eher wie ein Abenteuerspielplatz für Kinder (Was er auch ist, deshalb gehen mir die ganzen versteckten Andeutungen auch am… na  ihr wisst schon) und so lange die Industrie immer noch Produkte anbietet, die weder reparierbar sind, noch dauerhaft nutzbar, so lange muss man immer wieder und mit grosser Penetranz darauf drängen, dass auch in den Chefetagen ein Umdenken, weg vom immer mehr, immer mehr, hin zu nachhaltiger Produktion und zu einer serviceorientierten statt einer verbrauchsorientierten Wirtschaft einsetzt.

Wir alle besitzen heute schon viel zu viele Dinge und ich wage zu behaupten, dass zwei drittel aller Dinge, die wir in unseren Haushalten lagern, völlig unnötig sind.

Jeder von uns muss umdenken, aber es ist ein valides Konzept, Konsum zu hinterfragen und wieder mehr auf den Tausch und die gegenseitige Hilfe zu setzen.

 

Apps für Kids, inspiriert durch die Barcamp Stuttgart Session von @magdalenab

Wir lassen unsere Kinder nicht so oft an den Computer, wie viele andere (sollte ich vielleicht nochmal überdenken, als Geek und mobil affiner Papa sollte man vielleicht nicht ganz so streng sein). Wenn aber, dann gibt es eine bestimmte Auswahl von Spielen, die wir für geeignet halten:

Hier mal eine kurze Auflistung dessen, was unsere Kinder so spielen: Natürlich sind alle (ja, auch die Eltern) Fans von

Angry Birds (mein jüngster Marc (6 Jahre) speziell von Angry Birds Rio, da er auch den Kinofilm sehr mag) auf Android und IPhone/Ipad Der grosse liebt darüber hinaus

Sid Meiers Pirates auf dem IPad.

Folgende Spiele kann ich, bzw. können meine Kids ausserdem empfehlen, ab jetzt meist Android als Plattform, ich gehe aber davon aus, dass es die meisten auch für IPad/IPhone gibt.

Alle nachfolgenden Spiele haben meine Kids (ja ok, und ich auch) gespielt und für gut befunden.

Speedx 3d (ein Rennspiel, in dem man durch einen Tunnel fliegt und geometrischen Objekten ausweichen muss)

Frozen Bubble (Murmeln kombinieren, so daß sie verschwinden)

Burn the Rope (Man muss ein Seil so abbrennen lassen, dass möglichst das ganze Seil verschwindet)

Scooter Hero (Ein Mopedfahrer fährt über verschieden lange Wegstücke und muss dabei über Lücken und Hindernisse springen) Reckless Racing und Reckless Getaway (Zwei Autorennspiele, evtl, erst für ältere Kinder geeignet)

Majesty (eine wunderschön gestaltete Aufbausimulation, spielt auch der Herr Papa sehr gerne mal, durch die Kampfszenen aber auch eher was für die Älteren Kids)

Age of Wind 2 Eine sehr schöne Piratensimulation, in der man sein Piratenschiff mit dem Lagesensor des Smartphones steuert  Ja, etwas erstaunlich: Aber zumindest mein Ältester liebt

Chess und Go Doodle Jump (Plattformhüpfspiel)

Fruit Ninja (Katjas (9) Lieblingsspiel, sie ist da schon bei weitem besser als der Herr Papa) Früchte zerteilen, klingt langweilig, ist aber extrem spassig. Auch ein Spiel für die Kids und den Herrn Papa)

iForest (Ein interaktives Buch zum Erkennen von Bäumen und Sträuchern. Sehr schön gemacht und klasse, wenn man mit den Kindern spazieren geht, um ihnen die verschiedenen Baumarten näher zu bringen)  

MyCountry (eine Stadtbausimulation der Extraklasse)

NABU Vogelführer (ermöglicht es den Kindern, Vögel, die sie draußen sehen zu identifizieren an hand der Farbe, der Form, dem Gesang. Beinhaltet auch schöne Spiele z.B. um am  Gesang den richtigen Vogel zu erkennen. Auch Klasse für ne Wanderung)

Paradise Island (Aufbau Simulation für ein Ferienparadies. Auch Wirtschaftssimulation)

The Cat in the Hat Comes Back (ein schönes interaktives Kinderbuch, das die Kinder vorlesen lassen können, selber lesen und bei dem sie quasi spielerisch englisch lernen)

The Fantastic Flying Books of Mr. Morris Lessmore  für mich das tollste interaktive Buch im Moment, leider nur in englisch, also eher was für die grösseren, die schon einigermaßen englisch lesen können, dann aber extrem fesselnd (leider nur auf IPad verfügbar, da bin ich mal wirklich neidisch drauf 😉 )

Raging Thunder (Ein Autorennspiel für echte Jungs und deren Papas 😉 )

Abduction! World Attack (Plattformhüpfspiel mit ner wirklich lustigen Animation)

WWF Fischratgeber (Den drück ich immer meinen Kindern in die Hand, und dann dürfen sie den Papa beraten, welche Fische wir fürs Mittagessen einkaufen dürfen und welche nicht. Damit bekommen sie spielerisch auch  noch etwas über Überfischung und bewußten Einkauf beigebracht)

Turbofly 3d (Momentan das absolute Lieblingsspiel von Jan (12), ein Weltraumrennspiel)

 

So, das wars fürs erste. Die Liste beinhaltet Spiele, die ich für Kinder ab ca. 6 Jahre empfehlen kann.

