Digital Sabbatical, neuer Trend oder nur neuer Wein in alten Schläuchen?

Scheinbar gibt es, so zumindest informiert uns die Trendseite Trendoneblog einen neuen Trend zum digitalen Sabbatical. Sei es mit Software, die den Zugang zu bestimmten Seiten sperrt oder, in dem man alle Online Werkzeuge abschaltet.

Für mich die Frage hier, warum sollte das neu sein? Schon zu Zeiten des Telefons wurde uns empfohlen, nicht immer ran zugehen, wenn es klingelt und auch durchaus mal die Türe nicht zu öffnen, wenn man zu hause ungestört sein will. Es ist hier weniger eine Frage des überfordert seins durch die Werkzeuge, als durch den immer größeren beruflichen Druck, stets erreichbar sein zu sollen. Zu hause habe ich die geringsten Schwierigkeiten, auch mal einen ganzen Abend offline zu verbringen. Es gibt gute Bücher, schöne Musik oder einfach einen schönen Abend auf der Terrasse. Die Frage ist, haben wir alle die Möglichkeit, auch im Beruf zu sagen, ich bin jetzt für eine  Stunde ungestört. Auch hier sprechen wir wieder über ein Luxusproblem, denn als kleiner Angestellter kann ich nicht meinen Chef einfach „aussperren“. Ich kann es kommunizieren, aber schon dafür brauche ich nicht nur den Mut sondern auch eine Unternehmenskultur, die das erlaubt. So lange wir aber noch in einem Umfeld arbeiten, in dem die meisten körperliche Präsenz mit geleisteter Arbeit gleich setzen, ist es sehr schwer, sich hieraus auszuklinken. Ich leiste meine Ergebnisse nicht gut, wenn ich dafür 5 Stunden gearbeitet habe, sondern, wenn ich das Ergebnis so optimal, wie es mein Auftraggeber gewünscht hat erreicht habe. Ob ich dafür 5 Stunden oder 15 brauche hängt meist davon ab, wie komplex das Problem und wie häufig die Störungen sind.

So lange Kollegen frotzeln, sobald jemand nach der normalen „Regelarbeitszeit“ geht, ob er wohl halbtags arbeite, habe ich einen hervorragenden Indikator dafür, dass offensichtlich nicht die Leistung zählt, sondern die abgesessene Zeit.

Ich wage zu behaupten, wenn wir die Präsenzkultur zu Gunsten einer Arbeitsergebnis Kultur ablösen, in der das „was wurde geleistet“ und nicht „wie lange wurde im Büro am Arbeitsplatz gesessen“ zählt, dann haben viele auch nicht mehr die Probleme mit digitalem Informationsüberfluß.

 

Und noch ein Google+ Fundstück: Surplus Popup Alarme für Google+

Wer die Popups von Tweetdeck vermisst, sobald eine Aktion auf Google+ geschieht, in die man involviert ist wie z.B. die Aufnahme in einen Circle oder die Weiterleitung eines eigenen Beitrags sollte sich Surplus ansehen.

Ist diese Erweiterung aktiv, erscheint auf dem Desktop ein Popup, sobald eine Aktion mit eigener Beteiligung geschieht und auf Wunsch ertönt auch ein akustisches Signal.

Beispiel einer Notifikation, weil andere meinen Artikel weiter geteilt haben.

 

 

So integriert man Facebook und Twitter in Google+ mit Google Chrome

Bitte lest folgenden Artikel zuvor und macht euch selbst einen Reim drauf.

 Update: Stellungnahme von Crossrider erschienen, die Sache klärt sich langsam

Meiner Ansicht nach sind beide Tools definitiv keine Trojaner und haben auch keine solche Intention. Offensichtlich ist man aber bei der Entwicklung, sagen wir mal etwas unglücklich vorgegangen.

 

Eigentlich ganz simpel. Man muss nur die beiden Plugins : Google+Tweet und Google+Facebook in Chrome installieren, (beides Erweiterungen) und schon sieht die Google+ Seite etwas anders aus:

 

 

Damit hat man jetzt zwei neue Reiter für die Streams von Twitter und Facebook. Elegant, einfach und spart den dauernden Wechsel.

