Such das IPad, such… Ich kann den Unterschied erkennen, so mancher britische Richter auch und selbst die kalifornische Jury sah hier witzigerweise keine zu große Ähnlichkeit. Wohl aber Apple.
Ich bin in meinem Umfeld ja verschrien als Apple Hasser. Was ja in einem ganz bestimmten Kontext auch stimmt. Aber der hat nichts mit der Hardware zu tun. Im Gegenteil, ich empfehle sogar manchen, und das aus Überzeugung,nicht aus Gehässigkeit, sich die Geräte von Apple anzusehen.
Aber gleichzeitig finde ich die aktuelle Patent- und Kommunikationspolitik eine Mischung aus Arroganz und Unverschämtheit. Ein Patentsystem (in den USA), das meiner Ansicht nach komplett jenseits allen sinnhaften steht für die Patentierung von Trivialitäten wie runden Ecken oder „Pinch to Zoom“ herzunehmen, um die Konkurrenz vom Markt zu klagen geht garnicht.
Nicht falsch verstehen, da wo Samsung relevante und komplexe Patente verletzt hat, darf geklagt werden, aber wenn man sich zum Beispiel das letzte Urteil in Kalifornien ansieht, ging es meist um Patente, die a priori nicht hätten genehmigt werden dürfen und für die es in den meisten Fällen Beispiele für „Prior Art“ also Produkte gibt, die weit vor Apples Einführung von IPhone und IPad lagen. Ja, Apple hat sich das IPhone patentieren lassen, aber große Teile nicht erfunden, ebensowenig wie Samsung. (Von den mehr als unprofessionellen Aussagen der Jury zur Entscheidungsfindung mal ganz abgesehen)
Und noch etwas stört mich. Die Abschottung der Apple Welt und die an Zensur grenzende Kontrolle über Inhalte. Kein anderer Dienst erlaubt es sich, nachträglich gekaufte Musikstücke zu ändern, wenn „unangemessene“ Worte in den Liedern vorkommen. So aber bei Apple geschehen und dokumentiert.
Apple arbeitet im Moment ziemlich stark daran, sein Image der innovativen und hypen Company durch das, eines gigantischen Patenttrolls mit geradezu sektenhaften Zügen zu ersetzen.
Das fände ich schade, denn zu meiner Studienzeit war ich begeisterter Apple Nutzer, hatte zwei Apple Newtons und ein geniales Powerbook. Aber heute mit dem so abgeschotteten Apple Ökosystem fühle ich mich einfach auf anderen Plattformen freier und habe mehr Möglichkeiten.
Es geht mir nicht um die Produkte, die finde ich gut, und auch das Konzept, dass der Nutzer sich keinerlei Gedanken um Konfiguration etc. machen muss, ist sehr gut durchdacht. Aber die Zensur, die Kontrolle und vor allem die unsägliche Klagewelle, die im Moment den Markt überrollt, machen für mich Apple unsympathischer, als es Microsoft in meinen Augen jemals war. Ein Apple ohne das abgeschottete überkontrollierte Ökosystem, das es tatsächlich einem Technologiekonzern möglich macht, dem Nutzer moralische Entscheidungen „abzunehmen“ und teilweise Dinge verschwinden zu lassen, nur weil sie in den Augen von Apple nicht politisch korrekt sind und eine weitgehend proprietäre Technologie, die den Wechsel auf andere Plattformen nur mit hohem Aufwand möglich macht, das sind die Faktoren die mich und mitterweile immer mehr Menschen in meinem Umfeld zu anderen Herstellern treiben.
Bitte Apple, werdet wieder innovativ statt nur die teils bessere Konkurrenz vom Markt zu klagen.
Lange mussten wir in Deutschland darauf warten, aber seit gestern ist der Amazon Appstore auch in Deutschland verfügbar. An sich keine besondere Nachricht, bekommt man doch eigentlich alle Apps, die es dort gibt auch über Google. Aber die App des Tages dürfte für viele interessant sein, da man hier eine kostenpflichtige App pro Tag kostenlos bekommt. Heute zum Beispiel Plants vs. Zombies.
Also, installieren, vorbeischauen, herunterladen, Spaß haben. Aber immer eines beachten. Die Apps, die ihr über den Amazon Store kauft sind mit dem Store verdongelt, das heißt, es muss auch immer die App auf dem Tablet oder Smartphone installiert sein!