 

Ich hoffe, da ist das eine oder andere dabei, dass ihr gebrauchen könnt. Und @MagdalenaB falls du noch Unterstützung für dein Projekt brauchst, ich bin da gerne dabei. Hab ein spezielles Interesse dran, Kindern Medienkompetenz zu vermitteln und ich finde, Verbote sind da kontraproduktiv aber ein spielerischer und vernünftiger Umgang bringt viel.

 

 

 

 

Barcamp Stuttgart ein Fazit in drei Tags: Klasse, informativ, lecker

Zurück vom Barcamp Stuttgart.

Bin immer noch komplett vollgeladen mit Information, Inspiration und Stoff zum Nachdenken. Wer hätte gedacht, dass es auf einem Barcamp eine Session „Wer bin ich wirklich?“ und das diese Session in mir ganz viele Gedanken, Emotionen und den Wunsch, mich wieder mit mir zu befassen und mich wieder weiterzuentwickeln auslösen würde. Tausend Dank alleine schon dafür.

We had joy, we had fun, we had sessions in the sun

 

Was ich auch mitgenommen habe, es gibt weit mehr Menschen, die sich Gedanken um ihren Konsum machen, und was er mit unserer Welt macht als ich annahm. Und nein, es war kein reines Geek Camp Beate, aber der zweite Tag hat ein paar ganz besondere Sessions gehabt. Und hmm, trotz „Collaborative Consumption“ und neuen Gedanken zum Konsumverzicht die AR Drone.. Hach, epic hach, die wird sich der Herr Papa wohl zum Geburtstag wünschen. Schliesslich beschwert sich meine Frau immer, mir Geek könne man doch eh nix schenken…. Arr, Arrr Arrrrrrrrr.

Jetzt bin ich wieder zu hause, mit einem Füllhorn neuer Eindrücke, und einer Menge an neuen Ideen fürs Blog, für Gadgets und Tests und ja, dank @emju bin ich auch wieder motiviert, eines meiner grössten Projekte aus der Kategorie, „will ich schon immer, aber trau mich nicht “ anzugehen, an einem Buch arbeiten, dessen Grundidee seit Jahren in meinem Kopf steckt, das ich aber nie wirklich begonnen habe.. aus Angst.. hmm. Ich glaube, da sollte ich mich noch mal mit dem „Wer bin ich wirklich“ Kreis kurzschließen 😉

Nächstes Projekt und Resultat aus einer Session des Barcamps über Collaborative Consumption. Das Thema wird möglichst bald ein viel stärkeres Gewicht in meinem Blog bekommen, da mich dieses Thema mit all seinen Facetten spätestens seit der re:publica 2011 intensiv beschäftigt und ich da auch schon ein paar lose Enden zusammenrecherchiert habe, die dank der Stuttgarter Session erste Knoten ausgebildet haben und die ich nun endgültig zu einem roten Faden verbinden möchte.

Das Barcamp bestand nicht nur aus "denkdenkdenk" sondern auch aus extrem "nomnomnom"

Ansonsten tausend Dank an alle Sponsoren. Ihr wisst hoffentlich, wie wichtig ihr wart und auch beim nächsen Barcamp sein werdet. Danke an Jan Theofel the brain behind all the action, an mfg innovation für die geniale Location (oh, das reimt sich, und was sich reimt ist gut!), an esskultur für extrem gutes #nomnomnom an den beiden Tagen und an alle, die in irgendeiner Form dazu beigetragen haben, dass wir barcamper uns willkommen, versorgt und umsorgt gefühlt haben. You ROCK, all of you!

Und allen Followern die ich wiedersehen durfte, die ich zum ersten Mal treffen durfte, oder die ich jetzt als neue Follower gewonnen habe. Vielen Dank für viele tolle Gespräche, Gedanken, Diskussionen. Und auch vielen Dank all jenen, die ich ganz neu kennenlernen durfte, und denen ich jetzt gerne und mit dem Wissen folge, da tickt ein kreativer Kopf!

Und last but not least meine Tweets, die von Herzen kamen:

Merke: Im Netz und auf Barcamps interessieren keine Jobbezeichnungen, Alter oder Geschlecht, sondern was du drauf hast

und: Follower aus barcamps sind besonders interessant. Sie folgen einem, OBWOHL sie dich live erlebt haben… #bcs4”

Und ganz zum Schluß: @windfeder Wow, Respekt für die Bilder, mach weiter, du hast Talent. VIEL Talent!

 

Barcamp Stuttgart 2011: Schon am ersten Tag sehr erkenntnisreich.