Generell würde ich spätestens mit dem Einstieg in Google+ empfehlen, einen intensiven Blick auf Google Chrome zu werfen. Hier gibt es sehr viele sehr gute Plugins für Google+ und auch für andere Services. Zudem ist der Browser sehr schnell und leichtgewichtig.

Google+ als Facebook Killer? Das ist zu kurz gegriffen. Ich nutze die „Datenkrake“ gern

Google der Facebook Killer? Mag sein, dass viele von Facebook zu Google abwandern werden. Aber Google ist für mein Gefühl weit mehr. Geht man den Migrationsweg zu Google+ konsequent, und vergisst man zunächst mal die Bedenkenträger mit ihrer Datensammelpsychose, so ist für mich Google+ wieder zu einer zentralen Einstiegsstelle und zu meiner Arbeitsplattform im Netz geworden. Schon lange nutze ich Google Reader, um mich über die aktuellen Themen des Netzes auf dem Laufenden zu halten, arbeite intensiv mit Google Docs und Google Mail und jetzt migriert mein soziales Netz, und auch wenn das etwas überheblich klinge mag, vor allem die „wertvollen Kontakte“ zu Google+. Dank des Google+Twitter und Google+Facebook Plugins für Chrome, bleibe ich dennoch auch über meine Communities auf Facebook und Twitter auf dem Laufenden. Dank Android und dessen Synchronisationsmöglichkeiten habe ich meine Terminplanung komplett auf Google Calendar umgestellt, so daß meine Familie immer weiß, wo ich wann beruflich erreichbar bin und wir private und berufliche Termine perfekt koordinieren können. Und ein Backup unserer wichtigen Familienfotos liegt als privates Album bei Picasa.

Mein Büro liegt schon seit längerem in der (Google-) cloud.

 

Warum ich alles so zentralisiere? Warum ich mich in die „Fänge“ von Google begebe?

Weil ich Service erwarte, und zwar für all meine Bedürfnisse. So umfassend, wie das Google jetzt dank Google+ als weitere Erweiterung schafft, finde ich das nirgendwo sonst im Netz. Und wer mich jetzt dafür verdammt, der sollte mal hinterfragen, ob nicht jeder Microsoft Nutzer sich auch „in die Fänge“ von Microsoft, jeder Apple Nutzer nicht in die Klauen von Steve begibt? Ich denke, das tun wir nicht. Stets habe ich auch lokale Backups auf Festplatte, so daß ich, sollte mir der Dienst doch zu bedenklich erscheinen, dort weg. (Wer seine Daten nicht selbstverantwortlich sichert, hat meiner Ansicht nach sowieso noch nicht begriffen, wie man sicher und datenerhaltend im Netz arbeitet)

Selbst mein WLan ist mobil.

Aber ich sage, Google hat dasselbe Problem wie McDonalds. Alle schimpfen, aber wegen der hohen öffentlichen Aufmerksamkeit kann sich Google viel weniger schwerwiegende Fehler leisten, als andere Dienste.

Ich für meinen Teil habe dank der Dienste von Google viele  Aspekte meiner Arbeit im Netz optimiert, verbringe paradoxerweise oft gar weniger Zeit im Netz, weil ich mit den diversen Tools verschiedenste Prozesse automatisieren kann.

Google+ ist ein weiterer Teil, der für mich die Arbeit im Netz extrem erleichtert. Sollten die vermuteten Businessfunktionen wie Dashboard etc. tatsächlich kommen, dann noch einen Tick mehr.

Sorry, wenn ich nicht auf Google die Datenkrake bashe. Für mich stellt Google Dienste zur Verfügung, die meine Arbeit erleichtern. That’s what counts for me.

Telefon 3.0: Wie mir das Netz das Telefonieren erleichtert

Nicht nur die Recherche im Netz lasse ich mir von diversen Tools helfen. Auch das Telefonieren lässt sich mit den passenden Tools sehr viel einfacher gestalten. (Wobei bei mir die Telefonie zu Gunsten von Messenger und Twitter sowieso bereits massiv zurückgegangen ist.)

Im Bild das Zentrum meiner mobilen Welt. Links das Galaxy Tab fürs mobile Arbeiten, rechts das LG Optimus Black für mobile Kommunikation

Die folgenden Tools machen mir mein mobiles Leben leichter.

