Ich hatte es in meinem Blog ja bereits beschrieben. Für mich gehört die Zukunft den Hybrid Tablets mit Docking Tastatur. Ich selbst nutze das ASUS Transformer TF300T und habe seitdem den noch zu hause verfügbaren Netbook nicht mehr angeschaltet. Und auch bei zukünftigen Käufen werde ich mir sehr genau überlegen, ob ich mir ein Notebook oder ein Subnotebook anschaffe, wenn ich doch alle meine Arbeiten auch am Hybrid Tablet verrichten kann.
Nun haben laut T3N Die Hersteller Acer, Asus und MSI angekündigt, keine neuen Netbooks mehr auf den Markt zu bringen und ich gehe stark davon aus, dass hier die Hybrid Tablets den Markt übernehmen werden. Insofern ist meine Prognose vom Anfang des Jahres erneut bestätigt worden, dass sich die „Standard“ Tablets hin zu Hybriden entwickeln werden und damit größere Märkte abgreifen können.
Ich bin bekennender Monty Python Fan und auch die anderen Filmprojekte von Terry Gilliam habe ich immer sehr geschätzt. Um so mehr gespannt bin ich auf das, was Discovering Dad wohl bald der Netzgemeinde präsentieren wird. Terry Gilliams Tochter öffnet sein immenses Archiv an historischem Material und lässt die Netzgemeinde daran teilhaben. So werden wir im Laufe der Zeit sicher einige tolle Fundstücke aus der Arbeit des Monty Python und Filmemachers Terry Gilliam erleben können.
Ich freue mich drauf, hier schon ein paar Postings. Ein Vorbeischauen auf der Seite lohnt immer.
Der Elektronikhersteller Aiptek titelt passend zum Start der IFA 2012 auf seiner Startseite den Slogan „Schmeiß dein iPhone an die Wand“! Bevor man sich etwas weiter nach unten an das Banner heran tastet, denkt man vielleicht noch, warum sollte ich mir ein Aiptek Handy kaufen und mein iPhone dafür opfern? Auf den zweiten Blick erkennt man allerdings, dass gerade der iPhone Nutzer angesprochen wird, sein iPhone großflächig zu projizieren. Aiptek bietet als Hersteller von Pico Projektoren, auch Mini Beamer genannt, ein praktisches Gerät an, in das das iPhone einfach hineingeschoben wird. Es wirkt wie eine große Hülle zum Schutz der Rückseite, nur dass sich in dem 1,7 cm hohen Gerät eine Menge Technik verbirgt. Mit dem Aiptek i50s lassen sich Bildinhalte wie Fotos oder auch Filme, die direkt in der passenden App auf dem iPhone abgespeichert sind „an die Wand werfen“. Wenn man also auf der letzten Party oder im Urlaub einige Fotos mit dem iPhone geschossen hat und sie nun zu Hause mit Freunden oder Familie anschauen möchte, müssen sich nicht mehr alle um das Display des Telefons drängeln. Man steckt einfach das Handy in den Aiptek i50s und projiziert die Bilder an die Wand oder auf den Tisch. Solange die Oberfläche eine Projektion zulässt, ist das kein Problem.
Natürlich darf man nicht vergessen, dass ein Pico Projektor einen gewissen Gadgetcharakter hat und er nicht mit einen normalen Projektor, wie man ihm vom Büro oder Heimkino her kennt, mithalten kann. Jedoch ist seine Leistung stark genug um Bildergrößen eins TVs oder noch mehr zu erreichen. Dies ist von der Raumhelligkeit abhängig, da das Gerät mit 35 Lumen natürlich nicht so lichtstark wie ein normaler Beamer ist. Bei der Auflösung setzt der DLP Projektor auf 640 x 480 Pixel, so das auch Filme, die man auf seinem iPhone abgespeichert oder aufgenommen hat, problemlos in guter Qualität abgespielt werden kann. Wie bei Apple üblich wird nicht die Oberfläche des Handys projiziert sondern der Inhalt der Apps. Hierfür bietet Aiptek auch noch eine eigene App an, über die sich Fotos, Videos, surfen oder Live View zeigen lässt. Das Bild wird dann einfach an der Seite mit einem kleinen Rädchen fokussiert. Die Bildgröße richtet sich nach dem Abstand, den das Gerät zur Projektionsfläche hat. Dank der LED Technik hält die Lichtquelle auch bis zu 20.000 Stunden. So hat man lange etwas von dem Pico Projektor.