Kaum ist die IFA in Berlin gestartet, schon zeigt sich, dass eine meiner Prognosen für 2013 sich zu bestätigen scheint. Das Ende der reinen Tablets. Neben Lenovo, und ASUS zeigen auch HP und Archos neue Tablets, die eine Docking Tastatur der einen oder anderen Art als integralen Bestandteil des Gerätes besitzen. Und Microsoft mit Surface könnte sich ebenfalls zu einer validen Alternative zum herkömmlichen Tablet mausern. Der Markt erkennt, dass die reinen Konsumiergeräte letztlich einen nicht zufriedenen Kunden zurücklassen, viele benötigen letztlich „nur“ die Fähigkeiten eines Tablets aber zusätzlich eine Möglichkeit, auch längere Mails oder Texte zu verfassen. Und gerade die neu erscheinenden Tablets mit Windows 8 sind hier eine interessante Alternative, da auf ihnen auch die „klassischen“ Anwendungen wie Office laufen. Während also Apple und Google gerade erst auf den Zug mit den 7 Zoll Endgeräten aufspringen, wendet sich der Markt bereits intensiv den Hybriden zu. Hier droht Apple gar vom Markttrend abgehängt zu werden, da sämtliche Dockinglösungen bei Apple nicht komplett integriert sind, sondern nur als Addon für das erleichterte Tippen dienen. Die sicherlich als Vorbild dienenden Tablets der Transformer Serie von ASUS hingegen ermöglichen auch eine Steuerung des Systems vollständig über die Tastatur und bieten Zusatznutzen wie z.B. ein Trackpad und einen Zusatzakku.
Meine These vom Anfang des Jahres scheint sich zu bewahrheiten. Die Tablets, wie wir sie bislang kannten werden zum Nischenprodukt und ersetzt durch eine Vielzahl von Hybridlösungen, die Netbook, Notebook und Tablet zu einem Universalgerät zusammenführen. Es bleibt spannend. Und der Seitenhieb in Richtung Apple sei mir gestattet: Hier hat Apple keine Patente im Feuer, mit denen es die Innovation des Marktes aufhalten könnte.
Ich denke, wir werden in diesem Markt noch viele neue Produkte erleben und nach und nach werden die reinen Tablets zu einem Nischenprodukt für den reinen Consumer. Wer auch nur annährend mit seinem Computer in irgendeiner Form „arbeiten“ will, wird früher oder später ein umfangreiches Angebot an Geräten im Bereich von 10 Zoll -13 Zoll vorfinden, die alle aus Tablet und Tastaturdock bestehen und vermutlich dann auch bereits in dieser Kombination ausgeliefert werden. Und diese Endgeräte könnten auch tatsächlich zur Konkurrenz für die reinen Notebooks werden, insbesondere mit Windows 8, da im Gegensatz zu den auf mobile Anwendungen optimierten Tablets von Google und Apple Windows 8 beides bietet. Die mobile Bedienbarkeit gepaart mit der Möglichkeit diverse „Desktop“ Anwendungen laufen zu lassen und somit auch einen Arbeitsplatzrechner für den Schreibtisch zu besitzen.
Ich sage es nochmals, der Kunde möchte nicht 5 verschiedene Geräte zu hause haben, die jeweils nur eine Nische bedienen. Er möchte eine allumfassende Lösung und mit den neuen Hybriden kommen wir der Sache schon sehr, sehr nahe. In Zukunft wird sich vermutlich auf dem Schreibtisch ein großer Bildschirm mit Dockingtastatur Hybride etablieren und als zweites Gerät maximal ein Smartphone mit großem Bildschirm ähnlich dem Galaxy Note oder dem Galaxy Nexus. Alles andere werden Zusatzgeräte sein, die keinen wirklichen Mehrwert mehr bieten.
Da ist das Schmuckstück. Und ja, die Nachrichtenleiste ist ziemlich voll, aber da war noch einiges an Software für Sohnemann nachzuinstallieren 😉
Gestern früh ging es durch die einschlägigen Foren und Ticker: Das Google Nexus Tablet kann im deutschen PlayStore bestellt werden. Da musste ich zuschlagen, zumal sich mein Sohn genau dieses Tablet zu seinem Geburtstag mitte September wünschte, schon sehr viel zusammengespart hat und von uns den Restbetrag bekommt. Also um 09:30 eine Bestellung aufgegeben und tatsächlich um 13:00 Uhr die Meldung bekommen, es sei versendet worden.
Nun kenne ich es von Marktstarts, dass dennoch die Lieferung ein paar Tage dauern kann, aber was soll ich sagen: Heute um 13:30 klingelt es an der Tür und es ist tatsächlich das Paket von Google mit dem brandneuen Nexus 7 Tablet.