Ich würde sagen 90% meiner Kommunikation läuft mittlerweile über Messenger. Für mich ist Mail bereits das aussterbende Medium in meiner Kommunikation.

Als zentraler Messengerdienst kommt eBuddy zum Einsatz, der mir alle Chatkonten zusammenfasst, da sich mein Bekanntenkreis bislang leider noch nicht auf einen Messenger festlegen konnte 😉

Daneben habe ich QIK Video und Skype (Skype allerdings nur auf dem Notebook) installiert, um die gelegentlichen Videotelefonate  mit der Familie zu führen.

Als Telefonieersatz habe ich für zu hause die AVM Fritzphone App. Damit telefoniere ich mit dem Smartphone über WLan und die Box ins Festnetz, wenn ich zu hause bin. Mobil nutze ich seit neuestem Forfone, das mir unter anderem jeden Monat 100 Freiminuten ins deutsche Festnetz bietet.

Die Checkins, die ich meinem Bekanntenkreis bekanntgeben will laufen über Footfeed, das mich parallel in Google Latitude, Foursquare, Gowalla und Facebook Places eincheckt (auch hier konnte sich mein Bekanntenkreis leider noch nicht auf einen Dienst einigen).

Meine gesamelten Telefonnummern lagern bei Google Mail in der Cloud und werden regelmässig mit den Xing Adressen abgeglichen.

Wie managt ihr eure Kontakte und Telefonnummern? Die Kommentare würden sich über eure Berichte freuen.

Von mir kann man Aktien kaufen! Über die Renaissance der Bonussysteme

Und zwar bei Empire Avenue. Was zunächst nur wie ein weiteres ziemlich sinnfreies Online Spiel anmutet, entpuppt sich für mich bei genauerem Hinsehen als eine kongeniale Möglichkeit, aktive User der sozialen Netzwerke zu finden. Denn ich steigere meinen Wert zwar auch durch die Anteile, die User von mir kaufen. Aber zusätzlich werde ich mehr wert durch die Aktivitäten in sozialen Netzen. Und hier geht es dann nicht nur um die Postings, sondern auch darum, wie oft ich zitiert werde, wie oft meine Tweets weitergeleitet werden.

Mein "Börsenwert" hat sich schon ganz ordentlich entwickelt.

Für mich eine sehr spannende und erfolgversprechende Art, im Social Webe diejenigen zu identifizieren, die eine gewisse Reichweite haben. Und da ich mich auch noch einem bestimmten „Kontext“ zuordnen kann, lassen sich sogar Gruppierungen identifizieren.

Ich zum Beispiel bin in der Gruppe „Technology“ mittlerweile immerhin Vice President, habe also durchaus schon eine gewisse Reputation erreicht.

Für mein Gefühl eine Plattform, die zu beobachten sich durchaus lohnen kann, gerade auch ,wenn man etwas über die Schlüsselpersönlichkeiten in den sozialen Netzen herausfinden will. Meiner Ansicht nach wird einer der interessantesten neuen Trends im Netz in Zukunft sein, dass sich eine Form von Belohnungssystem etablieren wird. Besuche von Webseiten, Einchecken an bestimmten Orten, das schauen bestimmter Sendungen. All dies kann man über Plattformen wie gomiso.com, foursquare oder auch waydoo bereits registrieren. Und in Zukunft wird es möglich sein, durch das Nutzen eines bestimmte Produkts oder einer Marke oder den Besuch eines bestimmten Events oder Ortes Bonuspunkte zu sammeln, die dann wieder eingelöst werden können. Quasi das Prinzip von Payback, aber automatisiert und für verschiedenste Dienste und Angebote.

Ein Rückblick auf die re:publica 2011 und die eigene Ignoranz

Was nehme ich mit, von der diesjährigen re:publica? Nun, das nicht funktionierende WLan und die Beengheit mancher Veranstaltung haben schon andere Blogger beklagt (die selbst vermutlich nicht mal ein kleines Barcamp organisieren könnten).

Es ist irgendwie eine Veranstaltung der Szenestars. Oder derer, die sich dafür halten.

Während in der Kalkscheune eine hochspannende Session zu Acta, Copyright und Hadopi lief, bevorzugte die breite Mehrheit es, sich von Sascha Lobo als Troll bashen zu lassen. Dabei heißt es doch so schön, don’t feed the trolls.