Auch für Android gibt es einen Pico Beamer, den A50P
Ein weiterer Vorteil, den der i50s bietet ist, dass man darüber das iPhone sogar aufladen kann. Wenn die Akkuleistung zu Ende geht und der i50s geladen zur Verfügung steht, man jedoch sein Ladekabel nicht dabei hat oder es an einer Stromquelle fehlt, lässt sich der Projektor als mobiles Batteriepack nutzen. So lässt sich das Gerät auf bis zu 80 % seiner Akkuleistung über den Projektor aufladen.
Wenn man also auf der Suche nach einem nützlichen Gadget für sein iPhone 4 oder 4S ist, kann man beim Aiptek i50s nicht viel verkehrt machen.
Und bevor meine Leser sich wundern. Ja, das ganze gibts auch für Android mit dem MobileCinema A50P Projektor. Aber ich fand die IPhone Lösung spannender, da es für Android ja bereits Smartphones mit integriertem Beamer gibt, während beim IPhone die Hardwarevielfalt ja weit geringer ist ;).
Es gibt diesen schönen Spruch: Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte: Die beiden Streithähne: Apple und Samsung. Der lachende Dritte: Microsoft. Während Apple immer noch davon ausgeht, dass die ganze Welt ein reines Tablet will und eine Tastatur ein nicht wichtiges Zubehör ist, springen die Hersteller der Konkurrenz nicht nur auf Microsofts Windows 8 Zug auf, sondern bringen, wie ich im Artikel Das Tablet ist tot, lange leben das Tablet beschrieben habe, massenweise Hybrid Tablets auf den Markt, die bereits mit Formfaktoren in Richtung Retina Display aufwarten, gleichzeitig aber ein vollwertiges Windows unter der Haube haben und zusätzlich als Tablet verwendet werden können. Damit hat man sowohl ein „Arbeitsgerät“ also einen Subnotebook oder Notebook und gleichzeitig ein Tablet für das Konsumieren von Inhalten. Insofern die ideale Symbiose. Und durch den Einsatz von Microsoft Windows 8 bietet sich die gesamte Vielfalt bereits existierender Windows Software auf einen Schlag für das vollständige Arbeiten mit dem neuen Hybriden an. Dagegen steht bei Apple immer noch eine notwendige Kombi aus Macbook Pro oder Air, plus IPad.
Wenn sich hier die Erwartungen an Windows 8 erfüllen, dessen Oberfläche tatsächlich sehr gut an die Tablet Nutzung angepasst ist, dann sollte sich Apple vielleicht in Zukunft eher Gedanken machen, wie es die offene Flanke Richtung Microsoft und Hybridrechner schließt, denn hier hat Apple nicht nur nichts entgegenzusetzen sondern auch keine Patente in der Schublade, mit denen sie Microsoft vom Markt klagen könnte. Es sei denn, es werden hier nicht nur völlig fehlausgewählte, sondern auch noch gekaufte Jurys eingesetzt, die nicht mal den Unterschied zwischen einem Notebook und einem Hybriden als trennendes Merkmal anerkennen. Dann sollten wir aber auch alles wegschließen, was nur irgendwie mit Strom funktioniert und einen Bildschirm hat.
Apple mag gerne weiter gegen Samsung ins Feld ziehen. Währenddessen lacht sich Microsoft und der Rest der Hersteller ins Fäustchen und definiert eine neue Geräteklasse, die Apple erst noch liefern muss.
Such das IPad, such… Ich kann den Unterschied erkennen, so mancher britische Richter auch und selbst die kalifornische Jury sah hier witzigerweise keine zu große Ähnlichkeit. Wohl aber Apple.