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Wieder ein Barcamp, bei dem die spannendsten Sessions parallel laufen. Schon jetzt, nach erst einem Tag kann ich definitiv sagen, es hat sich gelohnt. Hab wieder mal meine GTD Kenntnisse aufgefrischt, neue Einsichten zum Thema Apps für Kinder bekommen und gelernt, dass man mittlerweile sehr gut qualitativ hochwertige Texte aus Datenbanken von Programmen extrahieren lassen kann.

Ansonsten einfach ein Spitzenumfeld, sehr leckeres Essen, super Getränkeversorgung und auch die Lokation ist Spitze, von meinem Hotel aus nur ein paar Schritte.
Jetzt bin ich noch auf das Abendprogramm gespannt und was uns morgen erwartet.

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Mein Galaxy Tab 10.1 Reparaturfall: Das Tab ist schon fast beim Reparaturservice

Gestern nacht kam das Paket wohl an, kurz vor Mitternacht, ich gehe davon aus, dass es heute am Zielort ausgeliefert wird. Also knapp 2 Tage von Schwäbisch Hall bis zum Reparaturdienstleister von Samsung. Das hält sich noch im Rahmen, mit meiner Schätzung liege ich richtig, 4 Tage gesamte Transportzeit hin und  wieder zurück. Jetzt kommen die nächsten Tests: Wie lange dauert die Reparatur und weiß Samsung selbst über den Status Bescheid? Schliesslich kann man sich auf deren Webseite nach seinem Reparaturauftrag erkundigen.

Da wohl der Service das Paket erst heute bekommt, werde ich nach dem Barcamp nächste Woche mal eine Anfrage an Samsung richten, quasi als weiterer Test. Und ich werde weiter berichten.

 

The eagle has nearly landed. Nächste Woche dann der Gegencheck bei Samsung. Wissen die Bescheid darüber?

Update:

Und zur Ergänzung, weil die Frage aufkam. Als ich bei Samsung wegen der Schlieren unter dem Display anfragte, bekam ich folgende Antwort:

26.09.2011 13:40:51
Wir empfehlen Ihnen, Ihr Samsung Galaxy Tab zur Überprüfung an unseren
zentralen Servicepartner zu senden. Dieser wird die Reparatur an Ihrem
Tab vornehmen. An folgende Adresse ist das Tab zu senden:
Samsung Mobile Reparatur-Center
Heinrich-Hertz-Strasse 3c
14532 Kleinmachnow
Dabei müssen Sie folgendes beachten:
– Kopie des Kaufbelegs
– Kurze Fehlerbeschreibung
– Nicht im originalen Karton versenden
– Gerät mit Akku und Ladekabel
– Porto muss übernommen werden 

Stimmt eigentlich was Sascha Kraeling mich fragte: Warum muss ICH das Porto bezahlen, wenn es doch ein Garantiefall von Samsung ist?

 

 

 

 

 

Das ging schnell: Erster #fail beim Wartungsfall Galaxy Tab 10.1. Dhl lässt sich Zeit

Tja, ich wusste ja schon, warum ich Sendungsnachverfolgung und Versandversicherung gemacht hab. Nun ist das Paket wohl bei der Post aber wird offensichtlich dort zwischengelagert. Zumindest habe ich bislang einen ganzen Tag kein Statusupdate über irgendwelche Transportaktivitäten von Seiten der Post erhalten. Ok, ziehen wir also schon mal mindestens 4 Tage für den Versand ab. Seufz. Meine jetzige Prognose für die Dauer der Reparatur. Mind. 1 Woche.. Ich hoffe, es geht wirklich so „schnell“.

DHL hat Zeit, ich aber nicht. Mein Paket mit dem Galaxy Tab 10.1 liegt nun schon einen Tag im Startpaketzentrum....

Apple klagt in Australien, weil Samsung Kunden verführt und Konkurrenz ist!

Guck mal Mami Apple, da links liegt das böse Galaxy Tab 10.1, mach, dass das weg geht..

Das ist kein Scherz: Laut einem Artikel von Golem klagt Apple in Australien auf einen Verkaufsstop des Galaxy Tab 10.1 mit der Begründung (Zitat Golem): „Mit drastischen Worten hat Apples Anwalt vor einem australischen Gericht die Ängste seines Konzerns vorgetragen: Das Galaxy Tab 10.1 werde den Markt „mit der Wucht einer Feuerspritze treffen.“ Außerdem wirft der Anwalt Samsung vor, mit seinem Tablet Anwender zu „verführen“. Apple-Anwender würden sich in kürzester Zeit dem Android-Tablet zuwenden.“

Haaaaallo. Das nennt sich freier Markt. Wenn ich halt das Galaxy Tab besser finde, als das IPad2, dann kauf ich das. Oder darf jetzt Daimler BMW vom Markt klagen, Bosch Siemens, Nestle Hipp?

Das ist wirklich lächerlich und zeigt, dass es Apple alleine um die Beherrschung des Marktes geht, auch wenn sie längst erkannt haben, dass das Galaxy Tab 10.1 ihrem IPad2 um Längen voraus ist.

Peinlich, blamabel und ein Ärgernis für jeden Kunden, der nicht mehr die freie Wahl haben darf.