Auch die wirklich spannenden Sessions über die Bloggerszene im arabischen Raum und was die Revolutionen in Libyen, Tunesien, Ägypten und anderen Nahostnationen mit Facebook und Twitter zu tun haben, waren eher schwach besucht.

Netshelter Invite Only Tech Influencer Party

Gelernt habe ich einiges und auch einige sehr gute Gespräche geführt, viel meiner Follower endlich mal in real kennengelernt und neue Blogger getroffen.

Für mich spielte dieses Mal mehr der Erfahrungsaustausch und die Diskussionen am Rande der Sessions eine grosse Rolle. Von der Themenauswahl her würde ich sagen, 50% waren für mich interessant 50% eher Marketing- oder Selbstdarstellungsveranstaltungen. Was ich gemerkt habe, die Bloggerszene diversifiziert sich. Es sind schon  lange nicht mehr die Geeks, es kommen immer mehr andere Themengebiete in den Fokus. Klar war diese Mal nur, dass es weniger um den Stellenwert der Blogger ging, als um die Metathemen Datenschutz, Emanizpation (ohne als Chauvi gelten zu wollen fand ich das Thema überrepräsentiert) und Open Data.

Die Gründung der Organisation „Digitale Gesellschaft“ sehe ich mit einem leicht unguten Gefühl. Gerade in einer Community, die durch Vernetzung und gemeinsames Agieren geprägt ist eine Instanz einzuziehen, die nur aus einem „geheimen“ Kreis besteht und keine neuen Mitglieder akzeptiert sehe ich eher als Hindernis. Ich hatte eigentlich fast erwartet, dass sich am zweiten Tag eine alternative Orga gründet, aber da waren alle wohl mehr damit beschäftigt, in die Workshops zu kommen, ohne niedergetrampelt zu werden.

Alles in allem hat mir die re:publica einiges gebracht, allerdings habe ich so manche Äußerung bei Interviews am Rande der re:publica kritisch verfolgt, weil oft Aussagen kamen, die ich so gar nicht oder nur sehr schwer unterschreiben würde. Vor allem im Bereich Datenschutz privater Daten neigen meiner Ansicht nach einige mittlerweile zu einer gewaltigen Paranoia. Letztlich liegt es im Ermessen jedes Einzelnen, was er auf Facebook einstellt oder wo er sich in Foursquare eincheckt. Wir brauchen Medienkompetenz, dann können es sich die Advocatii Diaboli auch sparen, immer wieder reflexartig alle Datenerfassung als ein Werk des Teufels zu sehen.

Und auch bei der Frage nach der Monetarisierung des Blogs herrscht zumindest in der deutschen Bloggerszene noch ein verzerrtes Weltbild. Nur weil jemand mit seinem Blog zumindest die Unkosten wieder reinbringen will, muss das nicht zwangsläufig heißen, dass die Artikel gekauft sind.

Fazit: Zu wenig Platz, zu viel Fokus auf die „Szenestars“ aber auch einige wirklich gute Vorträge und vor allem viele gute Gespräche Face to Face haben die re:publica 2011 alles in allem für mich zu einem Erfolg gemacht. Aber es gibt große Verbesserungspotentiale für die Zukunft. Die beiden wichtigsten Wünsche wären: Mehr Platz und ein funktionierendes WLan.

 

re:publica Tag 1: Von der „Digitalen Gesellschaft“ und was bisher geschah

12. 04. 2011 Ankunft bereits am Mittwoch, nach einer amüsanten Zugfahrt mit @mahrko und @alipasha. Das Hotel ist gut, allerdings geheizt, als wolle man daraus eine Sauna machen. Erst mal einchecken und dann auf zum St. Oberholz zum Vorglühen und einer Diskussionsrunde darüber, wie die Netzpolitik im Ausland gesehen wird. Es entwickeln sich sehr spannende Diskussionen über Netzneutralität, die Zensurbestrebungen der EU und von Frankreich, die mit Hadopi ein ziemlich zwielichtiges Gesetz inthronisiert haben. Einen ganz großen Dank an Jérémie Zimmermann, der uns einen sehr guten Überblick über die momentane Situation in der EU gab, was Themen wie Netzneutralität, Zensur und Copyright angeht. Meine Quintessenz, ich muss mich sehr viel stärker mit ACTA beschäftigen, da dort etwas instanziiert werden soll, das in dieser Form hochgradig problematisch ist.