Ich bin in meinem Umfeld ja verschrien als Apple Hasser. Was ja in einem ganz bestimmten Kontext auch stimmt. Aber der hat nichts mit der Hardware zu tun. Im Gegenteil, ich empfehle sogar manchen, und das aus Überzeugung,nicht aus Gehässigkeit, sich die Geräte von Apple anzusehen.
Aber gleichzeitig finde ich die aktuelle Patent- und Kommunikationspolitik eine Mischung aus Arroganz und Unverschämtheit. Ein Patentsystem (in den USA), das meiner Ansicht nach komplett jenseits allen sinnhaften steht für die Patentierung von Trivialitäten wie runden Ecken oder „Pinch to Zoom“ herzunehmen, um die Konkurrenz vom Markt zu klagen geht garnicht.
Nicht falsch verstehen, da wo Samsung relevante und komplexe Patente verletzt hat, darf geklagt werden, aber wenn man sich zum Beispiel das letzte Urteil in Kalifornien ansieht, ging es meist um Patente, die a priori nicht hätten genehmigt werden dürfen und für die es in den meisten Fällen Beispiele für „Prior Art“ also Produkte gibt, die weit vor Apples Einführung von IPhone und IPad lagen. Ja, Apple hat sich das IPhone patentieren lassen, aber große Teile nicht erfunden, ebensowenig wie Samsung. (Von den mehr als unprofessionellen Aussagen der Jury zur Entscheidungsfindung mal ganz abgesehen)
Und noch etwas stört mich. Die Abschottung der Apple Welt und die an Zensur grenzende Kontrolle über Inhalte. Kein anderer Dienst erlaubt es sich, nachträglich gekaufte Musikstücke zu ändern, wenn „unangemessene“ Worte in den Liedern vorkommen. So aber bei Apple geschehen und dokumentiert.
Apple arbeitet im Moment ziemlich stark daran, sein Image der innovativen und hypen Company durch das, eines gigantischen Patenttrolls mit geradezu sektenhaften Zügen zu ersetzen.
Das fände ich schade, denn zu meiner Studienzeit war ich begeisterter Apple Nutzer, hatte zwei Apple Newtons und ein geniales Powerbook. Aber heute mit dem so abgeschotteten Apple Ökosystem fühle ich mich einfach auf anderen Plattformen freier und habe mehr Möglichkeiten.
Es geht mir nicht um die Produkte, die finde ich gut, und auch das Konzept, dass der Nutzer sich keinerlei Gedanken um Konfiguration etc. machen muss, ist sehr gut durchdacht. Aber die Zensur, die Kontrolle und vor allem die unsägliche Klagewelle, die im Moment den Markt überrollt, machen für mich Apple unsympathischer, als es Microsoft in meinen Augen jemals war. Ein Apple ohne das abgeschottete überkontrollierte Ökosystem, das es tatsächlich einem Technologiekonzern möglich macht, dem Nutzer moralische Entscheidungen „abzunehmen“ und teilweise Dinge verschwinden zu lassen, nur weil sie in den Augen von Apple nicht politisch korrekt sind und eine weitgehend proprietäre Technologie, die den Wechsel auf andere Plattformen nur mit hohem Aufwand möglich macht, das sind die Faktoren die mich und mitterweile immer mehr Menschen in meinem Umfeld zu anderen Herstellern treiben.
Bitte Apple, werdet wieder innovativ statt nur die teils bessere Konkurrenz vom Markt zu klagen.
Lange mussten wir in Deutschland darauf warten, aber seit gestern ist der Amazon Appstore auch in Deutschland verfügbar. An sich keine besondere Nachricht, bekommt man doch eigentlich alle Apps, die es dort gibt auch über Google. Aber die App des Tages dürfte für viele interessant sein, da man hier eine kostenpflichtige App pro Tag kostenlos bekommt. Heute zum Beispiel Plants vs. Zombies.