Schon hierfür ein großes Lob an Google ob der logistischen Leistung, denn wenn ich an meine Twitter Timeline denke muss es gestern eine Flut an Bestellungen gegeben haben. Also gleich mal das „Filmstudio“ aufgebaut und ein Unboxing Video gedreht, das ihr im folgenden sehen könnt. Ich frage mich, wie viele Postboten heute wohl mit Päkchen von Google vor Türen standen und glückliche Gesichter sahen, als das Päkchen präsentiert wurde 😉 Meine Timeline auf Twitter hatte auf jeden Fall heftig zugeschlagen.
Ein erster Test lief auch schon und ich muss sagen, ich bin begeistert. Es ist für diesen Preis (199 Euro für 8GB und 249 Euro für die 16GB Variante) wirklich hervorragend verarbeitet. Das Gerät verzichtet auf eine Rückkamera, die ich aber auch am Smartphone sinnvoller finde als am Tablet, dafür besitzt es eine Frontkamera. Auf dem Tablet läuft die neueste Android Version Jelly Bean, die jetzt voll ausgereift wirkt, kein Ruckeln, keine Inkonsistenzen in der Bedienung, ein perfektes Bediengefühl. Geladen wird das Tablet über ein Standard Microusb Kabel, was ich sehr positiv finde, da genau diese Anschlußart mittlerweile sehr weit verbreitet ist. Die Gehäuseverarbeitung ist sehr sauber, keine Spalten oder Unebenheiten, die Rückseite besteht aus einem leicht aufgerauten Plastik und liegt sehr gut in der Hand.
Sehr positiv finde ich, dass man es vermieden hat, unnötig viele Apps bereits auf das Gerät zu laden, es sind lediglich die Standardanwendungen drauf. Mit dem Tablet bekommt man einen 20 Euro Gutschein für den PlayStore und den Film Transformers 3 gleich auf dem Gerät installiert. Das finde ich eine sehr gute Idee, zumal man sich dann gleich mit den wichtigsten Apps selbst ausrüsten kann, ohne in der Auswahl festgelegt zu sein.
Alles weitere könnt ihr im folgenden ersten Kurztest sehen, weitere ausführlichere Tests werden folgen unter anderem der Härtetest, wenn mein Sohn es einige Zeit in Benutzung hatte.
Seit heute morgen kann man das Google Nexus Tablet in der 8Gb und der 16Gb Version im Playstore bestellen. Zum Preis von 199 Euro bzw. 249 Euro gibt es ein 7 Zoll Tablet mit Jellybeans, das mit dem Original Android System bestückt ist und daher stets als erstes Device ein Update auf die neuesten Versionen erhält.
Wer ein gutes 7 Zoll Tablet sucht, sollte zuschlagen, solange es noch verfügbar ist, ich vermute spätestens morgen sind alle Geräte ausverkauft.
Update: Da mein ältester Sohn sich das Google Nexus 7 zum Geburtstag (Mitte September) wünscht, oder besser, noch den Rest an Geld, damit er es sich leisten kann (er hat schon ganz ordentlich drauf gespart), habe ich die 16GB Version heute Morgen um 9:30 im PlayStore bestellt und was soll ich sagen, um 13:00 Uhr bekomme ich von Google die Versandbestätigung. Respekt, das geht ja extremst schnell!
Wenn man gesagt bekommt, das geht nicht, dann muss man das Gegenteil beweisen. Ein tolles Motto dieser beiden kreativen Unternehmerinnen, aber seht selbst. Wenn das serienreif ist, will ich es!
Unten stehende Infografik basiert auf dem Myers-Briggs Persönlichkeitstest, der Menschen mit bestimmten Merkmalen wie Introversion versus Extroversion, Beobachten versus Fühlen etc belegt. Ich bin ein INFP Typ. Wer mehr zu der Typologie wissen will, findet erste Infos unter anderm bei Gunter Dueck unter http://www.omnisophie.com oder in der Wikipedia.
Cookie-Zustimmung verwalten
Um dir ein optimales Erlebnis zu bieten, verwenden wir Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wenn du diesen Technologien zustimmst, können wir Daten wie das Surfverhalten oder eindeutige IDs auf dieser Website verarbeiten. Wenn du deine Zustimmung nicht erteilst oder zurückziehst, können bestimmte Merkmale und Funktionen beeinträchtigt werden.
Funktional
Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Vorlieben
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt.Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.