13.04.2011: Aufstehen, Rucksack packen (3fach Steckdose ja nicht vergessen) und dann los zu Tag 1 der re:publica. Die Tore öffnen um 09:00 Uhr für den Checkin

Ab hier meine Live-Notizen aus den Vorträgen, sie werden später noch um eigene Gedanken und Erkenntnisse aus Gesprächen am Rande der re:publica ergänzt.

Live blogging Notes:

Vortrag 1: Design Thinking

Design will auch Dinge verbessern…
Hackfwd – Plattform für die Firmengründung
Design muss sich stets am Menschen orientieren, Design das der Mensch nicht anwendet, weil es besser ist ist sinnloses Design.
Hyperbewusstsein über Probleme dieser Welt.
reset (Plattform)
innocentive.com Innovationsplattformen

openideo als Innovationsplattform für soziale und Umweltthemen
Integration von Ideen ist nicht crowdsourcingtauglich, aber die Bewertung funktioniert.

Geld ist nicht der richtige Motivator
„Buchtitel->DRIVE“
Das Incentive beeinflusst die Motivation

Design Quotient

Vortrag 2: Anonymous

Sources are Trolling sort of crowd sourced distribuded trolling and hacking
Two main targets, Scientology and Wikileaks defence. (starting with pirate bay before wikileaks but shifting
Auch in Tunesien war Anonymous aktiv, um den Menschen zu helfen, sich zu schützen!
„Ebenfalls in Ägypten aktiv. If the government shuts down the internet, shut down your government.

„Some rise by sin and some by firtue fall.“ Shakespeare
Look for the lulz
Annonet and AnonOps
Even Anonymous has certain fundamental ethics regarding violence.
Anti leader, anti celebrity attitude of anonymous. The problem is with concentration of power. Its sort of an ethic of anonymous
There is no leader, there is no one famous

Anonymous is a good example on how to build a political gateway to take action other than the traditional way, anyone can do a part in the process, according to the talents they have.
But it is a very non buerocractic way to take action and anyone can join.

We need sort of a code a lingua franca that even connects the generations.

Vortrag 3: Schwärme und Web2.0
Schwärme von Internetnutzern können neue Orientierung bieten.
Schwarmstrom.
Lichtblick seit 13 Jahren.

Märkte sind Gespräche
Aber viele Unternehmen lassen nicht mit sich reden

Blog bei Lichtblick, ist frei für die Mitarbeiter und Kommentare werden ungefiltert freigeschaltet.

Kunden definieren Marken und zwar im Web-Gespräch (Urteil der Kunden prägt die Marke stärker als die Werbung)

Wirtschaftlicher Erfolg basiert auf Glaubwürdigkeit

Aber nur wer Ökonomie und Nachhaltigkeit glaubwürdig konsequent verbindet ist es auch.

Parallel zur Demokratisierung durch Web 2.0 demokratisiert sich die Energieerzeugung

Intelligentes Energiemanagement ist entscheidend für die Energiewende

Aber „Smart Energy“ ist heute oft nur ein Marketing-Gag

Lichtblick hat mit SchwarmStrom aus ZuhauseKraftwerken intelligente Energie etabliert

Und:Das Konzept funktioniert schon heute.

2 Atomkraftewerke = 100000 Zuhause Kraftwerke. Dabei sehr hohe Energieeffizienz

Web 2.0 kann die Energiewende kritsch begleiten
Und vor allem: beschleunigen

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Nachmittag
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Vortag 4: Modern revolutions are digital revolutions
Africa: Tunisia, Egypt and Libya – A signal for the whole of Africa?

Social Media is something, governments do not really understand, cause it publishes without censorship and reaches to the whole world.

The power is there cause those are normal people, thus a mass movement.

A movement needs a way of free communication, and those plattform made communicating very easy.
Self organizing in the real world can be organized informally by social media through different people from all walks of life.
Social media can also be used to spread hat and bad informations.

They are just a medium for the transport. Its the people that make the difference.

The role of AlJazzera varies from country to country. It depends on what the people can see?.
Mobile internet is a very important factor expecially in developing country.