Also, installieren, vorbeischauen, herunterladen, Spaß haben. Aber immer eines beachten. Die Apps, die ihr über den Amazon Store kauft sind mit dem Store verdongelt, das heißt, es muss auch immer die App auf dem Tablet oder Smartphone installiert sein!
Kaum ist die IFA in Berlin gestartet, schon zeigt sich, dass eine meiner Prognosen für 2013 sich zu bestätigen scheint. Das Ende der reinen Tablets. Neben Lenovo, und ASUS zeigen auch HP und Archos neue Tablets, die eine Docking Tastatur der einen oder anderen Art als integralen Bestandteil des Gerätes besitzen. Und Microsoft mit Surface könnte sich ebenfalls zu einer validen Alternative zum herkömmlichen Tablet mausern. Der Markt erkennt, dass die reinen Konsumiergeräte letztlich einen nicht zufriedenen Kunden zurücklassen, viele benötigen letztlich „nur“ die Fähigkeiten eines Tablets aber zusätzlich eine Möglichkeit, auch längere Mails oder Texte zu verfassen. Und gerade die neu erscheinenden Tablets mit Windows 8 sind hier eine interessante Alternative, da auf ihnen auch die „klassischen“ Anwendungen wie Office laufen. Während also Apple und Google gerade erst auf den Zug mit den 7 Zoll Endgeräten aufspringen, wendet sich der Markt bereits intensiv den Hybriden zu. Hier droht Apple gar vom Markttrend abgehängt zu werden, da sämtliche Dockinglösungen bei Apple nicht komplett integriert sind, sondern nur als Addon für das erleichterte Tippen dienen. Die sicherlich als Vorbild dienenden Tablets der Transformer Serie von ASUS hingegen ermöglichen auch eine Steuerung des Systems vollständig über die Tastatur und bieten Zusatznutzen wie z.B. ein Trackpad und einen Zusatzakku.
Meine These vom Anfang des Jahres scheint sich zu bewahrheiten. Die Tablets, wie wir sie bislang kannten werden zum Nischenprodukt und ersetzt durch eine Vielzahl von Hybridlösungen, die Netbook, Notebook und Tablet zu einem Universalgerät zusammenführen. Es bleibt spannend. Und der Seitenhieb in Richtung Apple sei mir gestattet: Hier hat Apple keine Patente im Feuer, mit denen es die Innovation des Marktes aufhalten könnte.
Ich denke, wir werden in diesem Markt noch viele neue Produkte erleben und nach und nach werden die reinen Tablets zu einem Nischenprodukt für den reinen Consumer. Wer auch nur annährend mit seinem Computer in irgendeiner Form „arbeiten“ will, wird früher oder später ein umfangreiches Angebot an Geräten im Bereich von 10 Zoll -13 Zoll vorfinden, die alle aus Tablet und Tastaturdock bestehen und vermutlich dann auch bereits in dieser Kombination ausgeliefert werden. Und diese Endgeräte könnten auch tatsächlich zur Konkurrenz für die reinen Notebooks werden, insbesondere mit Windows 8, da im Gegensatz zu den auf mobile Anwendungen optimierten Tablets von Google und Apple Windows 8 beides bietet. Die mobile Bedienbarkeit gepaart mit der Möglichkeit diverse „Desktop“ Anwendungen laufen zu lassen und somit auch einen Arbeitsplatzrechner für den Schreibtisch zu besitzen.
Ich sage es nochmals, der Kunde möchte nicht 5 verschiedene Geräte zu hause haben, die jeweils nur eine Nische bedienen. Er möchte eine allumfassende Lösung und mit den neuen Hybriden kommen wir der Sache schon sehr, sehr nahe. In Zukunft wird sich vermutlich auf dem Schreibtisch ein großer Bildschirm mit Dockingtastatur Hybride etablieren und als zweites Gerät maximal ein Smartphone mit großem Bildschirm ähnlich dem Galaxy Note oder dem Galaxy Nexus. Alles andere werden Zusatzgeräte sein, die keinen wirklichen Mehrwert mehr bieten.
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