Its a new way of getting in touch with people far away which would never been possible without mobile internet

Environmentalist view, look at civil societies as the source of revolutions, the power to use the tools is just a part of it.

Governments are often out of touch with the reality of the „normal people“, the citizens.

It is the interconnection with people all over the world that makes the difference. People all over the world supported the revolutions way before their governments did.

It is also about the link between the revolutions taking place and the „outside“ countries spreading the word.
It was also a revolution of the young, turning of the internet was like a signal for even worse to come.

Censorship is very dangerous
After the revolution the most important is to keep „things“ running to make sure, there is money to actually realize the change to have the finanical ressources to pay for the transition.

It is also important to recognize the educational issue of informing the „western world“ about what is going on in the countries under dictatorship and to create a web of support.

(Check the blogger from lybia who won the blog award)

Best of Blog Website

Vortrag 5 Collaborative consumtion

We all hyperconsume
and we design for the dump, isn’t that stupid

All our gadgets are destined to be dumped
BUT this is unsustainable
and we have a rise of self-storage… nooo, i maybe can use it one day.

Germans are not as ill as americans are but we are getting better/worse.

The things we own in the end own us.

Collaborative consumption is about sharing the tools we own. Do you really need all the gadgets every day?
Reduce, reuse, recycle…we all know the recycling sign.
re:duce
re:use
re:cycle
100 items or less??

I will eliminate a large part of stress in my life and I will truly cherish the few things that i own.
Kelly Sutton, Cult of less.

We have to rethink our relationship to material posessions.

Just enough is more.

For many tools its not about owning but using.

Access is often better than ownership.

Do you really need your OWN printer?

There are several services as NeighboorGoods Zipcar CouchSurfing Velib mitfahrgelegenheit.de

Only the few things you use every day should be valuable high quality, the rest, do you really need it?

What do you own which has „idle capacity“ meaning big times of not using it.

If you have two couches couldn’t you share one (couchsurfing)

Design Challenges!!!

Multiple sim cards…can we personalize other objects?? Sharing something personalized??

Diversify Libraries

Open layers: give the raw data and create open Layers. Objects that are easily remixable.

Modular objects, you can take parts away and replace them.

Reconfigurable spaces. A room that can be a bedroom, a kitchen a living room?

Create things that become better through usage. Value trough use?

Get excited and make things.

Vortrag 6: Global Voices

Its a platform to spread information from different blogs in different countries and different languages.
Its what is happening in the world through the eyes of bloggers and Twitterers.

It is about the real story of what mass media show us. Inside jokes, topics that are not always serious but helpful.
The KFC Story shows that a single Blogger can make a change in the way we view another culture.

Twitter can change the view on politicians. The Twitter commentaries on Ghaddafis insane speeches where humorous but also a relief and a way of bonding with each other.

Global Voices focuses on the topics the blogosphere in a special country regards as important. Global Voices is more about translating and spreading than about reporting.

Sometimes its the media that does not care about what bloggers are reporting from the area where bad things happen.

My own opinion: Journalists should not only bash the social media as long as they themselves do only care about the top stories. Bloggers inform about stuff, we in some cases do not report at all.

We need to read about the world, not only about our little area of interest. Bloggers have also the possibility to share in between countries to spread inportant information first hand, unfiltered realistic.

Another issue for a blogging article: What is also important in Japan. Do not forget the people left homeless without a real future after the quake!

Rising Voices is another website to assist new blogging projects.

It is not about the amount of bloggers in a country. Even one Blogger can spread the word to the world and help a movement grow

Important support also takes place to citizen information projects that inform for example about corruption.

Threatened Voices is about crowd sourced information collection on threads and arrests of bloggers…

Global Voices Advocacy follows sentenced bloggers in different countries. We have the luck speak free. Others can’t. We need to help them…

Vortrag 7: Sharing vs Copyright

Ergänzend zu den Notizen vom Vortag.

Wir müssen uns ernsthaft die Frage stellen, ob wir das Internet evtl. ein zweites Mal „entwickeln“ müssen, da im Moment die Infrastruktur des Internets in den (kommerziellen) Händen der großen Internet Provider liegt. Wir haben das Netz bereits ein Mal gebaut. Wir können es auch ein zweites Mal bauen (Freifunk etc.)